Aktuelle Genrefilme

Da Wolle M. Schmitt ja quasi bekennender Nolan-Jünger ist, war ja klar, was heute bei ihm dran kommen würde… Hat aber nur bloss 'ne ganze Weile gedauert. Ich hatte auch seit dem späten Nachmittag schon darauf gelauert, das Video ging aber eben erst vor gut fünf Minuten online. Naja, passt ganz gut, dann kann ich es in der verlängerten Halbzeit-Pause eines bis jetzt eher langweilig-durchwachsenen Männer-Fussball-WM-Finales hören. Vor Spoilern sei gewarnt!

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True.

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Falls jemand Bock auf knallig-grellbuntes, viel zu LAUTES (wiewohl es von der vollen Dröhnung her wohl lange nicht an Nolan’s Subwoofer- und Max. Dezibel-Belastungs-Test „The Odyssey“ rankommen dürfte) und albernes Superheld:Innen-Fantasy-Quatsch-Spektakel haben sollte, und eh ohnehin gerade nichts Besseres zu tun, sowie zudem auch noch zweieinhalb Stunden sein:ihrer kostbaren Lebenszeit zu verschwenden, verschenken und sinnlos zu verschleudern hat: Den veritable Hirnfäule verursachenden und ob seiner bonbonfarbenen Überkoloriertheit gnadenlos die Sehnerven wegätzenden „Masters Of The Universe“ gibt’s alsbald, ab dem übermorgigen Mittwoch, dem 22.07.2026, für lau, umsonst und umme (lies: ohne zusätzliche Kosten) für alle amazon-prime-Kund:Innen ebendort zu sehen. Bei der Macht von Grayskull!

Und hier nochmal eine heftige Fundamental-Kritik zu den Nolanschen filmischen Irrfahrten…

Wie (mittlerweile ja leider schon) von den MovieAmphs gewohnt, hauen sie natürlich auch hier wieder maximalst drauf, und liefern so manche selbstverliebte Polemik, was Eine:n ab und an dann doch schon reichlich enervieren kann. Dennoch fand ich viele der gemachten Einwände (die, das nur nebenbei, auch so manche der in @Alexander s review beanstandeten Punkte aufgreifen, und vertiefen) durchaus auch plausibel und nachvollziehbar, und das tatsächlich auch, ohne den Film gesehen zu haben. Worauf ich nach dem Ansehen des Videos sowohl mehr (der Interpretation und Transformation der literarischen Vorlage wegen), als auch weniger (der filmischen Umsetzung ebendieser Interpretation, und der Bildgestaltung wegen, sowie selbstschreibend auch der altbekannten Doofheit der Nolanschen Narration wegen) Bock hatte. Manche Kritikpunkte sind IMHO allerdings auch ziemlich gewollt an den Haaren herbei gezogen (Beispiel: Das bekrittelte casting von Zendaya (die auch ich als Schauspielerin mit eher, nun ja, sagen wir mal, begrenzten Fähigkeiten ausgestattet sehe… was hier aber gar nicht der Kern der vermuteten Problematik ist)), und stellen scheinbar vor Allem das persönliche Problem des reviewers, denn das des Films, dar. Immerhin hab’ ich beim Ansehen mich dann aber doch auch gut amüsiert, und auch einige Male herzhaft lachen können - Wenn etwa über den Tod des Eurylochus verkündet wird, er sei im Film in etwa „so emotional wie eine Steuer-Erklärung“ inszeniert. Die Analyse der Kampf-Szenen wird in etwa wie folgt eingeleitet: „Als sich die Tore Trojas öffnen, stürmt ein Horde brüllender Griechen hinein, und mittendrin wankt Agamemnon schwerfällig in seinem Bat-Suit, als habe er fünf Jägermeister intus!“ Und über das Finale nach Odysseus’ Heimkehr nach Ithaca heisst es dann: „Odysseus bewegt sich im Schlusskampf so behende und agil, als habe man eine Statue vom Matt Damon auf Rollschuhe geschnallt!“ :joy:

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Das stimmt leider. Der Film war MIR jedenfalls VIEL zu LAUT. Noch einer der Kritikpunkte die ich leider vergaß in meiner Review zu erwähnen (es sind einfach zu viele :slight_smile: ) und ich hatte mir wegen anderer Projekte nicht die Zeit dafür genommen, die notwendig gewesen wäre.

