Fazit FFF 2017


#1

Sodele, hier mein diesjähriges Fazit aus Stuttgart:

Mein Fazit in diesem Jahr fällt etwas durchwachsen aus. Von den 20 Filmen, die ich mir reingezogen hab war der Großteil doch eher durchschnittlich. Ein paar klasse Filme gab es allerdings schon zu sehen. Zum Beispiel der fiese Schocker “Hounds of Love” und die durchgeknallte Thriller-Farce “68 Kills”. Schön auch, dass mit “Schneeflöckchen” endlich mal eine coole, durchgeknallte deutsche Produktion am Start war. Insgesamt haben mir aber die düsteren, unheimlichen Momente etwas gefehlt. “The Autopsy of Jane Doe” & “Veronica” konnten mich dahin gehend aber wirklich fesseln. “The Crucifixion” war dagegen etwas enttäuschend. Auch mehr erwartet hatte ich vom ziemlich billig zusammen geschusterten “Trench 11” und der zu gewollt trashig wirkenden, nicht wirklich lustigen Atari-Verfilmung “It came from the desert”. Gleiches gilt für den zähen “Night of the virgin”, der trotz seiner blutigen und teils kranken Ekeleffekte bei mir nicht zünden wollte. Für mich die Gurke des Festivals (“KUSO” hatte ich mir wohlweislich erst gar nicht angschaut).

“Psychopaths”, der bei vielen wohl durchgefallen ist, konnte bei mir vom Stil her und der ausgezeichnet spielenden Ashley Bell doch einige Punkte sammeln. So mies wie er gemacht wird, fand ich ihn daher nicht. Großartig fand ich, dass es die sehenswerte Neuverfilmung von “It” als Eröffnungsfilm ins Programm geschafft hat. Daneben die üblichen (Splatter)Komödien (“Double Date”, “Mayhem”, “Game of Death”) die zwar meist unterhaltend waren, aber auch nichts wirklich neues geboten haben. Bester Beitrag in dieser Kategorie war für mich der hippe Meta-Slasher “Tragedy Girls”. Den mit Ohnmachtsanfällen werbenden “Raw” fand ich zwar inhaltlich interessant, aber lange nicht so verstören wie angekündigt. Um einiges nihilistischer dagegen der australische “Killing Ground”, der teilweise fesseln konnte und durch realistische Brutalität besticht aber irgendwie ziemlich unausgegoren wirkte.

Am letzten Tag gab es dann noch ein Stil-Mix, der unterschiedlicher kaum sein konnte. Zuerst die nordisch kühle Schauergeschichte “I remember you”. Danach der dreckige Genre-Hybrid “The Vault”, der vom Heist-Movie zum Geister-Horror mutiert, leider aber an unsympathischen Figuren und schlampiger Inszenierung leidert. Zu guter letzt als Abschlußfilm die emotionale Action-Granate “The Villaines” aus Südkorea. Vielleicht etwas zu lang geraten, dennoch ein blutiges Spektakel mit vielen Fights, Geballer aber auch tragisch-dramatischen Momenten.

Ein Wermutstropfen war gewohneitsgemäß, dass in Stuttgart - wie eigentlich immer - so gut wie keine Gäste anwesend waren. Lediglich bei “Schneeflöckchen” waren die Macher anwesend. Da der 120-Minuten-Film aber unter der Woche zu sehr später Stunde lief, konnte ich dem Q&A-Spielchen leider nicht mehr beiwohnen, da ich sonst den Bahn-Anschluss ins heimische Bett verpasst hätte. Sehr, sehr schade. Ganz gut fand ich aber, dass in diesem Jahr so viele verschiedene “Ansager” wie noch nie da waren und so ein bisschen Abwechlung in die Ansagen kam. Auch, dass bei immer mehr Filmen die Regisseure ein Grußwort an die Zuschauer über die Leinwand geschickt haben, ist positiv zu vermerken.

Wenn auch viel (glücklicher Weise auch gehobenes) Mittelmaß im mal wieder ‘besten Programm ever’ dabei war, bin ich mit dem FFF 2017 dann aber doch ganz zufrieden und freue mich auf die White Nights, die vermutlich wieder im Januar statt finden werden.


Fantasy Filmfest 2017
#2

Das Festival ist ja leider für uns Münchner schon vorbei. Auf dem Heimweg sind wir dann schon über die ersten Wies’n-Leichen gestolpert.

Von den 54 gezeigten Filmen habe ich 41 gesehen. Einen Tag war Zwangspause aus familiären Gründen, manche Filme wollte ich nicht sehen: Bitch, MFA Figaros Wölfe, Trench 11. Andere habe ich zeitlich nicht geschafft.

IT war ein gelungener Festivalauftakt, gut abgerundet mit The Villainess als Abschlussfilm. Schön auch die Bandbreite der Lander, aus denen die Filme kamen, Norwegen, Island, Finnland, Indonesien… Deutschland.

