11th Korean Film Festival Frankfurt

Auf der Website wurde das 11. Koreanische Filmfestival in Frankfurt nun für Oktober angekündigt.

https://projectkffm.de/

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Am 29. August um 20:15 Uhr soll es im Uni-Kino am Bockenheimer Campus eine Sneak Peek geben. Es handelt sich um einen Film aus dem Programm der Vorjahre.

Vermutlich wird in den nächsten Tage der Veranstaltungszeitraum bekannt gegeben werden. Der K-Pop-Dance Contest des Re*markable-Forums wurde jetzt für den 22. Oktober angekündigt. Dieser findet immer im Zuge des Filmfestivals in Frankfurt statt. Wenn in etwa genauso viele Filme wie im letzten Jahr gezeigt werden, wird das Festival vermutlich vom 19. bis 23. Oktober gehen

Weißt du ob die Filme auch Online gezeigt werden?

Weiß ich nicht. Aber letztes Jahr war es ja so, dass das Onlinefestival nach dem Offlinefestival stattfand und auch andere Filme gezeigt wurden. Jeden Tag ein Film, und meist auch keine neuen. 7 Tage, 7 Filme.

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Vorfreude wieder enorm.

Das Filmfestival findet dieses Jahr vom 20. Oktober (Donnerstag) bis 26. Oktober (Mittwoch) statt. Vom 20. bis 23. Oktober im Cinestar Metropolis, vom 24. bis 26. Oktober im Eldorado.

Na super, das klingt ja hervorragend. Vorfreude Deluxe!!!

Programm ist da. Insgesamt 15 Filme.

https://www.instagram.com/p/CjYS2rLL3AB/

Was mich wundert, ist, dass Broker und Decision to Leave nicht dabei sind. Decision to Leave müsste zwar eigentlich bald Bundesstart haben und Broker im März, aber trotzdem. Alle koreanischen Filme, die auf dem FFF in diesem Jahr liefen, sind dabei. The Killer: Someone Deserves to Die, der im November auch auf Blu-ray dabei und den sich @Dvdscot für das FFF gewünscht hat, ist auch dabei.

Kingmaker ist meines Erachtens einer der besten Politthriller. The Man Standing Next fand ich nicht so toll. Aber Kingmaker ist klasse. Gerade wenn man bedenkt, dass die in dem Film beschriebene Spaltung die koreanische Politik auch heute noch prägt.

The Hill of Secrets ist ein Indiefilm, der auf der Berlinale in diesem Jahr Weltpremiere feierte.

Ich meine gelesen zu haben, dass Decision to leave am 8. Dezember in DE ins Kino kommt.

Sehr schade, dass das Programm erst jetzt bekannt gegeben wird. So kann man ja nicht seriös planen, wenn man nicht ohnehin in FFM lebt.

Mein Reden. Die Ankündigung kommt einfach jedes Jahr viel zu spät. Bekanntgabe der Festivaldaten 3,5 Wochen vorher. Bekanntgabe der Filme zwei Wochen vorher. So kann niemand planen. Ich habe Glück, dass ich mir dafür noch Urlaub nehmen konnte. Normalerweise sollten die zumindest spätestens am Jahresanfang die Daten bekannt geben. Man merkt, dass das halt alles Studis sind. Die wissen nicht, wie es ist zu arbeiten, und dass man sich für ein Festival auch mal Urlaub nehmen muss. Und dass das Festival für Leute außerhalb Frankfurts interessant sein könnte, hat wohl auch niemand auf dem Schirm.

Laut Pressemitteilung soll es auch fünf Kurzfilme geben. Diese sind im Programm aber scheinbar noch gar nicht aufgeführt.

Immerhin läuft auch EMERGENCY DECLARATION - vielleicht ein guter Tipp für alle Frankfurter, die ihn beim FFF ja nicht (bzw. nur ohne UT) sehen konnten.

Morgen beginnt der Vorverkauf.

Dass PROJECT WOLF HUNTING nicht läuft, ist eigentlich kaum entschuldbar :wink:

Das ist echt schade.
Aber die Mischung im Filmprogramm passt wieder.

