Fazit FFF 2016

Also der EUROPA-Saal in den E-Kinos ist schön, hat viele Plätze, ist toll klimatisiert, die Leinwand ist groß und hat das beste Popcorn der Stadt. Einzig von den Sitzen her vielleicht nicht ganz so bequem und recht duster. Wäre so für mich die einzig denkbare Alternative. Im Cinema finde ich’s wg. der Leinwand nicht so praktisch. Sitze im Kino normalerweise gerne überall, also egal ob hinten oder vorne, mitte oder seitlich…aber da die Leinwand im Cinema im großen Saal recht hoch hängt muss man a priori immer eher nach hinten, um einen steifen Nacken zu vermeiden. Na ja, mal schauen, vielleicht eröffnet auch ASTOR in der MyZeil irgendwann.

Alternative Kinos wie das Elysee und das Europa sowie das mit neuem Inhaber und Foyer ausgestattete Cinema (Der Winkel ist nun wirklich nicht soo steil seit dem Umbau der Sitze. ) hatte ich Max ja auch ans Herz gelegt und Ihm Kontakt und Kinoinfos in die Hand gedrückt. Bleibt zu hoffen das Sie es sich halt mal ansehen. Die E-Kinos waren wohl vor 1-2 Jahren schon mal eine Option, nur angeblich wohl zu teuer. Kaum vorstellbar bei den Niedrigpreisen aber vielleicht geht ja mittlerweile was. Sehe jetzt nicht das die in Kunden ertrinken.

Meine Zusammenfassung kommt noch, in weiten Teilen bin ich aber mit Todaystomorrow da völlig einer Meinung. Besonders was das Personal dieses Jahr angeht war das eine Verbesserung.

Etwas verspätet mein Fazit aus München:

Organisatorisches:
Im zweiten Jahr hat man sich in München an das Cinemaxx als
Austragungsort des Fantasy Filmfests gewöhnt. Das Festival fand auch
dieses Jahr komplett im großen Saal 2 statt, der mit großer
Leinwand und bequemen Sitzen die besten Voraussetzungen bietet.
Die Besucherzahlen waren meiner Meinung nach etwas rückläufig,
was teilweise auch dem sehr schönen Wetter in den Tagen des Fantasy
Filmfests in München geschuldet war. Komplett ausverkauft waren nur
„Swiss Army Man“ und „Train to Busan“.
Ansagen vor den Filmen hätten auch etwas mehr sein können. Mehr
als einmal am Tag wurde selten etwas gesagt.

Zu den Filmen:
Wieder ein guter Jahrgang mit nur wenig
Totalausfällen bei 44 gesichteten Filmen. Im Einzelnen:

Awesome
Under the Shadow
The Girl with all the Gifts
The Devil’s Candy
The Eyes of my Mother

Sehr Gut
Swiss Army Man
Imperium
Desierto
Toro
To Steal from a Thief
Scare Campaign
The Similiars
The Neighbor
Train to Busan

Gut
Yoga Hosers
Trash Fire
Psycho Raman
Abattoir
Kidnap Capital
Happy Birthday
Night of the Living Deb
Don’t Grow Up
The Crew
They Call me Jeeg Robot
Mojin
Don’t Kill it
War on Everyone – Dirty Cops
Kingslaive – Final Fantasy XV
Creepy
Deep in the Wood
The Ones Below

Okay
Here Alone
I had a Bloody good Time at House Harker
Terra Formars
Bed of the Dead
Beyond the Gates
Havenhurst
The Greasy Strangler
Into the Forest
The Priests
Carnage Park

Na ja
Cell
Seoul Station

Grottig
Another Evil
The Lesson

Punkte-Listen, Statistiken und Wettbewerbe gehen mir auf die
Nüsse, davon habe ich genug in meinem selbst gewählten Berufsleben, also lassen
wir das.

Das war super :

Meine, bei der Veröffentlichung des Programms im Sommer des
Jahres, noch sehr ausgeprägte Skepsis wich sehr bald einer ausgesprochenen
Begeisterung!

31 Filme konnte ich schauen (!)… davon einige wirkliche
Knaller und seit langer Zeit nur EINEN wirklichen Schrott (weniger als 5 Punkte in
der Bewertung). Da hatte ich dieses Jahr so richtig Glück und ein gutes „Bauchgefühl“
im Vorfeld. Das war wirklich sehr viel guter Film fürs Geld.

