Fazit Fantasy Filmfest 2005

Moin moin zusammen,

eines der durchschnittlichsten FFF aller Zeiten ist nun gestern zu Ende gegangen. Bin seit 1990 regelmäßiger Besucher und habe einen so schwachen Jahrgang in einem an und für sich starken Filmjahr selten erlebt. Es gab nicht wirklich viele Highlights und die meisten Filme waren gerademal nett. Auch die Vorfreude ließ zu wünschen übrig, da speziell hier in Hamburg einer der ganz wenigen prominenten Filme - SIN CITY - aufgrund des offiziellen Kinostarts nicht lief und somit ein vermeintliches Highlight oder zumindest ein Film, den man sehen will, leider wegfiel (das gleiche gilt für LAND OF THE DEAD; mag er noch so scheisse sein, sehen wollen ihn alle).

Somit hielt sich die Erwartungshaltung in überschaubaren Grenzen. Genauso überschaubar war dann auch die Begeisterung wärend des Filmfestes.

Im einzelnen:

Organisation:
Diesesmal wurde erstmalig mehrfach die Kinos gewechselt, was zumeist nur bedingt funktionierte. Eine zentrale Infotafel wäre hilfreich. Den Abschlußfilm (!) nicht im großen Cinemaxx 1 zu zeigen, war atmosphärisch ne Katastrophe. V.a. wenn man bedenkt, was fürn Müll ansonsten im Kino 1 lief.

Hamburg hat jetzt Natalie. Eine Praktikantin, die Rosebud mit Rat&Tat zur Seite steht. Leider hat Natalie eine modische Kette an der Hose hängen und zeichnte sich durch heftige Nervosität aus, was dazu führte, dass sie während (!) der Vorstellung pausenlos rein und rausrannte (sie RANNTE wirklich) und mit ihrem Kettengeklimper das Publikum wahnsinnig nervte. Bei mir hiess sie nur noch das Klimpermädchen.

Zum Thema Filmansagen sage ich nichts mehr. Von der Idee hat sich Rosebud offenbar schon vor einem Jahrzent getrennt. Nur das nötigste wird verkündet. Schade, ein einfacher und kostenloser Weg für etwas Filmfest-Atmo zu sorgen. Mir aber mittlerweile schnuppe. Ich sehe das FFF als das, wie sie sich selber empfinden: Eine Filmabspielstätte. Für die Atmo habe ich wichtigere Filmfeste.

Kino:
Cinemaxx in HH ist steril und tot, aber man gewöhnt sich an alles. Die Projektion war überwiegend okay bis gut und das Personal im Cinemaxx ist freundlich, hilfsbereit und flexibel. Somit ist alles zweckmässig, aber komplett emotionsfrei. Und die Verzehrpreise sind ganz schön happig.

Publikum:
Argh!!! Hass!!! Nach einer Woche gehen einem diese fürchterlich pubertären Filmfestnerds mit schwacher Sozialkompetenz, Über- oder Untergewicht, fürchterlicher Aufgeregtheit vorm Kino, im Kino und auch während der Vorstellungen, permanenten überlauten, demonstrativen Insider-Gespärchen quer durch den Kinosaal, tonnenweise Knistertüten und ausgeprägter Rücksichtslosigkeit entsetzlich auf die Eier. Speziell eine Gruppe erfordert jedes Jahr mein gesamtes Reservoir an Toleranz und Menschenliebe, damit ich die Woche ohne Knastbesuch überlebe. :expressionless:
Diese Leute sind noch nicht mal jung, was ja vieles entschuldigt. Filmfans sind es auch nicht, was man daran merkt, was sie für ne gequirlte Scheisse von sich geben und dass man sie auf sonstigen Veranstaltungen in HH nie antrifft (speziell auf dem qualitativ viel höherwertigeren Hamburger Filmfest im Spetember laufen ganz häufig Filme, die im Folgejahr dann vom FFF gezeigt werden, aber auch da sind meine speziellen Freunde nie vertreten). Es sind eben FFF-Fans und keine Filmfans. Ein Jahr lang leben sie im Keller vor ihrem PC, heissen wahrscheinlich Pinhead, Splatterfreund oder Freddyfan und nerven die Welt mit ihren Erkenntnissen, nur diese eine Woche im Sommer bilden sie ein hässliches Rudel und mischen das Kino auf. Dieses Jahr haben sich mehrere Besucher bei der FFF-Leitung ob der Lautstärke dieser Gruppe beschwert (ich wars nicht) was bei den Betroffenen zu heftiger Irritation führte: “Was, uns finden nicht alle cool??” Wie auch, wenn man Bequemschuhe anhat und auf pubertären Humor steht… Vor lauter Irritation beschlossen die Leute dann, den Beschwerdeführer zu verhauen. Applauss!! So, das musste mal raus.

