Fazit FFF 2022

Fazit für München…

Für mich war das ein starker Jahrgang, ich hab mal spaßeshalber ein Ranking meiner 18 Filme erstellt:

  1. AFTER YANG
  2. FREAKS OUT
  3. SPEAK NO EVIL
  4. HUESERA
  5. ALIENOID
  6. DON’T WORRY DARLING
  7. DEADSTREAM
  8. THE ROUNDUP
  9. WATCHER
  10. PIGGY
  11. NOTHING
  12. AMERICAN CARNAGE
  13. MEGALOMANIAC
  14. EMERGENCY DECLARATION
  15. OGRE
  16. EMPLOYEE OF THE MONTH
  17. THE SEED
  18. OLD PEOPLE

Bemerkenswert: ab Platz 14(!) hab ich ne Bewertung von 7/10 aufwärts bis zu den beiden heuer herausragenden 10/10, AFTER YANG und FREAKS OUT. Desaströs war für mich nur OLD PEOPLE.

Viel zu lachen gab’s allerdings nicht grade. Viele Werke scheinen es geradezu darauf anzulegen, Terror zu verbreiten, mindestens psychischen. Vermutlich ein Echo auf unsere Zeit. Herzhaft losprusten musste ich eigentlich nur bei DEADSTREAM und teilweise bei ALIENOID. Am glücklichsten rausgegangen bin ich ausgerechnet bei einem traurigen Film: AFTER YANG, deswegen auch meine Nummer Eins. Man sieht ja heutzutage selten einen nicht-dystopischen Science-Fiction-Ansatz, und ich weiß natürlich nicht, wie das bei euch ankam, aber die Welt, in der Colin Farrell mit seiner Familie lebt, sieht gar nicht sooo übel aus… vielleicht kam mir das aber nur so vor, weil ich gerne Tee trinke. Just kidding, hier wird einfach eine Stimmung entwickelt, die mir etwas Hoffnung vermittelt, und das inmitten der sonstigen Nihilismus-Varianten (die ich cineastisch natürlich trotzdem sehr schätze).

Der imaginäre Splattercheffe-Preis für die coolste Performance geht an Franz Rogowski. Der beste Spezialeffekt ist Ma Dong-Seoks Faust zusammen mit den Katzen aus ALIENOID. Starke Frauenfiguren sind wie die letzten zwei, drei Jahre viele am Start (OGRE, MEGALOMANIAC, PIGGY, WATCHER, DON’T WORRY DARLING, HUESERA, FREAKS OUT, …), das ist schön. Noch schöner wäre, diese Frauen müssten nicht zwingend misshandelt/getäuscht/gemobbt/terrorisiert etc. werden, bevor oder während sie sich als starke Figuren zeigen dürfen. Aber hey, wir sind beim FFF, da sind diese Themen halt immanent, und wenigstens darf ich hier hoffen, dass es ein Echo darauf gibt…

Das City in München war sehr angenehm, Leute im Kino sehr nett, der Innenhof mit Filmwirtschaft nebenan perfekt. Die etwas kurzatmige Taktung war, wie Rainer zugab, der ambivalenten Tatsache geschuldet, dass mehr Trailer-/Werbeblöcke verkauft wurden als gedacht, und ganz ehrlich, die Kohle sei den Verantwortlichen mehr als gegönnt, damit auch zukünftig starke Programme zu uns finden. (Auch wenn selbst die besten Trailer nach dem siebten Mal anfangen zu nerven. Außerdem verstehe ich nicht, wieso die Trailer immer länger werden, aber da scheinen die Marketing-Fuzzis was zu wissen, was ich nicht weiß.)

In diesem Sinne, ich bin gespannt auf die Stimmen und Bewertungen aus den restlichen Städten!

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hab diesmal nur 10 Filme gesehen, dafür aber für mich (auch wenn das andere anders sehen) keine wirkliche Nulpe dabei. Leider hat nicht nur Zeitmangel für den diesjährigen Kurzbesuch gesorgt, sondern auch das Programm, das dieses Jahr für mich wenig Interessantes geboten hat. Mit dem was ich gesehen hab bin ich allerdings recht zufrieden und hatte einige schöne Kinomomente.
Nachdem es das großartige Metropol in Stuttgart nicht mehr gibt, leider wieder im EM. Das Gloria, wo der erste Tag statt fand finde ich besser, wenn auch im dritten Stock. Mal wieder keine Gäste oder Specials und nichts besonderes drum herum, aber die Filme die ich gesehen hab waren dennoch gut besucht.