Anfänglich unpassende oder vermeintlich weniger interessante
Beiträge („My Big Night“ , „Psycho Raman“) entpuppten sich als die ganz großen
Knaller.

Eine beklagte Flut von sog. „Zombie“ Filmen entpuppte sich
als ein vielschichtiges Potpourri großartiger Unterhaltung.

Spanien. Immer wieder SPANIEN. Das filmische Hammerland für
mich. OK, Mexiko auch. Mehr davon. Immer wieder viel mehr, bitte !

Das „Kino 3“ in Frankfurt war wesentlich bequemer und schöner
als ich es ursprünglich erwartet hatte. (Trotzdem hätten wohl alle Frankfurter
wieder den ganz großen Saal 6 zurück…)

Die insbesondere zu früheren Jahren ungewöhnlich zahlreichen
Ansagen, insbesondere die von Max, haben Spaß gemacht.

Das Publikum, die Fans – wie immer großartig und für nette
Gespräche zumeist aufgeschlossen.

Lachen. Und gelacht haben wir. Selten mehr als in diesem
Jahr, was sowohl an den Filmen, als auch am Publikum und den Ansagen, teils
auch an situationsbedingten Umständen gelegen hat. Hätte ich so nicht erwartet,
war klasse.

Die Lokale im Umland – eine Sensation, hab selten so gut
gegessen während des FFF (ja, das gehört für mich in den tollen Tagen dazu!
(hallo Markus :wink: )

Das Wetter – GENIAL! Ich hatte einige „Pausen“ und konnte
wunderbar in der Sonne regenerieren so das einige Kollegen dachten ich wäre
nicht auf dem FFF sondern auf Malle gewesen… das hatte früher in Ffm ja
Tradition.

Freie Platzwahl. Ja, ich finde das GUT! Wer nicht kommt zur
rechten Zeit soll hocken wo es übrig bleibt… und es bleibt einem im Vorfeld der
Stress mit den leidigen Reservierungen erspart. Großartig für „just in time“
Disponenten wie mich.

Nun die Wermutstropfen (warum heißen die eigentlich so,
Wermut ist ein geiles Zeug!) :

Keine Poster, keine Filmplakate, eine winzige, nicht weiter
nennenswerte „Plakat“ Wand für die Kritiker die es nicht auf F3A schaffen (geschenkt),
wenig von dem was wir Fans „Atmosphäre“ nennen, absolut IDIOTISCHE Öffnungszeiten diverser „Theken“
im Metropolis mit viel zu wenig Personal, den bekanntermaßen zu langen
Schlangen, Apothekerpreisen und lahmarschiger Bedienung, zumeist leere
Seifenspender auf dem Klo… Aber für das idiotische Management des Frankfurter
Metropolis kann Rosebud ja nun wirklich nix !

Keine Dauerkarte. Meine Schuld, ich war 1 Tag zu spät dran
beim Bestellen, aber was soll’s, ging auch mal so.

Wirklich jeden verdammten Tag diese unsagbar öde Werbung für
Videogames ertragen zu müssen. Das war schon nah an Folter (hallo
todaystomorrow).

Viel zu lange (und schlechte) Film-Trailer die man mit
repetitiver Penetranz aufs Auge gedrückt bekam und die viel zu viel über einige
Filme verraten haben (Dessierto). Sowas gehört verboten.

Die „Nacht“ Slots. Ich bin kein Nachtmensch. Ich bin ein hart
arbeitender Berufstätiger der gewöhnlich um 7 Uhr früh aufstehen muss Leute.
Spätestens ab 22 Uhr hab ich meine Probleme… und bin RICHTIG sauer, wenn
großartige Filme wie z.B. „Creepy“ dann bis in die frühen Morgenstunden laufen.
Geht gar nicht. Ausserdem fährt dann keine S-Bahn mehr und wer sich die volle
Dröhnung FFF geben will, nimmt doch in dieser Woche sowieso Urlaub, warum also
nicht früher anfangen ? Nur um die paar weniger loyalen , selektiven Kommerz-Zuschauer
mitzunehmen, die sich 2 oder 3 Filme nach der Arbeit ansehen ? Och nee.