Nun zum wichtigsten, die Filme:
Habe jobbedingt nur 13 Filme sehen können, wobei ich ONE NIGHT IN MONGKOK, SIN CITY und SURVIVE STYLE 5+ bereits vor dem Festival gesehen habe und jetzt einfach mal in die Wertung mit reinnehme.

Überragend: Fehlanzeige

Sehr Gut: THE PRSEIDENT’S BARBER, DEAR WENDY, SURVIVE STYLE 5+

Gut: DEVIL’S REJECT

Sehenswert: KISS KISS, BANG BANG, SIN CITY

Okay: A BITTERSWEET LIFE, ONE NIGHT IN MONGKOK, BLOOD & BONES

Gehen gerade so eben noch durch: GODZILLA, EVIL ALIENS, SATAN’S LITTLE HELPER, UNCERTAIN GUEST

Schrott: MORTUARY, KAAL, DEAD MEAT

Ich hoffe, das Programm wird nächstes Jahr wieder etwas kontroverser und nicht so schnarchig harmlos wie dieses. Das Publikum kann ich ja leider nicht ändern… :wink:

Viele Grüße
Mirco

Der Beitrag hätte zwar eher in einen der schon vorhandenen Threads zum Thema gehört (zum Beispiel FFF2005: schlechter Jahrgang?)… aber alleine schon deine Beschreibung der typischen Nerd-Zuschauer ist auf jeden Fall sehr genial zu lesen :grin:

Und ansonsten stimme ich dir zu wie wohl selten. Durchschnitt pur, und ein sich kontinuierlich verstärkendes „Business“-Gefühl, was das Festival an sich angeht.

Hier dann auch mal mein Komplett-Fazit für Frankfurt (gab es auch schon in der Mailingliste):

Das FFF 2005 ist für mich seit erst knapp einer Woche vorbei, aber schon jetzt kann ich mich an viele der gesehenen Filme nur bruchstückhaft erinnern. Das ist kein Zufall und auch nicht an fortschreitender Vergreisung festzumachen: Ich fand das Programm dieses Jahr einfach ziemlich unspektakulär und durchschnittlich. Zwar gab es für mich ganz wenig richtig miese Filme (den wohl schlimmsten Grotten - „Death Tunnel“, „Deadly Cargo“, „Kaal“ - bin ich dank ausreichender Vorwarnungen entgangen, anderen Schrott wie „Kampfansage“ konnte ich auch so vermeiden). Aber dafür auch ganz wenig Überwältigendes oder auch nur Begeisterndes. Sogar die zwei Filme, die ich unter „Herausragend“ einordne, würde ich unter „objektiven“ Bedingungen wohl eher etwas schlechter bewerten…

Vor meinen Bewertungen noch ein paar Worte zum Festival an sich:

  • das Cinestar Metropolis gibt sich eindeutig Mühe, das Festival (gerade auch für Dauerkartenbesitzer) so angenehm wie möglich zu machen. Vor Saal 6 war wieder eine aufwendige (wenn auch eher unfreiwillig komische) Deko aufgebaut, vor Saal 8 hingen immerhin eine Menge Poster und die Kommentarwände, fünf an der Zahl. Wer eine Dauerkarte hatte, bekam zudem einen Popcorngutschein, und nett war auch das Cinetaler-Bonussystem: Pro Euro Umsatz, den man an der Theke machte, bekam man einen „Taler“ ausgehändigt, für 12 Taler z.B. gab es einen Softdrink gratis. Zwar bin und bleibe ich der Meinung, daß ein Riesen-Multiplex nicht der richtige Ort fürs FFF ist, aber sie haben getan, was sie konnten.

  • Negativ nur der winzige Wartebereich vor Saal 6: bei Filmen mit Massenandrang hat sich das teilweise bis über zwei Rolltreppen nach unten gestaut. Auch, daß es da oben keinerlei Toiletten gibt ist blöd, und daß bei einem solchen Andrang nur ein einziger Thekenplatz besetzt ist…? Naja.

  • Richtig nervig war dieses Jahr allerdings ein Teil der Zeitplanung. Wahrscheinlich war einfach eine größere Zahl an Filmen mit Überlänge im Programm; aber davon unabhängig kam es oft vor, daß ein sehr kurzer parallel mit einem sehr langen Film lief. Hatte man dann als Besucher des langen Films das Pech, im Anschluß das Kino wechseln zu müssen bzw. noch mal auf Toilette zu wollen o.ä., geriet man automatisch in riesiges Gedränge bzw. bekam nicht mehr unbedingt optimale Sitzplätze. Einmal passierte es sogar, daß oben („Godzilla“) noch nicht mal der Abspann zu Ende war, während unten der nächste Film („Empire of the Wolves“) schon ein paar Minuten lief, so daß man mitten rein platzen mußte. Und hätte man mal ausreichend Luft zwischen den Filmen gehabt, wurde das leider sehr häufig durch einen verspäteten Anfang des Films wieder zunichte gemacht. Ich glaube, es war „Feed“, bei dem wir eine knappe halbe Stunde im Saal saßen und darauf warteten, daß der nervtötende „Nightwatch“-Trailer endlich über die Leinwand flimmern würde…; bei „Puritan“ dauerte es (hier allerdings wegen technischer Probleme) noch länger. So fühlte man sich, jedenfalls mit Dauerkarte, dieses Jahr irgendwie merkwürdig gehetzt…