Najaaaaaa… Der hier war jetzt nicht so dolle, IMHO. Aber, allein aus Komplettierungs-Gründen:

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Can’t B coming soon enuff, if it’s up 2 me…

„When he says ‚work harder‘, you work harder.“ – Hmmm, sehe ich da Parallelen zu aktuellen Politikern? Steht uns womöglich auch ein „Uprising“ bevor? :laughing:

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Näh, datt wird wohl nüscht - Erstens ist in Doitschland (im Gegensatz zu unseren frenchy Nachbar:Innen ) Revolte ja eher nicht so angesagt, und zum Zweiten werden ollen Kanzler Fritze Merz („mit ‚e‘!“) und Ober-Lobbyistin Reiche (nomen est omen, aber ich glaub’, den Spruch hatte ich hier schonmal gebracht) mit ihren Reformen des Arbeitsmarkts schon noch dafür sorgen, dass sich die work life balance so sehr in Richtung des Ersteren, und soweit vom Zweiteren weg verschieben wird, sowie die Lebens-Arbeitszeit bis zum Eintritt ins Renten-Alter sich derart nach hinten hinaus verlängern wird, dass die Menschen in wenigen Jahren schon auch nach ihrem Ableben noch als willenlos-gefügige Zombies re-animiert werden, um auch nach dem Tode noch weiter zu schuften und malochen zu können - Da bleibt dann ganz einfach schlichtweg keine Zeit mehr für irgend eine Form von „uprising“:wink: „You better work bitch!“

Ach so: Neuer Trailer auch hierfür - Überzeugt mich zwar immer noch nicht so wirklich, aber warten wir’s mal ab. Ischa noch 'n büssch’n was hin. Besser als „Requiem“ wird’s wohl allemal.

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Die Effekte sind zwar nur so mittel, aber Apple steht meist für Qualität und das hier sieht so aus, als wäre HEADS OF STATE gerne so geworden:

Wie ja Einige wissen dürften, ist NWRs „Her Private Hell“ am letzten Freitag in den U.S.A. angelaufen, und die ersten Kritiken und reviews sind, wenig überraschend, eher negativ, bis vernichtend. „Pretentious shallow art house schlock“, „self indulgent“, Bla Bla Bla… Mensch kennt das nun schon zu Genüge, und war ja damals bei „Neon Demon“ auch schon so. Mir aber egal, ich hab’ immer noch Bock auf den Streifen, und lass’ mich davon auch gar nicht gross irritieren. Würde ja gerne noch eine kleine Presseschau hier hinterlassen, da es mir aber seit ein paar Tagen schon wieder nicht so gut geht, hab’ ich heute (und wohl auch den Rest der Woche) leider keine Energie dafür. Ganz vielleicht kann ich das dann ja am Wochenende noch nachholen, mal schau’n. Stattdessen lass’ ich Euch einfach mal ein Video-review von Maggie Rejino (a.k.a. Deep Focus Lens) hier, die allerdings auch nicht so wirklich angetan davon war:

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Kleine Review-Rundschau eines äußerst ergiebigen Juli, in dem ich einiges von meiner Watchlist nachholen konnte.

Im Action-/Thrillersegment verlieren die bekannten Namen (Wheatley & Odenkirk, Nashuller & Cena & Elba) haushoch gegen die Geheimtipps auf Disney+ (Samara Weaving) und amazon prime (David MacKenzie).

NORMAL

HEADS OF STATE

EENIE MEANIE

FUZE

Wenn Ihr diesen Sommer nur einen Haifilm seht, dann lasst es BEAST OF WAR sein. Kiah Roache-Turner (WYRMWOOD, STING) holt so viel mehr aus der nahezu identischen Prämisse raus als Renny Harlin. THE DEVIL‘S MOUTH auf amazon habe ich mir dann lieber gespart.

BEAST OF WAR

DEEP WATER

Zwei Filme mit erstaunlichen Parallelen, geht man davon aus, dass die Footballer in den USA die Rockstars des Sports sind. Doch während David Lowery wirklich spannende Ansätze und tolle Schauspielerinnen hat, bringt Justin Tipping nur Werbevisuals – und Marlon Wayans.

MOTHER MARY

HIM

Zweimal dänisches Qualitätskino. Während das packende Drama mit Mads Mikkelsen bekannt sein dürfte, gilt es SECOND VICTIMS (zu deutsch: NACHBEBEN) unbedingt zu entdecken. Vor allem, wenn man auf realistische Krankenhausthriller wie HELDIN steht.

THE PROMISED LAND

SECOND VICTIMS

Ansonsten: Ein missglücktes Horrorcomedy-Experiment mit Nick Frost, ein subtiler Coming of Age-Horror aus Argentinien und der neue Spider-Man mit kleinen Schwächen und großem Unterhaltungswert.

KRAZY HOUSE

THE VIRGIN OF THE QUARRY LAKE

SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY

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Schön, dass Du „Mother Mary“ nun doch noch nachholen konntest, und umso schöner, dass er Dir wenigstens halbwegs zugesagt hat… ich selbst war (wenig überraschend) davon dann ja doch noch ein ganzes Stück mehr angetan als Deine Wenigkeit, aber naja, vor zwei Monaten im Kinosaal haben die ganzen geilen Bilder und heftigen visuals mich halt wirklich vollkommen geflashed - mal ganz abgesehen von der melancholisch-sehnsüchtigen break up love story… Mit sowas kriegt man mich ja sowieso (fast) immer. Eher eine kleine, feine, etwas übersehene Perle / Geheim-Tipp. Aber von der Prämisse, und Set / Setting her doch auch reichlich nischig.

…und schade, dass „Him“ dann scheinbar leider doch nicht so dolle geworden ist. Naja, aber irgendwie hatte ich mir das nach dem Anschauen des Trailers damals insgeheim schon gedacht / befürchtet. Falls er irgendwo mal für wenig Geld zu sehen sein sollte, dann ganz vielleicht mal.

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„Hört denn das nie auf? Nein, leider nicht! Wir hören einmal mehr Wolle M. Schmitt, wie er sich verbal über den neuesten Marvel-Superheld:Innen-Mumpitz auskotzt, und diesen verreisst.“ :wink:

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Kann Dir bzgl. „Deep Water“ nur vollstens beipflichten. Der Anfang ist klasse, alles was nach dem Absturz kommt eine unfassbare Enttäuschung. Ich wollte abschalten, hab aber bis zum Ende durchgehalten. Wann hört das denn endlich auf mit diesen drittklassigen Flossenfilmen, wie viele schlechte davon wollen sie denn noch machen ? Und kaum hab ich den Satz eingetippt, entdecke ich sogar schon wieder einen neuen : „The Devil’s Mouth“. Nach dem Trailer werde ich mir den Film wohl besser ersparen.

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Naja, solange das geguckt wird, wirds auch produziert. Ergo hört das wohl nie auf :slight_smile:

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Nun denn, habe mir mal Karten für die morgige, und wohl auch allerallerletzte Vorstellung von Bi Gans „Resurrection“ (weil, irgendwann muss es dann ja doch noch mal klappen, mit der Sichtung), Jane Schoenbruns „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ (nachdem es mit der „Savoy“-Vorstellung leider nüscht wurde, weil schon gut ausgebucht, bin ich nun einen Tag später, am 19. August, in meinem Lieblings-Kino „3001“ mit von der Partie), sowie auch für den vielleicht einzigen Film in diesem Kinojahr, welchem es ganz eventuell doch noch gelingen könnte, meinem bisherigen „Kino 2026“-Favoriten / Film-Liebling „The Chronology Of Water“ die pole position in der Jahresbesten-Liste streitig zu machen, plus im Anschluss daran noch Barbara Lodens feministischen Underground-Klassiker „Wanda“ am Freitag abend gegönnt… Und wenn sich das „Savoy“ denn eeeeeeeendlich mal bequemen könnte, den Vorverkauf für „The End Of Oak Street“ zu eröffnen, dann würde ich mir auch dafür nur allzu gerne noch ein Ticket kaufen. Werde dann hoffentlich möglichst zeitnah über alle gesehenen Streifen hier in den Foren Bericht erstatten. Für sonstige demnächst (lies: im Zeitraum der nächsten zwei Jahre, oder so) geplante cineastische und sich daran anschliessende, darüber schreibende Aktivitäten, später am Abend dann mehr im „Letzter Film, den ich gesehen habe“-thread.

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Da sich das Hamburger FFF-Stammkino „Savoy“ entweder nicht dazu durchringen konnte, David Robert Mitchells bitterbös-hintergründige „Meet The Flintstones Platt’s Home“-Dino-Horror-Satire „The End Of Oak Street“, welche allerorts ja beinahe ausschliesslich mit rave reviews bedacht wird, zu zeigen, oder aber schlichtweg kein „Okay!“ vom Verleih bekommen hat, und ich ja bekanntermaßen keinen Fuss mehr in ein typisches Grossstadt-Multiplex-Kino zu setzen gedenke (da würde auch ich mich wohl weitaus lieber noch mit gefrässig-paarungsgeilen Urzeit-Riesenechsen herumschlagen, und auf wahnwitzig-irrsinnigen Selfies ablichten lassen), wird’s wohl morgen abend die deutsche Synchro im heimischen norddeutschen Kleinstadt-Provinzkino werden… Ich bin bereits jetzt schon sehr gespannt auf des Herrn Regisseurs Spielberg-Hommage with a twist, und werde dann am Wochenende auch Bericht erstatten.

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