Meine Bewertungen im Schnelldurchlauf:
The Roundup (6,5/10)
Megalomaniac (8/10)
Sissy (7,5/10)
Speak no evil (7,5/10)
Old people (7/10)
American carnage (6/10)
Hunt (8/10)
The price we pay (5/10)
Alienoid (8/10)
Deadstream (8,5/10)

Bin gespannt auf die White Nights.

PS: Meine Bewertungen mit Kommentar sind hier einzusehen: http://ittenbach-fans.de/forums/topic/fantasy-filmfest-2022/

Laut der Ansage in Köln gibt es keine white nights sondern Nights im April.

In Stuttgart hieß es gestern „White Nights im Januar. Infos folgen“

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Genau, Artur hat mir das gestern auch noch mal explizit bestätigt:

White Nights eher in der zweiten Januarhälfte mit 10 Filmen.

XXL Nights Ende März oder Anfang April mit 20 Filmen an 4 Tagen

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Hier schonmal meine Rangliste:

[Carrie - 9,5/10]
Freaks Out - 9,5/10
Sick of Myself - 9/10
Speak No Evil - 8,5/10
Deadstream - 8,5/10
After Yang - 8/10
Sissy - 7,5/10
Nothing - 7,5/10
Hunt - 7,5/10
The Roundup - 7,5/10
Alienoid - 7,5/10
Don’t Worry Darling - 7/10
Next Exit - 7/10
American Carnage - 7/10
Megalomaniac - 6,5/10
The Price We Pay - 6,5/10
Get Shorty - 6,5/10
Watcher - 6,5/10
Family Dinner - 6,5/10
Emergency Declaration - 6,5/10
Something In The Dirt - 6/10
Moloch - 5,5/10
The Seed - 5,5/10
Piggy - 5,5/10
La Pieta - 5,5/10
Employee of the Month - 5,5/10
Raven’s Hollow - 5,5/10
Ogre - 5/10
Huesera - 5/10
Medusa Deluxe - 4/10
Year of the Shark - 4/10
Swallowed - 4/10
Old People - 3,5/10
The Twin - 3/10

Durchschnitt - 6,41/10

Wörtliches Fazit folgt die Tage (& die restlichen ausführlichen Reviews) :slight_smile: Gute Nacht!

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Hier meine (chronologische) Liste mit Bewertungen:

Film Bewertung
Don’t Worry Darling 8
The Roundup 8
Medusa Deluxe 4
Year of the Shark 5
Megalomaniac 6
Sissy 8
Ogre 6
Next Exit 4
Moloch 7
Family Dinner 7
Sick of Myself 5
Huesera 7
Something in the Dirt 5
Freaks Out 8
Watcher 8
Swallowed 5
Get Shorty 5
After Yang 9
Speak No Evil 8
Old People 7
Raven’s Hollow 5
The Twin 5
La Pietá 6
American Carnage 6
Hunt 9
Employee of the Month 6
The Price We Pay 6
Carrie 7
Alienoid 7
Nothing 8
Piggy 4
Deadstream 8
Emergency Declaration 7

Schnitt 6.49, kein schlechtes Jahr und ich habe keine echte Gurke ausgemacht. Woran merkt man, dass es ein gutes Jahr ist? Ich sitze heute zu Hause (habe noch Urlaub) und bin etwas traurig, dass es vorbei ist.

Mein persönliches Highlight war sicher Hunt, dicht gefolgt von After Yang (klar, A24). Junge junge, ich konnte nach Hunt erstmal nicht schlafen, so sehr hat der mich abgeholt. Piggy, Next Exit und Medusa Deluxe dagegen ärgerlich.

Was mit gefehlt hat bzw. wovon ich mir mehr wünschen würde sind Filme, die Spaß machen. Das klingt komisch, aber gemeint sind natürlich Streifen wie Deadstream. Ein richtiger Funsplatter war dieses Jahr gar nicht im Programm. Mehr davon, bitte. Besonders im letzten Slot. Auch generell frage ich mich, wie immer, warum Filme wie Bodies Bodies Bodies oder Smile nicht auf dem FFF gelaufen sind, das hätte gepasst.

Slot für Klassiker, gerne. Ich schaue ohnehin gerne „alte“ Filme im Kino. Sowas im Residenz zu sehen ist natürlich nochmal eine ganz andere Nummer.