  • Auffällig dieses Jahr: viele sehr „langsame“ Filme. Das will ich nicht mal irgendwie bewerten (obwohl ein fast kontinuierlich niedriges Tempo einem, wenn man nun mal SEHR viele Filme sieht, auf Dauer doch zu schaffen machen kann), mir ist es nur gerade in der zweiten Festivalhälfte doch ziemlich aufgefallen. Korrespondiert wohl auch mit der überdurchschnittlich hohen Zahl an Filmen mit Überlänge…

  • Und das letzte Auffällige: eine wirklich unterdurchschnittliche „Get Shorty“-Rolle. Es gab jedes Jahr ein paar Knaller und ein paar schwache Beiträge, dieses Jahr fand ich gerade mal drei Filme gut und die überwiegende Zahl der anderen bestenfalls mäßig. Dafür wirkten sie alle im Schnitt deutlich aufwendiger/teurer als sonst die Allgemeinheit…

  • Besucherandrang war, wie immer, groß, aber nicht überwältigend. Der große Saal 6 war zwei oder drei Mal ausverkauft (habe aber alle jene Fälle – „Appleseed“, „Ghost in the Shell“ und „Casshern“ - nicht live miterlebt, darum nur Hörensagen). Und mehrfach extrem gut gefüllt. Montag bis Mittwoch ließ der Anstrom aber wieder deutlich nach, mit Ausnahme von „The Descent“ und „Dear Wendy“, bei denen der Saal wieder ziemlich voll war.

  • Rosebud hatte einen neuen Mitarbeiter am Start, Marcello (?) aus der Schweiz, sehr sympathischer – und auf der Bühne sehr nervöser – Kerl. Den Namen des zweiten Mitarbeiters konnte ich mir schon wieder nicht merken, der war aber routiniert unterwegs, leider auch ein wenig leidenschaftslos. Ansagen vor den Filmen gab es leider wieder so gut wie gar keine. Anwesende Gäste: angeblich der „Kampfansage“-Regisseur, sonst niemand.

  • Freu mich aufs nächste Jahr. Fast mehr noch aber auf andere Festivals, wo man diverse FFF-Perlen schon ein ganzes Stück früher (und unter erhöhter Festivalatmosphäre) zu Gesicht bekommt… „Appleseed“, „Blood and Bones“, „Hellevator“ und „The Last Supper“ liefen z.B. alle schon im April bei der Nippon Connection.

Insgesamt habe ich (inkl. „Get Shorty“) 37 Filme gesehen, fünf weitere („Ab-normal Beauty“, „Appleseed“, „Casshern“, „One Nite in Mongkok“ und „Shutter“) anderweitig, auf DVD bzw. bei der Nippon Connection.

Herausragend: The Descent, Kiss Kiss Bang Bang

Sehr Gut: Dear Wendy, A Bittersweet Life, The Dark Hours

Gut: Survive Style 5+, Matando Cabos, Sin City, Ab-normal Beauty, Boy Eats Girl, Evilenko, Godzilla, The Uncertain Guest, Too fat too furious, Una de Zombis, The Neighbor No. 13, The President’s Barber, 2001 Maniacs

Mittelmäßig: Get Shorty, Empire of the Wolves, Freeze Frame, The Devil’s Rejects, Deepwater, The Crossing, Arsene Lupin, Anthony Zimmer, Satan’s Little Helper, They Came Back, The Zodiac, Shutter, One Nite in Mongkok, Some, The League of Gentlemen’s Apocalypse

Unterdurchschnittlich: Feed, The Last Supper, Evil Aliens, Puritan, Man Thing

Schlecht: Dead Meat, Appleseed

Dreck: Mortuary, Casshern

bis zum nächsten Mal…
Dominic

Am 25.08.2005 16:25 , todaystomorrow schrieb:

Der Beitrag hätte zwar eher in einen der schon vorhandenen Threads zum Thema gehört (zum Beispiel FFF2005: schlechter Jahrgang?

Hi Dominic, hatte ich auch erst überlegt. Dort gings aber nur um Favoriten. Orga, Publikum etc. haben da eigentlich in dieser epischen Breite nix verloren. Daher habe ich einfach mal gewagt, nen neuen Thread aufzumachen.

Viele Grüße
Mirco

Am 25.08.2005 15:49 , Mirco schrieb:

Moin moin zusammen,

Hamburg hat jetzt Natalie. Eine Praktikantin, die Rosebud mit Rat&Tat zur Seite steht. Leider hat Natalie eine modische Kette an der Hose hängen und zeichnte sich durch heftige Nervosität aus, was dazu führte, dass sie während (!) der Vorstellung pausenlos rein und rausrannte (sie RANNTE wirklich) und mit ihrem Kettengeklimper das Publikum wahnsinnig nervte. Bei mir hiess sie nur noch das Klimpermädchen.

