ähm ok, kinder, jetzt mal beide die keulen fallen lassen
“adrift” ist sicherlich kein “mutiger kleiner film” (oder hast du da vom ominösen pokemon-machwerk geredet?), sondern langweiliger, durchschnittlicher mainstream-müll. aber genau das ist er halt auch, und damit eben auch nicht schlechter als wahrscheinlich ca. 40% der genre-produktionen allgemein. definitiv nix, was das ansehen LOHNT, meiner meinung nach. aber halt “immerhin” (äh…) der übliche an den haaren herbeigezogene (was verhaltensweisen und dialoge angeht), charakterflache, zwischen langweilig und nebensächlich und manchmal sogar unterhaltsam changierende krams.
klar kann man die charaktere nun besonders dämlich finden oder auch die darsteller besonders eklig, aber kompletter dreck? nee. das sind bethmann und konsorten, oder gern auch disneysche genre-versuche, oder meinethalben sogar snoop dogg, oder eben ganz sicher: THE HIDDEN
Adrift ist nix, aber halt auch nix weiter, einfach mal eben: völlig egal. Finde ich.
Open Water ist handwerklich hervorragend, wartet mit stimmungsvollen Bildern auf und ist nicht nur (!) als deutscher (!) Genrefilm durchaus sehenswert. Ihn derart abzuurteilen, ist schlichtweg ignorant.
Die Filmkritik meint übrigens:
Ulrich Kriest, Filmdienst: “visuell eine tragfähige Mischung aus der Nähe zu den Figuren und ihrer Verlorenheit im Ozean”
Frank Arnold, epd Film: “spannend”, der Regisseur setzt “auf die Mechanismen des Katastrophenfilms”, und zeigt nach dem “aufgeblähten, enttäuschenden Poseidon-Film von Wolfgang Petersen, dass man auch mit bescheideneren Mitteln eine gewisse Wirkung erzielen kann”
ey, today…dat is aber och nur DEINE meinung und DEIN geschmack…du formulierst das so allgemeingültig, als hättest du dir realität mit löffeln gefressen. was der film nun ist oder nicht bestimmt doch jeder ganz für sich allein…ich brauch hier keinen richter!
ich kann definitiv allen bethmanns und allen disneyfilmen, die ich bisher gesehn habe, mehr abgewinnen als diesem teil!
aber is halt geschmacksache, wa!? sind wir uns wenigstens hierbei einig, mein freund?
naja…völlig egal ist mir ein film, der mich kalt lässt…adrift hingegen hat mich, wenn ich mich nich grad amüsiert habe, allerdings verdammt gelangweilt und genervt…es gibt verdammt wenige filme (die rob zombie kackstreifen sind da och nah dran, aber eben nur nah dran), bei denen ich mich ärgere, dass ich mir aus prinzip filme immer bis zum ende ansehe, wenn ich sie mal angefangen habe…“adrift” gehört definitiv dazu!
aber druff geschissen…lasst uns doch alle drauf einigen, dass wir eben unterschiedliche geschmäcker haben, was nicht mit mehr oder weniger großer intelligenz oder mehr oder weniger gutem geschmack zu tun hat, ok!? (die höchste intelligenz und den besten geschmack hat doch sowieso jeder einzelne von uns für sich, oder!?)
hehe…lies mal meinen letzten beitrag noch mal genauer…da steht nicht ohne grund “meiner meinung nach” und “finde ich” drin
… was uns allerdings die meinung von epd film et al zu denken geben sollte, ist für mich nicht unbedingt nachvollziehbar. die (soll heißen: 80% der “professionellen” filmkritiker) kommen schließlich aus “ein wenig” anderen zusammenhängen und erwartungshaltungen als wir hier. und das FFF ist für mich, ehrlich gesagt, noch nie die schnittstelle zum seriösen, kunsthaftigen, autoren-, problem- oder was auch immer -film gewesen.
Ulrich Kriest, Filmdienst: „visuell eine tragfähige Mischung aus der Nähe zu den Figuren und ihrer Verlorenheit im Ozean“
Frank Arnold, epd Film: „spannend“, der Regisseur setzt „auf die Mechanismen des Katastrophenfilms“, und zeigt nach dem „aufgeblähten, enttäuschenden Poseidon-Film von Wolfgang Petersen, dass man auch mit bescheideneren Mitteln eine gewisse Wirkung erzielen kann“
du, der uli und der frank…das sind zwei, die für ihre meinung bezahlt werden und somit keine eigene meinung haben!
wie, wat, wo…wie meinste das mit „zornlamm, dein wort in gottes ohr“??? sowas sagt man doch eigentlich nur, wenn man jemanden in seiner meinung unterstützen möchte. welchem abschnitt meiner hier dargebrachten meinung wolltest du denn damit beipflichten? oder hab ich das falsch verstanden und es is ganz anders gemeint?
