Endzeitfilme

Passend zu den kuriserenden Weltuntergangstheorien gibt es derzeit viele Endzeitfilme.

Mir reicht’s langsam mit Endzeitszenarien, da sie selten was neues bringen, der Plot scheint immer ähnlich zu sein, egal was die Ursachen sind.

Mich nervt’s z. B., dass eigentlich nie so genau der Grund für weltweite Epidemien gezeigt wird oder - falls das Endzeitszenario Zombies, Vampire oder ähnliches beinhaltet - warum die Situation so ist, wie sie ist. Man wird einfach reingeworfen. Es wird oft nur kurz darauf hinverwiesen - evtl. im Hintergrund in einem laufenden TV - dass es Viren oder ähnliches gab.

Außerdem werden viele Endzeitfilme zu Roadmovies, davon habe ich allmählich genug gesehen. Da es meist damit endet, dass sie zu irgendeinem diffusen Ort, den es irgendwo geben soll und der Schutz bieten soll, reisen wollen und diesen Ort gibt es dann oft nicht (mehr).

Irgendwelche Spielereien gibt es dann am Rande auch noch, meist völlig unfähige Militärs, oder eben Zombies, Zombies, Zombies.

Wollt ich nur mal loswerden.

Bei Road Movies geht es mir ähnlich wie dir. Das habe ich dieses Jahr ganz extrem bei “Stake Land” gemerkt, bei dem mich das “wir fahren von A nach B nach C und treffen erst X, dann Y, dann Z” ziemlich kalt gelassen hat.

Aber es gibt durchaus gute Vertreter des Genres, ich mag z.B. “Children of Men” unheimlich gerne. Und “Perfect Sense” kann man ja eigentlich auch dazu zählen. Mit interessanten Ideen abseits von Zombies lässt sich auf jeden Fall punkten, die Filme werden halt nur austauschbar, wenn sie bloß Altbekanntes wiederkäuen.

Children of Men fand ich auch sehr gut.

Perfect Sense war ja irgendwie anders, hat mir auch gut gefallen.

Mir gefiel auch Stephen Kings the Stand sehr gut, sozusagen die Mutter der Endzeit-Road Movies.

SC-FI Endzeit Filme mag ich selbst am liebsten. Blade Runner natürlich (ist ja ein Sequel von Ridley geplant) und hier beim FFF lief Eden Log, bin selten so tief in einen Film eingetaucht, einfach genial.

Endzeitfilme gibt es doch schon seit Jahr und Tag :wink: Wir werden nur immer älter und haben schon immer mehr davon gesehen g
Auch ich könnte nicht sagen dass ich sie satt hätte. Es gibt immer wieder Perlen die das Ansehen lohnen.
Auch “Hell” hat mir am Festival gut gefallen.

Weil ich damals noch nicht in diesem Forum aktiv war und weil ich das Endzeit-Subgenre durchaus liebe, sage ich: Ja, auch ich kann keine rennenden, drängelnden, purzelnden Zombiehorden mehr sehen. Filme wie TRAIN TO BUSAN, so viel Lob sie auch bekommen, reizen mich einfach nicht mehr. Aber es geht ja auch anders:

Die Klassiker:

Das letzte Ufer (USA 1959)
La Jetée (F 1962, 1995 von Terry Gilliam neu verfilmt als – ach, guck - : Twelve Monkeys)
Themroc (F 1973)
Jahr 2022 …die überleben wollen (USA 1973)
Affentraum (I, F 1978)
Threads (GB 1983)
Der letzte Kampf (F 1983)
M.A.R.K. 13 - Hardware (GB 1990)
Melancholia (DK 2011)

Wall-E (USA 2008) müsste man eigentlich auch dazuzählen.

Und auch Automáta (E, BGR,USA 2015) finde ich durchaus empfehlenswert, auch wenn der viel Prügel bezogen hat.

Für die Popcorn-Party:

Megaforce (USA 1982)
Exterminator 3000 (I 1983)
Turbo Kid (CAN, NZL 2015)