Publikum:
Argh!!! Hass!!! Nach einer Woche gehen einem diese fürchterlich pubertären Filmfestnerds mit schwacher Sozialkompetenz, Über- oder Untergewicht, fürchterlicher Aufgeregtheit vorm Kino, im Kino und auch während der Vorstellungen, permanenten überlauten, demonstrativen Insider-Gespärchen quer durch den Kinosaal, tonnenweise Knistertüten und ausgeprägter Rücksichtslosigkeit entsetzlich auf die Eier. Speziell eine Gruppe erfordert jedes Jahr mein gesamtes Reservoir an Toleranz und Menschenliebe, damit ich die Woche ohne Knastbesuch überlebe. :expressionless:
Diese Leute sind noch nicht mal jung, was ja vieles entschuldigt. Filmfans sind es auch nicht, was man daran merkt, was sie für ne gequirlte Scheisse von sich geben und dass man sie auf sonstigen Veranstaltungen in HH nie antrifft (speziell auf dem qualitativ viel höherwertigeren Hamburger Filmfest im Spetember laufen ganz häufig Filme, die im Folgejahr dann vom FFF gezeigt werden, aber auch da sind meine speziellen Freunde nie vertreten). Es sind eben FFF-Fans und keine Filmfans. Ein Jahr lang leben sie im Keller vor ihrem PC, heissen wahrscheinlich Pinhead, Splatterfreund oder Freddyfan und nerven die Welt mit ihren Erkenntnissen, nur diese eine Woche im Sommer bilden sie ein hässliches Rudel und mischen das Kino auf. Dieses Jahr haben sich mehrere Besucher bei der FFF-Leitung ob der Lautstärke dieser Gruppe beschwert (ich wars nicht) was bei den Betroffenen zu heftiger Irritation führte: „Was, uns finden nicht alle cool??“ Wie auch, wenn man Bequemschuhe anhat und auf pubertären Humor steht… Vor lauter Irritation beschlossen die Leute dann, den Beschwerdeführer zu verhauen. Applauss!! So, das musste mal raus.

Viele Grüße
Mirco

Du sprichst mir aus der Seele. Natalies Kette hat wirklich ziemlich genervt.
Aber die Gruppe war echt unerträglich. Ganz schlimm wars in Death Tunnel. Warum geht man nicht einfach raus wenn man einen Film scheisse findet, anstatt alle anderen zu nerven?

Am 25.08.2005 16:30 , Mirco schrieb:


Hi Dominic, hatte ich auch erst überlegt. Dort gings aber nur um Favoriten. Orga, Publikum etc. haben da eigentlich in dieser epischen Breite nix verloren. Daher habe ich einfach mal gewagt, nen neuen Thread aufzumachen.

Fast schon während ich meine Antwort schrieb, kam ich zu dem Schluß, daß du damit durchaus recht hast :grin:

Darum hab ich mein Fazit dann eben auch gleich dran gehängt.

viele grüße…

Hatte in Nürnberg leider auch ein paar Splatnicks, die bei manchen Filmen über jeden Scheiss gelacht haben. Selbst bei Filmen, in denen die Gewalt ernst und nachdenklich stimmen sollte, gabs dann ständig “Geil!”-Gelächter, worauf das Rest-Publikum instinktiv mit aufgesprungen ist. Hat mir ein bisschen “The Descent” versaut, da hier keine wirklich Dramatik aufkommen konnte, wenn es selbst in hochdramatischen Momenten heisst: “Boah. Hohoho. Geil!”

Hi!

Oh, du hast die Mail auch im Forum geschrieben und nicht nur in der Mailingliste. Ich antworte hier dann auch noch mal, hier kann man besser diskutieren.

Am 25.08.2005 15:49 , Mirco schrieb:


Publikum:
Speziell eine Gruppe erfordert jedes Jahr mein gesamtes Reservoir an Toleranz und Menschenliebe, damit ich die Woche ohne Knastbesuch überlebe.

100% agree. Daß sich Leute über die beschwert haben, hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber es erklärt, weshalb die sich ab ca. Mitte des Festivals am Anfang jeder Vorstellung mit „Pssst! Film fängt an! Ihr seid hier nicht alleine im Kino!“ über uns spiessige Spassbremsen lustig gemacht haben. Gebracht hat es aber nichts. Zumindest nicht, wenn die gesamte Gruppe anwesend ist; wenn nur zwei oder drei im Kino sind, sind die ja ganz brav.

Sei froh, daß du bei „Survive Style 5+“ nicht dabei gewesen bist, da ging das echt gar nicht mehr. Jeder Einrichtungsgegenstand wurde lauthals kommentiert, egal ob im Film selbst gerade totale Stille herrschte oder nicht.
Irgendwann haben wir dann damit angefangen, uns einfach wegzusetzen, wenn die sich wieder einmal direkt hinter uns gesetzt haben. Mit einem Abstand von ca. 3-4 Reihen war es noch erträglich.