BITTE liebe Rosebuddies, können wir nicht wieder wie früher
mittags um 12 Uhr anfangen und früher aufhören ? (Oder um Mitternacht
irgendwelches krasses Zeug mit Kettensägen zum wachbleiben wäre noch eine
Option!)

Das wäre mein wirklich größter Wunsch.

Nach wie vor : Ein breiteres Angebot in 2 Kinos mit „Doppelslot“
so wie früher würde ich begrüßen. Mit mehr Asien, mehr Animé, mehr Frankreich, mehr
Mystery und mehr „Fantasie“.

Das war’s dann für dieses Jahr. Over and out. Ich seh‘ Euch
vielleicht auf den White Nights in alter Frische.

Der letzte Laberer des Filmfests legt sich schlafen.

Das würde mich auch sehr freuen, aus ganz egoistischen Gründen… da ich umgezogen bin, habe ich das S-Bahn Problem nämlich erst dieses Jahr richtig zu spüren bekommen. Ich bin zwar ein Nachtmensch, aber solange die Bahnen da nicht mitziehen, nützt das wenig :wink:

Über das mit den Kettensägen können wir reden :wink:
Aber ganz egoistisch sage ich als Nachtmensch: DANKE, dass es dieses Jahr immer (außer am WE) erst um 15 Uhr losgegangen ist. Alles andere hätte MEINEN Schlaf- und Schreibrhythmus und damit mich gekillt :stuck_out_tongue:

So, hier nun mein Fazit 2016:

Top:

Mojin – The Lost Legend
Swiss Army Man
My Big Night
Under the Shadow(Fresh Blood Gewinner 2016)
The Eyes of my Mother
The Girl with all the Gifts
Train to Busan
They call me Jeeg Robot(Fresh Blood Platz 2)

Gut

Psycho Raman
Seoul Station
The Crew
Deep in the Wood
Yoga Hosers
Trash Fire
Here Alone
Get Shorty
Kidnap Capital
Devils Candy
Desierto
Final Fantasy XV: Kingsglaive
Carnage Park
Shelly
The Neighbor
I had a bloody good time at House Harker
Don´t Kill It!
The Similars
The Priests
War on Everyone Dirty Cops

Durchschnitt

Another Evil
Night of the Living Deb
Scare Campaign
Toro
Imperium
Level Up
Beyond the Gates

Meh

To Steal from a Thief
The Ones Below
Into the Forest

Schlecht

Don´t grow up
Havenhurst
Terra Formars
Abattoir
Antibirth

Bodensatz. Ging gar nicht.

Follow
Bed of the Dead

Top 5 Filme 2016.

Platz 5: Swiss Army Man/My Big Night Tiebreaker!
Platz 4: The Eyes of my Mother /Under the Shadow(Fresh Blood) Tiebreaker!
Platz 3: Train to Busan
Platz 2: The Girl with all the Gifts
Platz 1: They call me Jeeg Robot(Fresh Blood)

Gesehen: 44 Filme, 9 Kurzfilme
Nervigster Trailer: Demon Road. Manchmal seh ich einfach nur ROAD/ROT!
Neuer Dauerspruch: Der Teufel steckt nicht im Detail, sondern ÜBERALL!
Traurig: Der einzige 30 Jahre FFF Trailer kam von einem Streamingdienst der in 3 Monaten zumacht (Watchever).

Crapopolis Fail of the year: Die (minderwertige) Schallisolierung des Kino 3 und die pünktlich um 15:15 einsetzende Eminem Mucke aus dem Nachbarkino in den ersten 4 Tagen ging GAR NICHT. Muß beim Projekt K mal darauf achten ob die das dann im Griff haben.

