Also ne, irgendwie war das doch zu albern irgendwie. Nach fünfzehn Minuten war dann für mich auch der Ofen aus. Nämlich ab dem Zeitpunkt, als die besondere telekinietische Gabe in keinster Weise auch nur ansatzweise kritisch hinterfragt wurde. Und das blieb dann auch so. Gut man hat sich innerhalb der Clique irgendwann auf bestimmte “Regeln” geeinigt, doch geklärt oder erklärt, was da eigntlich vor sich geht, wurde das an keiner Stelle. Und das and ich den größten Fehler am ganzen Filme. Stattdessen hat man sich auf ein Effekt-Spektakel eingeschossen. Was ja nicht schlecht gewesen wäre, wenn die Basis gestimmt hätte.
Und eigentlich hat mich das bei Found Footage Filmen nie so richtig gestört aber aller spätestens im Krankenzimmer musste man sich dann doch fragen, warum denn überall die Kamera mitläuft. Mit dieser Videobloggerin hat man dem Ganzen ja vielleicht noch eine neue Note abgewinnen können, allerdings hätte es auch überhaupt nicht gestört, hätte man ab irgendeinem Punkt die gewohnten Documentary-Bahnen verlassen und wär auf eine gewöhnliche Erzählform umgestiegen.
Naja, zu Gute halten kann man dem Film ja seine Schaupieler und die technische Umsetzung. Es war auch kein Total Ausfall aber alles andere als ernstzunehmen.
Geil, ich schreibe heute einen Verriss nach dem anderen.
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Neck am 02.04.2012 09:03 ]
Kunden, die “Warum läuft überall die Kamera mit - Found Footage kritisch hinterfragt” gekauft haben, kauften auch “Warum muss Jack Bauer eigentlich nie auf Toilette”.
Ja, was mich eher stört, stören würde, ist der Versuch von Regisseuren sich irgendwas blödes auszudenken, nur damit sie die mitlaufende Kamera erklären können, und das am Ende eher unfreiwilig komisch, denn realistisch rüber kommt.
Kunden, die „Warum läuft überall die Kamera mit - Found Footage kritisch hinterfragt“ gekauft haben, kauften auch „Warum muss Jack Bauer eigentlich nie auf Toilette“.
Jack Bauers Blase ist aber nicht thematisierendes Schwerpunkt der Serie ;o) Ausserdem haelt man es auch mal 24h ohne Toilette aus
Jack nutzt dazu regelmäßig die Werbepausen. Er macht also nichts anderes als seine Zuschauer.
OK, auf DVD wird es dann etwas eng, denn da muss er warten, bis wir die DVD wechseln. Aber Jack schafft das!