Meine FFF-Clique und ich sind u.a. deshalb ernsthaft am überlegen, das FFF nächstes Jahr in Berlin zu verbringen (wo ich ab demnächst eh wohnen werde, dann müssen die halt alle bei mir übernachten). Aber wer weiss, ob das dort nicht vielleicht ähnlich aussieht…

Ansonsten war ich von dem Programm dieses Jahr absolut angetan, siehe meinen Beitrag im „Favorites 2005“-Thread im Forum. Für mich waren nur fünf (von 34) Filme dabei, bei denen ich mich wirklich geärgert hätte, wenn ich 8 Euro dafür ausgegeben hätte, der Prozentsatz war in vergangenen Jahren schon deutlich höher.
Und Natalie hat ihre Sache auch echt gut gemacht. Ihren Schlüssel habe ich nur ein einziges Mal gehört. Wenn dich das so sehr gestört hat, hättest du sie doch auch mal drauf hinweisen können… im Gegensatz zu obiger Gruppe wirkte sie doch sehr kooperativ.

Filmfans sind es auch nicht, was man daran merkt, was sie für ne gequirlte Scheisse von sich geben und dass man sie auf sonstigen Veranstaltungen in HH nie antrifft

Ich habe das Gefühl, es haldelt sich um einen Ableger der Grindel-OV-Sneak-Truppe. Eine Veranstaltung, die spätestens seit dem Wechsel vom City ins Grindel nur noch als ‚Party im Kino‘ beschrieben werden kann. Rhythmisches Klatschen mit zunehmender Lautstärke und Geschwindigkeit vor jeder (vermeintlichen) Kussszene, und das ca. 3-5 Mal pro Film, und ähnliche Scherze. Sehr sehr schade, früher im City war ich da richtig gerne Stammgast.

Malte.

Hi,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, insbesondere die Meinungen zur Nerd-Gruppe. Was für ein Glück habe ich bei Survive Style 5+ relativ weit entfernt gesessen und von denen nichts mitbekommen. Da ich den Film überragend finde hätte mir bei der von Malte beschriebene Lautstärke der Geduldsfaden platzen können.

Nicht nur das allgemein schlechte , bzw. im Mittelmass versinkende Programm (mit den von euch schon genannten Ausnahmen) fand ich dieses Jahr erschreckend, sondern auch die Tatsache das bei einem Amateurfilm wie Dead Meat der volle Eintritt verlangt wird. Als Dauerkartenbesitzter war ich davon nicht betroffen, aber wenn ich die Karte bezahlt hätte, hätte ich mich zu sehr geärgert. Eigentlich hätte hier ein Doppelfeature bzw. noch ein Kurzfilm vorher gezeigt werden müssen, um den Preis zu gerechtfertigen. Es nutzt auch nichts, wenn der Regisseur als Gast vor Ort ist, wenn sich keiner für ihn interessiert.

Markus

Der Regisseur von Dead Meat war da? Oha. Hat er denn irgendwas zur Rechtfertigung von diesem Müll gesagt, bzw. hat ihn denn irgendwer etwas gefragt?!

Hi!

Am 25.08.2005 23:15 , Markus schrieb:


ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, insbesondere die Meinungen zur Nerd-Gruppe. Was für ein Glück habe ich bei Survive Style 5+ relativ weit entfernt gesessen und von denen nichts mitbekommen.

Eigentlich waren die nicht zu überhören. Es handelte sich auch um die Wiederholungsvorstellung am Montag um 14:30, nicht die Spätvorstellung am Sonntag… vielleicht warst du in der gewesen?

Malte.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Malte am 25.08.2005 23:57 ]

Am 25.08.2005 18:40 , Malte schrieb:

Hi!

Oh, du hast die Mail auch im Forum geschrieben und nicht nur in der Mailingliste. Ich antworte hier dann auch noch mal, hier kann man besser diskutieren.

Ich antworte jetzt auch mal zweigleisig:

100% agree. Daß sich Leute über die beschwert haben, hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber es erklärt, weshalb die sich ab ca. Mitte des Festivals am Anfang jeder Vorstellung mit "Pssst! Film fängt an! Ihr seid hier nicht alleine im Kino!" über uns spiessige Spassbremsen lustig gemacht haben. Gebracht hat es aber nichts. Zumindest nicht, wenn die gesamte Gruppe anwesend ist; wenn nur zwei oder drei im Kino sind, sind die ja ganz brav.

Das Skinhead-Prinzip. Der Mut wächst mit der Anzahl der Mitstreiter.

Sei froh, daß du bei "Survive Style 5+" nicht dabei gewesen bist, da ging das echt gar nicht mehr. Jeder Einrichtungsgegenstand wurde lauthals kommentiert, egal ob im Film selbst gerade totale Stille herrschte oder nicht.

