Chucky und seine Braut gehen heute in Tele 5 auf blutige Honeymoon-Tour

Serienkiller Charles Lee Ray wird von seiner Freundin abermals in Form der Puppe Chucky reanimiert. Zum Dank tötet er sie und als Puppenpärchen gehen die Beiden auf einen blutigen Trip, um Rays Leiche auszugraben.

Ronny Yus „Bride of Chucky“ mit Jennifer Tilly und Alexis Arquette lief auf dem 1999er FFF. Und heute, am Sonntag, dem7. Januar, ab 22:15 Uhr auf Kabel 1. Hier noch ein paar Links:

Infos zu „Bride of Chucky“ im f3a.net

f3a-Reviews von „Bride of Chucky“

„Zersägte Geschlechter“ - gendertheoretische Filmanalyse von „Bride of Chucky“

Des Weiteren für FFF-Fans und Freund_Innen eventuell noch interessant:

1.) Heute, Sonntag, 7.1., ab 23:50 Uhr auf Tele 5 (Wiederholung im Nachtprogramm ab 3:35 Uhr): „Peeping Tom - Augen der Angst“ Brillant-böser Thriller mit Karlheinz Böhm als voyeuristisch veranlagtem Kameramann, der die von ihm fotografierten Models vor laufender Kamera ermordet, um daraus einen erotisch-sexuellen Kick zu gewinnen.

2.) Auch heute abend, ab 22:00 Uhr auf VOX (Wiederholung gleich im Anschluss ab 23:30 Uhr): „The Crow - Die Rache der Krähe“ Sequel des düsteren Selbstjustiz-nach-dem-Tode-Dramas im Gothic-Look, mit Vincent Perez, Mia Kirshner und Iggy Pop. Von „The Cure“-Videoclip-Regisseur Tim Pope.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: die_Lachsschaumspeise_! am 07.01.2007 16:55 ]

Hmmmm…der jungle-world-Link funzt nicht so richtig. Die schalten irgendwie einfach ihre Abo-Werbung dazwischen. Ihr müsst aber nur unten Rechts den “Weiter zur jungle-world”-Button anklicken, dann kommt ihr zum Filmanalyse-Artikel.

Ohne den Artikel bisher gelesen zu haben: eine gendertheoretische Analyse ausgerechnet zu einem Junk- und Fun-Film wie “Bride of Chucky”?! Wieviel Zeit muss man haben, und welche Drogen muss man konsumiert haben, um DARAUF zu kommen…?

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: todaystomorrow am 10.01.2007 00:21 ]

Lies doch erst lieber Mal, bevor Du mit Vorurteilen um Dich wirfst. Und, ich habe den Film bis jetzt nur teilweise gesehen, aber die Ehe als heteronormativierende Institution, und die Rolle der Frau darin wird doch schon ziemlich stark problematisiert und kritisiert.

Nach wie vor, ohne den Artikel gelesen zu haben: wie kommt man auch nur auf die IDEE, einen Junk-Film einer ernsthaften inhaltlichen Analyse zu unterziehen? Bei meiner Frage geht es nicht um Inhalte der Analyse - die können sein und sogar richtig sein, wie sie wollen. Das ist nicht mein Punkt. Mir geht es nur um die Absurdität des Ansatzes - irgendwie so, als wollte man das Angebot eines Berliner Teppichhändlers auf seine ästhetische Relevanz hin überprüfen…

Naja, Judith Jack Halberstam beschäftigt sich halt ziemlich viel mit Horror- und Splatterfilmen. Der ursprüngliche Text wurde als Vortrag auf der im Jahre 2003 an der Humboldt-Universität Berlin stattfindenden Tagung “Bodies that splatter. Schnittstellen von Gewalt in Horrorfilmen” gehalten. Im Übrigen verstehe ich die Frage (immer noch) nicht. Wissenschaft kann sich doch letzlich mit allem Möglichen beschäftigen. Ich fände es blödsinnig, zu sagen, nur weil etwas von irgendwem in die Schublade “Thrash” gesteckt wird, ist es nicht wissenschafts"tauglich"…denn gerade in solchen Filmen (siehe zum Beispiel auch “The Texas Chainsaw Massacre”, oder “Night Of The Living Dead”) kommt ja oft viel mehr Gesellschaftskritik rüber als bei Mainstream-Movies. Ausserdem müssen sich ja Fun/“Junk” und ernsthafte Untertöne nicht unbedingt ausschliessen…oder ?