Aktuelle Genrefilme

He he he - Mir ist hier (und auch andernorts) ja schon so Einiges attestiert worden, in Bezug auf mein Geschreibsel - von „Referaten“ über „Essays“ bis hin zu „Geht das nicht auch in kurz?“ war da ja schon so allerlei mit dabei. Aber dass ich in, und mit meinen sabbelig-schwafeligen Endlos-Bleiwüsten irgendwas „auf den Punkt“ bringen würde, das hat bislang so, glaube ich, auch noch niemand kund getan. Insofern: Danke dafür, ich musste aber beim Lesen dieser Deiner diesbezüglichen Zeilen doch auch ein wenig schmunzeln.

Ja, naja, die beiden von mir zitierten Songs passen jetzt rein vom textlichen Inhalt vielleicht nicht so ganz 100-%ig auf den Film, und dessen content… in meiner Wahrnehmung sind sie aber doch in puncto ähnliche / verwandte Grundstimmung nicht so ganz falsch gewählt, bzw. haben mich beide irgendwie an die in „Backrooms“ erzeugte Atmosphäre, und diese creepy-Unwohlsein-haften vibes erinnert. Von daher passt das (zumindest für mich selbst) schon so !

Puh - Hier im Norden der Republik war es gestern unfassbar drückend-schwülheiss stickig… Ich bin ja direkt von der Arbeit aus mit dem ÖPNV nach Hamburg reingedüst, und hab’ dann, als ich am Hamburger FFF-Stammkino „Savoy“ ankam, mich gefühlt, wie eine Weihnachts-Gans im Bratofen in eigenen Saft schmurgelnd. Nun hab’ ich ja - gerade, weil die Situation mir nicht mehr so ganz unbekannt ist - für derlei Zwecke immer ein Ersatz-T-Shirt zum Wechseln mit dabei, und mach’ mich dann vor dem Film nochmal auf dem / an dem Waschbecken der WCs frisch (@todi hatte gerade noch rechtzeitig flüchten können, und die Räumlichkeiten just in time verlassen, sodass ihm dieser unschöne Anblick, der vermutlich grauenerregender als der ganze folgende Film gewesen ist, glücklicher Weise nochmal erspart geblieben ist… :wink: :joy: ). Aber selbst das hat gestern Abend nur so bedingt geholfen, und war dann gleich wieder durch.

Geh’ am Besten nochmal ein wenig in Dich, und finde Deine eigenen Worte dafür, was genau Dir warum an dem Film wieso gefallen hat, und was vielleicht auch nicht so… Ist nicht immer ganz so leicht, für solche Empfindungen und Eindrücke die passenden Beschreibungen sich abzuringen, ich kenn’ das ja auch. Aber ich glaube, Du wirst das schon schaffen… ob nun mit, oder ohne erfrischend-kühles Bierchen. Und freu’ mich jetzt schon darauf, Dein review, sobald Du es dann fertig geschrieben, und hier online gestellt hast, lesen zu dürfen… :+1:

Doch doch, in „Backrooms“ wird zwar nicht die ganze Zeit über, und durchgehend, aber doch so Einiges gesprochen, und kann und mag ich mir gar nicht vorstellen, wie der in einer deutsch synchronisierten Fassung klingen, und sich anfühlen mag - Guck’ den am Besten, so irgend möglich, in der Original-Version. Weil gerade bei diesem Film der (das) Sound (Design) einen Grossteil von dessen verstörender Wirkung ausmachen. Und ich selbst habe die youtube-web-Serie vor der gestrigen Erstsichtung auch nicht gesehen gehabt, und muss mensch das IMHO auch nicht tun. Beziehungsweise glaube ich, dass das fast auch besser ist. Weil eben so die unheimlich-unerklärlichen Backrooms wohl einfach nochmal „frischer“ rüberkommen, und der durch sie, und in ihnen generierte Horror und offness, Einer:Einem selbst noch unbekannt sind.

3 „Gefällt mir“

Ohje, ich und das Internet…evtl. sollte ich öfter mal Smileys in meine Satzkonstruktionen einbauen - zumindest wenn angebracht bzw. um falsche Interpretationen zu vermeiden.

Zuallererst hab ich den GORGONA natürlich noch gar nicht gesehen - kann zu evtl. Qualitäten also gar nix sagen. Hab halt den von dir verlinkten Trailer angeschaut - und wenn man da kurz vor Ende das Zitat „Die griechische Antwort auf FURY ROAD“ lesen muss darf man schon mal etwas schmunzeln. Der Vergleich hat mich dann halt sofort auf die italienischen Endzeitfilme der 80er gebracht, die ja auch immer als Antwort auf MAD MAX gehandelt wurden.