Meine Highlights, Reihenfolge entspricht der Reihenfolge der Sichtung

Vidar the Vampire, Anfängerfilm mit viel Charme, Herzblut und schwarzem Humor
Hounds of Love, hat mich eiskalt auf der emotionalen Schiene erwischt
This is your Death, bitterböse Mediensatire
I remember you, atmosphärisch sehr dicht, tolle Landschaft
The Mermaid, quietschig bunt, überdreht asiatisch halt
Tragedy Girls, macht für einen fb Film alles richtig, flottes Tempo, nette Mädels und Kevin Durant
Mayhem, flott, splatterig, lustig
Marlina, rundum perfekt
It came from the desert, Partyfilm
Scneeflöckchen, hat den Saal gerockt

Da ich Miike-Fan bin, waren die drei Miikes natürlich auch ein Highlight. Sehr schön auch, dass hier zwei seiner älteren Filme gezeigt wurden.

Sehr gut
The Autopsy of Jane Doe, vor allem in den ersten beiden Dritteln sehr spannend.
Super Dark Times, toll gefilmt, gute Darsteller, Charakterentwicklung nicht ganz schlüssig
Sicilian Ghost Story, etwas zu langgezogen, aber ein Film, der nachhaltig ist
The Vault, fand ich ziemlich spannend in Szene gesetzt

Gutes Mittelfeld
Rendel
Raw, dem hat dann letztenendes doch der richtige Biss gefehlt
Have a nice day, ich mag Zeichentrickfilme
Colossal, gute Unterhaltung, hat mich letztlich aber nicht überzeugt
68 Kill, aber nur eegen Annalynne McCord
My Friend Dahmer
Memoirs of a Murderer
Veronica

Unteres Mittelfeld
Double Date,
It comes at night, war mir dann zu zäh
Reset, es dauert zu lange bis der in Fahrt kommt
Jungle, die Ausgangsprämisse war mir zu nervig, Daniel Radcliffe war aber hervorragend, insgesamt war mir das aber auch zu zäh
Bad Match, naja, ganz unterhaltsam zu später Stunde, zu überzogen zum Ende hin

Hätte ich mir schenken können
Playground, trotz der gezeigten story blieb ichn sehr distanziert, gepflegte Langeweile
Radius, tolle Grundidee, schlecht umgesetzt
Replace, Cronenberg Imitat mit Christine Kaufmann lookalike
The strange ones, zu strange
Fashionista, interessanter Farbeinsatz, Erzählstruktur hat mir nicht gefallen
47 Meters, dämlich

Unvergleichlich, außer Konkurrenz sozusagen
KUSO
The Night of the virgin

Shorties
Waren von der Qualität her ähnlich, das Rennen um den ersten Platz dürfte spannend sein.

Gurkenglasanwärter war eigentlich nur 47 Meters. Ansonsten konnte man jedem Film etwas abgewinnen, und wenn es negativ war.

Interessant finde ich hier die verschiedenen Meinungen zu den Filmen quer durch die Republik. Die gehen teilweise ganz schön auseinander. Z. B. Schneeflöckchen hat in München gerockt, wenn man aber das review von D. S. liest, dann ist der Film eher Durchschnitt. Schön, dass Geschmäcker so verschieden sind.


#3

Mein Stuttgart-Fazit 2017

Also erst mal: Starkes Programm. Von meinen 37 gesehenen Filmen lagen für mich nur 7 unter der Durchschnittsbewertung von 5 Punkten, das ist nicht nur für das Fantasy Filmfest, sondern insgesamt für den Output des Filmjahrgangs ein guter Schnitt.

Kino, Orga und Ablauf waren mal wieder perfekt, das Metropol ist einfach ein geniales und sehr komfortables Kino für das FFF. Ich glaube, das war auch das allererste Festival ohne kurzfristige Änderungen, Probleme oder Ausfälle. Interessant fand ich auch, dass wir in den 11 Tagen insgesamt 5 Moderatoren von Rosebud “durchgereicht” bekamen, das war eine nette Abwechslung. Abnächstem Jahr soll Stuttgart dann wohl “in festen Händen” sein.

Schade finde ich, dass es keinerlei Wiederholungen gab. Gut, das Miike-Double-Feature war eine schöne Idee (auch wenn ich mir jetzt z. B. eher ein Romero-Triple gewünscht hätte), aber früher hatte man in der Planung zumindest ab und an die Möglichkeit, eine Spätvorstellung sausen zu lassen und den Film dann ein paar Tage später am Nachmittag nachzuholen.