Gerade bei dem Film eine Frechheit!!

Irgendwann haben wir dann damit angefangen, uns einfach wegzusetzen, wenn die sich wieder einmal direkt hinter uns gesetzt haben. Mit einem Abstand von ca. 3-4 Reihen war es noch erträglich.

Wenn die direkt hinter einem sitzen kannst Du auch nach Hause gehen. Das wars dann.

Und Natalie hat ihre Sache auch echt gut gemacht. Ihren Schlüssel habe ich nur ein einziges Mal gehört. Wenn dich das so sehr gestört hat, hättest du sie doch auch mal drauf hinweisen können... im Gegensatz zu obiger Gruppe wirkte sie doch sehr kooperativ.

Naja, dramatisch fand ich den Schlüssel nicht, aber von Mitarbeitern erwarte ich einfach mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme als vom normalsterblichen Zuschauer. Sonst kann ich gegen Natalie nun wirklich nichts sagen. Und dass sie nicht vor Gruppen sprechen mag/kann geht ihr vermutlich nicht alleine so.

Ich habe das Gefühl, es haldelt sich um einen Ableger der Grindel-OV-Sneak-Truppe. Eine Veranstaltung, die spätestens seit dem Wechsel vom City ins Grindel nur noch als 'Party im Kino' beschrieben werden kann. Rhythmisches Klatschen mit zunehmender Lautstärke und Geschwindigkeit vor jeder (vermeintlichen) Kussszene, und das ca. 3-5 Mal pro Film, und ähnliche Scherze. Sehr sehr schade, früher im City war ich da richtig gerne Stammgast.

Da wirst Du recht haben. Bin da aufgrund reichlicher Erzählungen noch nie gewesen (im Grindel). Nun interessieren mich US-Starts auch eher wenig, aber die Hohlfratzen um mich herum würden mich wahnsinnig machen. Kenn aber auch genug Leute, die das soo „witzig“ da finden. „Mal ganz was anderes“. Argh!! Das Problem ist, dass diese Angewohnheiten dann in die „normalen“ Kinos übertragen werden. Wenn die sich im Grindel benehmen wollen als seien sie auf Koks, bitte. Mir doch egal. Aber in anderen Kinos ist gefälligst wieder Alltag angesagt.

Viele Grüße
Mirco

Hallo Leute,

also ich bin immer in München mit Dauerkarte dabei und hier ist das Publikum wirklich angenehm diszipliniert; sobald der Film beginnt ist Ruhe im Karton. Wenn bei Fun-Splattern Stimmung aufkommt, ok, aber ansonsten sollen sich solche Wichtel, wie Ihr sie hier geschildert habt wieder unter ihren Stein verkriechen. Mein Urteil: lebenslanges Kinoverbot und Schläge auf die nackten Hoden, jawoll!

Zum Festival an sich: meiner Meinung nach hat sich das Programm seit 2003, als die Anzahl der Filme aufgestockt wurde, merklich verschlechtert, was natürlich auch daran liegt, dass bei größerer Anzahl nicht mehr Highlights zu verzeichnen sind, dafür umso mehr Gurken bzw. Durchschnitt. Mir wäre es lieber, weniger Filme, dafür mehr Wiederholungen, denn oft fällt die Wahl schon sehr schwer, manchmal laufen auch 2 Gurken gegeneinander und man will keinen sehen.

Ich bin jetzt seit 1989 dabei und habe auch den Eindruck, den Machern geht es mittlerweile nicht mehr darum, anspruchsvolle, originelle Unterhaltung der etwas anderen Art zu bieten, sondern nur noch soviel Filme wie möglich abzuspulen, damit die Kasse stimmt – Quantität statt Qualität.
Ich bin auch prinzipiell für eine großzügige Auslegung des Begriffs “Fantasy”, aber was haben Filme (egal ob gut oder schlecht) wie z.B. “Cronicas”, “Presidents barber” oder “Nina” hier zu suchen? Man hat den Eindruck, hier wird einfach irgendwie der Timetable aufgefüllt. Ganz zu schweigen von “Dear Wendy”, mE bisher der schwächste Abschlußfilm der letzten Jahre.

Schön wäre es auch, wenn wieder etwas Festivalatmosphäre aufkommen würde, d.h. Ansagen vor den Filmen (warum hat man ihn ausgewählt), oder Publikumsbewertungen, Q&A, Deko, Gäste auch mal in München usw.

Positiv bleibt für mich als Münchner, das hier das Festival immer noch im cinema und city läuft (auch wenn city immer noch ohne Klimaanlage und relativ weit weg) und nicht in einer von diesen ätzenden Popcornbutzen, die von mir sowieso boykottiert werden.