Und bitte nicht falsch verstehen: Ich hab nicht gesagt, dass ich denen nix abgewinnen kann, im Gegenteil. Ich bin ja noch viel mehr als du eine Kind der early-/mid80s Video-Generation und hab die allesamt auch äh konsumiert… auch wenn ich mir bei der Erinnerung daran heute ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen kann :slight_smile:

Gegen STAR CRASH lässt sich auch nichts sagen, der hat(te) durchaus Charme und ist zudem mit dem späteren Splatter-/Slasher-Traumpaar Caroline Munro & Joe Spinell glänzend besetzt.

Ganz generell bin ich eh Riesenfan der alten Genrefilme aus den unteren Schubladen - also u.a. auch die italienischen Vertreter aus den 70er und 80er Jahren, die filmischen Erzeugnisse der Corman-Factory aus den End 50er bis 80er Jahren - und seh die genauso gerne wieder deren größere filmische Brüder…guck mir sowas auch öfter an als aktuelles Zeux. Aber auch das hatten wir an anderer Stelle schon.
Und das mit dem Overkill an fighting & bitching badass lesbian females ist halt mein ganz persönliches Empfinden …kann natürlich ein jeder anders sehen. Just my 2 cents.
Wohlsein!

1 „Gefällt mir“

Meine Review folgt auch demnächst. Bis dahin mal etwas Sekundärliteratur:

Im Projektionen Podcast irren zwei Intellektuelle durch die Oberstübchen und Hinterzimmer von Kubrick, Kane Pixels und Gen Z.

Im Genre geschehen Podcast geht‘s traditionell etwas profaner zu, dafür gleich im Doppelschlag mit THE FURIOUS.

Wer sich nicht sicher ist, ob BACKROOMS sein/ihr Ding ist, sollte sich den zehnminütigen Ursprungskurzfilm anschauen, den @die_Lachsschaumspeise oben schon mal gepostet hat. Der Langfilm intensiviert den Kurzfilm in Ausstattung, Creepiness und Spannung und ergänzt ihn um eine „Handlung“ im weitesten Sinne.

2 „Gefällt mir“

Ich würde die Liste noch um “Weapons” ergänzen wollen und jetzt natürlich unbedingt auch um “Backrooms”. Ich kann mich immer noch nicht aufraffen etwas zu Backrooms zu schreiben, bin temperaturbedingt aktuell etwas lethargisch. Zu “Shelby Oaks” hab ich vorgestern aber mal meine Review nachgeholt. Bin Review-technisch sehr im hintertreffen, auch weil ich auf dem Festival kaum Filme gesehen habe.

1 „Gefällt mir“

Den ‚Shelby Oaks‘ hab ich seinerzeit beim Festival tatsächlich ausgelassen, weil ich hier - bis zum damaligen Zeitpunkt - eben nur Schlechtes gelesen habe.
Als ich den dann mal nachgeholt habe hab ich (wahrscheinlich) nicht viel erwartet und war umso mehr äh pleasantly surprised.
Tatsächlich für mich der einzige Film dieser/seiner Art, der für mich - nach ca. zehnminütiger ‚Anlaufphase‘ - richtig funktioniert hat und tatsächlich creepy war.

‚Bring Her Back‘ wiederum ist überlangen und -ambitionierten Filmen wie ‚Sinners‘, ‚Weapons‘ oder seinem direkten Vorgänger ‚Talk To Me‘ haushoch überlegen. Again, nur meine Meinung.

1 „Gefällt mir“

Ich bin auch immer wieder überrascht, stellenweise sogar sehr amüsiert, wie hier die Meinungen zu manchen Filmen auseinandergehen. Also im “Kern” sind wir uns hier ja meistens einig, will sagen “echter Schrott” wird zumeist auch als solcher verurteilt und wirkliche Perlen auch als diese gewürdigt. Aber im breiten Mittelfeld klaffen die Meinungen doch häufig auseinander, spalten so manche Filme die Gemeinde. Ich liebe es immer noch, die Reviews zu lesen, vertraue i.d. Regel aber meinem Bauchgefühl und liege damit auch meistens richtig. Wobei ich Shelby Oaks jetzt nur mit 6.5 Punkten bedacht habe und den Film jetzt nicht für einen DER ganz großen Genrefilme der jüngsten Zeit halte, aber auf jeden Fall für besser als von vielen beurteilt. Mir gefällt der Trend dieser mutigen, unkommerziellen “low budget” Produktionen von jungen, ambitionierten Regisseuren, die so erfrischend ungenerisches Material abliefern. Weiter so !

1 „Gefällt mir“

..ich glaub, das war sogar noch die beste Wertung die der bis dahin erzielt hat :slight_smile:
Generell bin ich auch für more fresh young blood and new ideas.
Ach ja, hatte jetzt den ‚Oddity‘ ganz vergessen, den fand ich wirklich super…
Da bin ich jetzt mal auf den Nachfolger ‚Hokum‘ gespannt…

1 „Gefällt mir“

Here we go: Ich hatte vor der Filmberichterstattung keine Ahnung vom Backrooms-Phänomen und kannte auch Kane Parsons Webserie nicht. So wusste ich im Grunde gar nicht, worauf ich mich einlasse. Die perfekte Voraussetzung zur Erkundung der BACKROOMS.