Mein Ranking:

HIGHLIGHTS
Raw
Killing Ground
Hounds of Love
Land of the Little People

SEHR GUT bis GUT
68 Kill
Marlina the Murderer in Four Acts
The Autopsy of Jane Doe
It

OBERES MITTELFELD
Tragedy Girls
It comes at Night
Replace
Bitch
Playground
Blade of the Immortal
Super Dark Times
The Night of the Virgin
The Villainess

DURCHSCHNITTLICH
Shock Wave
Vidar the Vampire
Mayhem
Sicilian Ghost Story
47 Meters down
Jungle
Victor Crowley
M.F.A.
Darkland
Colossal
Verónica
I remember you
The Vault

UNTERDURCHSCHNITTLICH
Rendel
Game of Death
My friend Dahmer
Radius

MIES bis GURKIG
Psychopaths
Kuso
The Mermaid

Hat Spaß gemacht! Bis zu den White Nights!


#4

Ich war mit meiner Auswahl von 7 Filmen ganz zufrieden, immerhin 3 mehr als das Motto des Festivals LOL

Sehr gut:
IT
68 Kill

Sehr solide:
Killing Ground

gut:
Hatchet
Game of Death

ebenso recht gut, aber unpassend centerpiecifiziert^^:
Sicillian Ghost Story

Uninterssanter Langweiler:
Trench 11


#5

Ja, die Geschmäcker sind definitiv verschieden… mein Review zu SCHNEEFLÖCKCHEN soll aber nicht so gelesen werden, als hätte der in Frankfurt nicht auch der Mehrheit der Besucher offenbar gut gefallen. Das bin nur ich, der ihn nur durchschnittlich findet – glaube ich :wink: Besonders gut besucht war die Vorstellung hier allerdings auch nicht, da es der erste Film am ersten vollen Festivaltag war.


#6

Mein Fazit: 12 Filme (davon aus gesundheitlichen Gründen nur 11 gesehen, aber SUPER DARK TIMES wird auf Basis der Kritiken auf jeden Fall noch nachgeholt), von denen nur einer wirklich enttäuschte.
Ansonsten ein paar echt gute Kinoerlebnisse, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber super zusammen harmonierten. Pensum war zu schaffen, Filme lagen zeitlich günstig für mich. Danke, München.


#7

Danke, genau das vermisse ich auch schmerzlich. Ich mag den Nachtslot nicht, ist mir meistens einfach zu spät, müde, letzte U-Bahn weg, etc.etc. Bestimmte Nachtfilme hätte ich mir sofort gegeben, wären sie in einem Frühslot nochmal wiederholt worden.


#8

Ich finde die derzeitige Planung halbwegs O.K. Im Vergleich zu den früheren Doubleslots kann man nun theoretisch alles sehen (ich hatte öfters mal das Problem, dass für mich gleichfalls interessante Filme parallel gelaufen sind). Wenn jetzt auch noch ohne Doubleslots Filme mehrfach gezeigt werden, ginge das FFF dann eher gegen 1 Monat Laufzeit (O.K. etwas übertrieben), was in jeglicher Richtung nicht realisierbar ist. Die Planung des FFF jeweils auf die letzte Bahn etc. abzustimmen (also wochentags) wäre natürlich optimal, aber doch eher schwer umsetzbar.


#9

Ich würde mir ganz egoistisch auch wünschen, dass zumindest die spätesten Slots mittags wiederholt werden. Wegen der Bahn muss ich sie immer ausfallen lassen, und man kann ja nicht jede Bahn zu jeder Stadt im Umkreis miteinberechnen. Aber die Filme, die nachts laufen, sind in der Regel nicht die größten Publikumsmagneten… für die lohnt eine Wiederholung wahrscheinlich nicht, weil dann beide Vorstellungen schlecht besucht wären.


#10

Also aus meiner Sicht liefen da auch schon sehr gute Filme zu später Zeit.


#11

Klar, ich meinte nur die Besucherzahlen. Da gab es zwar auch schon Ausnahmen, aber so etwas wie It wird normalerweise nicht im letzten Slot versteckt.


#12

O.K., das sind keine Highlights, was in Richtung Mainstream geht und auch nicht unbedingt bezogen auf das FFF-Stammpublikum ankommt. Deswegen schrieb ich „aus meiner Sicht”.


#13

Rosebud hat das Thema Widerholungen ja bereits erklärt. Die Wiederholungen müssen vertraglich genehmigt werden und kosten in diesem Zusammenhang zusätzlich Geld. Hinzu kommt noch, dass im Gegensatz zu früheren Zeiten, der Verleih oder die World Sales immer seltener Mehrfachscreenings zulassen.

Man kann daher nicht einfach sagen: Komm wir haben ja die DCP hier und zeigen den Film dann einfach am nächsten Tag nochmals. Und ob sich einzusätzlicher Screen eines nich top Filmes wirtschaftlich dann lohnt, sei dahin gestellt


#14

Schade, dass das FFF in Berlin so weit in den September hinein verlegt wurde. - Für viele die ich kenne und mich selbst leider daher nicht mehr machbar, außer an den Wochenden. - Ende August war wesentlich besser realisierbar… Schade!


