6. HARD:LINE International Film Festival


#1

Liebe Filmfans, Genrenerds und Cineasten,

wie ihr es schon bei eurem Fantasy Filmfest sehen konntet, ist das Jahr 2018 ein außerordentlich spannendes Kinojahr für Genrefans. Ein Fest nicht nur für euch, sondern auch für uns als Festivalmacher. Denn die große Kunst liegt nun darin, aus diesem riesigen Pool toller Filme auszuwählen. Dabei muss man sich aber treu bleiben.

Wir haben aus mehr als 400 gesichteten Filmen und zwischenzeitlich 50 Titeln auf der Shortlist ein Programm zusammengestellt, von dem wir glauben, dass es die perfekte Mischung aus Independent und Mainstream ist. Eine bunte Mischung aus Horror, Thriller und Fantasy ist es geworden, die den Entdeckergeist wach hält.

Wir freuen uns, euch unser Line-Up vorzustellen zu dürfen. Natürlich sind wir für Feedback dankbar. Mehr noch aber freuen wir uns über euer Kommen!

Euer HARD:LINE Team


:arrow_right: Details und Trailer findet ihr per Klick auf das jeweilige Bild auf unserer Website


Bajo La Rosa, HARD:LINE Film Festival 2018

Boar, HARD:LINE Film Festival 2018

Dave Made a Maze, HARD:LINE Film Festival 2018

Five Fingers For Marseilles, HARD:LINE Film Festival 2018

Framed, HARD:LINE Film Festival 2018

Habit, HARD:LINE Film Festival 2018

I'll Take Your Dead, HARD:LINE Film Festival 2018

Living among us, HARD:LINE Film Festival 2018

Mandy, HARD:LINE Film Festival 2018

Pimped, HARD:LINE Film Festival 2018

Splintered, HARD:LINE Film Festival 2018

Summer of 84, HARD:LINE Film Festival 2018

The Axiom, HARD:LINE Film Festival 2018

Tigers are not afraid, HARD:LINE Film Festival 2018

White Settlers, HARD:LINE Film Festival 2018


Dierctors Spotlight 2018: SIMEON HALLIGAN

„Cinema is the perfect place to explore fantastical ideas and dark worlds.” (Simeon Halligan)

Schon als Kind liebte er Genrefilme und drehte seine ersten Filme auf Super 8. Selbst nach seinem Design-Studium wollte er nichts mehr, als auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Simeon Halligan ist ein aufregender Regisseur und wir freuen uns darauf, euch beim sechsten HARD:LINE Film Festival seinen Werdegang vom den ersten, rohen Gehversuchen bis hin zu seinem grimmigen Kannibalen-Noir-Styler zu präsentieren.

Wir portraitieren seine Arbeit mit drei Filmen: Habit (2017), White Settlers (2014) und Splintered (2010 - Weltpremiere des neuen Schnitts)


Natürlich gibt es auch wieder Partys in der Kinokneipe und das fast schon legendäre Abschlusskonzert.

Dieses monströs aufspielende TRIO ELF agiert jenseits schnöder Lounge-Beats. Punk, Hip-Hop und Drum & Bass sind gleichberechtigte Einflüsse, die Trio Elf zu einem Destillat der freien Musikexploration machen. Schön, biestig, verschmitzt und vogelwild – Musik, wie das extreme Kino selbst!!!

Abschlussabend = TRIO ELF (live) + MANDY


:arrow_right: Hier ist auch der Timetable des Festivals


#2

SUMMER OF 84 auf großer Leinwand :sunglasses:


#3

Ich finde es so schade, dass Euer Festival sich immer mit den FFF Endterminen überschneidet, dieses Jahr mit Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart. Einzig die Münchner haben terminlich die Chance und besonders auch die Nürnberger auch die geografische Nähe Euer reizvolles Festival überhaupt easy zu besuchen.
Keine Ahnung, ob Ihr in Zukunft vielleicht etwas am Termin drehen könnt oder wollt, denn dann würden evtl. ein paar Verrückte mehr aus MUC, N und Stuggart auch zu Euch kommen!
Denn Euer Progamm und das gesamte Surrouding kann sich “am Papier” wirklich absolut sehen lassen!
Vielleicht könntet Ihr ja demnächst auch mal ein paar empfehlenswerte und günstige Hotels auf Eurer Homepage posten, die fußläufig zu Eurem Festival Kino liegen, für die vielleicht weiter Anreisenden?
Think bigger.:grinning:


#4

Vielen Dank für die netten Worte! Uns ist die Überschneidung auch ein Dorn im Auge. Das Problem ist, dass wir unseren Termin immer schon im Vorjahr für die Förderung etc festlegen müssen. Das FFF kommuniziert seinen Termin erst deutlich nach uns und da staunen wir auch über die Überschneidung gerade mit Nürnberg. Die hat es in unseren ersten drei Jahren nicht gegeben.

Wir bekommen oft Anfragen von außerhalb und sind gerne behilflich, wenn es um Übernachtungsmöglichkeiten geht - auch privat. In Zeiten von booking.com und airbnb ist aus unserer Sicht eine Hotelempfehlung auf der Website hinfällig. “Bigger” zu denken ist schwierig. Wir müssen/dürfen im nächsten Jahr einen Tag anhängen, um den Zulauf ein wenig zu entzerren.