3 „Gefällt mir“

BACKROOMS

In den gelben Zimmern hört Dich niemand schreien.

Über wenige Filme konnte man in letzter Zeit mehr interessante Besprechungen, Reviews, Kritiken und Hintergrundinformationen sammeln, als über BACKROOMS. Vielleicht musste man auch hinter dem Mond leben um nicht bereits im Vorfeld die zahlreichen und wirklich spannenden youtube-Veröffentlichungen von Regisseur Kane Parsons zu sehen, die um diesen Film einen regelrechten (und begründeten) Hype ausgelöst haben.

Ich gestehe bis ganz kurz vor dem Release des Films absolut gar nichts davon gewusst zu haben, bin auf der anderen Seite dann aber auch nicht so ganz das große, immer dem nächsten „großen Shit“ hinterherjagende, Film-Trüffelschwein. Vor ein paar Wochen hatte ich dann endlich Witterung aufgenommen und mir ein paar der wirklich genialen Beiträge auf youtube reingezogen, die sowas von dermaßen direkt in mein Mystery-Herz trafen, das ich es kaum abwarten konnte BACKROOMS endlich zu sehen.

Ich unterstelle dem damals erst 16jährigen Kane Parsons mal kein Kalkül, keine Methodik, mit seinen wirklich genialen youtube Kurzfilmen sich an das „Marketing“ eines Blair Witch von anno ‘98 anhängen zu wollen, das mit an damaligen Standards gemessenen, ähnlichen kleinen „Einstreuern“, um den ebenfalls auf „low budget Flamme“ gekochten BLAIR WITCH seinerzeit dafür sorgte, das dieser Film trotz minimalem Cash für Werbung doch verdammt schnell ins Gespräch kam und seine Produktionskosten weiland zigfach einspielte. Aber ganz egal ob das nun Kalkül gewesen ist oder einfach nur der Kreativausstoß eines hochtalentierten, visionären Teenagers.. ich bin sowas von DANKBAR dafür.

Wir erleben gerade die Renaissance von hochtalentierten Jungregisseuren, die mit einem minimalen Budget und ganz viel Herzblut den Genrefilm sowas von hochkochen (ich erwähnte in diesem Zusammenhang bereits Filme wie „Obsession“, „Bring Her Back“ oder „Shelby Oaks“), auf konventionelle Generik pfeifen und einfach ihr „Ding“ machen, das es einfach nur eine wahre Freude ist. Ich wünsche Kane Parsons das er mit seinem BACKROOMS so viel Kohle macht, das wir von dem Mann noch ganz viel sehen werden. Ich hoffe sogar auf eine Fortsetzung. Oder mehrere. Wirklich.

Okay. Seid ihr immer noch da oder genervt das ich noch keinen einzigen Satz zum eigentlich Film gesagt habe ? Hey, ich muss mit meinem Gelaber hier doch endlich mal der Lachsschaumspeise Konkurrenz machen! Aber Spaß beiseite.

BACKROOMS ist genial. Der Film ist alleine schon deshalb genial, weil hier die Quadratur des Kreises gelingt. Sehr selten habe ich es erlebt, das es ein Film es schafft die Erwartungshaltung gleichzeitig zu unterwandern UND zu überbieten. Wollten wir einfach nur weitere 2 Stunden von in gelbes Licht getauchte leere Zimmer sehen ? Ja. Aber halt nicht nur. BACKROOMS schafft es die Fans und Freaks der verstörenden youtube videos auf der einen Seite zu begeistern, baut aber für die Fraktion der „Ich mag Horror, geh ich halt mal wieder ins Kino“ - Leute gleich mehrfach zusätzliche Levels ein, erzählt diese dann aber ausgesprochen elegant, während die Spannungsschraube fast unmerklich langsam immer fester angezogen wird, bis man es kaum mehr auszuhalten vermag.

Mit dem Charakter der Psychiaterin, deren ganz eigene Geschichte in Rückblenden keine Ausdünnung sondern eine unglaubliche Bereicherung der Geschichte ist, wurde eine verstörende Meta-Ebene geschaffen, die Raum gibt für so viele neue Theorien, Thesen, Gedankenspiele, das man sich den Film nach dem Verlassen des Kinos eigentlich sofort noch mal ansehen mag, nur um zu checken, ob man nicht doch den ein oder anderen Hinweis „verpasst“ hat, der die eigenen Gedankengänge untermauert.