#15

Ich bin jetzt auch durch. Mein Highlight und 9 von 10 Punkte, war Playground. Ja, das Ende war entsetzlich aber mächtig. Ein Film aus meiner Heimat mit schlechten untertiteln.
68 kill, Game of Death, Mayhem, Double Date, Tragedy Girls alle auf ähnlich gutem Niveau (7 von 10) Jungle passt nicht in die selbe Kategorie aber auch 7 von 10. Colossal mal was neues 7 von 10.
Sehr stark fand ich auch Super Dark Times (8 von 10)
Bitch war okay (6 von 10), I remember you langweilig (5 von 10)


#16

Bin auch kein Fan von dieser neuen “Herbstplanung”. Im August ticken die Uhren in Deutschland einfach anders, es ist quasi kaum was los, man kann sich eher mal “frei” machen. Allerdings gehen dann viele Familien in den Jahresurlaub und sind für das FFF “verloren”. Nur früher ging das doch auch gut, oder ?


#17

Mein FFFFazit:

10 Filme gesehen und keinen bereut, das ist doch ein guter Schnitt. Nachholen will ich auf jeden Fall It, und eventuell aus der Mystery-Ecke Black Hollow Cage und Radius. Zum Festival insgesamt kann ich diesmal leider wenig sagen, weil ich dafür zu wenig davon mitbekommen habe. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass es ein ziemlicher Unterschied ist, ob man es täglich mit Dauerkarte oder bloß einer Hand voll Einzeltickets besucht. Das “Feeling” fehlte… Dazu trug aber auch bei, dass ich diesmal nicht mit meinem Mann und Freunden da war, mit denen ich sonst immer über die Filme geredet habe. Ich weiß noch nicht, wie ich es nächstes Jahr machen werde… Aber erst mal zu 2017:

Persönliche Highlights:

  • The Autopsy of Jane Doe
    Ein Horrorfilm, wie ich ihn mir öfter wünsche. Mystery, Grusel, Spaß, Gehirn, sympathische Charaktere. Hat mich einfach sehr gut unterhalten.
  • Colossal
    Sehr originell, und die Mischung aus Humor und Ernst hat für mich gut funktioniert. Schön, wenn solche ungewöhnlichen Genremischungen eine Chance bekommen.

Auch gut:

  • I remember you
    Kühler Mystery-Thriller, dessen spezielle Erzählweise die Spannung noch verstärkt. Definitiv einer der besten Gespensterfilme der letzten Jahre.
  • Super Dark Times
    Ich war zuerst etwas enttäuscht, weil ich ihn wegen der Vorschusslorbeeren mit Donnie Darko verglichen habe. Aber mit einigen Tagen Abstand bin ich eigentlich sehr zufrieden. Vor allem die authentischen Jungschauspieler und Dialoge machen viel aus.
  • Blade of the Immortal
    Miike und ich verstehen uns nicht immer, aber hier hatte ich Spaß. Man sollte natürlich Samuraischwertgefuchtel mögen.

Überdurchschnittlich:

  • It comes at Night
    Fiel für mich hinter die hohen Erwartungen zurück, weil ich die Handlung ziemlich unspektakulär fand und mir bei einem Film, der die Menschen in den Fokus rückt, mehr Charakterisierung gewünscht hätte. Aber atmosphärisch ist er.
  • Victor Crowley
    Mehr Opfer, festivaltauglicher Humor, aber die Handlung wird nicht wirklich weitergeführt. Er ist halt einfach wieder da. Zum Hirnausschalten trotzdem ein kurzweiliger Spaß, und die Kills waren wieder hübsch anzusehen.
  • This is your Death
    Gar nicht mal schlechte Satire aufs Reality TV, aber ich muss mich den Reviews anschließen: Schon nach kurzer Zeit gibt es keine wirkliche Steigerung mehr (liegt wohl am Thema), und die Charaktere sind so eindimensional gezeichnet, dass es wenig Überraschungen gibt. Aber gute Schauspieler dabei.

Persönliches Lowlight:

  • Land of the Little People
    Schade um die guten Kinderdarsteller, aber ich konnte ihnen die völlig überzogene Aggressivität ohne jeden Funken Menschlichkeit nicht abkaufen. Die Botschaft des Films ist löblich, aber die Charaktere ließen mich kalt. Meine Bewertung ist trotzdem durchschnittlich, weil es abgesehen davon auch Gutes gab.

Hin- und Hergerissen:

  • Marlina the Murderer in Four Acts
    Ein Blick in eine fremde Kultur, beeindruckende Bilder, ein eigenwilliger Westernstil… eigentlich würde ich Marlina gerne jedem empfehlen. Aber er war mir zu langagtmig und ich konnte mit einigen Entwicklungen der Handlung wenig anfangen. Definitiv keine Gurke, aber einfach nicht meine Art von Film.

