Ich bin zwar meist ein positiv denkender Mensch, aber die ersten Reviews und Bewertungen zum FFF16 gehen bereits online, deshalb wäre es vorsorglich und sicherheitshalber an der Zeit, auch dieses Jahr wieder unser obligatorisches Gurkenfass zu eröffnen.
Ich hoffe natürlich, dass dieser Thread so wenig Einträge wie möglich bekommt, denn zum 30th Anniversary erwarten wir filmisch natürlich nur “bestes Stöffche”.
Auch wenn ich selbst zwar schon den ersten Film (The Ones Below) niedrig bewertet habe, würde ich ihn aber trotzdem noch nicht in diesen Thread werfen wollen.
Ich wünsche mir hier also für dieses Jahr wirklich nur die geringste Beteiligung ever.
Hi meiklsan. Also UNTER 5 Punkte für diesen großartigen Thriller, das tut weh. Vielleicht habe ich ihn nicht ganz objektiv und zu emotional bewertet, aber 4 Punkte ist fast eine Gurke, und das hat „The Ones Below“ auf keinen Fall verdient!
Meine diesjährigen Gurken-Verdächtigen sind…
Terraformars (Starship Troopers für Arme)
They Call Me Jeeg Robot (Nicht Fisch, nicht Fleisch, billiger Look, merkwürdiger Humor der nicht meiner ist)
Abattoir (die hohen Erwartungen werden kommerziell glattpoliert und gefällig rundgelutscht, so sieht der für mich aus)
evtl. auch noch „Bed of the Dead“ und „Havenhurst“, zumal Letzterer vom Regisseur des unsagbaren „Sam’s Lake“ stammt, einem der schlechtesten Filme die ich in 20 Jahren FFF gesehen habe…
Hi Alexander.
Ich dachte mir schon, dass Dich meine Bewertung wohl etwas kränken könnte.
Aber vielleicht sind wir beide einfach noch nicht so richtig warmgelaufen fürs FFF16.
Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischen meinen harten 4 Punkten und Deiner überschwänglichen TOP Bewertung. Du wirst mir aber sicherlich recht geben, dass es zwischen “The Ones Below” und dem letztjährigen fantastischen “The Invitation” einfach noch eine Psycho-Thriller Differenzierung geben muss!
Ich muss jetzt hier übrigens leider doch meine erste echte Gurke für dieses Jahr nominieren: Night of the Living DEB geht mal so gar nicht.
Ein paar Zombies im Indiestyle JA, aber Popcorn Spaß a la Shaun of… NEIN.
Das ewige Gequassel und die unterirdischen Pseudo Witzchen nerven auf Dauer ungemein.
Hier werde ich sogar noch unter den 4 Punkten bewerten.
Details folgen evtl…
Najaaa… also ich wäre bereit „The Ones Below“ auf 8.5 runterzustufen, denn „The Invitation“ war letztes Jahr mein Lieblingsfilm
Jetzt kann ich aber schon wieder Deine überschwengliche Kritik zu „Tale of Tales“ nicht nachvollziehen… für mich war das gepflegte Langeweile in fader Fellini-Optik, hab nach 30 Minuten aufgehört zu schauen und mich seitdem nicht mehr aufraffen können, weiter zu schauen…
Gemessen an den geweckten Erwartungen auf Grund der Infestation-Referenz und Ray Wise erneut als Vater und dann noch diesen voellig ueberzogenen Shaun of the dead Vergleich, geb ich dir da absolut recht. Dieses Dauergequassel hat mich auch mehr als zu Tode genervt, auch wenn er wirklich ein paar nette Gags hatte…
Vorsicht vor “Here Alone”, soll ein Film sein, ist aber in Wirklichkeit ein Urlaubs und Camping Video wo ab und zu mal ein Zombie auftaucht. Damit wollten sie uns wohl reinlegen, hat geklappt. Wer sich den dennoch zutraut, erwartet bitte keinen Film. Ich wäre am liebsten nach einer halben Stunde rausgegangen aber wollte meine Sitznachbarn nicht stören.
…spät dran und eigentlich off-topic, aaaber: SAM’S LAKE fand ich damals eigentlch ziemlich sehr klasse Clever und originell. Was missfiel dir denn daran?