Seit dem großartigen „CUBE“ habe ich keinen Film mehr gesehen, in dem ich mich so verlieren konnte, der so verstörend und unheimlich war, in dem eigentlich nichts wirklich „erklärt“ wird (Was so unfassbar erfrischend ist, weil in den meisten kommerziellen Filmen ja eigentlich immer ALLES irgendwie „erklärt“ wird, sogar wenn einer aufs Klo muss, weil man das Publikum für blöde hält.. aber lassen wir das). Die Protagonisten suchen eine Erklärung. Wir als Zuschauer suchen eine Erklärung. Aber es gibt keine. Und genau das ist das schmerzvolle an BACKROOMS. Der Film ist wie eine juckende Stelle am Rücken, die man nicht erreichen kann, um sie zu kratzen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen das irgendwelche Menschen der Gen-Z aus dem Kino laufen und sagen „Ey Alter, was war DAS denn für ein Scheiss. Der Freund Deiner Alten (damit meinen sie dann mich) hat doch gesagt der sei voll geil. Lass mal Burger essen und Shisha machen.“. Und ich könnte es ihnen nicht mal verübeln. BACKROOMS ist für Fans gemacht, Fans von schwierigen, sperrigen, komplexen, verrückten, total irren Filmen. Das der Film so einen Erfolg an den Kinokassen hat wundert mich übrigens selbst. Aber vielleicht ist das „Publikum“ halt gar nicht so dumm, wie die meisten Produzenten denken.

Abgefahrenster Film 2026. I love it. Bester „Mystery“ Film aller Zeiten. Verstörend, vielschichtig, unvorhersehbar, komplex. Wirft unendlich viele psychologische Fragen auf. Gruselig wie Sau. Wie der Nachlass aus Stanley Krubriks Grab. Als würde man durch das Musem of Modern Art laufen in dem ein Verrückter alles auf “gelb” getrimmt hat. Oder als hätte jemand meine Albträume visualisiert. Erschreckend gut. Wahrscheinlich mein Lieblingsfilm 2026. Ich habe Euch gewarnt.

9/10 Sterne.

Euch noch einen schönen Abend.

4 „Gefällt mir“

Hey @todi können wir einen BACKROOMS Diskussions-Raum aufmachen ? Ich würde gerne meine wirren Gedankengänge mit Euch teilen. Ich finde das macht Sinn, der Film stimuliert das einfach.

Moin Alexander, klar aber was meinst du mit Raum? Etwa Backrooms-mäßig? :wink:

Eröffne gerne einen Thread in Filme & TV allgemein - Fantasy FilmFest Fan Forum

3 „Gefällt mir“

Einfach einen Forumplatz in dem wir uns austauschen können. Mir platzt sonst der Kopf.

1 „Gefällt mir“

Bin gerade auf ein Subreddit gestoßen, auf dem Männer ihre „Wohnungen“ herzeigen. Da qualifiziert sich so einiges für die Backrooms :laughing:.

https://www.reddit.com/r/malelivingspace/

3 „Gefällt mir“

Done - Siehe dazu bitte hier (<— Link / Klick’ mich!).

Nun muss aber der neue thread dann auch von irgendwem mit Inhalt gefüllt werden. Ich könnte wohl ein paar halb im Boden versunkene Stühle spendieren, und würde mich bereit erklären, beim gemeinsamen Tapezieren des threads mit gelben Wandverkleidungen behilflich zu sein…

@todi - Ich weiss ja nicht, wie das die Anderen so sehen, aber mein „Backrooms“-review möchte ich dennoch nicht dorthin verschoben wissen, sondern auch weiterhin hier in diesem thread stehen haben… Der neue, Film-spezifische thread kann dann ja vor Allem auch zum Austausch von Theorien und allerlei weiterführenden Diskussionen ge- und benutzt werden.

Meinen bitte auch nicht verschieben und so hatte ich mir das auch gedacht. Gedankenaustausch. Ich schreibe morgen wieder was dazu.

1 „Gefällt mir“

„Where do ghosts go, when you don’t need them anymore?“

„Mother Mary“
(David Lowery / 2026 / Kino (DCP) / OmdU / Erstsichtung)

"I was sick and tired of everything / When I called you last night from Glasgow
All I do is eat and sleep and sing / Wishing every show was the last show
So imagine I was glad to hear you’re coming / Suddenly I feel all right
And it’s gonna be so different when I’m on the stage tonight

Tonight the super trouper lights are gonna find me
Shining like the sun (super trouper) / Smiling, having fun (super trouper)
Feeling like a number one

Tonight the super trouper beams are gonna blind me (super trouper)
But I won’t feel blue (super trouper) / Like I always do (super trouper)
'Cause somewhere in the crowd there’s you

Facing twenty-thousand of your friends / How can anyone be so lonely?
Part of a success that never ends / Still I’m thinking about you only
There are moments when I think I’m going crazy / But it’s gonna be alright
Everything will be so different when I’m on the stage tonight

