Berlinale 2014

Ich hab George Clooney gesehen, und auch die anderen Darsteller von Monuments Men. Den Film natürlich nicht, stattdessen die Weltpremiere von “Der Samurai”, der Ablussfilm von Till Kleinert (Cowboy damals beim FFF). Ein Fantasy Mystery Film mit etwas Homo Erotik. Paar Köpfe fliegen auch und am Ende gibt es noch eine Überraschung. Soll bald regulär ins Kino kommen, ein FFF Screening daher unwahrscheinlich. Hab mich noch mit ihm unterhalten.
Viel interessanter ist aber der Filmmarkt. Da läuft dich glatt Killers von den Macabre Regisseuren. Der Fußball Zombie Film heisst wahrscheinlich “Goal of the Dead” und soll knapp 2 Stunden gehen.

Wer hat dort Snowpiercer oder was anderes gesehen?

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Dvdscot am 09.02.2014 19:53 ]

Hättste den nicht gleich einpacken können und nach München schicken ? Oder zumindest ein Autogramm für mich ??? Schnüfff.

Goal of the Dead ? Also echt hey. Aber Samurai klingt ganz gut.

Ich befürchte, ich komme nicht dann umhin, unsere Berlinale-Berichtsreihe in den Raum zu werfen, da wir dieses Jahr tatsächlich vor Ort vertreten sind.

http://www.filmfutter.com/film-specials/berlinale/

Unsere Journalistin war jedoch von Dr Samurai deutlich weniger begeistert (ich glaube der ist im Teil 2 oder 3 verborgen). Noch weniger jedoch von Axel Steins Regiedebüt - er hat den “ersten deutschen Found-Footage-Horrorfilm” gedreht, Tape_13. Gott steh uns bei…

Snowpiercer ist schon ziemlich gut, böse und blutig, zum fast schon beschworenen Klassiker reichts für mich nicht ganz.

Auch gesehen: The Midnight After. Ein Bus ist in Hong Kong unterwegs und auf einmal sind alle anderen Menschen verschwunden ausser den Businsassen. Da fehlen mir noch etwas die Worte. Geht konventionell los, schaltet dann aber schnell hoch und wechselt dann ständig zwischen “Wie geil ist das denn” und “Was für ein Scheiß” Momenten, zwischen fröhlich-blutig und verkrampft-ernsthaft. Absolut geniales David Bowie Cover.

Am 11.02.2014 23:10 , MeisterMie schrieb:

Snowpiercer ist schon ziemlich gut, böse und blutig, zum fast schon beschworenen Klassiker reichts für mich nicht ganz.

Auch gesehen: The Midnight After. Ein Bus ist in Hong Kong unterwegs und auf einmal sind alle anderen Menschen verschwunden ausser den Businsassen. Da fehlen mir noch etwas die Worte. Geht konventionell los, schaltet dann aber schnell hoch und wechselt dann ständig zwischen „Wie geil ist das denn“ und „Was für ein Scheiß“ Momenten, zwischen fröhlich-blutig und verkrampft-ernsthaft. Absolut geniales David Bowie Cover.

The Midnight After klingt interessant und total nach einem FFF-Kandidat.

The Midnight After: Stimme MeisterMies Aussagen über den Film zu. Ist schon recht durchgeknallt, hat seine guten Momente, aber auch das genaue Gegenteil davon. Die Thematik des Films an sich ist ja nicht neu, aber ist doch immer wieder schön, diese Menschenleere zu sehen und die Hauptfiguren rätseln zu lassen, was denn da wohl passiert sein könnte. Ich fand das Ende aber nicht sehr zufriedenstellend und einen roten Faden vermisst man auch, bekommt eher eine absurde Ideensammlung präsentiert. Ich denke, fehl am Platz wäre der Film beim FFF nicht, er passt aber nicht so zu der Art von Filmen, die das Rosebud Team auswählt, und ich persönlich würde ihn mir auch nicht fürs FFF wünschen.

Der Samurai: nicht gesehen. Wird Mittwoch (12.02.) um 23:00 Uhr noch ein zweites Mal im Cinemaxx gezeigt. Eventuell gibt’s ja noch Restkarten an der Kinokasse.

Tape_13: Gerade gesehen. Ich gönne es Axel Stein, sich da einen Wunsch erfüllt zu haben, mal so einen Film zu machen. Ich denke aber, seine Qualitäten liegen woanders. Da brauchen wir uns fürs FFF keine Sorgen machen. Der Film würde ganz bestimmt durch Rosebuds Qualitätskontrolle fallen.

Snowpiercer: Bewusst weggelassen. Den sehe ich dann doch lieber auf den Nights. Freu mich drauf.

In Order of Disappearance (hervorragender Titel) bzw. “Kraftidioten” (nicht so gelungener Titel): Also diesen norwegischen Film fand ich so was von genial und einen Top-Kandidaten fürs FFF. Liebe Rosebuddies, ich kann mir, sollte der Film keinen regulären deutschen Kinostart bekommen, wohl kaum einen besseren Film als Abschlussfilm fürs FFF 2014 vorstellen.

No Man’s Land (Wu Ren Qu) wird in nächsten Tagen auf der Berlinale gezeigt. Kann ich aber nicht sehen. Vielleicht wär der noch was. Vielleicht auch nicht.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Wishbringer am 12.02.2014 02:33 ]

The Midnight After kann ich mir gut auf dem FFF vorstellen, hat viele nette Genre Elemente. Der Rest ist wohl Gesellschaftskritik (?) die man mit europäischen Hintergrund nicht so leicht entschlüsselt. Ich habe ein begeistertes englisches Review gelesen, das in die Richtung ging. Aber wie Wishbringer geschrieben hat, das Ganze wirkt wie zusammengemixt und das Ende ist nicht zufriedenstellend.

Auch gern gesehen (aber nicht so sehr Genre): Kumiko the Treasure Hunter über eine japanische Aussenseiterin, die Fargo für eine Dokumentation hält und sich nach Amerika aufmacht um einen Schatz zu heben.

Ich freue mich noch auf Samurai und Wu Ren Qu. Bei in Order of Disappearance war das Kartenglück nicht auf meiner Seite.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: MeisterMie am 12.02.2014 20:48 ]

Die euphorische Bewertung zu In Order of Disappearence macht ja schon neugierig. Gab es denn auf der Berlinale noch weitere cineastische Leckerbissen als die genannten, die für FFF Besucher interessant wären?

Am 19.02.2014 23:27 , Frank schrieb:

Die euphorische Bewertung zu In Order of Disappearence macht ja schon neugierig. Gab es denn auf der Berlinale noch weitere cineastische Leckerbissen als die genannten, die für FFF Besucher interessant wären?

Keine?
Hat jemand Nymphomaniac gesehen?