Hmm, das ist schon so lange her, das es vielleicht besser ist, wenn Du einfach meine Review liest. Ich mochte an dem Film garnichts. Ich fand ihn spannungsarm, den angekündigten „Twist“ simpel und vorhersehbar, die Hauptdarstellerin extrem doof… war für mich in dem Jahr damals die Gurke schlechthin. Wenn schon „Lake“ dann bitte „Eden Lake“
Ohne Namen nennen zu müssen, habe ich bei einigen Fans und Rezensenten hier doch stark das Gefühl, das jeder Film mit etwas künstlerischem Anspruch, der ruhig gefilmt ist und ohne permanente Action auskommt vollkommen zu Unrecht in die Tonne gedrückt wird, während so manch primitiver Reisser in den Himmel gelobt wird, bloss weil da mit viel Kawumm und in fröhlich leuchtenden Farben pausenlos “was passiert”…
Hi Alexander. Also UNTER 5 Punkte für diesen großartigen Film, das tut weh. Vielleicht habe ich ihn nicht ganz objektiv und zu emotional bewertet, aber 4 Punkte ist fast eine Gurke, und das hat „They call me Jeeg Robot“ auf keinen Fall verdient!
Ich hab mal deinen Text übernommen und nur den Filmtitel ausgetauscht.
Hallo Metall… ich habe den Film weder offiziell mit Sternen bewertet noch habe ich eine Review dazu geschrieben… mein subjektiver Eindruck bezog sich auf den vor ein paar Wochen gesichteten Trailer. Ich werde mir den Film EVENTUELL ansehen, aber wirklich interessieren tut er mich nicht…
Damit meinst du wohl auch mich und du hast zum Teil recht. Ich mag:
Action, das unterhält mich halt. Ist auch das klassische männliche Genre, Peng, Bumms, Kawumm, so richtig schlecht ist das fast nie.
Horror, das Genre das von sich aus böse und fies ist.
Thriller, Spannung ist immer gut, wenn man mitfiebert.
Fantasy, Abenteuer, Sci Fi, da wird man in eine andere Welt entführt.
Sollte der Film also ruhig sein, muss das Thema interessant sein. Diese Filme gibt es auch, Adam z.B., es geht um Asperger; bei Larry Flynt geht es um Meinungsfreiheit und Zensur.
Gibt auch ruhige Horrorfilme wie La Meute oder Carnage Park die mir gefallen. Frontier(s) und Vertige haben dagegen Action also kriegen sie einen bis zwei Punkte mehr.
Der ruhige “The Road” war so schlecht nicht, immer noch über Mittelmaß. Allerdings ist “Here Alone” kein Film sondern halt ein Camping Video mit anschließendem Kurzfilm. Wie es viel besser geht zeigt “Long Weekend” der ein ähnliches Setting hat.
Auf dem WOF liefen auch mal abgefilmte Theaterstücke von Jörg Buttgereit. Das kann man natürlich nicht mit einem Film vergleichen, wenn man es doch bewerten will, dann ist es halt schlechter als ein richtiger Film.
Long Weekend liebe ich… ist „Here Alone“ in irgendeiner Weise mit dem letztjährigen „The Survivalist“ vergleichbar ? Es erinnert mich von der Handlung stark an diesen Film.
Das er zu langsam, zäh & aktionsarm ist, ist ja geschmacksache - das er eine echte Gurke & kaum ein wirklicher Film sei, jedoch eher extreme Einzelmeinung
@Zwerg-im-Bikini + @Alexander : Da ich “Battery” nicht kenne, kann ich das leider nicht beurteilen. Mir wurde allerdings berichtet, daß “The Survivalist” ziemlich in die gleiche Richtung gehen soll, aber deutlich besser war.
Und, gerade aus dem Kino kommend, “Follow” ist leider schon ziemlich gurkig!
Stimmt, sah auch sehr billig aus und war wohl SD, da sehen manche DVD Screenings besser aus. Wie Another Evil spielt auch der nur in einem Haus, immerhin etwas abgedreht und nicht so dialoglastig wie der andere. Jetzt weiß ich wenigstens was Mumblecore bedeutet und dass es absolut nichts für mich ist.
Für mich zählen Idee und Inhalt, da ist mir auch ein “mumblecore” recht. Auf “Another Evil” freue ich mich richtig, und “Follow” wird auch mitgenommen. Momentan wird hier ja alles was leise und langsam ist in’s Gurkenglas gesteckt, da geb ich nichts mehr drauf, mein Geschmack weicht da sowieso zu sehr ab… Wahrscheinlich würde ich “Mojin” und “Teraformars” als Gurken bezeichnen, aber die werde ich mir ganz bestimmt nicht geben.
Haha, ich glaube der Filmgeschmack von Dvdscot und meiner sind meilenweit voneinander entfernt. Ist ja nicht schlimm, vielleicht sogar ein gutes Indiz. Jedenfalls habe ich schon einige “mumblecore” Filme gesehen und zwar richtig gerne. Haben oft eine gute, interessante Story und sind meistens gut und realitätsnah gespielt. Um die Gebrüder Duplass hat sich eine ganze “Mumblecore-Szene” entwickelt.
Allerdings finde ich das Review von Lovecraft zu “Follow” äußerst amüsant…