Größter Non-Film WTF:
Als jemand mit 20 Minuten Verspätung zum ersten Film(My Big Night) am letzten Tag mit 2 PIZZEN in das Kino kam. Das nächste mal verlange ich Wegzoll in Sammelbestellungsform :slight_smile:

Pro: Das Personal. Das betrifft sowohl Rosebud als auch die Cinestar Leute. Klasse Idee mit den zwei Zugängen für Normalos und Dauerkartengestörte. Auch der Einlass zum Kino geschah nach dreitägiger Lernphase per Gesichtsabgleich ohne die Notwendigkeit das Dauerkartenticket auszupacken.
Con: Exkludiert vom Cinestarpersonal ist die Toilettencrew, die wieder leere Handtuchspender verursachte (wenn auch weniger als letztes Jahr) und vor dem 5. Film des Tages aus der Schrecktür
von hinten auftauchte und dadurch ungewollte Adrenalinstöße verursachte. (Wenigstens machte es wach)

Insgesamt bin ich zufrieden. Mal sehen was die White Nights so bringen.

1 „Gefällt mir“

30 Jahre Fantasy Filmfest !

Ich bin seit 1996 dabei, also seit 20 Jahren (hab aber 2014 pausiert). Ich finde, 30 Jahre sind bemerkenswert, da kann man schon stolz sein. Das Filmfest Muenchen ist nur 3 Jahre aelter, es entstand 1983. Die Berlinale gibt es seit 1951, Cannes seit 1946, Venedig seit 1932, alle also schon aelter; TIFF gibt es seit 1976, Sundance seit 1978, Tribeca seit 1988, also ein wenig juenger. Das Fantasy Filmfest befindet sich somit in bester Gesellschaft. Also nun mein Fazit zum 30. FFF:

30 Jahre FFF
wurden leider nicht genuegend gefeiert. Die fear facts auf der homepage waren eine nette Idee, die haette man auch im Programmheft einstreuen koennen. Die Bildershow vor dem Eroeffnungsfilm einschliesslich der eingespielten Glueckwuensche von verschiedenen FFF-Gaesten waren ein schoener nostalgischer Moment - Mann, wie die Zeit vergeht. Ein paar der Bilder haette man auch ins Programmheft aufnehmen koennen. Da haette man schon mit dem Programmheft eine besondere Jubilaeumgsausgabe gestalten koennen, vielleicht auch mit den timetables aus alten Zeiten.

Einen Sektempfang nach dem Eroeffnungsfilm gab es meines Wissens bei uns nicht. Hab ich aber vielleicht verpasst ?

Verlosungen, Ansagen, Gaeste
gab es kaum.

Dauerkartler
Der Beutel samt Film und T-Shirt hat mir gefallen. Den Film, Baskin, hab ich eingetauscht, den will ich nicht mal geschenkt :slight_smile:

Die freie Platzwahl find ich super, auch wenn ich letztendlich doch meist auf demselben Platz sass.

Die eigene Reihe fuer Dauerkartler beim Einlass und das zuerst rein duerfen fand ich sehr angenehm.

Schoen, dass man auch viele alte bekannte Gesichter gesehen hat und sich so in den Pausen austauschen konnte.

Kino
Das Cinemaxx finde ich geeignet fuer das FFF, es ist gut mit den Oeffentlichen zu erreichen, es gibt jede Menge Restaurants rundum, so dass man nicht auf die horrend teure Kino-Verpflegung angewiesen ist, oder man kann was mitnehmen. Die Rucksaecke oder Taschen musste man nicht abgeben, obwohl ein Schild am Eingang darauf hinweist. Die Stuehle sind bequem und aufgrund der Steigung hat man grad bei Untertiteln kein Problem, diese zu lesen.

Aufgrund eines Wasserschadens dieses Jahr war eine Baustelle im Foyer, die zwar platztechnisch im Foyer etwas einengend war, sich aber nicht auf das Filmerlebnis ausgewirkt hat. Da das Kino insgesamt eher duerftig besucht war, war man auch nicht allzu beengt im Foyer. Ausserdem gab es fuer die Besucher des FFF 1 EURO Rabatt auf Getraenke, als Entschaedigung.

Und ja, ich bin echt froh, dass es keinen Kinowechsel mehr gibt.

Programm
Mir gefaellt die laengere Spieldauer, die ich dieses Jahr ohne Probleme gut gemeistert habe. Kaum Ermuedungserscheinungen oder aehnliches.

Auch finde ich die ein Film pro Slot Anordnung chillig, da muss ich mich naemlich nicht mehr entscheiden, welchen Film ich sehen will. Ist mir naemlich dann oefter passiert, dass ich mich fuer den falschen Film entschieden habe.