Tonight the super trouper lights are gonna find me (super trouper)
Shining like the sun (super trouper) / Smiling, having fun (super trouper)
Feeling like a number one

Tonight the super trouper beams are gonna blind me (super trouper)
But I won’t feel blue (super trouper) / Like I always do (super trouper)
'Cause somewhere in the crowd there’s you

So I’ll be there when you arrive / The sight of you will prove to me I’m still alive
And when you take me in your arms and hold me tight / I know it’s gonna mean so much tonight

Tonight the super trouper lights are gonna find me (super trouper)
Shining like the sun (super trouper) / Smiling, having fun (super trouper)
Feeling like a number one

Tonight the super trouper beams are gonna blind me (super trouper)
But I won’t feel blue (super trouper) / Like I always do (super trouper)
'Cause somewhere in the crowd there’s you"

( ABBA, „Super Trouper“ )

"Don’t blame me, love made me crazy / If it doesn’t, you ain’t doin’ it right
Lord, save me, my drug is my baby / I’ll be usin’ for the rest of my life

I get so high, oh / Every time you’re, every time you’re lovin’ me
You’re lovin’ me / Trip of my life, oh
Every time you’re, every time you’re touchin’ me / You’re touchin’ me"

(Taylor Swift, „Don’t Blame Me“ („Reputation Tour“ performance ))

„Take us to church, Taylor!“

(Swifties-chant at the height of „Don’t Blame Me“, „The Eras Tour“, 2023 - 2024)

"Time won’t fly, it’s like I’m paralyzed by it
I’d like to be my old self again, but I’m still tryin’ to find it
After plaid shirt days and nights when you made me your own
Now you mail back my things and I walk home alone
But you keep my old scarf from that very first week
'Cause it reminds you of innocence and it smells like me
You can’t get rid of it / 'Cause you remember it all too well

'Cause there we are again when I loved you so
Back before you lost the one real thing you’ve ever known
It was rare, I was there
I remember it all too well"

(Taylor Swift, „All Too Well“ (10 Minute Version))

Der weltberühmte Mega-Pop-Star Mother Mary taucht eines Abends unangemeldet und überraschend im strömenden Regen bei ihrer ehemaligen Costume-Designerin Sam auf, um sie um einen Gefallen zu bitten. In wenigen Tagen steht ihr lange vorbereiteter Comeback-Auftritt an, nachdem ein ominöser On stage-Unfall während eines Live-Gigs ihrer damaligen Welt-Tournee sie zu einer längeren Pause vom Rampenlicht und öffentlicher Aufmerksamkeit zwang. Und ausgerechnet Sam, die jahrelang nichts mehr von ihrer einstigen Weggefährtin gehört oder gesehen hat, soll ihr dafür mal eben so das perfekt passende und stimmig ausdrucksvolle Kleid schneidern. Doch Sam zögert - denn sie hat noch unfinished business mit Mary… und das bezieht sich beileibe nicht nur allein aufs Geschäftliche…