Aber heuer war es echt nicht so besonders, meine Wertungen:

MEINE BESTEN:
Sin City (10/10)
Descent (9/10)
A bittersweet Life (8/10)
The dark hours (8/10)
Devil’s Rejects (8/10)
Matanto Cabos (8/10)

RICHTIG ÄRGERLICH FAND ICH:
Death Tunnel (1/10)
Malevolence (1/10)
Zodiac (2/10)
Feed (2/10)
Neighbor Nr. 13 (2/10)
Hellevator (2/10)
The Crossing (3/10)
Vares (3/10)
Freeze frame (3/10)
Uncertain Guest (3/10)
Dead meat (3/10)

Schönen Gruß allerseits!

Ich war dieses Jahr in Berlin und bin seit vier Jahren dabei. Ich fand dies das beste Programm seit ich dabei bin. War etwas anspruchsvoller als früher aber gerade die französischen Filme waren Klasse. Was ich nicht verstehe sind Leute die sich DEAD MEAT angucken und sich dann beschweren das es Trash ist. Haben die Kunst erwartet? Generell find ich einige Diskussionen hier absurd und zu radikal. Ein Festival lebt von der Vielfalt und Filme wie NINA machen es gerade interessant.

2005 war zwar viel besser als 2004 aber ich finde es laufen viel zuviele nicht englischsprachige Filme im Programm. Hab keinen Bock mir französische Kunstfilme anzuschauen. Wo waren die Knaller wie SERENITY oder KING KONG? In diesem Forum meckern soviele Hamburger und ich finde wir sollten uns zusammentun und ein eigenes Festival, mit besseren Filmen ins leben rufen. So schwer kann das ja nicht sein, wenn es das FF schon solange gibt. Was wär das beste Kino?

Ich finde auch, dass der Mut (oder vielleicht auch die Verzweiflung) der Festivalmacher zu eher unfantastischen Filmen belohnt werden sollte. Chronicles war einer der stärksten Filme dieses Jahr, ebenso wie Aro Tolbukhin im letzten Jahr. Das FFF zeigt Filme aus den Bereichen Sci-Fi (theoretisch zumindest), Horror und Thriller und wenn man diese Genres ein wenig großzügiger definiert, dann passen diese Filme schon noch mit ins Schema. Und “President’s Barber” passt eh rein, denn der ist aus Südkorea :wink: Und wenn ein Land eine FFF-Aufenthaltsberechtigung ohne Einschränkungen hat, dann ja wohl dieses :slight_smile: Und dafür, dass man aus der Masse nicht die Klasse destillieren kann und sich gezielt für diese Filme seine Karten kauft, ist auch kaum den Veranstaltern anzulasten. Ich fand das Programm dieses Jahr zwar auch schwächer als letztes Jahr, aber ebenfalls auf einem hohen Niveau und bis auf Devil’s Rejects und Big White habe ich persönlich keinen Film gesehen, den ich anschliessend bereut habe. Und es waren immerhin auch 21 Stück.
Gottseidank gab es in Berlin wenig Freaks, aber auf dieses Klatschen und Johlen um jeden Preis, wenn auch nur ein einziger Tropfen Blut zu sehen ist, könnte ich auch gut verzichten. Da kann man auch nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn im Publikum Unverständnis darüber herrscht, wieso der Regisseur von Dear Wendy nach dem Film kein Q&A macht. Oder würdet ihr mit Leuten über euren Film reden wollen, die nur dann klatschen, wenn ein Kopfschuss zu sehen ist? Wohl kaum.

Am 26.08.2005 12:07 , Anonymous schrieb:

Was ich nicht verstehe sind Leute die sich DEAD MEAT angucken und sich dann beschweren das es Trash ist. Haben die Kunst erwartet?

Wenn Dead Meat Trash gewesen WÄRE, wäre ja alles toll gewesen. Stattdessen war es aber ein schlicht vollkommen ÜBERFLÜSSIGER Film. Überflüssig im Sinne von: keine einzige brauchbare Idee und furchtbar langweilig. Ich liebe Zombiefilme, und hab einfach nur einen funktionierenden Zombiefilm erwartet. Bekam aber Langeweile pur.

Am 26.08.2005 12:39 , Anonymous schrieb:

Und „President’s Barber“ passt eh rein, denn der ist aus Südkorea :wink: Und wenn ein Land eine FFF-Aufenthaltsberechtigung ohne Einschränkungen hat, dann ja wohl dieses :slight_smile: .

Wenn das FFF ein Korea-Filmfestival wäre, würde ich dir zustimmen. Ist es aber nicht. Für x-beliebige Filme aus Korea gibt es z.B. das COREACTION in Frankfurt, jetzt im September wieder. Aufs FFF gehören, per Definition schon, nun mal FANTASTISCHE Filme. Wer möglichst große „Vielfalt“ will, sollte vielleicht die Berlinale o.ä. besuchen. Ich fand President’s Barber auch toll, aber er hat beim FFF trotzdem nix verloren. Aber darüber hab ich mich ja in der Mailingliste schon ausgelassen…

Da es in meiner Umgebung sonst nichts derartiges gibt, bin ich sehr froh, daß solche Filme wie Memories of Murder auch auf dem FFF laufen, sonst würde ich die nie zu Gesicht bekommen.