Mit Filmbeginn um 12:00 haette ich meine Probleme, finde 15:00 gut machbar, weil ich bis dahin ausgeschlafen und was ordentliches gegessen habe. Allerdings waere vielleicht ein 12:00 oder 13:00 Slot fuer Wiederholungen brauchbar. Da die meisten Abende bereits so um 0:30 endeten, war es nicht so ermuedend. Einzige Ausnahme war Creepy, der war erst um 1:30 aus, und am naechsten Tag ging es bereits um 14:00 los. Aber okay, wenn es nur einmal ist, da muss man dann durch.

Ferner fand ich das Programm ausgewogen und die Filmaufteilung gefiel mir, man konnte gemaechlich beginnen und wurde am Ende mit einem durchaus spannenden, aber nicht zu aufregenden Film in die Nacht verabschiedet.

Fresh Blood Award
Die Fresh Blood Filme fand ich alle sehr interessant und aeusserst unterschiedlich. Von einem professionellen “The Priests” bis zu einem Anfaenger-Film “The Lesson”, eine ziemliche Bandbreite. Ich finde es da sehr schwierig, den besten zu kueren. Bin aber mit dem diesjaehrigen Fresh Blood Gewinner sehr zufrieden.

Kurzfilmaward
Nette Idee. Die Kurzfilme fand ich dieses Jahr auch ziemlich gut. Mir gefiel am besten “Uncanny Valley”.

Die Filme
Ich bin ja immer ziemlich gnaedig bei den Filmen, also gab es fuer mich dieses Jahr keinen Totalausfall bei den 45 gesehenen Filmen. Meistens kann ich auch dem schlechtesten noch was abgewinnen.

Zwei Filme kann ich allerdings gar nicht einordnen:

Swiss Army Man - sehr skurril, musste auch ein paar Mal Schmunzeln, hat mich aber letztendlich nicht wirklich ueberzeugt

The Greasy Strangler - den konnte ich nicht bewerten, fuer eine eins war es mir zu eklig, fuer eine sechs war er mir aber zu abgefahren, anders und alles dazwischen waere dem Film auch nicht gerecht geworden.

Mein Senf zu den restlichen Filmen:
Carnage Park - die erste Stunde war gut, spannend, aber die letzte halbe Stunde hat dann alles verdorben

The Ones Below - ja, ich mag den Film. Diese leichte britische Verruecktheit. Dieses junge Elternglueck, das vielleicht dann doch nicht so beglueckend ist …

Deep in the Wood - Mystery mal auf italienisch, etwas herb, aber durchaus spannend

Under the Shadow - sehenswert, auch grade aus fraulicher Sicht, einige gelungene Jump Scares.

Yoga Hosers - wer Schmarrn erwartet, wird hier gut bedient. Fand ich ganz unterhaltsam.

Trash Fire - ueberraschend gut, mit einem durchaus irrefuehrenden Titel, weil Trash war das nicht.

The Priests - Exorzismus auf Koreanisch

The Lesson - ja, so geht’s nicht. Gute Grundidee, schlechte Umsetzung

Get Shorty - schoene Bandbreite an kurzen Filmen

Imperium - ganz gut gemacht, etwas oberflaechlich, aber fuer zwischendurch ganz okay

My Big Night - spanischer Wahnsinn, TV-Satire

Into the Forest - etwas zaehes Vater-Sohn Drama

Psycho Raman - habe dem Film nicht so viel abgewinnen koennen, da ich mit voellig falschen Vorstellungen in den Film bin. Dachte da an was Lustiges, so wie Makkhi, tja, war aber dann das pure boese Gegenteil. Da haette ich mich vorher mal schlau machen sollen, ne ?

Abattoir - auch hier: gute Grundidee, aber die Umsetzung laesst zu wuenschen uebrig.