hehe…lies mal meinen letzten beitrag noch mal genauer…da steht nicht ohne grund „meiner meinung nach“ und „finde ich“ drin
hier nich:
„adrift“ ist sicherlich kein „mutiger kleiner film“ (oder hast du da vom ominösen pokemon-machwerk geredet?), sondern langweiliger, durchschnittlicher mainstream-müll. aber genau das ist er halt auch, und damit eben auch nicht schlechter als wahrscheinlich ca. 40% der genre-produktionen allgemein."
abba is ja och druff geschissen…es ging mir hierbei auch gar nich um deine „meiner meinung nach“- alibliformulierung, harhar (kleiner scherz, nimms mir nich übel!), sondern darum, dass das ganze sehr allgemeingültig rüber kommt.
is also von dir auch wirklich nur als deine eigene meinung gemeint?..alle andren meinungen haben dann trotzdem das gleiche gewicht und den gleichen wert? wenn dem so is, dann is ja alles gut!
äh … ja klar haben sie das … sonst würd ich wohl kaum auf dieser seite schreiben und lesen, oder?
außerdem solltest du das aus genügend persönlichen diskussionen wissen. aber ist ja auch egal nu, ich muss mich jetzt mit nem nicht funktionierenden neuen handy rumschlagen.
außerdem solltest du das aus genügend persönlichen diskussionen wissen.
harhar, kannst du dich noch an unsre letzte diskussion bei rotwein in deiner küche erinnern?
das hat mich gelehrt, dass du durchaus scheinbar manchmal deine ganz eigene meinung als die einzig richtige erachtest.
aber wenn das bei filmbewertungen (da gings ja schließlich nich um filme) generell nich der fall ist, bin ich ja beruhigt.
ich war ja och nich einfach so salopp davon ausgegangen, hatte es nur in betracht gezogen und es nur mal wieder typisch für mich sehr polemisch-fatalistisch formuliert, entschuldige bitte!
Zornlamm, Du Berserker, ab ins Bett, sonst krachts hier noch!
du sprichst für mich in rätseln.
willst du mich verarschen??? es wäre mir eine große freude, wenn du etwas ernsthafter oder gar ernsthaft auf mein geschreibsel eingehen würdest. ich bitte untertänigst darum!
Liebes Zornlämmchen, nun beruhige Dich doch ein wenig und lasse Dir bezüglich Deiner Nachfrage das Folgende durch Dein errötetes Köpflein gehen:
Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen!!
Schlaf schön und bis morgen 13 Uhr beim FFF!
ich reg mich ja gar nich auf…bin nur etwas angefressen und enttäuscht, dass du mich keinen zenitmeter ernst zu nehmen scheinst. zum glück tu ich das auch nich und kann daher damit umgehn…also nix für ungut. wäre nur lieb, wenn du mir wenigstens noch kurz mitteilen würdest, ob du auch in zukunft nicht vor hast, ernsthaft auf meine auf dich bezogenen beiträge einzugehn, dann spar ich mir das nämlich, is ja och arbeit, wa!?
was ist dein sternzeichen? (hat zwar nix mit latein oder spanisch zu tun, aber interessiert mich trotzdem)
nö, wir sehn uns morgen um 13 uhr mit sicherheit nicht!
aber abgesehn davon…kennen wir uns in natura? nein, oder!?
was kann es schlimmeres geben als ein paar vollidioten, die sich nen dekadenten yachtausflug geben, allesamt ausm boot hüpfen und dann aufgrund ermangelung jeglicher hirnzelle über ne stunde hilflos im wasser treiben???
DAS war vorher schon alles bekannt, bevor man OW2 ueberhaupt sieht weiss mann, dass genau DAS im Film passieren wird.
Wieso schaust du ihn dann an, wenn du das thema von vorne herein schon daemlich findest, ohne den film gesehen zu haben?
Man sollte schon gewisse vorentscheide nach persoenlichem geschmack treffen, wenn man filme anschauen geht g
da faellt es selbst mir in der tat schwer, dich ernst zu nehmen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Sidschei am 12.08.2006 10:28 ]
Eine Frage, zornlamm:
DAS war vorher schon alles bekannt, bevor man OW2 ueberhaupt sieht weiss mann, dass genau DAS im Film passieren wird.
also mir war vorher nicht bekannt, dass das ganze auf solch einem niveau rüber gebracht wird. und DAS ist es ja, was ich an dem film so schrecklich fand, nicht die handlung. aus ein paar menschen, die im meer “gefangen” sind, könnte man meiner meinung nach auch nen genialen film machen.
Wieso schaust du ihn dann an, wenn du das thema von vorne herein schon daemlich findest, ohne den film gesehen zu haben?
