Fantasy Filmfest 2018 (September)


#1

Cool dass Berlin wieder anfängt. Leipzig ist halbwegs neu aber zusammen mit Stuttgart und Nürnberg nur noch eine knappe Woche lang mit einem Best Of Programm, oder “Auswahl” wie sie es auch nennen.

Warum dann nicht auch ein Best Of/eine Auswahl in Hannover?


#2

Falls hier jemand den Newsletter nicht bekommen hat:
die vorläufigen Termine, noch ohne Gewähr, lauten…

5.–16.09.18 Berlin
6.–16.09. Hamburg
12.–22.09. München
13.–23.09. Köln
20.–30.09. Frankfurt

Kein volles Programm mehr, sondern nur noch ein “Best of”:

25.–30.09. Stuttgart
25.–30.09. Nürnberg

Und ein neuer Versuch, das Festival im Osten zum Laufen zu bringen – ebenfalls als “Best of”:

25.–30.09. Leipzig


#4

Auch das müsste für mich klar gehen in Köln. Wieder Geburtstag im Kino. Sogar diesmal der runde^^ (30.)

Schade für die Best Of-Städte, aber besser als eine Absage…


#5

Bin erleichtert, dass Frankfurt noch mal das volle Programm spendiert bekommt. War ja in jüngerer Vergangenheit auch nicht unbedingt die erfolgreichste Stadt. Aber offenbar lief es doch etwas besser als befürchtet :slight_smile:


#6

Was ist denn eigentlich passiert?
Ich war ja schon in fast jeder Stadt zu Gast. Stuttgart und Nürnberg sind aber schon etwas her, damals war es normal voll. Hat sich das geändert?
Klar, in Köln, Hamburg und Frankfurt kein Multiplex Kino mehr. Berlin, München noch und die anderen sind irgendwo dazwischen.


#7

Interessant. Ich finde die Idee eines “Best Of FFFs” eigentlich für neue Standorte sehr gut, weil ich schon öfter von Freunden gehört habe, dass sie zwar neugierig auf das Festival wären, aber nicht weit dafür reisen wollen. Oder man will nicht direkt eine ganze Urlaubswoche dafür opfern, aber wenn man nur ein paar Tage mitnimmt, verpasst man am Ende die Highlights. Allerdings tut es mir sehr für die Städte leid, die bisher das volle Programm hatten und jetzt plötzlich Abstriche machen müssen… das würde mich ärgern. :frowning:

Jetzt wird es spannend, welche Filme für das Best Of auserwählt werden und ob sich das mit den f3a Bewertungen decken wird.


#8

Für mich, ein Schlag ins Gesicht für alle treuen Besucher der letzten Jahre.
Bin seit Anfang an in Nürnberg dabei, da kommt man sich schon etwas veräppelt vor.
Um nicht zu sagen, ich bin stink sauer. Jetzt wird einem nur noch das “Best of” vorgesetzt. Also wahrscheinlich die ? 26 Filme ? die potenziell die meisten Besucher ziehen. Wie gut, dass diese auch tatsächlich immer die besten sind… Der Preis wird wohl auch kräftig anziehen, ich glaube kaum das der auch um 50% gekürzt wird.

So nicht. Ich werde wohl nach den White Nights keine einzige Vorstellung mehr besuchen.


#9

Es ist kein “Best of”, im Newsletter steht doch klar “Auswahl”! Was womöglich soviel heißt wie: Die Filme, die in den Städten wahrscheinlich (gemäß den Erfahrungen der Vorjahre) die meisten Besucher anziehen, werden für diese kondensierte Form des FFF ausgewählt.

Kann den Unmut bei jenen verstehen, die sonst alles mitgenommen haben. Außer in den ersten Jahren, wegen zeitlich größeren Abständen zwischen den Städten, bei einigen Filmen, die während des Festivals ins Kino kamen, und bei wenigen Ausnahmefällen (wie Hellevator), hatten ja sonst auch immer alle dasselbe Programm.


#10

Aufschrei! Ein gekürztes Programm bei einem Uncut-Festival ist ja wohl bescheuert und, ja, ein Affront für uns Fans, die seit Jahrzehnten (!) dabei sind. Welche Filme es dann tatsächlich nach Stuttgart schaffen, spielt eigentlich gar keine Rolle, für mich war es immer die Mischung aus Mainstream und Experimentellem, was die Qualität des Festivals ausgemacht hat, sowie die Chance, mit DK Filme zu entdecken, die ich mir sonst gar nicht angeschaut hätte. Ein halbes Festival ist somit in jedem Fall nur das halbe Vergnügen. Sehr schade.