#18

Habe anderswo zu den Filmen jeweils ein paar Zeilen geschrieben und kopiere die mal hier rein sortiert nach Bewertung:

Hounds of Love {2016, Ben Young}
Die Eröffnungssequenz in Zeitlupe ist schon mal der perfekte Start und gibt die Richtung vor, denn die Kameraarbeit ist hervorragend. Dazu gibt’s 'nen guten Score und die Darsteller liefern eine Galavorstellung. Ein düsterer, abgründiger Film mit einigen Gänsehautszenen; Anspannung in jeder Sekunde. Die Spirale dreht sich langsam aber sicher dem Finale entgegen und der Film bietet ein meiner Meinung nach absolut gelungenes Ende. Großartig!
9/10

68 Kill {2017, Trent Haaga}
68 KILL ist schwerst unterhaltsam. Er zieht sein Ding konsequent durch und macht keine Gefangenen. Der Hauptdarsteller ist 'ne Wucht und heiße Mädels gibt’s obendrauf. Die teilen gerne aus und stecken auch öfter mal was ein. Keine Längen, schräge Typen, gesunde Härte sprich viel rohe Gewalt, gutes Tempo. Topp!
8,5/10

Marlina the Murderer in Four Acts {2017, Mouly Surya}
Der männliche Teil der indonesischen Bevölkerung kommt bei diesem beeindruckenden Film nicht gut weg. Die titelgebende Marlina widersetzt sich Ihrer Unterwerfung in beeindruckender (gleich tödlicher) Weise. Die Mischung aus Rachethriller, Roadmovie, Drama und Arthousefilm funktioniert bestens und wird in ganz wunderbaren statischen Bildern präsentiert. Die Kameraarbeit ist hervorragend, es wird schön mit Unschärfen gespielt. Ein intensiver Film mit vielen tollen Momenten, feinen Details und einem außergewöhnlichen Score.
8,5/10

The Mermaid {2016, Stephen Chow}
Wo Chow draufsteht, ist auch Chow drin. Komplett überdrehte Mischung aus Liebesgeschichte, Umweltzerstörungskritik und Rachefilm. Den speziellen Humor von Chow muss man mögen, dann bekommt man eine charmante und überzogene Komödie mit einigen wunderschönen Szenen.
8/10

It Comes at Night {2017, Trey Edward Shults}
Survivaldrama um eine Familie, die sich in ein Haus abseits in den Wäldern zurückgezogen hat, um einer für den Zuschauer erstmal nicht greifbaren Bedrohung zu entkommen. Ein starkes, kammerspielartiges Psychodrama um Vertrauen, Misstrauen, Mitgefühl, Angst. Ein intensiver, gut besetzter Slowburner, der wenig erklärt und nach dem Abspann noch gut nachwirkt, wenn man die Andeutungen entschlüsseln will. Definitiv ein Kandidat für eine Zweitsichtung.
8/10

Game of Death {2017, Sebastien Landry, Laurence Morais-Lagace}
Konzentriert sich aufs Wesentliche, hat dadurch ein gutes Tempo und nutzt die relativ kurze Laufzeit gut. Die optischen Spielereien haben mir gefallen, das ständige Ticken das Spiels im Hintergrund macht einen nervös. Schöner, kleiner B-Film, der sehr viel Charme hat. Die Charaktere empfand ich nicht als nervig, im Gegenteil, das hat schon gepasst. Spaß, Blut, Verzweiflung mit einem stimmungsvollen Finale.
7,5/10

It {2017, Andy Muschietti}
IT hat seine Stärken beim Humor, bei den Dialogen der Kinder. Das ist wirklich ganz feines Kino. Leider hat der Film Schwächen beim Gruselpart. Da reißt einen nichts vom Hocker. Ist ganz gefällig, aber irgendwo auch beliebig, die Jumpscares von der Stange. Das ist schade, denn mir der Ausstattung und den vielen kleinen feinen Details hätte das ein Kracher werden können. So bleibt es nur bei einem knappen Gut.
7,5/10

It Came from the Desert {2017, Marko Mäkilaakso}
Ja, der ist schon etwas trashig, aber hat das Herz am rechten Fleck und die Darsteller sind sympathisch. Es gibt einige sehr gute Gags/Anspielungen/Sprüche und hat ein gutes Tempo. An sich kein wirklich guter Film, der aber genau weiß, was er ist und was nicht und deshalb viel Spaß macht.
7/10

The Autopsy of Jane Doe {2016, André Øvredal}
Die erste Hälfte hat mir gut gefallen. Hat 'nen interessanten Aufbau und das Rumgeschnippel mit Puzzleeffekt kommt schon ziemlich gut. Danach wird’s aber wirklich sehr beliebig, der Film flacht immer mehr ab und kriegt auch nicht mehr die Kurve. Ganz okay, aber kein großer Wurf.
6,5/10