Die Pausen waren diesmal häufig recht kurz, was an späten Trailerbuchungen lag (lt. Matthias in Köln). Verständlich und auch wenn es nach ca. 2 Tagen nervt, den Trailer zu dem Videospiel oder dem (angeblich fürchterlichen) Jeepers Creepers Sequel zu sehen, bezahlt sowas das Festival. Ich persönlich brauche auch keine langen Pausen, aber wenn man einmal was Essen gehen möchte, hat man ein Problem.

In Köln wurde, wie gesagt, angekündigt es gebe KEINE White Nights mehr. Hoffentlich war das nur ein momentaner Lapsus von Matthias. Falls sich das bewahrheiten sollte und man sowohl White Nights als auch die viertägigen Nights bringt, könnte man ja vllt. beim Hauptfestival wieder zum Vollausbau zurückkehren, wie er vor Corona vorlag (11 Tage, 50 Filme).

Auch zu dem kommenden Haupt-Festival hat Artur in Stuttgart was gesagt: es wird wohl bei einem 30+ Festival bleiben.

Also White Nights, XXL Nights und 30-35 Film Hauptfestival

Dann wäre man ja schonmal insgesamt nahe dran am Output von vorher (70).

Oh ja, das Ding ist fürchterlich. Ich glaube, sogar Teil 3 der Original-Reihe, der ja schon schlimm war, ist besser oder zumindest effektiver als das Reboot. Sehr enttäuschend, von diesem Regisseur hätte man ja durchaus etwas Spaßiges oder zumindest Intensives erwarten können, aber nein.

Sorry für Off-Topic!

Fazit FFF Stuttgart 2022


Die Filme

Wie in den letzten Jahren auch schon eine gute Auswahl von dem, was aktuell an Genrefilmen auf dem Markt ist (und vermutlich: zu bekommen war). Warum es bestimmte Wunschkandidaten nicht ins Programm geschafft haben, bleibt ebenso müßige Spekulation wie die Frage, warum bestimmte Filme ins Programm genommen wurden.

Dennoch: Der Eröffnungsfilm macht durchaus Sinn, um die Masse anzuziehen, auch wenn der Film selbst nicht zu den besten des Jahrgangs gehört. Das Centerpiece war zwar durchaus solide, m. E. aber überschätzt, siehe Diskussionsthread. Hier wäre FREAKS OUT womöglich die bessere Wahl gewesen. Oder auch AFTER YANG. Der Abschlussfilm ist allerdings eine echte Katastrophe, an diesen Platz hätte ein Crowdpleaser wie DEADSTREAM oder womöglich sogar ALIENOID gehört.

Auch die Anzahl der Filme kam mir sehr entgegen, vier Filme pro Tag und Ende spätestens um Mitternacht, so macht das Festival noch Spaß und wird nicht zur Belastung. Auch der etwas spätere Startzeitpunkt ist grundsätzlich begrüßenswert.

Von meinen 27 gesehenen Filmen waren die meisten überdurchschnittlich bis gut, meine gesammelten Reviews gibt es hier. CARRIE lief für mich außer Konkurrenz.

Die Highlights

  1. DEADSTREAM
  2. MEGALOMANIAC
  3. ALIENOID

Die Grütze

  1. OLD PEOPLE
  2. THE TWIN
  3. MEDUSA DELUXE

Das Rahmenprogramm

Es ist schön, dass Rosebud so viele Trailerwerbeplätze verkaufen konnte. Es ist auch gut, dass der Trailermix nicht immer identisch abgespult wurde. Nur den PS5-Trailer konnte ich schon nach dem zweiten Mal nicht mehr sehen/hören. Und: Die Filme fingen dadurch einfach alle 10 Minuten später an. Und bei rund 20 Minuten Pause artet das dann einfach in Stress aus, da muss man gar nicht groß Essen gehen wollen, auch das Bedürfnis nach Toilette und etwas entspannter frischer Luft kam schon zu kurz.

Denn es gab ja auch noch die Fresh-Blood-Interviews. Eine tolle Idee und ich empfehle auch, die Interviews in voller Länge online nachzuholen, denn die 5-Minuten-Snippets nach den Filmen sind nicht immer sehr aussagekräftig. Aber auch hierfür war einfach nicht genügend Puffer eingeplant.

Wegen mir könnte der erste Film gerne auch schon um 14 Uhr starten, wenn dadurch die Pausen um je 10 Minuten verlängert werden.