The Girl with all the Gifts: einfach gut

Happy Birthday - unterhaltsam auf Sparflamme

The Devil’s Candy - altbekanntes in neuer Verpackung, aber ganz sympathisch

The Eyes of My Mother - eines der absoluten highlights, fieser Film

Havenhurst - mir gefiel das setting, und auch sonst fand ich den Film ganz unterhaltsam

Desierto - fand ich sehr spannend, klare Bilder und hat einen sehr guten Hundedarsteller

Night of the Living Deb - Ray Wise, need I say more: nette Zombieromanze fuer zwischendurcht

Don’t grow up - vielleicht kein sehr gut gemachter Film, hat mich aber emotional total gepackt
Another Evil - noch ein Highlight, tolle Dialoge, muss ich haben

Kingsglaive - Vorsprung durch Technik :slight_smile: Viel Technik im Film, beeindruckende Optik, und ein Zuschauer, der sich wie der Koenig verkleidet hat. Der war dann auch das Highlight des Filmerlebnisses. Tja, ziemlich langes Spieleintro.

Beyond the Gates - mir gefiel dieser leichte Retro-Film. Der Regisseur war auch da, nettes Kerlchen.

The Crew - haette ich mir schenken koennen. Dann waere ich frueher zu Hause gewesen. Ist halt so der typische harte Franzose.

Antibirth - mein schlechtester Film dieses Jahr, zu konfus, zu unsympathisch die Hauptdarstellerin.

They call me Jeeg Robot - hat bei mir nicht gezuendet.

Cell - John Cusack, Samuel L. Jackson und verschenktes Potenzial.

Seoul Station - hat mir als Film gut gefallen, vom Tricktechnischen her weniger, und vom Geheule her noch weniger.

Shelley - sehr sehr langsam, emotional. Und man stellt sich dann doch hin und wieder die Frage: warum bringt man eine Schwangere, der es offensichtlich absolut schlecht geht, nicht in ein Krankenhaus ? (Oder hab ich da was verpasst?)

Terra Formars - ich liebe diesen abgedrehten Miike Schwachsinn :slight_smile:

Scare Campaign - fand ich jetzt nicht so vorhersehbar wie so manch anderer, allerdings auch nicht umwerfend.

Creepy - spannende Serienmoerdergeschichte, leider viel zu spaet. Einen Asiaten um 23:15 zu zeigen, der dann auch noch 130 Minuten geht, das ist schlechtes timing.

Mojin - 3D in Perfektion, unterhaltsame Abenteuergeschichte, allerdings haette ich den gern synchronisiert gesehen, bei dem ganzen 3D noch die viel zu schnellen Untertitel lesen, war anstrengend.

I had a bloody good time at House Harker - kann ich bitte auch so ein T-Shirt haben ? Ich fand’s vergnueglich.

Don’t Kill It - in Anwesenheit von Kristina Klebe und family. War jetzt so ganz okay, aber director’s spotlight ?

The Similars - den fand ich sehr gut, diese abgefahrene Stimmung, die blassen Farben. So muss Fantasy sein.

We go on - relativ interessante Umsetzung der Frage: was kommt danach
Here Alone - sehr ruhige Betrachtung zu einer Ueberlebenden in einer apolkalyptischen (Zombie)-Welt.

The Neighbor - durchaus nette blutige Unterhaltung vor dem Endspurt.

War on Everyone: Dirty Cops - fand ich genial, witzig und muss ich haben

und dann - leider - der Abschlussfilm: Train to Busan, wow, schnell, spannend, der richtige Rausschmeisser.

Freu mich jetzt auf die white nights und hoffe, dass die wirklich erst im Dezember sind.

Ein kurzes Fazit nun auch von mir. Vor 13 Jahren ging ich das erste Mal auf das FFF. Ein oder zwei Jahre habe ich ausgelassen.
Der Umzug ins Savoy ist nach wie vor quasi nur mit Vorteilen verbunden, obwohl die Gegend nicht gerade Hamburgs schönste Flaniermeile ist. Das Personal wie gewohnt super, kann sogar schon bei Türöffnung zum Frühslot über Späße lachen. Danke an Euch alle. Danke auch an Sven und Fredi (von der ich dieses Jahr allerdings nicht viel gesehen habe).