The Villainess {2017, Byung-gil Jung}
Hab ich leider keinen richtigen Zugang gefunden. Eröffnungsszene schon beeindruckend. Aber diese Schnittgewitteraction ist einfach nix für mich. Die gaukelt irgendwie viel zu viel vor, verliert in meinen Augen viel von ihrer Wucht. Zwischendrin verliert sich der Film in seiner mäßig spannenden Geschichte und zu den Charakteren habe ich auch keinen richtigen Zugang gefunden. Kein schlechter Film, aber definitiv nichts für mich. Die schönsten Szenen hatte der Film bei der ersten Flucht in der Kirche und mit dem kleinen Mädchen.
6/10

Killing Ground {2016, Damien Power}
War ordentlich, aber auch bissl enttäuschend. Die interessante Machart mit zeitversetzten Handlungen in der ersten Hälfte hat ihren Reiz, aber die Story insgesamt ist dann doch wieder zu gewöhnlich, sodass dieser Effekt recht schnell wieder verpufft. Vor allem der zweiten Filmhälfte fehlt es an Thrill. Wenigstens sind die Landschaftsaufnahmen wieder schön anzusehen.
6/10

I Remember You {2017, Óskar Thór Axelsson}
Mischung aus Drama und Geistergeschichte aus Island, die vor allem in der ersten Hälfte eine zähe Angelegenheit ist. Zu behäbig sind Erzählung und Darsteller. Ab gut der Hälfte kommt etwas mehr Schwung rein, aber so richtig flott wird’s nie. Die triste Optik der isländischen Spätherbstlandschaft hat was. Der Score wabert in tiefen Bässen, das leider viel zu häufig, sodass es irgendwann eher nervt als unterstützt. Die Auflösung gibt dann nochmal einen Pluspunkt, aber unterm Strich nicht mehr als guter Durchschnitt.
6/10

Véronica {2017, Paco Plaza}
Vom REC-Regisseur hatte ich mir deutlich mehr erhofft als eine durch und durch mittelmäßige Geistergeschichte. Ähnliches hat man schon x-mal gesehen. Es gibt an wirklich nichts Außergewöhnliches, was man dem Film positiv anrechnen könnte. Die handwerkliche Umsetzung an sich ist zwar ganz gelungen, aber ohne richtige Spannung, Emotionen und aufrüttelnde Schreckmomente plätschert das Ganze nur vor sich hin.
5/10

Außer Konkurrenz:
Audition - 10/10
Lesson of the Evil - 8,5/10


#19

Mein Fazit zum FFF 2017 in Köln, meiner Heimatstadt

Erstmal großes Danke an alle Organisatoren (Matthias besonders!) in Köln und Berlin oder sonstwo, das Kino samt tollem Personal und natürlich meinen fleißigen Mitguckern aus den Dauerkartenreihen. Immer wieder toll, dank euch!

Mit euch sind die Höhen noch spaßiger und die Tiefen überstehbarer. Ihr macht das FFF zu einem meiner Jahreshighlights. Nicht nur filmtechnisch, lebenstechnisch. Hier kann man abschalten, ablachen, entspannen, diskutieren, sich aufregen und sich austauschen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Mehr als Flucht aus dem Alltag. Das tut, obwohl es auch sau anstrengend und seltsam sein kann, einfach gut.

Viel länger als 11 Tage muss es aber nicht gehen. Klar rauscht es an einem vorbei. Man freut sich monatelang drauf und dann ist es schon vorbei. Aber mehr muss körperlich und geistig nicht sein. Irgendwann ist eine Grenze erreicht. Und der letzte Tag von 9:30 Uhr bis 1:30 Uhr (inkl. Fahrten) und 6 zum Teil recht langen Filmen, war ein Highlight, durch das ich mich wirklich durchkämpfen musste.

Aber jetzt ist es geschafft und es hat sich wie immer gelohnt. Geile Filme, miese Filme. Eines der schicksten und gemütlichsten Kinos Deutschlands. Nur Filmnerds wie ich. Was will man mehr?!

Besonders gefallen haben die Ansagen einiger Regisseure vor den Filmen. Das kann ruhig ausgebaut werden. Ebenfalls war die Anzahl der Ansagen von Matthias und die Verlosungen genau richtig. Etwas schade war, dass es dieses Jahr keine Willkommens-BR für die Dauerkartler gab. Aber das war wahrscheinlich nur zum 30. Jahrgang als kleines Geschenk.

Manchmal waren die Pausen zu kurz, Filme länger als erwartet. Das lässt sich wohl kaum vermeiden und darin kriegt man ja Übung als Dauerkartler über die Jahre. Essenstechnisch ist man in Köln ja ganz gut versorgt. Besonders das SaLädchen gleich nebenan ist immer wieder gerne besucht.