#11

Die Termine sind noch nicht in Stein gemeißelt… vielleicht sollten die Betroffenen aus den Städten Rosebud jetzt direkt mal anschreiben und ihre Enttäuschung loswerden? In höflichem Ton natürlich :wink: . Selbst wenn es für dieses Jahr zu spät sein sollte, haben ja z.B. bei der freien Platzwahl in Frankfurt Beschwerden etwas gebracht. Hier spielen natürlich finanzielle Gründe eine Rolle, aber wenn ihnen dann wirklich die treuen DKler wegbrechen würden, hätte das vielleicht doch Auswirkungen. Versuchen würde ich es.


#12

Nun ja, ich werde als Besucher ja nicht “wegbrechen” und mir ist schon klar, dass hier wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend sind. Wenn sich da jetzt eine Handvoll Fans beschweren, wird das kaum was bringen.

Enttäuscht und verärgert bin ich trotzdem. Schon früher gab es immer mal wieder Vorpremieren, die nicht in Stuttgart gezeigt wurden, internationale Gäste haben wir höchst selten und jetzt nur ein halbes Festival, das ist schon traurig.


#13

Naja, das ist jetzt aber Wortklauberei. Oder Definitionsfrage. Für mich heißt „Auswahl“ jedenfalls genau dasselbe wie „Best of“, denn natürlich wird man diejenigen Filme zeigen, die vermutlich die meisten Menschen interessieren dürften… und das ist doch ganz genau ein „Best of“. Oder was sonst? :wink:


#14

Ein Best of wäre für mich die Besten des Festivals, aber wie soll das gehen ohne zeitlichen Abstand zu den anderen Städten, um festzustellen welche die Besten sind? :slight_smile:


#15

Na ja, und Geschmäcker sind ja auch verschieden. So find ich oft Filme toll, die anderen gar nicht gefallen und umgekehrt.

Auch ich bin leider von dieser Festivalverkürzung betroffen, da aus Nürnberg. Und auch ich bin stinksauer und traurig und jetzt auch irgendwie deprimiert. Das FFF ist und war immer mein Jahreshighlight und 6 Tage sind nicht mal die Hälfte des Festivals. Ich habe von Jahr zu Jahr mehr Filme geschaut und bin vollkommen verständnislos. Es gab keinerlei Ankündigung, die auf diese Entscheidung hindeutete. Die Säle waren zur Primetime meistens gut gefüllt, mehr als früher jedenfalls.

Auch ich bin von Anfang an in Nürnberg dabei und genieße immer jede Minute des Festivals. Natürlich ist die Hälfte besser als gar kein Festival in der eigenen Stadt, aber trotzdem bin ich echt enttäuscht. Das Jahr hört für mich nicht gut auf und ein halbes Festival wird nicht das Selbe sein, wenn ich vorher auch noch lesen kann, was für Filme ich alle verpassen werde, weil sie für Nürnberg (oder Stuttgart/Leipzig) nicht ausgewählt werden. Ich kann’s einfach nicht fassen.


#16

Bin zwar aus München. Insofern betrifft es mich nicht. Finde es aber merkwürdig, dass das Programm in einigen städten verkürzt wird. Vielleicht geschieht dies aus Kostengründen? Weniger Ausgaben für Saalmiete, Vorführgebühren?


#17

Warum das Filmfest dann nicht gleich abschaffen?
Wer entscheidet denn welche Filme laufen und welche mir gefallen?
Vielleicht laufen genau die Filme nicht,die ich gerne sehen würde.
Ich dachte hier schaut man uncut?
Das Programm verstümmeln ist aber anscheinend in Ordnung.
Also warum nicht in den Städten wo anscheinend nicht genügend Besucher sind komplett streichen.
Denn dann werden die anderen Städte wo im Moment noch alle Filme gezeigt werden in kürze Folgen.
Da ich mir aber nicht vorschreiben lasse was ich zu schauen habe und was sich anscheinend für die Veranstalter lohnt,
hat sich das Filmfest für mich erledigt.
Allen anderen viel Spaß!
P.S.: Wenn dann 2018 auch die “Auswahl” nicht ausreichend Leute ins Kino bringt,dann ist der nächste Schritt vermutlich sowieso das es 2019 komplett gestrichen wird.
So long!!!


#18

Ein anderer Grund fällt mir nicht ein. Rosebud würde bestimmt auch lieber überall so viele Filme wie möglich zeigen, aber dort wo es sich finanziell nicht lohnt, schrumpfen sie es jetzt zusammen.

