Aktuelle Genrefilme

In einigen Städten Deutschlands (Stuttgart ist mal wieder nicht dabei) läuft ab heute die romantisch-abgefahrene thailändische Geisterkomödie A USEFUL GHOST an, die auf dem Shivers Festival einen sehr guten Eindruck machte.

IMDb-Link:
https://www.imdb.com/title/tt22530226

Link zu allen Städten und Kinos:

Jetzt auch die full Karaoke performance mit Bild (müsst Ihr Euch aber bei youtube anmelden):

Ich kann immer noch nix „Hölzernes“ :wood: daran entdecken, aber vielleicht ist das im Rest des Films auch anders…

Das nächste Gebrehighlight steht auch schon an, zumindest, wenn man dem Wortvogel glauben mag. Mein Ticket habe ich schon, Review folgt nächste Woche.

„Erst GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE, dann THE BRIDE! und jetzt THEY WILL KILL YOU – das Kinojahr 2026 startet auf Koks. Ich bin dabei.“

Auch EMPIRE ist angetan:

„Blood-drenched and gore-splattered, anchored by a hard-as-nails performance by Beetz, this is a thinly plotted but immensely fun horrorfest. Best watched with a strong stomach.“

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Konkret bezog ich mich auf ihre Darbietung in diesem Film. Vielleicht ist „hölzern“ auch nicht ganz der richtige Begriff, „spröde“ trifft es wohl besser. Wie auch immer, sie haucht ihrer Figur hier m.M. nur sehr bedingt Leben ein, aber ich denke mittlerweile auch, dass sie ganz einfach falsch besetzt ist. Als energiegeladene Power-Frau ist sie nun mal nicht sehr überzeugend, als solche würde ich sie aber auch niemals casten.

Von ihren anderen Filmen kenne ich einige, nicht alle, und war unterschiedlich angetan. In THE ZONE OF INTEREST fand ich sie großartig, in ANATOMIE EINES FALLS ging sie mir eher auf die Nerven (was aber zum Gutteil an ihrer Rolle lag), TONI ERDMANN finde ich als Gesamtkonstrunkt unterirdisch und kann mich an ihre Performance nicht mehr erinnern.

Abgesehen davon springt nun mal ein jeder unterschiedlich auf bestimmte Darsteller*innen an. Ihre Ausstrahlung ist keine, die mich überwältigt. Das ist bei dir offenkundig anders, aber wir müssen uns da ja auch nicht einig sein :smiley:

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Meine Filmrückschau März ist stark weiblich geprägt. ALPHA und THE BRIDE! hatte ich ja weiter oben schon besprochen.

Beginnen wir mal mit dem Highlight, verbunden mit der ausdrücklichen Aufforderung, sich diesen Film keinesfalls im Kino entgehen zu lassen. Das wäre der Eröffnungsfilm für die Nights gewesen!

THEY WILL KILL YOU

Anna Kendricks True Crime-Debut ist so lala, dafür muss man nicht aus dem Haus, läuft auf Netflix:

WOMAN OF THE HOUR

Zwei Beiträge aus dem trendigen Female Body Horror Subgenre, wobei GRAFTED der deutlich gelungenere ist und man SHELL besser schnell wieder vergessen sollte, allein Elisabeth Moss zuliebe:

GRAFTED

SHELL

Ein Geheimtipp im eigentlich schon ziemlich auserzählten Subgenre des Muttertraumahorrors, hier aber clever und creepy umgesetzt, interessant z. B. für Freunde von RELIC:

THE BELDHAM

Dass die Franzosen auch ohne Luc Besson einen mittelmäßigen SciFi-Actioner hinbekommen, beweist dieser Film, den auch Adèle Exarchopoulos lediglich mit ihrer Anwesenheit adeln kann:

CHIEN 51 / DOG 51

Typisch Streamingproduktion (diesmal Disney+): Ein Zeitreisengangsterfilm mit sympathischer Besetzung, der leider so gar nichts aus seinem Potenzial macht und die besten Szenen im Trailer verheizt:

MIKE & NICK & NICK & ALICE

Bonus für Found Footage-Fetischisten – eine Mockumentary zum Making of eines Bigfoot-Films, bei dem so ziemlich alles aus dem Ruder läuft:

FOUND FOOTAGE – THE MAKING OF THE PATTERSON PROJECT

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Oh my fucking goodness !!! - Das muss ich als Taylor Swift- und Gaga-Fan selbstverständlich sehen - „The Neon Demon“ goes Mainstream-Pop-Business, or what the fucking fuck? Wie auch immer - Bring that shit on, fuckers - ASAP !!! Mit Hunter Schafer und Anne Hathaway.

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BACKROOMS hat jetzt auch einen ordentlichen Trailer, ist überraschend prominent besetzt und verströmt gewisse EXIT 8 Vibes. Deutscher Kinostart ist am 4. Juni 2026.