Mit den Fresh Blood- und Kurzfilmgewinnern kann ich gut bis sehr gut leben. Stolz auf meine Stadt, dass es “Super Dark Times” aufs Treppchen geschafft hat. Sonst überraschend (aber wenn man den Film gesehen hat auch verständlich) nirgendwo.

Ich finde es war ein sehr guter Jahrgang. Der beste ever allerdings nicht. Trotzdem starke und abwechslungsreiche Auswahl. Bin stolz und froh nicht eine Minute verpasst zu haben.

Hier der etwas andere Rückblick:

Most Fun: KUSO auf seltsame Weise; 68 KILL auf klassische Weise

trockenster Humor: VIDAR DER VAMPIR

größte Enttäuschung: für mich THE VILLAINESS

größte Überraschung: DOUBLE DATE oder M.F.A.

Beste Midnight Madness: KUSO. In jedem anderen Jahr THE NIGHT OF THE VIRGIN

sicherster Kult: KUSO. Eindeutig. Mehr Kult geht nicht. Alle hassen ihn. Bis auf die Handvoll die ihn lieben wird. Auf ewig.

meine Fresh Blood Reihenfolge:

  1. SICILIAN GHOST STORY
  2. SUPER DARK TIMES
  3. TRAGEDY GIRLS
  4. PLAYGROUND
  5. VIDAR THE VAMPIRE
  6. LAND OF THE LITTLE PEOPLE
  7. I REMEMBER YOU
  8. KILLING GROUND
  9. GAME OF DEATH
  10. THE STRANGE ONES

meine Kurzfilm-Reihenfolge:

  1. FUCKING BUNNIES
  2. TICKLE MONSTER
  3. SPOOKED
  4. GREENER GRASS
  5. MOUSE
  6. RUAH.
  7. WE TOGETHER
  8. STACEY AND THE ALIEN
  9. AMEN

was gab es überraschend wenig: Zombies. Vampire. Fantastisches.

wovon gab es viel: Frauen mit Eiern und Power. Ekel. Kotztüten. Halbstarke.

Themen & Topics: Coming-of-Age, Powerfrauen, Feminismus, Männer sind Schweine, Arthouse-Horror

zur Miike-Retrospektive: bitte mehr davon. Einfach starke 4 Stunden.

mein bester Film des Festivals: HOUNDS OF LOVE. Einfach bockstark.

mein schlechtester Film des Festivals: FIGAROS WÖLFE. Einfach… ah, ich wollte ja nichts Böses sagen über den.

Ekelmoment No. 1: MOUSE. In einem Jahrgang mit KUSO und Co. eine echte Ansage.

die Gurken: CRUCIFIXION, PSYCHOPATHS, FIGAROS WÖLFE, TRENCH 11

die Highlights: HOUNDS OF LOVE, KUSO, SUPER DARK TIMES, IT, TRAGEDY GIRLS, SICILIAN GHOST STORY usw. … lange Liste

Außer Konkurrenz: KUSO & PLAYGROUND. Gegensätzlicher geht’s nicht, aber beide auf ihre Art kaum zu bewerten.

Schocker des Jahres: Psychologisch HOUNDS OF LOVE. Geschmacklich KUSO. Klassisch KLLING GROUND

muss ich nochmal sehen: THE STRANGE ONES

nicht verstanden geistig: THE STRANGE ONES & BLACK HOLLOW CAGE. RUAH.

nicht verstanden sprachlich: KILLING GROUND war schwer. Die Australier halt.

Langweiler: TRENCH 11

Aufreger: KUSO… wer sonst? PLAYGROUND aber natürlich auch.

beste Popcorn-&-Bierparty: DOUBLE DATE & 68 KILL

Verstörer: PLAYGROUND

falsches Marketing: IT COMES AT NIGHT (kein klassicher Infizierten-Horror!)

kann ich die Leute nicht verstehen: MAYHEM

können mich die Leute nicht verstehen: KUSO

Gruseltipps: VERONICA hat mich sehr positiv überrascht und ist für mich auf einer Stufe mit I REMEMBER YOU

beste Performances: Jane Doe als Jane Doe. AnnaLynne McCord als Bossbitch. Die HOUNDS of Love. Bill Pennywise Skarsgard. Daniel Radcliffe. Der junge Dahmer. Die Kleine aus der sizilianischen Geistergeschichte.

mieseste Schauspieler: die gesamte Truppe aus GAME OF DEATH

zu viel Hype vorher: SUPER DARK TIMES. Tat ihm nicht gut.

beste Soundtracks: FASHIONISTA, HAVE A NICE DAY, RAW, VERONICA, TRAGEDY GIRLS, VIDAR, auch hier die HOUNDS OF LOVE

beste Scores: MARLINA auf jeden Fall. SUPER DARK TIMES. I REMEMBER YOU. REPLACE

Kick-Ass-Helden/Heldinnen: fast zu viele um sie aufzuzählen. Und fast alle mit Eierstöcken. Wie Marlina, Francesca Eastwood oder die Villainess auf die Kacke gehauen haben, das tat schon beim Zusehen weh. Aber auch Rendel, Zaid oder Manji konnten sich in mein Herz schnetzeln.