Es war das 30. Jubiläum :tada: , davon hätte ich nichts bemerkt, wenn ich es nicht gewusst hätte. Zum Teil meine Schuld, da ich den Opener ausließ - gab es Sekt am ersten Tag? - aber auch darüber hinaus…es gab vor einem Film mal eine kleine Dia Show. Nun denn, ist nicht das Wichtigste für mich.
Wichtiger finde ich hingegen Gäste und Q & As. Und in der Hinsicht war das leider schwach dieses Jahr. Zu zwei Filmen, die mich leider nicht interessiert hatten, gab es Gäste in HH. Fredi sagte mir, die anderen hatten alle keine Zeit. :rolling_eyes: Hmm.
Das Publikum und die Stimmung vor Ort war meist ziemlich gut.

14 Filme habe ich dieses Jahr gesehen. Sechs davon Fresh Blood Filme + The Eyes of my Mother, der ja auch ein Debut war. Es war ein gutes Fresh Blood Jahr finde ich. Insgesamt fällt mein Urteil dennoch eher verhalten aus. Bei drei Filmen bin ich noch nicht schlüssig, wie oder ob ich sie bewerten möchte.

Vom Feeling her, ca. eine Woche danach, fand ich das Jahr ein wenig schwächer als die letzten beiden Jahre. An meinen Bewertungen selbst wird das allerdings nicht wirklich sichtbar, denn die sind gar nicht mal so schlecht. Es ist eher so, das viele Filme ein dickes Ja, Aber…aufweisen. Da war ich dann entweder wegen bestimmter Aspekte begeistert bei Verlassen des Saals und habe den Film auch entsprechend gewürdigt aber die Euphorie verflog schnell. Oder ich war bereits während des Films entsprechend zerrissen. Beispiele:

Mojin: technisch-visuell grandios aber Schwächen bei Story und Charakteren + Fast Food Wirkung.
Under the Shadow: Toller Horror bei dem vieles stimmt, aber nicht mein bevorzugtes Sujet
Kingsglaive: State of the Art Anime aber emotional kühl und schnell verpufft.
The Eyes of my Mother: Meisterhafte Bildgestaltung/Look + insgesamt überzeugende Vision eines Filmemachers aber empathisch relativ unzugänglich und ebenfalls nicht mein bevorzugtes Szenario.
Antibirth: Coole, neue Idee mit gutem Schauspiel aber unstetig in der Qualität seiner Inszenierung, die von Szene zu Szene schwankt + Screen Time verballert für unnötige Szenen.

Solch große Diskrepanzen erschweren immer ein Gesamturteil oder lassen aus potenziellen Top Filmen am Ende doch “nur ganz gute” werden.

Meine anderen Filme waren:

Psycho Raman
Don’t Grow Up
Here Alone
We Are The Flesh
They Call Me Jeeg Robot
War on Everyone
The Similars
The Priests
Train To Busan

Noch ein paar Superlative:

Film mit der größten Leidenschaft: Die Hingabe mit der Mojin für 3D konzipiert wurde.
Film mit den effektivsten Schreckmomenten: Under the Shadow
Film mit dem besten (Szenen-) Bild, Komposition: The Eyes Of My Mother
Film mit dem auffälligstem Soundtrack: Psycho Raman
Unterschätztester Film: Don’t Grow Up
Mutigster Film: We Are The Flesh
Lustigster Film: War on Everyone-Dirty Cops (wenn man denn will und kann nach Eyes Of My Mother :wink:
Film mit dem größten WTF Moment: Antibirth
Film mit dem meisten Herz: They Call Me Jeeg Robot
Film mit der intensivsten, vereinnahmenden Sequenz: The Priests
Film mit dem ungewöhnlichsten Farbschema: The Similars
Überschätztester Film: Train To Busan (aber auf hohem Niveau)
Emotional unzugänglichster (kältester) Film: Kingsglaive, dicht gefolgt oder gleichauf mit Eyes OF My Mother
Film mit der denkwürdigsten, bewegenden Szene: They Call Me Jeeg Robot
Film mit der erschütterndsten Tat: Here Alone (Eyes of My Mother folgt mit kurzem Abstand)
Einsamster Film: Here Alone (wieder dicht gefolgt von Eyes of My Mother)
Film mit den überflüssigsten Längen: Here Alone
Film mit der verschenktesten Screen Time: Antibirth
Nervigster Film: The Similars
Bester Abschluss Film: Train To Busan :smile:

Eine wirkliche Gurke war für mich nicht dabei. The Similars gefiel mir am wenigsten von den Filmen die ich sah, bleibt aber noch Mittelmaß. Am Besten gefiel mir They Call Me Jeeg Robot inkl. Nachwirkung 10 Tage später. Mojin bewerte ich mit 8 zwar leicht höher (Jeeg 7,5), das muss ich aber auch nicht verstehen :confused:

Wenn es passt bin ich natürlich nächstes Jahr wieder dabei. Bis dahin freue ich mich auf die Nights.