Die Alternative wäre wahrscheinlich eine weitere Preiserhöhung gewesen, und da wäre dann fraglich gewesen, ob es wirklich hilft oder die Säle dadurch am Ende einfach leerer werden, ohne dass genug Geld reinkommt. Außerdem hätte die Preiserhöhung wahrscheinlich alle Städte getroffen, und das wäre denen gegenüber, in denen es gut läuft, auch unfair gewesen. Wie man es dreht eine doofe Situation…

Ich persönlich finde: Besser ein kürzeres Festival als gar keines. Als wir noch die Parallelslots hatten konnten wir schließlich auch nicht alle Filme sehen, und da war es auch manchmal so, dass in der einen Stadt zwei Highligts ungünstig zur selben Zeit liefen. Die Städte untereinander zu vergleichen ist deshalb müßig, auch wenn ich den Ärger verstehe.

Es wird sich zeigen, ob mehr Besucher wie Predator66666 reagieren, und nun das Festivakl boykottieren, oder ob die Mehrheit wie Herr_Kees die Änderungen zähneknirschend annimmt, weil ja keine Boshaftigkeit seitens Rosebuds dahinter steckt.


#19

Nein, Boshaftigkeit steckt bei Rosebud sicher nicht dahinter - logisch. Aber wohl etwas die Unfähigkeit in allen Städten entsprechendes Marketing zu betreiben. Seit Jahren wird z.B. in Stuttgart überhaupt keine Werbung betrieben: Programmhefte liegen nirgends aus (bis auf das Kino selbst - und da auch nur versteckt auf ner Heizung), keine Plakate. Während in Köln z.B. der Saturn extrem Werbung macht, findet man in Stuttgart überhaupt nichts. Keine Postings in FB oder Konsorten.

Anstatt sich Gedanken über das Marketing zu machen und Lösungen zu finden, wird das Festival nun zusammen gestrichen und sich dadurch die Saalmiete gespart.

Ich sehe hier definitv das Anfang vom Ende. Wenn Stuttgart und Nürnberg komplett wegbrechen und Leipzig nicht gut anläuft, dann werden das auch die anderen Städte merken. Rosebud hat doch selbst immer wieder betont, das das FFF nur deshalb funktioniert, da es ein Wanderfestival ist.

Es scheint sich hier wohl etwas anzukündigen…


#20

Stimmt schon, Werbung war nie die große Stärke. Da wäre mal spannend, wie sich die anderen Städte anhand der Werbung voneinander unterscheiden. Wie viel Prozent der Besucher sind wohl Laufkundschaft, die erst dadurch hin kommen, und wie viele sind Stammgäste, die sich über das Netz informieren?

Dass Köln anscheinend gut dabei ist, habe ich auch mitbekommen, aber hier in Frankfurt war es etwas Besonderes, wenn ich mal außerhalb des Kinos ein Plakat gesehen habe. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her, und inzwischen wohne ich nicht mehr direkt in Frankfurt. Ich weiß deshalb nicht, ob sich etwas daran geändert hat. Aber Werbung im Kino gab es hier schon, und die hatte bei einem Multiplex wie dem Cinestar wahrscheinlich eine ganz gute Reichweite.

Aber… War das mit der Werbung vor 15-20 Jahren besser? Oder brauchte man das damals einfach noch nicht, weil es weniger Konkurrenzveranstaltungen und mehr Mundpropaganda gab?


#21

Rosebud sollte sich lieber mal Gedanken machen,warum die Sääle immer leerer werden.
Anstatt die Fangemeinde der Filmfestgucker zu bestrafen,weil die Veranstalter beim Marketing versagen.
Schwindende Zahlen an Zuschauern beim Filmfest hat man ja schon seit Jahren beobachten können,aber anstatt dem entgegenzuwirken und zu analysieren,ließ man es einfach so weiterlaufen und bestraft nun die Filmfest Fans.
Filmfest im klassischen Sinne ist es ja schon lang nicht mehr.
Nur eine aneinander Reihung von Filmen.
Dagegen ist grundsätzlich nichts auszusetzen.
Aber wenn das Filmfest weder in den Medien angekündigt wird,damit auch neue Besucher dies mal anschauen und
im Kino selber zu den Festspielen (sogenannten) nichts auf ein Filmfest schließen lässt,ist das schon ziemlich traurig.
Früher gab es kleine Geschenkchen der Filmstudios von einigen Filmen und auch die Kinos waren in der Zeit etwas verändert,Aufsteller,Poster,Aktion etc…
All das gibt es nicht mehr.
Die Festivalkinos sehen in der Zeit des Filmfestes,genauso aus wie im Rest des Jahres.
Keine Promotion,keine Werbung nichts was Leute ins Kino zieht und dann wundert man sich über schlechte Besucherzahlen?
Das soll ja wohl ein Witz sein.
Immer weniger Investieren(Werbung und Filme) und dann hoffen das die Zuschauerzahlen steigen?