bester Look: FASHIONISTA

WTF-Award: KUSO. What else?

schmutzigstes Mundwerk: 68 KILL

sexy as hell: AnnaLynne McCord. Francesca Eastwood.

höchster Bodycount: BLADE OF THE IMMORTAL

besten Twists: MEMOIRS OF A MURDERER (wenn man das Original nicht kennt)

bestes Ende: 68 KILL. BLADE OF THE IMMORTAL.

schwächstes Ende: Victor Crowley

Finale Tabelle:

AUDITION - 9/10
HOUNDS OF LOVE - 9/10
KUSO - 9/10
IT - 9/10
LESSON OF THE EVIL - 8,5/10
SICILIAN GHOST STORY - 8,5/10
M.F.A. - 8,5/10
BLADE OF THE IMMORTAL - 8,5/10
68 KILL - 8,5/10
RAW - 8/10
IT COMES AT NIGHT - 8/10
SUPER DARK TIMES - 8/10
TRAGEDY GIRLS - 8/10
MARLINA THE MURDERER IN FOUR ACTS - 8/10
COLOSSAL - 8/10
DOUBLE DATE - 8/10
DARKLAND - 7,5/10
MEMOIRS OF A MURDERER - 7,5/10
SCHNEEFLÖCKCHEN - 7,5/10
AUTOPSY OF JANE DOE - 7,5/10
VIDAR THE VAMPIRE - 7,5/10
MY FRIEND DAHMER - 7/10
PLAYGROUND - 7/10
JUNGLE - 7/10
THE MERMAID - 7/10
I REMEMBER YOU - 7/10
VERONICA - 7/10
KILLING GROUND - 7/10
LAND OF THE LITTLE PEOPLE - 7/10
THIS IS YOUR DEATH - 7/10
FASHIONISTA - 6,5/10
THE VILLAINESS - 6,5/10
NIGHT OF THE VIRGIN - 6,5/10
BAD MATCH - 6/10
REPLACE - 6/10
SHOCK WAVE - 6/10
IT CAME FROM THE DESERT - 5,5/10
MAYHEM - 5,5/10
BITCH - 5,5/10
THE VAULT - 5/10
RADIUS - 5/10
RENDEL - 5/10
GET SHORTY - 5/10
47 METERS DOWN - 4,5/10
VICTOR CROWLEY - 4,5/10
THE STRANGE ONES - 4,5/10
BLACK HOLLOW CAGE - 4/10
GAME OF THE DEATH - 4/10
RESET - 4/10
HAVE A NICE DAY - 3,5/10
THE CRUCIFIXION - 3/10
TRENCH 11 - 3/10
PSYCHOPATHS - 2,5/10
FIGAROS WÖLFE - 1,5/10

DURCHSCHNITT: 6,44


#20

Ich fand das FFF im Grunde genauso wie letztes Jahr, nicht merklich besser oder schlechter. Es stimmt, das fantastische halt gefehlt, sehr viele sperrige und verquaste Filme dabei, wenig einfaches und gängiges. Im Grunde wie ein normales Festival halt aussieht. Solange es weiterhin 20 ganz gute Filme gibt, lohnt sich die Dauerkarte aber weiterhin. Man muss sich dran gewöhnen dass es bei 11/12 Tagen mehr Durststrecken und zwischendrin ein paar Power Tage gibt. Ich kann die mittlerweile sehr gut voraussagen weil kaum noch Überraschungen vorhanden sind.

Bester Film und sehr gut: Mayhem

Fast sehr gut (was würde ich ohne die Asiaten bloss machen)
Rendel
Reset
Shock Wave
The Villainess

Auch noch ganz gut wobei ich nicht jeden davon haben will. Die Note alleine sagt noch nicht so viel aus. Es kommt mehr auf die Art des Films an.
47 Meters Down
68 Kill
The Autopsy of Jane Doe
Bad Match
Blade of the Immortal
Double Date
Game of Death
Hatchet - Victor Crowley
It
It came from the desert
Jungle
Killing Ground
Kuso
Night of the Virgin
Psychopaths
Schneeflöckchen
This is your Death, Überraschung, wollte ich erst nicht sehen
Trench 11
The Vault
Veronica
Vidar the Vampire, Überraschung, wollte ich erst nicht sehen

Oberes Mittelmaß
Crucifixion
Darkland
M.F.A.
Mermaid
Radius
Raw

Mittelmaß Die meisten der folgenden Filme waren ursprünglich nicht geplant.
Colossal
Hounds of Love
It comes at night
Tragedy Girls

Unteres Mittelmaß
I remember you
Replace

Schlecht
Black Hollow Cage
Die Shorties

Nicht bewertbar
Playground