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LÖLsen - IMAX-Tickets werden scheinbar jetzt schon, über ein halbes Jahr vor dem Filmstart am 18. Dezember, verscherbelt - und sind, wie’s scheint, bereits jetzt schon ausverkauft… :zany_face: Eines muss man Warner Bros. lassen: Sie wissen, wie man einen zünftigen Hype generiert. :winking_face:

P.S.: Beste youtube-Kommentare:

„LEASE AN AL-GAIB for $599 a month. Terms & conditions apply.“

…und, noch geiler:

" Why is Lufthansa anti-LSD? 2:36 " (<— Be careful with that one, it can’t be unheard once you’ve heard it) … Soviel zum Themenkomplex: „Unterschwellige Geheim-Botschaften“! :laughing: :zany_face:

Hier nochmal ein recht gutes Video-review von Maggie Rejino (a.k.a. deepfocuslens) zu Julia Ducournaus „Alpha“ (der zwar schon in den bundesdeutschen Kinos läuft, aber eben noch nicht in meinem Hamburger, bzw. Überhaupt-Lieblingskino „3001“, sodass ich noch ein, zwei Wochen mit der Zweitsichtung warten werde, weil ich ihn halt gerne dort sehen möchte). Deren pros and cons zu Mme Ducournaus neuestem Werk ich so ziemlich in Gänze teilen kann, bzw. damals bei / nach der Erstsichtung im Oktober letzten Jahres fast genauso empfunden habe…

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Der neue Film von David Robert Mitchell sieht aus, als wäre es der neue Steven Spielberg. Kinostart: August.

Der neue Film von Olivia Wilde sieht aus, als wäre es der neue Kristoffer Borgli. Kinostart: Juli.

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MUSS ich sehen, unbedingt, und zwar beide Filme. Danke für die Trailer. Und wenn ein Film von J.J.Abrams produziert wurde, kann er nur gut sein.

Öhm, äh, ja…hm…

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Vielleicht noch anzumerken, dass „The Invite“ ein remake der spanischen Beziehungskomödie „Sentimental“ (internationaler Titel: „The People Upstairs“) aus dem Jahre 2020 ist - Fall sich also jemand zuvor noch das „Original“ anschauen möchte…

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„Isn’t Love the whole point?“ - „Of what?“ - „Well…everything?“

Keine Sorge, mein review von „Ready Or Not 2: Here I Come“ kommt auch noch, aber eben doch noch nicht „here“ :wink: , sondern wohl erst am Mittwoch oder Donnerstag (Kurz-Info: Der Film ist nicht ganz so eine Vollkatastrophe wie sein Vorgänger, dafür aber zu gut zwei Dritteln wirklich brunzdumm und zum Haareraufen blödsinnig, legt dann aber in seinen letzten zwanzig Minuten ein Finale hin, das zwar auch nicht allzu originell, dafür aber wirklich passend, und erstaunlicher Weise auch im Ton vollkommen überzeugend ist, was zwar nicht den ganzen vorangegangenen Klimbim wieder gut, oder gar aus „Here I Come“ einen wirklich guten Film machen kann, mich aber immerhin doch ein wenig mit dieser seltsam-unsinnigen, überflüssig-dummsinnigen Filmreihe versöhnt verschwestert hat… David Cronenberg hat einen kurzen Gastauftritt gleich zu Beginn, Sarah Michelle Gellar ist auch mit dabei, und Elijah Wood simply seems to be havin’ the time of his life). Hier aber die Info, dass die queere Dom-Com „Pillion“ mit Alexander Skarsgård und Harry Melling wohl der Liebesfilm des Jahres sein dürfte… falls er denn überhaupt wirklich ein Liebesfilm ist. Auf alle Fälle ist er verschwitzt-geil, offenherzig-nonchalant, klischeelos-empathisch, den Intellekt und die Libido gleichermaßen stimulierend, unbeirrbar-subversiv, und akzeptierend-provozierend. Ein Film, der Beziehung und Begehren, Bedürfnisse und Grenzen, Nähe und Vertrautheit, Konventionen und Irritationen so locker-lässig durcheinanderwirbelt, als wäre es das Abarbeiten einer Einkaufsliste, welche Dir Dein neuer Herr wortlos in die Hand drückt, und Dich über Absprachen, Machtstrukturen und normative Setzungen so brennend neu nachsinnen lässt, als wäre es das nächte- und wochenlang innerlich aufgestaute Verlangen nach einen einzigen Kuss, oder wenigstens der Erlaubnis dazu, neben Deinem Lover im Bett schlafen zu dürfen, anstatt auf dem Fussboden. Und ein Streifen, der absurd komisch und schockierend intim ist, ohne auch nur eine einzige seiner Figuren lächerlich zu machen, oder die Zuschauer:Innen zu taktlosen Voyeur:Innen werden zu lassen. Zuguterletzt auch ein Film, der es doch tatsächlich hinbekommt, ein BDSM-Bikerclub-Outdoor-Wochenende mit nebeneinander über Campingtische hingeworfenen Subs in Lederchaps, die nur devot darauf warten, von ihren Doms rauh und hart penetriert zu werden, so banal und selbstverständlich, und trotz aller animalischen Geilheit so intim-berührend wirken zu lassen, als sei es das Normalste auf der Welt. Ganz GROSSES Kino, nicht verpassen! Review folgt noch.

Die neue Mumienverfilmung ist von der FSK ab 18 und mit einem Feiertagsverbot (!) freigegeben worden. Warum Herr Dewi trotzdem davor warnt:

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Statt auf dem FFF kann man THE FURIOUS jetzt schon am 3.6. in Stuttgart beim Weird Wednesday sehen :face_with_tongue::face_with_tongue::face_with_tongue::

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