Absolutes Highlight: Die Retro-Vorstellung. Bitte jährlich einplanen! Auch wenn neben solchen zeitlosen Meisterwerken wie CARRIE manche aktuellen Genrebeiträge erst so richtig alt aussehen.


Das Kino

Das EM 1 hat als Festivalkino Vor- und Nachteile.

Der größte Vorteil ist der, auf den es mit Dauerkarte auch ankommt: Beinfreiheit, bequeme Sitze, große Leinwand und einwandfreie Technik (bis auf den Ausreißer bei LA PIETA).

Der größte Nachteil ist das Funkloch, in dem man sitzt. Internet gibt es nur nach Verlassen des Gebäudes, was es schwer macht, mal eben noch Filminfos zu recherchieren. Oder den Kontakt zu anderen Menschen außerhalb des Festivals aufrecht zu erhalten. Hier wäre künftig ein Gastzugang für DK-Inhaber ein top Service.

Darüber hinaus sind die Toiletten in den kurzen Pausen meist hoffnungslos überfüllt, nach einer Weile selbst das „Geheimtipp-Klo“ beim linken Ausgang. Wenn am Wochenende nachmittags dann auch noch die Kindervorstellungen zeitgleich stattfinden, kann man den Klogang eigentlich ganz vergessen.

Im Jahr 2023 soll das alte Festivalkino METROPOL wieder hergestellt werden. Das Kino wird zwar dann einer anderen Gesellschaft gehören als EM und GLORIA, und es steht auch noch nicht fest, ob das METROPOL dann als Festivalkino geeignet wäre, aber schön wäre es schon.


Bin gespannt auf die Eindrücke der Finalstädte und freue mich auf ein volles Programm in 2023. Man liest sich!

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Musste das Festival erst mal sacken lassen.

City in München - bequemer als das cinema, gute Beinfreiheit, aber nach 2 bis 3 Filmen wird’s zäh.
Nette Deko im Vorraum zum Kino.
Toilettensituation ok.
Gut erreichbar, theoretisch auch mehrere Essensmöglichkeiten in der Nähe, hat auch eine eigene „Film-Wirtschaft“.

Dass meist nur vier Filme liefen und es daher früher Schluss war, fand ich sehr angenehm. So hat man kein Problem mit den Öffis. Außerdem ist man dann doch nicht so fix und fertig, wie nach fünf Filmen (oder sechs, was wir auch schon hatten an Wochenenden). Zudem ist die Pause lange genug, zwischen Ende des Tages und neuer Start, sodass man vernüntig schlafen und essen kann.

Die Anzahl der Filme von knapp über 30 mit 8 Tagen Festival finde ich für mich ganz gut. Man wird ja nicht jünger.

Die Zusammenstellung des Programms fand ich gut, allerdings: die Pausen waren viel zu kurz. Wie schon erwähnt, lag das an der Trailershow und teilweise an den Interviews nach den Fresh-Blood-Filmen. Das war richtig anstrengend.

Bei den Filmen ist mir aufgefallen, dass es viele slow-burner gab, und ich war von daher froh um die Koreaner mit ihrem Kontrastprogram.

Zu den Filmen

Opener: Don’t Worry, Darling
einen mehr oder weniger mainstream Film am Anfang finde ich eigentlich als leichten Einstieg in das FFF immer ganz gut. Visuell fand ich diesen Film beeindruckend, auch Florence Pugh macht ihre Sache sehr gut; das Thema ist jetzt nicht so neu, aber insgesamt als Einstieg ganz gut.

Centerpiece: Speak no evil
Für mich ein würdiges Centerpiece, ziemlich heftig und ein downer.
Wie Herr Kees sagte: After Yang wäre ebenfalls ein würdiges centerpiece gewesen.

Closing night: Emergency Declaration
Action, Kitsch, Pathos, Kang-ho Song, Hyun-bun Lee. Mir hat’s gefallen. Ist vielleicht auch nicht unbedingt was Neues und es hätte evtl. bessere Abschlussfilme gegeben, aber so als Rausschmeisser ganz ok.

Mein absolutes Mega Highlight: Freaks Out
Solche Filme sind der Grund, warum man ins Kino geht.
Erinnerte mich ein wenig an Pan’s Labyrinth

Fresh Blood:
Ein starker, abwechslungsreicher Jahrgang - meine Reihenfolge vom besten zum schlechtesten

  1. Freaks Out
  2. Family Dinner + Nothing + La Pietà
  3. Employee of the Month + The Year of the Shark
  4. Sick of Myself (hat mich nicht ganz erreicht)
  5. Huesera
  6. Piggy - ähnliches Thema wie Family Dinner im weitesten Sinne, aber eher enttäuschend (das Filmbild führt einen total in die Irre)
  7. Medusa Deluxe - zuviel Rumgelatsche und Gequatsche. Hatte mir mehr schöne Frisuren erhofft.