Ein Gespenst geht um in David Lowerys „Mother Mary“ - und nein, es ist selbstschreibend nicht das des Kommunismus. Die unheimliche Präsenz, die den Film beständig heimsucht, welche die Bilder haunted, und in der schwierig-vorbelasteten Beziehung seiner beiden Pro- und Antagonistinnen herumspukt, ist das Gespenst einer lange in die Brüche gegangenen relationship, die sich über die geschäftlich-professionellen Aspekte der zwei Frauen hinaus erstreckt. Vielleicht der Geist einer former friendship turned sour, möglicherweise aber sogar das schemenhafte Phantom einer zerbrochenen Liebe (wer mich auch nur ein kleines bisschen kennt, sollte mittlerweile wissen, dass ich als grosse:r Liebhaber:In von so-called „Frauenfilmen“ (no © @splattercheffe ) im Allgemeinen, und solchen mit lesbian love stories im Speziellen, natürlich zu letzterer Lesart tendiere…). Eine Erscheinung, welche immer wieder in die Bilder, in die Dialoge, ja sogar in die Körper hinein fährt, und sich partout nicht abschütteln lassen will. Wenn Mary von Sam dazu aufgefordert wird, ihr die dance routine zu ihrem neuen Comeback-Song (passender Weise „Spooky Action“ tituliert) quasi „auf dem Trockenen“, also ohne die dazugehörige Musik (denn Sam hat sich geschworen, nie wieder Marys Musik anzuhören) vorzutanzen, dann steigert sie sich dabei zum Ende hin in eine wahnhaft anmutende Art von Besessenheit, und wälzt sich in konvulsisch zuckenden Bewegungen auf dem Dielenboden herum, so als würde sie gerade eine Art Teufels- oder Dämonen-Austreibung vollführen (Seit dem selbstvernichtend-verrenkten Ballet-Todestanz aus Luca Guadagninos „Suspiria“-Neu-Interpretation hat mensch eine solch beeindruckend-bestürzende Tanz-Vorführung nicht mehr auf der Leinwand gesehen). Was sich dann auch in den Dialogen weiter fortsetzt: Mary möchte eigentlich gar nicht mehr über die gemeinsame Vergangenheit sprechen, und sich rein auf die Ebene einer geschäftlichen Beziehung zurückziehen, Sam aber beharrt darauf, dass sich ihre ehemalige Freundin endlich öffnen möge, ja, müsse, um eine bislang nicht gezeigte Form von biographischer Authentizität in den Fertigungs-Prozess des stofflichen Endprodukts einfliessen zu lassen. Und selbstschreibend möchte sie von Mary auch, und zuvorderst, wissen, warum diese sich damals von ihr abgewandt, und sie „verraten“ hat. Beide leiden sie bis heute unter den Geistern der gemeinsamen, und immer noch unaufgearbeiteten Vergangenheit… einer Vergangenheit, die just in dieser Nacht wieder in der Gegenwart sich manifestiert, und sie zwingt, der Realität endlich ins Auge zu sehen. Wobei diese Textzeilen gerade eingangs zuerst einmal wie der bescheuert-strunzblödeste, und hanebüchenste Unsinn überhaupt anmuten. Ja, die Wortgefechte und Rede-Duelle zwischen den beiden sind scharfzüngig geschliffen, bitter-boshaft, geistreich (<— pun not intended), quälend bohrend - aber wie sie von ihrer Form, und zu sprechenden Text her ver- und abgefasst sind, das dürfte den allermeisten Zuschauer:Innen doch arg gekünstelt, gestelzt, und reichlich bemüht vorkommen. Und haderte auch ich zu Film-Beginn mit dieser merkwürdigen Form des Ausdrucks, und der Artifizialität der Dialoge. Doch mit zunehmender Laufzeit gaben sich diese Probleme dann mehr und mehr, und begann mich der Streifen auf eine seltsame Art und Weise zu faszinieren, wie magisch anzuziehen, und hatte mich irgendwann komplett am Haken. Ich weiss immer noch nicht so ganz genau, wie genau Lowery, Hathaway und Coel das geschafft haben, und vielleicht will ich es auch gar nicht so genau wissen - Aber oh my goodness, habe ich mein Herz an diesen Film verloren! Denn ja, die Argumente, welche gegen den Streifen ins Feld geführt werden, sind einerseits zwar zutreffend, unterstreichen sein Anliegen und seine Vorgehensweise dabei aber umso mehr. Es stimmt ja unbestritten auch: Kein Mensch redet so! Genau diese Bühnenstück-hafte Künstlichkeit des Gesprochenen hilft aber nochmal immens dabei, eines der Kernthemen von „Mother Mary“ zu verdeutlichen: Das Verschwinden eines realen Menschen hinter seiner ihrer Bühnen-Persona, und stage performance. Das eigene Aufgezehrtwerden von den Anforderungen des Popstar-Biz. Als würde Taylor Swift auf ihrer „Reputation“-Tour (welche nicht nur eine ihrer bislang besten, sondern laut Aussage des Regisseurs auch eine der Haupt-Inspirations-Quellen für das Stage Set, die Bühnen-Routinen und Tanz-Choregraphien in den Ausschnitten von Marys Live-Konzerten war) backstage einen Exorzismus vollführen. „The Life of A Showgirl“ meets William Friedkin. Oder als hätte Max Frisch zu seinen „Die Physiker“-Zeiten die Soap Opera-Version eines Zwei Personen-Stücks von Sarah Kane zu schreiben versucht, das sich mit dem heutigen Musik-Business auseinander setzt. Anne Hathaway, die sich scheinbar in den Kopf gesetzt hat, in jedem zweiten grösseren (Nicht nur-)Genre-Film des aktuellen Kinojahres mitzuspielen, gibt hier Alles, und dann nochmal Einiges mehr, als zum Seelen-Striptease und zur Psycho-Beichte gezwungene Pop-Chanteuse mit vermeintlich makellos perfektem Star-Antlitz, hinter dem sich in Wahrheit eine zutiefst vereinsamte, sich irgendwann, irgendwo selbst verloren gegangene, trist-traurige Seele verbirgt. Ein Mensch, der hinter all den Masken, Kostüm-Wechseln und Stage-Personae schon gar nicht mehr weiss, wer sie selbst ist. Geschweige denn, was das überhaupt noch bedeuten könnte, sie selbst zu sein. Und wird von Michaela Coel kongenial ergänzt, die als ihr counter part und ihre other half eine berückend-beglückende Unmittelbarkeit und sarkastisch-fantastische Unnachgiebigkeit in ihre Rolle mit einbringt, zugleich aber ebenso eine tiefe Verletztheit erfahrbar macht, eine immer noch blutende Wunde in ihrer filmischen Präsenz offenlegt, die sich nie geschlossen hat. Hunter Schafer als Sams Assistentin Hilda hat dabei leider nur eine unwichtig-vernachlässigenswerte Nebenrolle, und dient rein als blosse Stichwort-Geberin, und Herbei-Beschafferin des jeweils gerade vom Sam benötigten Stoffes, oder Arbeits-Utensilien. Und kann somit nie ihr wahres Talent zeigen, oder erhält genug Raum, um mit ihren acting skills zu glänzen. Wie nun beide Frauen zusammen die zurückliegende(n) shared past (experiences) erforschen, dabei nach und nach die Schichten der je individuell-eigenen relationship injuries offenlegen, anerkennen, und zu heilen versuchen, das ist vielleicht nicht für jede:n Zuschauer:in so wirklich was - war aber für mich an jenem Kino-Abend einfach nur reine Film-Magie, und ich wahrhaftig und wortwörtlich hin und weg, wie tief verzaubert von diesem Streifen, der Gottes Göttinnen-Dienst, und Séance zugleich ist, der Bekenntnis und Bannformel vereint, der Begehren und Trauer zusammenführt, der ebenso innigste Liebes-Erklärung, wie sehnsuchtsvollstes-schmerzhaftestes allerletztes Abschieds-Wort ist. Und das Alles schon, bevor es dann wirklich und wortwörtlich spooky wird, auch das Geheimnis um Marys Bühnen-Unglück endlich gelüftet wird, und der Streifen zum Ende hin endgültig eine absurd metaphysische Ebene erklimmt, die ihren Ursprung doch ganz im Irdischen hat.