Auch wenn es nicht leicht fällt, muss ich mich hier zu den Störungen in Hamburg äussern, immerhin gehöre ich zu der Gruppe, in der es diesmal irgendwie zu oft eskallierte (eigentlich ist einmal schon zu viel!), ich will das nicht auf bestimmte Personen schieben, aber glaubt mir, ich bin kräftig am Diskutieren mit der Gruppe, leider hatte auch ich mich bei Death Tunnel anstecken lassen, das sollte nicht passieren und ich möchte mich dafür entschuldigen!

Aber einiges muss hier richtig gestellt werden, denn egal wie schlimm die Störungen waren, man muss ja dann nicht auch noch mit blöden Vermutungen und Behauptungen kontern, oder?

Also es wurde aus unserer Gruppe definitiv nicht Prügel angedroht.

Wir sind auch keine Kellerkinder, die nur zum FFF ausgehen, ich gehe regelmässig ins Kino und rege mich sogar in der Grindelsneak über das teilweise blöde Verhalten auf und habe das auch schon in der Anmoderation gesagt! Das ging leider nach hinten los, daher nur noch gelegentlich die Handy aus Ansage - was übrigens beim FFF auch unerträglich war, dass andauernd die blöden Teile angeschaltet wurden!

Der spätere Versuch den Lärm zu unterbinden mit “Psst Film fängt an” ging leider auch nach hinten los, da werden noch Köpfe gewaschen, denn ich meinte das ganz ernst und musste die Papageiantworten ertragen, hätte ich nicht gedacht…

Zuletzt noch die Sache mit dem Skinheadprinzip, wie doof war der Vergleich denn? Das hatte nicht direkt mit gemeinsam stark fühlen zu tun, aber an der Sitzordnung haben wir gearbeitet und dann hat es auch geklappt.

Komischerweise hat mich das direkt um mich herum Kommentieren bei Survive Style 5+ nicht gestört, lag es daran, dass das ein Highlight war, oder bin ich durch die Sneak versaut / abgehärtet? Ich weiss es nicht…

Nochmal im Namen der Gruppe, sorry, aber seid versichert, dass das nicht mehr so heftig werden wird und traut euch gegebenenfalls ruhig euch direkt zu beschweren, wir reissen keine Köpfe ab und haben kein Interesse dran irgend jemandem den Spass zu verderben, oder Spass auf Kosten von anderen zu haben

Naja, immerhin respekt an dich es oeffentlich zuzugeben. Das find ich klasse!

Allerdings bin ich der Meinung, dass solch Stoerenfriede - und verzeihung wenn du auch dazugehoerst in dem Fall - mit eben so drastischen Massnahmen bestraft werden sollten wie Raubkopierer. Weil wer sich in einer Gesellschaft nicht gesellschaftsfaehig Verhalten kann hat da einfach nichts verloren. In gerade bei so Sachen wie Kino kann das so richtig aergerlich sein, wenn ein paar… aehm, wie nenn ich das nun freundlich g … Stress machen.

Fuer 8 Euro kann man doch wenigstens etwas “Filmgenuss” verlangen und da sollte Rosebud auch ein wenig ein Auge drauf haben.

Um auch noch was zum Thread-Thema zu sagen g Ich fand das FFF’05 auch nicht so schlecht, wie der erste Eindruck ins Programmheft mich vermuten lies. Es gab zwar diesesmal wirklich extrem viele “Naja, ganz nett”-Filme, aber dafuer hab ich persoenlich nur 2 Gurken gesehen.

Und im Gegenzug gabs ettliche kleine Filme, die absolut zu ueberraschen und begeistern wussten, von denen ich das auch nicht erwartet haette. Von daher wars, wenn ich meinen Punkte-Vergabe-Schnitt betrachte dieses Jahr bestimmt mit eines der besten Jahre, da eben keine echt Luschen darunter waren.

Und, an sich war es das, was ich am FFF frueher immer so liebte: die kleinen Filme, die zu ueberraschen wussten und die ich sonst nie gesehen haette. Von daher war 2005 sicherlich nicht der Beste, aber ein sehr guter Jahrgang.

In diesem Sinne,

sid

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Sidschei am 26.08.2005 18:37 ]

Am 26.08.2005 16:18 , Roughale schrieb:

leider hatte auch ich mich bei Death Tunnel anstecken lassen, das sollte nicht passieren und ich möchte mich dafür entschuldigen!

hehehe, wieso...was habt ihr denn bei "death tunnel" angestellt? würde mich jetzt echt ma interessieren. habt ihr die ganze zeit lauthals kommentare abgegeben oder was?

und allgemein: ich kann nich verstehn, dass das in hamburg nich wenigstens einer unterbunden hat, wenn ihr tatsächlich so eine scheiße gebaut habt die ganze zeit (die berichte einzelner hier hören sich schon äußerst übel an).
kommt ihr mir nach berlin…da hättet ihr nich lange freude am asitum! :wink: