Näh, kann ja gar nicht „falsch“ sein… reason why: Ist ja bloss meine eigene Meinung, und (An-)Sicht, und als solche also auch (jedenfalls pour moi) genau richtig. Aber wir hatten das Thema „Saw“ ja im letzten Jahr bereits anlässlich unserer kleinen „The Ugly Stepsister“-Kontroverse. Von daher wusste ich also schon, dass Du vermutlich drauf anspringen würdest, und hatte auch genau deshalb das SCNR noch mit in meinen post rein gesetzt. Et voilà… ![]()
Ich glaub, wir haben zwei verschiedene Filme gesehen ![]()
(End of Oak Street)
Und Saw-mäßig bin ich voll bei Alexander.
Aber wir hatten das Thema „Saw“ ja im letzten Jahr bereits anlässlich unserer kleinen „The Ugly Stepsister“-Kontroverse.
Daran erinnere ich mich schon gar nicht mehr, nur an die „Stepsister“ Kontroverse.
Das sieht ganz vielversprechend aus für einen Netflixfilm.
Edit: Sehe gerade, dass der von James Ashcroft ist, der immerhin die beiden FFF-Filme COMING HOME IN THE DARK und THE RULE OF JENNY PEN gedreht hat! Könnte ein gutes Vorglühfilmchen werden.
PRIMETIME scheint inhaltlich interessant, sieht optisch aber eher nach TV-Dutzendware aus.
Primetime interessiert mich allein wegen Pattinson schon.
Wen es interessiert: Ich habe meine Review zu THE ODYSSEY nochmal um meine Zweitsichtungserfahrung im IMAX Leonberg mit der größten Leinwand der Welt (I shit you not!) ergänzt. Spoiler: Lohnt sich.
„From the hands that created CORALINE“: Die Trailermusik ist ultrakitschig, aber der Film sieht zum Sterben schön aus. Da hätte sich wie bei CORALINE auch 3D mal wieder gelohnt, wird aber wohl nur eine 2D-Auswertung haben.
Ich ahnte ja schon, dass ich mir mit Jane Schoenbruns neuem Film schwer tun würde. Mit ihren ersten beiden Werken konnte ich trotz des Hypes um I SAW THE TV GLOW wenig anfangen und auch hier schaue ich auf die Leinwand und sehe nur Leere, wo Story, Inspiration oder Esprit sein könnten. Es gibt bestimmt ein Publikum für diesen Film, ich gehöre nicht dazu.
OFDb - Teenage Sex and Death at Camp Miasma (2026) - Eine Kritik von Herr Kees
Ich habe den Film dennoch mit 6/10 als „überdurchschnittlich“ bewertet, weil mir einiges daran gefallen hat. Nur im Ganzen war es leider nichts für mich.
They von critic.de bringt es auch gut auf den Punkt:
Teenage Sex and Death at Camp Miasma | Kritik
Großbritannien, Kanada, USA 2026. Regie: Jane Schoenbrun. Mit: Gillian Anderson, Jasmin Savoy Brown.
Die Filme haben eine klare Zielgruppe, die auch erreicht wird. In Köln lief einen Tag vor einer der zahlreichen Miasma-Preview nochmal der Erstling (Name entfällt mir gerade) der Regisseurin. Sehr gut verkauft und größtenteils Publikum, dass ich so nie im Kino sehe. Bei der Wiederaufführung von I Saw The TV Glow war ich nicht, weil der mir auch nicht gefallen hat (zu verkopft). Miasma-Preview war quasi ausverkauft. Thematisch und ästhetisch gibt es dafür auf alle Fälle eine Zielgruppe, dazu gehöre ich aber wohl nicht. Fand Miasma zumindest etwas besser als du (7/10), aber so richtig eintauchen kann/konnte ich in Story und Charaktere nicht.
Bevor es im September endlich mit dem Festival losgeht, hier noch eine kleine Genrerundschau aus meinem (Heim)Kinomonat August.
Zwei Coming of Age-Sommerfilme der etwas anderen Art, einmal empfehlenswert, einmal naja:
MARSHMALLOW
OFDb - Marshmallow (2025) - Eine Kritik von Herr Kees
SUMMER IN THE SHADE
OFDb - Summer in the Shade (2020) - Eine Kritik von Herr Kees
Zweimal gewöhnungsbedürftige SciFi, die eher Arthousepublikum bzw. Trashfreunde begeistern dürfte:
ROSE OF NEVADA
OFDb - Rose of Nevada (2025) - Eine Kritik von Herr Kees
TOUCH ME
OFDb - Touch Me (2025) - Eine Kritik von Herr Kees
Was passiert, wenn die Japaner SEVEN und THE USUAL SUSPECTS in den Mixer schmeißen? Es macht Bumm:
BOMB
OFDb - Bomb (2025) - Eine Kritik von Herr Kees
Was passiert, wenn die Russo Brothers THE SILENCE OF THE LAMBS und ein Dutzend anderer Serienkillerthriller in den Mixer schmeißen? Es macht Pfft:
THE WHISPER MAN
OFDb - Der Kinderflüsterer (2026) - Eine Kritik von Herr Kees
Luc Bessons Vampirschmonzette, die einiges anders machen will, aber dann doch dasselbe macht wie immer:
DRACULA – A LOVE TALE
OFDb - Dracula - Die Auferstehung (2025) - Eine Kritik von Herr Kees
Ridley Scotts Endzeitdrama, das alles genau so macht, wie man es erwartet, aber dann doch ein klein wenig etwas Besonderes ist:
THE DOG STARS
OFDb - Das Ende der Sterne (2026) - Eine Kritik von Herr Kees
Junge, Junge, was du dir da so alles antust…von dem meisten Zeux da kriegste ja Augenkrebs.
Das nötigt mir fast schon wieder Respekt ab…und überhaupt: Marx Brothers > Russo Brothers.
von dem meisten Zeux da kriegste ja Augenkrebs
Hast Du „das meiste Zeux da“ denn gesehen oder ist das jetzt eher so eine pauschale Vorverurteilung?
Natürlich nicht, warum auch? Hab ja deine Kritiken gelesen…
Da scheint jetzt nix dabei zu sein, was man wirklich gesehen haben müsste…right?
Naja, das kommt darauf an, was Dir so gefällt. Ich fand MARSHMALLOW, BOMB und THE DOG STARS schon sehenswert, ROSE OF NEVADA ist ein absoluter Kritikerliebling, mit dem konnte ich allerdings nicht soviel anfangen (siehe auch EVERYTIME).
Eben, meine ich ja…kann dich bzw. deine Reviews ja mittlerweile schon gut einschätzen. Und weiß wo wir auf einer Wellenlänge liegen und wo nicht.,… EVERYTIME sind wir uns ja einig.
Besson wiederum kriegt schon seit Jahrzehnten nix mehr gebacken, Scott iss auch mehr miss als hit, und fast alle Reviews die ich gelesen habe scheinen mir da recht zu geben - interessiert mich aber auch vom Thema her nicht…
Die Russos & Netflix sind auch so ne unholy alliance die ich schon tendenziell nicht brauch. Einzig den BOMB hatte ich bislang auf der Liste…aber für nen bestenfalls okayen Film ist mir die Zeit dann auch zu schade…
Tja, man muss Prioritäten setzen. Ich finde selbst die Zeit mit einem „nur okayen“ Film ist wertvoll verbrachte Zeit. Ich entdecke in den meisten Filmen Aspekte, die mir gefallen, auch wenn das Gesamturteil oft nur durchschnittlich oder knapp drüber ausfällt.
Ridley Scotts Endzeitdrama, das alles genau so macht, wie man es erwartet, aber dann doch ein klein wenig etwas Besonderes ist:
THE DOG STARS
Sehe das alles genau so wie Du. (Den Tag heute bitte im Kalender rot anstreichen!). Man HÄTTE natürlich schreiben können "Was bekommt man wenn man einen Löffel „The Last of Us“, eine Brise „Walking Dead“ und einen Hauch „MadMax“ in den Mixer steckt und auf ON drückt ? Jedenfalls keinen originellen Film. HÄTTE man.. aber dafür ist er einfach viel zu gut. 8 Punkte von mir, ich fand den richtig klasse.
Ja, ich denke, ob man den Film mag, hängt stark davon ab, ob man sich in dem Genre wohlfühlt und das entschleunigte Tempo des Films zu schätzen weiß. Man darf halt nichts Neues erwarten und muss ein paar Unstimmigkeiten in Kauf nehmen wie diese merkwürdige Airport-Szene, die nicht in der literarischen Vorlage auftaucht und hier auch wie ein ganz eigener Kurzfilm wirkt. Wie geschrieben, das ist quasi „Comfort Dystopia“.