Gestern ging es los, mal wieder ohne Deutschlandpremiere. Aber da ich dieses Jahr nicht auf’s FFF konnte, ist es diesmal in Ordnung. Eine richtige Eröffnung wie letztes Jahr mit Musik gab es dieses Jahr nicht. In Anbetracht der Tatsache, was für Filme fehlen, fand ich es auch ziemlich vermessen, zu sagen, man würde „die besten“ koreanischen Filme zeigen. Aber wie dem auch sei, meine Verwunderung ist dann mit dem Start von Hunt verflogen. Im Cinestar sind auch scheinbar Bauarbeiten, was man in den ruhigen Szenen während des Films gehört hat.

Bei Hunt ist mir mal wieder eine Übersetzungssache aufgefallen. In einer Szene macht Lee Sung-min ein Wortspiel, eine Art Kinderwitz oder Alte-Leute-Witz. Im Englischen wird das untertitelt etwa mit:

„What is a war in space? - Star Wars.“
„What is a war in winter? - Cold War.“
„What is a war that never ends? -The Korean War.“

Im Koreanischen ist es aber schon anders, wobei man nicht sagen kann, es sei schlecht übersetzt. Klappt halt nur im Koreanischen und deshalb musste man für die englische Version abweichen. Im Koreanischen ist es ein Spiel mit der Silbe 워, die Teil vieler koreanischer Zustandsverben ist. Schreibt man das Englische „war“ für Krieg aber in Hangeul, wird das auch als 워 geschrieben. Lee Sung-mins Rolle macht sich das dann für den Witz zu nutze.

Witz in der koreanischen Version grob auf Deutsch wiedergegeben (habe den genauen Wortlaut nicht parat).

"Wie nennt man einen Krieg, der im Sommer ausbricht? - 더워 (koreanisch für „heiß“, klingt wie der englische Ausdruck „the war“, Wortspielbedeutung etwa „heißer Krieg“)
"Wie nennt man einen Krieg, der im Winter ausbricht? - 추워 (koreanisch für „kalt“, klingt wie „chu“ + „war“, Wortspielbedeutung etwa „kalter Krieg“)
"Wie nennt man es, wenn Nord und Süd kämpfen? - 무서워 (koreanisch für „schrecklich, gruselig, grauenhaft“, klingt wie „musso“ + „war“, Worspielbedeutung etwa „schrecklicher Krieg“)

Ich finde das Wortspiel im Ganzen nicht so toll, so dass die Unterschiede von Koreanisch und Englisch hier gar nicht schlimm sind. Im Koreanischen liegt die ganze Betonung auf der Antwort, dem Zustandverb, während es im Englischen nach reinen Wissensfragen klingt, wobei dann die zweite Frage nicht so viel Sinn ergibt. Dass mit Star Wars war auch etwas komisch.

Project Wolf Hunting läuft jetzt bei unseren White Nights

Jetzt ist der Fantasy-Filmfest-Teil vom Koreanischen Filmfest auch vorbei. Ich finde die neuen Premium-Plätze im Cinestar echt cool. Morgen sitze ich auch auf so einem. Bisher nicht, da ich fast immer die letzte Reihe buche und die Premium-Plätze eher in der Mitte sind. Morgen ist dann auch der letzte Tag, an dem es gratis Korean Chicken gibt. Leider nur in kleinen Probiergrößen und nicht als vollwertiges Abendessen. So muss man sich immer mehrmals anschleichen.

Bei Alienoid bin ich für den zweiten Teil gespannt, ob das noch irgendwie zum Tragen kommt, dass die Hälfte des Films 1391 spielt. Ein Jahr vor dem Sturz der buddhistischen Goryeo-Dynastie und der Ablösung durch die konfuzianistische Joseon-Dynastie. Im ersten Teil hat die Politik zu jener Zeit ja noch gar keine Rolle gespielt. Aber wenn man sich mit dem Umbruch nicht befassen will, sondern nur Goryeo + Aliens will, warum legt man die Handlung dann auf so ein „verdächtiges“ Jahr?