Hey Frank.

Vielen Dank für Dein “kurzes Fazit”.
In vielen Punkten kann ich Dir interessanterweise absolut zustimmen.
Es freut mich immer wieder zu lesen, dass wir hier auf f3a bis auf ein paar kleine Abweichungen im “gros” doch fast immer einer Meinung sind.

Ich beneide Euch Hamburger übrigens noch immer für Euer heimeliches Savoy, auch wenn es nicht Im Flanierviertel liegt! Ihr Armen.

Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie nervig diese negativen Multiplex Randerscheinungen in FFM an der Laune zehren!?
Man findet sich zwar am WE nachmittgs mit den Horden an Kindern und Müttern, abends mit den derben Blockbuster Prolls und den sonstigen Kinomassen irgendwann einfach ab, versucht das alles auszublenden, aber das richtige Festival Feeling kommt in FFM leider nie auf, und wenn, dann nur einsam und alleine im Saal. Das ist sowas von schade.

Ich will übrigens gar nicht wissen, wie Dein “langes Fazit” ausgefallen wäre!:laughing:
Wo kann ich das denn lesen?

Wir waren ja mal im Cinemaxx hier in Hamburg und auch wenn ich mich ganz gut auf so Umgebungen eintunen kann; Nun ist es wirklich familiärer und mehr Festival Feeling. Darf gerne so bleiben. (Die Preise sind ein bisschen hoch).

Stimmt, ist dann doch ein wenig länger geworden. Eine andere „Fassung“ gibt es nicht.:grin:

Meinst Du damit die Cola, Popcorn und Nachos Preise oder die Ticket Preise?
Wenn letztere unter 10 Euro pro Ticket liegen, dann wäre das für FFM Verhältnisse ein wahres Schnäppchen und für das Festival gesamt eigentlich eine lokale Ungerechtigkeit!

Ticketpreise (10 Euro, Loge 12. Vorverkausgebühr zu hoch - ich glaube 70 Cent - wenn man Online bestellt.). Getränke sind auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.

OK; dann ist das zumindest preislich auf einem Niveau.
Das hätte mich auch schon gewundert, wenn es anders wäre!?
Aber generell natürlich trotzdem sehr hoch.
Getränke und sonstiges Futter kauft der Festival Besucher ja auch nicht im Kino, sondern schleppt es dezent in seinem persönlichen Body Bag mit, oder?

Leider gibt es solche Spezies. Die packen dann auch während des Films alles aus und fangen an zu essen. Einer der ganz großen Nachteile, wenn man gezwungen wird in einer Reihe mit den anderen DKler zu sitzen… Ich esse Zuhause, vor und/oder danach, zwischendurch nur Kleinigkeiten zwischen den Filmen ob mitgebracht oder vom Kino.

Für während den Filmen schmuggel ich nur eine Wasserflasche rein, weil mir die Getränkepreise zu hoch sind, um mir 11 Tage lang im Kino etwas zu kaufen. Aber gegessen wird zwischen den Filmen, auch mit DK :slight_smile: In Frankfurt ist mir aber auch bei anderen das Essen während der Filme selten negativ aufgefallen. Dass plötzlich der Geruch von einem herzhaften Wurstbrot oder Döner durch die Reihen weht, kommt zum Glück nur in absoluten Ausnahmefällen vor :smiley:

Dieses Jahr hätte ich wegen der manchmal versagenden Klimaanlage ja eher mit Schweißgeruch gerechnet, aber irgendwie schaffen es die DKler trotz mehrerer Filme am Stück nicht zu sehr zu müffeln. Etwas unangenehm ist nur, wenn man in den Saal kommt, sich auf einen Sitz fallen lässt und ein Hauch von Feuchtigkeit den Rücken umschließt… da dachte ich mir dann doch, dass sie mal etwas an der Klimaanlage machen könnten.