Ich habe es schon mal bei den Fazits angesprochen wie andere auch, aber ich denke, dass dies ein Thema ist, das man besser gesondert diskutieren sollte. Diese Neuerung ist eben nichts, was nicht nur einfach das Fazit betrifft. Also, wie ist bei euch die Umstrukturierung angekommen? Ist dies für euch in allen Bereichen sinnvoll? Sicher, man kann theoretisch alle Filme sehen, aber ist das persönlich auch machbar? Sei’s nun, dass es vielleicht doch zu viel ist oder man organisatorisch dies nur schwer realisieren kann. Optimal würde ich finden, wenn man das Ganze von Freitagabend zum Sonntagabend der nächsten Woche unterbringt. Also beibehaltend, dass alle Filme einzeln laufen (und auch gern in HH im Savoy), dementsprechend zwar etwas weniger Filme, aber ich denke wohl kompatibler nutzbar für die meisten Besucher, da es dann zwei Wochenenden wären und beim Urlaub entsprechend nur eine Woche. Zwei Wochen sind einfach zu viel, wenn man nicht spontan nach Programmansage bei den Urlaubstagen etwas ändern kann. Für die Macher vom FFF sind das wohl zunächst einmal höhere Kosten, wenn man für zwei Wochenenden ein Kino bucht, andererseits dürfte es dann auch mehr Publikum geben, so dass sich dies dann doch wieder lohnen würde. Aber das außen vor – wie sind bei euch die 12 Tage angekommen?
Eindeutig zu lang. Die Festivalatmosphäre leidet noch mehr. Habe einige Tage sausen lassen. Statt seither i. d. R. mehr als 30 Filme waren es dieses Jahr nur 21. Dauerkarte ist zu teuer geworden und nur für absolute Vielgucker interessant. Wer nicht nahe dem Kino wohnt, hat höhere Kosten für die Anreise. Viele bekannte Gesichter sieht man seltener, weil alles zu sehr entzerrt ist. Es gibt unnötige Filmpausen, was dazu führt, dass man darauf folgende Filme vielleicht ganz sausen lässt.
Und ich will mein Kino 2 in Stuttgart wieder zurück.
Die Idee mit den 10 Tagen klingt für mich nach einem sinnvollen Mittelweg, denn am Wochenende kommen ja wirklich mehr Besucher, und für die Urlaubsplanung wäre es angenehmer. So viel weniger Filme müssten das dann nicht einmal sein, wenn man die Wiederholungen streichen würde.
Ich für meinen Teil fand die 12 Tage angenehm, weil ich weniger Filme verpasst habe als sonst. Mehr FFF ist immer gut
. Aber wie im anderen Thread schon erwähnt, ist mir bewusst, dass ich es hier ziemlich gut habe. Ich wohne sehr nah am Kino, so dass ich sogar bei einem Film Pause bequem nach hause kann. Und das mit dem Urlaub ist mit meiner Arbeit auch einfacher zu vereinbaren als bei fest Angestellten.
Mir machen andere Änderungen mehr Sorgen als die Länge des Festivals, deshalb sehe ich das ziemlich locker, egal wie Rosebud es nächstes Jahr handhaben will.
Ich fand letztes Jahr das längere Festival auch entspannt, vor allem weil der Kinowechsel weggefallen war und man so vorort bleiben und sich austauschen konnte. Und ja, man muss dann nicht am Wochenende sagen: och schade, schon fast wieder rum.
Dieses Jahr hab ich allerdings gemerkt, dass zwei Wochen FFF zu lang sind, um sämtliche Lebensbereiche wie Familie, Schule, Arbeit unter einen Hut zu bringen. Von daher finde ich den Vorschlag von Freitag bis Sonntag folgender Woche sehr gut - das sind 10 Tage.
@ZiB: welche Änderungen machen dir Sorge ?
Ich persönlich fand auch den Dauerkartenpreis ziemlich heftig.
Die festen Dauerkarten-Reihen sind mir das größte Dorn im Auge gewesen, weil ich gerne selber entscheiden möchte, wo ich sitze.
Ich bin weiterhin dafür, dass Konzept wieder zu ändern und zurückzugehen zu 8 Tagen und 2 Sälen. Sollte es so weiterlaufen wie dieses Jahr, werde ich mir auch in den nächsten Jahren keine DK mehr holen, da mir das mit Anfahrtsweg und Parkkosten einfach zu teuer wird. Außerdem ist irgendwie das ganze Flair weg, wenn man einfach alles sehen kann und sich nicht nach einer Gurke über sich selbst ärgern kann, dass man nicht den anderen Film gewählt hat. 
Aber da das Verhältnis pro/contra 12 Tage so ziemlich bei 50:50 liegen dürfte, geh ich mal davon aus, dass Rosebud das Konzept beibehält, weil es für sie ja einige Vorteile bietet. Die einzige Hoffnung bei mir besteht also darin, dass die Besucherzahlen evtl. zurückgegangen sind. (was ich Rosebud prinzipiell natürlich nicht wünsche)
Ich persönlich finde die 12 Tage Regelung besser. Aber da ich keine weite Anfahrt habe und kein Dauerkartenbesitzer bin, habe ich leicht reden. So hatte ich die Möglichkeit innerhalb der 12 Tage mir die Highlights entspannter rauszusuchen und auch auf Wiederholungen zurückgreife zu können, je nach dem was mein Terminkalender so hergab.
Dadurch dass die parallel Filme zum großen Teil weggefallen sind, war der eine Kinosaal halt immer gut bis sehr gut gefüllt, was der Atmosphäre natürlich entgegen kommt. Wenn das Publikum sich nun wieder auf zwei Filme aufteilt, dürften hochgerechnet beide Kinos nur noch halb voll sein.
Ich finde das neue Vorgehen auch entspannter als all die Jahre zuvor, nur kann ich das nicht ganz fair vergleichen, weil ich nur einen halben Tag Urlaub nehmen konnte und somit nur auf 8 Filme gekommen bin…
Für das ganze FFF fast 2 Wochen klingt mir aber auch etwas zu lang, weil man da langfristig ganz schön viele Tage Urlaub buchen müsste, um dann gespannt auf den Terminkalender zu warten, ob man die Tage alle braucht… Den vollen Wahnsinn würde ich mir eh nicht geben, das geht einfach nicht mehr, das hält weder mein Kopf noch men Körper durch…
Wenn es dann eine Lösung mit 2 Kinos in Hamburg geben sollte, sehe ich leichte Probleme bei der Kartenreservierung, weil man für beide Kinos separat die Tickets kaufen müsste (in HH wurde ja die Passage als mögliches 2. Kino genannt, nicht weit weg, aber beide haben ihr eigenes Kassensystem…). Denn den platzgebundenen Kartenverkauf finde ich fast das Beste an der Neuerung, denn damit fällt einer der stressigsten Aspekte weg, der immer durch Platzreservierung mit Taschen, Jacken, etc aufkam und man auch nicht so ewig vorher da sein musste weil man seinen Platz fest hatte. Das sollte aus meiner Sicht beibehalten werden…
Soweit ich das in HH mitbekommen habe, ging die Reservierung von 2 Reihen für die DKler in Ordnung, man arrangierte sich untereinander und bei Nachmittagsvorstellungen mit wenig Besuchern hatte man fast die old-school-mässige alte freie Platzwahl 
Ich würde ebenfalls ein Festival von zehn Tagen Länge bevorzugen. Habe mir jetzt in Köln die volle Dröhnung von zwölf Tagen gegeben (noch ist es ja nicht vorbei) und muss sagen, es reicht irgendwann auch. Sechs Filme am Tag sind schon starker Tobak und ich war deshalb ganz froh, manche Filme einfach auszulassen. Die Wahl zwischen zwei parallel laufenden Filmen hat für mich auch immer ein bisschen Spannung in das Festival gebracht, die nun in dieser Form wegfällt. Es war auch kein absoluter Weltuntergang, mal einen Film zu verpassen, weil man den halt in der Regel dann später auf DVD nachholen konnte. Für mich war die neue Form des FFF jetzt kein Grund, auf die Dauerkarte zu verzichten, für andere offenbar schon. Ich denke, Rosebud wird sich am Ende für die für sie kommerziell günstigere Lösung entscheiden. Ich kann mit beidem leben, wäre aber auch nicht traurig, wenn sie nach einem Jahr Experimentieren wieder zur alten Form zurückkehren würden.
Am 18.09.2014 22:36, schrieb Araxe:
Für die Macher vom FFF sind das wohl zunächst einmal höhere Kosten, wenn man für zwei Wochenenden ein Kino bucht, andererseits dürfte es dann auch mehr Publikum geben, so dass sich dies dann doch wieder lohnen würde.
Außer Hamburg und München hatten doch auch dieses Jahr schon alle Städte zwei Festival-Wochenenden ![]()
Ich persönlich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich die 12-Tage-Neuerung finde. Einerseits toll, weil man mehr Filme sehen kann und nichts verpassen muss. Andererseits fällt natürlich das hübsche Abwägen, Sich-Entscheiden-Müssen und sich mit anderen über die „richtige Wahl“ Austauschen weg.
Entscheidender finde ich aber, dass mir 12 Tage wohl vielleicht wirklich ein bisschen zu kräftezehrend sind. Sprich: Zumindest, wenn man es sich so heftig gibt wie ich (habe 61 von 62 Filmen gesehen und nachts auch immer noch brav stundenlang Reviews geschrieben), leidet das Erlebnis gegen Ende der Festivalzeit. Und man kann einigen Filmen nicht mehr die volle Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie verdient hätten.
Muss über mein „Fazit“ in dieser Hinsicht noch ein bisschen nachdenken. Wichtiger finde ich aber genau wie ZiB auch die Sache mit der freien Platzwahl, die bitte auch für DK-Inhaber realisiert sein muss. Das hat mich dieses Jahr schon ziemlich genervt.
Am 19.09.2014 11:43, schrieb todaystomorrow:
Außer Hamburg und München hatten doch auch dieses Jahr schon alle Städte zwei Festival-Wochenenden![]()
Na dann scheint das ja kein Problem zu sein.
Ich würde auch gerne diese Regelung von 12 Tagen beibehalten. All die Filme, die auf der Wunschliste bei mir standen, konnte ich auch ansehen. Ansonsten ist man immer von einem Kinosaal in den nächsten Saal gelaufen. Es war auch in diesem Jahr alles sehr viel entspannter. Diese 10 Tage wären eine gute Idee, wenn z. B. zwei Wochenenden davon betroffen sind.
Also ich fände auch 10 Tage ganz gut, der Mittelweg eben. Entweder von Donnerstag bis Samstag (dann hätte man noch einen Tag frei ohne extra noch Montag Urlaub nehmen zu müssen) oder von Freitag bis Sonntag. 12 Tage waren dann am Ende schon ein bisschen lange.
Dieses Jahr hatte ich auch Glück, dass nicht zu viele Lücken dabei waren und unter diesen “Lücken” dann sogar Filme waren, die mich positiv überrascht haben und ich mit Parallelfilm nicht angesehen hätte.
Zwei Wochenenden sollten aber auf jeden Fall enthalten sein zwecks Urlaubsersparnis.
Rosebud hat uns auch vor dem Abschlussfilm darum gebeten, unsere Meinung über E-Mail an sie weiterzugeben. Sie sind also durchaus an unserer Meinung interessiert. Was sie dann daraus machen, wir werden sehen.
Ob nun 12 oder 10 Tage, dann kann man es doch gleich auf 12 Tage belassen. Wenn die Festivals, so wie in diesem Jahr in Berlin geschehen, von Mittwoch bis Sonntag der nächsten Woche laufen, dann sind ja zwei Wochenenden enthalten. Nur das müsste man in den anderen Städten auch umsetzen.
Was Hamburg angeht, würde ich mir einen weiteren Kinowechsel wünschen, das Savoy Kino ist in Ordnung, aber nicht eines Festivals würdig, abgesehen von der Location. Deshalb hoffe ich auf eine Rückkehr ins Cinemaxx oder wie wäre es überhaupt mit dem Holi in der Hohenluftchaussee, die haben sogar zwei Kinosäle. Oder von mir aus das UCI, aber bitte nicht für das große Festival im Sommer das Savoy. Für die Nights an einem Wochende allerdings wäre Savoy in Ordnung, meine Wahrnehmung.
Am 21.09.2014 16:20, schrieb BoettgerB:
das Savoy Kino ist in Ordnung, aber nicht eines Festivals würdig, abgesehen von der Location.
Hallo Boris. Ich versuche deine Beiträge immer zu verstehen aber oft fällt mir das sehr schwer. Das ist doch ein Widerspruch oder nicht? Bzw. begründe deine Thesen doch wenigstens mal, damit man es aus der Richtung vielleicht verstehen kann. Was ist an dem Kino nicht „festivalwürdig“? Wenn es nicht die Location ist, was dann? Das Popcorn?
12 Tage werden beibehalten. Das ist eine offizielle Info.
Am 21.09.2014 21:34, schrieb ArthurA:
12 Tage werden beibehalten. Das ist eine offizielle Info.
F*ck! Wo, bzw. von wem kommuniziert?
Vor Life After Beth in Köln.
12 Tage werden beibehalten.
Rosebud hat uns auch vor dem Abschlussfilm darum gebeten, unsere Meinung über E-Mail an sie weiterzugeben. Sie sind also durchaus an unserer Meinung interessiert.
So viel dazu. ![]()
Vllt werden sie nach aktuellem Stand beibehalten. Wenn in den nächsten Tagen bei Rosebud 200 Mails dagegen eingehen, sieht es anders aus…