Get Shorty
Ganz nettes Programm, ein super highlight war leider nicht dabei.
Ich hoffe schwer, dass Tank Fairy gewinnt.

Official Selection
Positive Überraschung:
Sissy
Deadstream (dachte ja, nicht schon wieder found footage, haunted house, aber der war echt klasse)
American Carnage (hatte durchaus seinen Charme)
The Seed (ja ich weiß … fand den aber trotzdem ganz gelungen, hatte meinen Spaß)
Watcher (äußerst spannend trotz altbekannter Prämisse)

Raven’s Hollow hat mir vom setting her sehr gut gefallen, die Ostereisuche nach E.A. Poe Hinweisen war ganz nett. Guter Einstieg in den letzten Tag.

After Yang fand ich visuell auch sehr beeindruckend, hat mich letztendlich aber nicht berührt.

Die schwächsten Filme waren: The Twin und Something in the Dirt.

Ansonsten würde ich den Rest im guten Durchschnitt verankern.

Schade, dass es keine Vampire, Zombies, Animes gab. Dafür viel Gelaber und Gekotze.

Etwas surreal dann zwischen den Filmen: die Nachricht vom Tode der englischen Königin.
Und Premiere: meine nunmehr 18jährige Tochter hat mich zu drei Filmen begleitet: The price we pay, Alienoid und Emergency Declaration.

Bis zu den nights im Januar !

Ich dachte die XXL-Nights sind entstanden, weil die White Nights ausgefallen sind ? Wenn das aber so bleibt, hab ich nichts dagegen.

Den Frankfurtern und Nürnbergern noch ein schönes Festival.

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Glückwunsch Michaela Mama.
Am meisten würde mich jetzt natürlich interessieren, was Sie von den drei Filmen gehalten hat und wie es Dir als Mutter-Tochter Gespann am FFF gefallen hat?

Ihr gefiel’s gut. Ich natürlich ganz die stolze Mama. Die Filme fand sie auch gut.

Fazit FFF Hamburg

Mit 2 Filmen war es dieses Jahr ein sehr kurzes Festival und dazu noch nach MAVERICK die ersten Filme nach zwei Jahren Corona Kino Pause.

DON’T WORRY DARLING
gefiel mir besonders visuell. Die Musik und das 50er Jahre Setting haben mich außerdem gut in den Film hinein manövriert. Schauspiel und Story fand ich sehr solide, die Entwicklung der Story und der Twist waren allerdings quasi erahnbar und haben mich letztlich dann nicht so ganz von den Socken gehauen bzw. überraschen können. Macht nix, die Inszenierung ist ansprechend, eine Zweitsichtung im Heimkino würde ich ihm auch gönnen. 7/10 Pkt.

FREAKS OUT
hat mir richtig gut gefallen. Starker Fantasy Beitrag mit sympathischen Charakteren und wie ich finde einer hervorragenden Balance zwischen Tragik und der Grausamkeit des Krieges und satirisch-humoristischen Elementen andererseits. Sicher kam der nicht frei von Fehlern - es gab Raum für Kürzungen der doch recht langen Laufzeit, das Bild war Schärfen technisch nicht optimal und einigen Charakteren hätte ich mehr Tiefe gewünscht - aber ganz offenbar gefällt mir der Stil und Humor von Gabriele Mainetti, dessen Debut JEEG ROBOT mir ebenfalls enorm Spaß bereitet hat. 8,5/10 Pkt.

WATCHER und AFTER YANG standen eigentlich noch auf meinem Wunschzettel und werden nachgeholt. Durch die Foren Beiträge der f3a Community bin ich nun außerdem neugierig auf Deadstream, Alienoid und American Carnage. Danke für Eure Tipps und Beiträge!

Danke an das FFF Team und an @Todi (und gute Besseung :slight_smile: )

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Schade, dass es in München keine Sondervorstellung gab. Carrie auf großer Leinwand hätte schon was gehabt.