Wir hoffen natürlich dennoch, dass viele ihren Weg aus N für den ein oder anderen Film nach Regensburg finden und die Überscheidung eher als spannend ansehen!!! Hat ja auch irgendwie seinen Reiz :slight_smile:


#5

Oh ja, ein hochwertiges Festival mit überraschend sehr vielen Zuschauern. Alle die ich gefragt habe kamen aus Regensburg selber oder der Region. Auch einen WOF Stammgast hab ich entdeckt. Niemand von denen ging zum Nürnberger FFF oder zu deren Mandy Vorstellung. Sie haben alle brav auf die Hard:Line Vorstellung gewartet. Gut dass es kaum noch Filmdopplungen mit dem FFF gibt. Würde ich in der Region wohnen, würde ich wohl auch das Hard:Line gegenüber dem FFF vorziehen.

Für mich war es vor allem toll die ganzen Filmemacher zu treffen deren Filme ich (auch) zeige oder gezeigt habe. Das Hard:Line fährt richtig groß auf, haben sogar einen gebrandeten Wagen mit dem sie die Gäste ins Restaurant fahren. Steckt aber auch ein großes Team dahinter und wird mittlerweile gefördert.

Die Filme selber:
Summer of 84: Habe ich dort erhalten und signieren lassen, hole ich bald nach.
Habit: Habe ich im Januar als Screener gesehen, war ich auch dran interessiert aber nicht mein Fall.
White Settlers: Deutsche Premiere 2016 bei mir selber, klasse Film.
I’ll take your dead: Da kam ich zum Skype Interview rein, den Film hab ich vor 6 Wochen zu Hause gesehen. Steht im entsprechenden Thread. Chad stieg daraufhin in den Flieger und kam vorbei.
Tigers are not afraid: Ein klassischer FFF Film, also eher ein Drama über Kinder in Mexiko die sich mit erwachsenen Gangstern anlegen. Hat ein paar Fantasy Einschübe aber für mich passt der nicht.
Framed: Hab das Q&A mitgefilmt, das Highlight des Festivals.
Splintered: Regisseur und Produzentin haben immer wieder betont, es sei ihr erster Langfilm, daher nehmt Rücksicht und er sei noch nicht so gut. Bis auf die zu lauten Dialoge fand ich den Film klasse. Neil Marshall hat auch mit Dog Soldiers angefangen. Schöner straighter Horror, Obscura tauglich.
Pimped: Während des schauens hab ich gemerkt dass ich den Film schon kannte. War einer von vielen die ich dann gleich entsorgt habe. Aber war vorgewarnt, Flo meinte das sei mal was anderes, ein “Drehbuch” Film. Also Story oder Character driven. Solche Filme zünden bei mir selten.
Boar: Auf der großen Leinwand auch nicht besser als zu Hause aber schön mal wieder nen Tierhorror gesehen zu haben.
Dave made a Maze: Skurill, lustig und mal was anderes, recht gut, man muss sich nur drauf einlassen.
Axiom: Der hatte was, Fantasy, verschiedene Realitäten, Monster. War nur ein bißchen zu lang und nicht ganz auf den Punkt.
Mit Mandy gab es dann den wohl besten Film zum Schluss aber da sass ich schon in der Bahn.

Five Fingers hab ich auch ausgelassen, ein 2h Western vom Filmfest München. Ich hab gemerkt dass wir uns beim 20 Uhr Block unterscheiden, beim FFF und beim Hard:Line laufen da eher die wertvollen Filme. Einen solchen mit Danny Glover und Udo Kier bekam ich im Frühling auch mal eingereicht, aber wegen zu viel Arthouse abgelehnt. Vielleicht mal den einen oder anderen doch nehmen und sehen wie es ankommt. Ansonsten Blut im Spätblock und die kleineren Sachen am Nachmittag, das passt sehr gut und so ist es auch bei mir.

Der Kinosaal hat zwei Eingänge, vorne das Foyer ist klein, hinten geht es direkt in die Kino Kneipe und von da in den Biergarten. Dort hielten sich auch alle auf. Als normaler Gast wäre ich wohl noch viel begeisteter gewesen, so wie früher halt. Den neuen Black Fawn Film einen Tag nach der Weltpremiere gleich in Deutschland sehen zu können oder The Axiom als Europapremiere, da wäre ich damals noch verrückt nach gewesen. Jetzt ist es halt etwas anders, ich kannte den ersten schon und den zweiten hätte ich wohl auch vom Weltvertrieb bekommen wenn ich nachgefragt hätte. Somit ist der Vorteil ein Filmfest selber auszurichten auch ein Nachteil wenn man andere besucht, diesmal kannte ich 7 von 15 Filmen schon.
Nächstes Jahr komme ich gerne wieder, dann mit einer Dauerkarte. Für die gab es Handtücher bzw. HARD Tücher zum Plätze reservieren.

Ich mach jetzt auch Goodie Bags für meine DK Inhaber.


#6

Die Ergebnisse vom Publikumsvoting:

  1. Dave Made A Maze (4.62)
  2. Tigers are not afraid (4.37)
  3. Bajo la Rosa (4.32)
  4. Summer of '84 (4.14)
  5. Pimped (4.10)

Es hat wieder der harmlose Sonntag 14 Uhr Film gewonnen, genau wie letztes Jahr. Ich fand den auch gut. Den Tigers nicht, Bajo hab ich nicht gesehen und mit Pimped konnte ich gar nichts anfangen. Summer hole ich Dienstag nach. Man sieht aber die krassen härteren Sachen tauchen dort gar nicht auf.