Die (wenigen, und nur sparsam immer mal wieder eingestreuten) Konzert-Szenen sind von einer beinahe über- und ausserweltlichen Opulenz, und auf eine Art und Weise abgefilmt, dass mensch aus dem Staunen mit offenem Mund fast gar nicht herauskommt. Auch Mother Marys verschwenderisch-prächtige Bühnen-Kostüme rauben Einer:Einem ein ums andere Mal den Atem, so unfassbar prunkvoll designed und überbordend entworfen sind sie. Wie provokant-phantasmatische, fetischhaft-Ikonenmalerische mash up-Versionen von Lady Gaga- und Madonna-Outfits. Vor Allem ein Kleid (das Kleid) ist dabei von dermaßen schlichter, und doch erhabener Eleganz, dass ich den Fummel am Liebsten sofort und gleich auf der Stelle aus der Leinwand, und dem Film, heraus geklaubt hätte, und damit aus dem Kino hinaus gerannt wäre. Ausgerechnet die Songs allerdings bilden eines der ganz wenigen low lights in „Mother Mary“. Nun war, bin, und werde ich wohl nie mehr der Welt grösster Charli XCX-Fan, aber die original songs, welche für den Streifen geschrieben wurden, stammen ja sowohl aus ihrer Feder, als auch zu vermutlich fast gleichen Anteilen auch aus der von Jack Antonoff. Und der ist - neben der Tatsache, dass er Ehemann von Margaret Qualley ist - auch für viele der Über-Hits von Taylor Swift, Lana Del Rey und Annie Clark (a.k.a. St. Vincent) verantwortlich. Wirkte aber gerade in seiner Funktion als song co-writer und -composer, sowie music producer in den letzten paar Jahren schon reichlich erschöpft, ideenlos und fast schon ausgebrannt auf mich. Von den Tracks, welche er zusammen mit Charli XCX für den Film geschrieben hat (und die tatsächlich allesamt auch von Anne Hathaway selbst eingesungen wurden), sticht jedenfalls gerade mal „Burial“ und - mit Abstrichen „Dark Cradle“ - noch so eben heraus. Der Rest sind eher unspektakuläre, beliebig-austauschbar klingende, nicht prägnant genug produzierte, kaum im Gedächtnis verbleibende, und schnell wieder vergessene Flüster-Pop-Nummern. Aber auch diese kleine Nichtigkeit kann die magisch-betörende, magnetisch-melancholische, soghaft berauscht in Fesseln schlagende Kraft von „Mother Mary“ kaum abschwächen. Eine Kraft, die mich für die Dauer des Films, und noch weit über sein Ende hinaus, derart einnehmend in ihren Bann schlug, dass ich mich nach dem Verlassen des Kinos so elevated fühlte, wie seit nach der Erstsichtung von Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“ nicht mehr. Als wäre ich selbst ein Gespenst, welches durch die Welt schwebte. Von einer lange verlorenen Liebe träumend. Während meine tief empfundene Liebe für „Mother Mary“ aber gerade erst begonnen hatte.