Man sollte schon gewisse vorentscheide nach persoenlichem geschmack treffen, wenn man filme anschauen geht g
ich wusste ja vorher nicht, wie das ganze umgesetzt sein würde. ich finde das thema auch überhaupt nicht dämlich (sondern sogar sehr interessant), nur die umsetzung!!!
da faellt es selbst mir in der tat schwer, dich ernst zu nehmen
ich verlange von niemandem, dass er mich als mensch ernst nimmt. wäre aber dennoch lieb, wenn ihr wenigstens ernsthaft auf meine beiträge eingehen würdet (ansonsten hab ich die arbeit umsonst gemacht). das wünsche ich mir von ganzem herzen von euch, mehr nicht!
naja, zumindest weiß ich jetzt, dass ich mir für xtoph keine mühe mehr geben muss, da das verschwendete liebe wäre.
Hey Zonenlamm, mein IQ ist garantiert nicht allzuhoch und durch das ständige Gekiffe wird es auch nicht gerade besser. Mein absoluter Lieblingsfilm ist “Das Cabinett des Dr. Caligari” ein alter deutscher Stummfilm, minimalistisch und mit seltsam gemalten Hintergrundbildern.
Ich habe Adrift als kleinen mutigen Film bezeichnet weil der erste Kinofilm von Newcomer Hans Horn (vorher TV-Film Der Bunker) mit relativ wenig Mitteln sechs Schauspielern und einem Drehort auskommt.
Mutig finde ich ihn deshalb, weil er sich von den meisten Filmen unterscheidet, die ich bisher gesehen habe. Er erinnert mich an experimentelle Filme wie Lifeboat von Hitchcock.
Warum ich Filmen wie Casshern oder LES REVENANTS / They came back (scheiß englischer Titel) hohe Wertungen gebe liegt daran, dass mir eine origenelle Filmidee und eine hypnotische visuelle Umsetzung (am besten in Kombination mit guter Musik) sehr wichtig ist. Ich genieße solche Filme, auch z.B. Interstella 5555 und Nina.
Warum solche Filme in Deutschland oft so gehasst werden bringe ich in Zusammenhang mit einer typisch deutschen Rezeptionsästhetik in der Filme meistens anhand ihre Handlung beurteilt werden, so wie bei deutscher Musik der Liedtext im Vordergrund steht. Kein Mensch hört den Bassisten oder sieht den doppelt verdeckten Schnitt.
Die Leute regen sich darüber auf, dass das bei Adrift doch alles unlogisch sei. "Ich würde da sofort rauskommen, doofer Film."
Ich hingegen kann die Welt des Hans Horn akzeptieren und mich darauf einlassen. In der Realität von Adrift kommen die Verunglückten einfach nicht zurück aufs Boot. Sie schaffen es nicht, Basta!
Fand ich richtig geil und wird hoffentlich ein Erfolg. Andere deutsche Filmemacher sollten sich solche Filme zum Vorbild nehmen, denn man kann auch spannendes Kino machen ohne Millionen zu verbraten. Nur die Schauspieler muss man wohl im Ausland suchen, es ist einfach zu peinlich wie talentlos der Nachwuchs hierzulande ist…
Naja, da machst du es dir aber auch etwas einfach, Kritik an bestimmten Filmen durch ein “das ist deutsches Unverständnis” bzw. “das ist typisch deutsche Rezeptionsart” abzuschmettern. Vielleicht meinst du es ja auch gar nicht so, allerdings kommt es ein wenig so rüber.
Ich für meinen Teil fand z.B. LES REVENANTS / They came back zumindest mal sehr interessant - ja, einerseits von der Storyidee, andererseits in gewisser Art und Weise auch von der Umsetzung her. Allerdings hat jener mich auf lange Sicht gelangweilt.
In den selben Kontext allerdings ein Popcorn-Machwerk wie CASSHERN einzubringen, grenzt für mich an Beleidigung oder Verarschung. Denn hier GING es meiner Meinung nach dem Film einfah nur um platte (bis peinliche) Botschaften, die man dann durch eine möglichst flashige Optik als sonstwie innovativ und intelligent verkaufen wollte.
Nur hat der Film für mich auch auf optischer Ebene nicht funktioniert. Das heißt aber nicht, daß ich einen Film nicht akzeptieren oder sogar lieben könnte, der mich visuell begeistert… bei sowas wie CASHERRN hat für mich nur einfach GAR nichts gestimmt.
Wie auch immer, eigentlich reden wir hier ja nun über ADRIFT. Und der ist und bleibt für mich einfach nur ein leidlich erträglicher Mainstream-Film, der in keiner Hinsicht etwas neues probiert oder gar erreicht. Darum verstehe ich auch nicht, wie du ihm Mut unterstellen kannst - Filme in isolierten Locations mit mehr als begrenztem Handlungsspielraum für die Protagonisten gab es schließlich schon diverse Male zuvor. Und fast immer waren Setting und v.a. Charaktere besser umgesetzt als hier…