Mensch kann es „Mother Mary“ gar nicht hoch genug anrechnen, dass Lowerys Film das Versprechen, welches die Pop-Musik ihren Zuhörer:Innen und Fans macht, nie auch nur in einer einzigen Sekunde verrät, sondern es im Gegenteil so erst nimmt, wie nur irgendwas.

Das Versprechen, dass die Illusion, die Imagination, realer ist als die Realität.

Dass die herbei ersehnte Wunschvorstellung wirkmächtiger ist, als das Alltags(Er-)Leben.

Dass das Flüchtig-Momenthafte dauerhafter und beständiger ist, als (D)eine ganze Existenz.

Dass die Inszenierung, die Show, wirklicher ist, als die Wirklichkeit.

Dass der Song, den Dein angehimmelter Star da oben auf der Bühne singt, für die Dauer des Konzerts wirklich der beste Song aller Zeiten ist.

Dass sie:er diesen einen Song in diesem einen Moment, da ihr einander in die Augen blickt, nur für dich, und Dich ganz allein, singt.

Dass die Liebe die einzig wirklich bestimmende, und alles Andere überdauernde Kraft ist.

That the stars are real. (Breat Easton Ellis, „Glamorama“)

Where do ghosts go, when you don’t need them anymore?

Nun, sie werden zu Kleidern, so strahlend schön, und ätherisch anmutig, wie Eure Liebe am ersten Tag.

Sie werden zu heartachingly painful break up songs about the lost love of your life.

Und sie werden zu Filmen.

Zu Filmen, wie „Mother Mary“.

:heart:

"And did the twin flame bruise paint you blue?
Just between us, did the love affair maim you too?
'Cause in this city’s barren cold / I still remember the first fall of snow
And how it glistened as it fell / I remember it all too well

Just between us, did the love affair maim you all too well?
Just between us, do you remember it all too well?
Just between us, I remember it all too well

Wind in my hair, I was there, I was there
Down the stairs, I was there, I was there
Sacred prayer, I was there, I was there
It was rare, you remember it all too well"

(Taylor Swift, „All Too Well“ (10 Minute Version))

"We gather here, we line up, weepin’ in a sunlit room
And if I’m on fire, you’ll be made of ashes too
Even on my worst day, did I deserve, babe / All the hell you gave me?
'Cause I loved you, I swear I loved you / 'Til my dying day

I didn’t have it in myself to go with grace / And you’re the hero flying around, saving face
And if I’m dead to you, why are you at the wake? / Cursing my name, wishing I stayed
Look at how my tears ricochet

We gather stones, never knowing what they’ll mean
Some to throw, some to make a diamond ring
You know I didn’t want to have to haunt you / But what a ghostly scene
You wear the same jewels that I gave you / As you bury me

I didn’t have it in myself to go with grace / 'Cause when I’d fight, you used to tell me I was brave
And if I’m dead to you, why are you at the wake? / Cursing my name, wishing I stayed
Look at how my tears ricochet

And I can go anywhere I want / Anywhere I want, just not home
And you can aim for my heart, go for blood / But you would still miss me in your bones
And I still talk to you (when I’m screaming at the sky)
And when you can’t sleep at night (you hear my stolen lullabies)

I didn’t have it in myself to go with grace / And so the battleships will sink beneath the waves
You had to kill me, but it killed you just the same / Cursing my name, wishing I stayed
You turned into your worst fears / And you’re tossing out blame, drunk on this pain
Crossing out the good years / And you’re cursing my name, wishing I stayed
Look at how my tears ricochet"

(Taylor Swift, „My Tears Ricochet“ („The Eras Tour“, Final Show Performance, 08.12.2024))

Wie zu erwarten war… Ich stell’ das einfach mal (noch) ungesehen hier ein, werd’ mich auch gleich mal ans Selbst-Anschauen machen, gucke aber tatsächlich gerade noch mehrere andere youtube-Videos zu der Thematik (hintereinander selbstschreibend, und nicht gleichzeitig :wink: ). Werde mich dann später nochmal mit (hoffentlich) frischen und neuen Gedanken drüben im entsprechenden „Backrooms“-thread zu Wort melden. Bis dahin, gehabt Euch wohl, habt noch 'nen schönen Rest-Sonntag, und geht mir bloss nicht im gelben Architektur-Nirvana verloren.

He he he @ Edvard Munch- / „Der Schrei“-Hommage im thumbnail-Vorschau-Bild… :scream:

2 „Gefällt mir“
1 „Gefällt mir“

Plus, someone might be interested in this. I’m not.

1 „Gefällt mir“

Kazuo Ishiguro = oh, interesting
Jenna Ortega = well, uh yes ah no
Taika Waititi = uh, ah, no thanks, an easy pass

1 „Gefällt mir“