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Fazit FFF 2022 in Köln:

Mir hat gut gefallen, dass vor einem Teil der Filme wieder Ansprachen der Filmemacher gezeigt wurden, sowie die neue Idee, auch noch Interviews (Langfassung auf der Website und Kurzfassung direkt nach dem Film) zu zeigen.

In Köln hatten wir CARRIE. Wäre schön, wenn es eine Wiederaufführung eines älteren Klassikers jedes Jahr gäbe, gibt einem das doch die Chance, einen Film, den man noch nie im Kino sehen konnte, mal auf der großen Leinwand mit einem Publikum, das sowas zu schätzen weiß, zu erleben.

Wie gewohnt war die Filmauswahl wieder vielfältig, also einerseits ordentlich Abwechslung und für jeden was dabei, andererseits somit natürlich auch immer mal was dabei, was dem eigenen Filmgeschmack nicht so zusagt und was man dann auslässt. Aber das ist ja okay: Bei fünf Filmen pro Tag finde ich es angenehm, auch mal später in den Film-Tag zu starten oder früher Schluss zu machen oder zwischendurch eine ausgiebige Essenspause einlegen zu können.

Ich fände es gut, wenn wir fünf Filme pro Tag wieder täglich (außer Eröffnungstag und evtl. Abschlusstag) hätten. Dieses Jahr war das ja nicht mehr jeden Tag der Fall.

Rainer sagte, er würde die Pausen zwischen den Filmen, die dieses Jahr vor allem wegen nachträglicher Trailer-Buchungen und der kurzen Interviews kürzer ausgefallen sind als zuerst vorgesehen, nächstes Mal wieder länger machen. Gut so – ist doch gerade bei Vorstellungen mit recht vollem Saal ein gewisser Andrang bei Toiletten und Getränke-Verkaufskasse.

Wenn die White Nights entgegen Matthias Ansage nun doch wieder stattfinden und die Nights in der längeren Vier-Tage-Variante erhalten bleiben, kann ich mich auch damit anfreunden, dass das Hauptfestival nun nur noch in der kürzeren Variante (statt wie früher von Donnerstag bis Sonntag) stattfindet, wobei mir Sonntag bis Sonntag lieber wäre als Mittwoch bis Mìttwoch.

Dass die Filme in den ausgezeichneten Film-Slots „Eröffnungsfilm“, „Centerpiece“ und „Abschlussfilm“ nicht immer dem entsprechen, was wir uns als Publikum an dieser Position gewünscht hätten, finde ich nicht schlimm. Das sind dann Entscheidungen, die gezwungenermaßen getroffen werden, um einen bestimmten Film überhaupt zeigen zu dürfen. Für mich persönlich bräuchte es auf dem FFF auch keine Filme, die bald darauf einen regulären deutschen Kinostart haben. Und die Film- und Sponsoren-Trailer fangen uns Dauerkartler natürlich beim x-ten Ansehen irgendwann an zu nerven. Aber solche Dinge sind wichtig, damit sich das finanziell auch rechnet und wir uns keine Sorgen machen müssen, dass das FFF auch nächstes Mal wieder stattfinden wird.

Zum Kino selbst: Alles top! Möge das Residenz – möglicherweise Deutschlands schönstes Kino – uns noch lange erhalten bleiben!

Dass sich dieses Jahr gleich drei (?) Leute dafür entschieden haben, ihren Film im 4:3-Format zu machen, hat mir weniger gefallen.

Unter den 26 Filmen und 10 Kurzfilmen, die ich mir angesehen habe, war für mich kein richtig herausragendes, ausgezeichnetes Film-Highlight dabei, aber auch nichts, was ich als Gurke bezeichnen möchte. Bei Erscheinen des kompletten Programms hatte ich mich am meisten gefreut auf SOMETHING IN THE DIRT, NEXT EXIT, NOTHING und PIGGY. Letztendlich am besten gefallen haben mir hingegen DON’T WORRY DARLING, FREAKS OUT und DEADSTREAM. Am wenigsten gefallen hat mir MEDUSA DELUXE (One Shot Movie: immer gerne; gute Kamera; schöne Frisuren und Tanzszenen; aber die Dialoge und die Murder Mystery Story und teilweise auch die Darsteller ließen doch größtenteils Langeweile aufkommen). Im GET SHORTY Programm wurden TANK FAIRY, HIDEOUS und HEARTLESS meine Favoriten.

Danke ans Rosebud Team für ein schönes FFF 2022. Freue mich nun auf die White Nights.

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FFF 2022 Fazit (in Köln)

KINO
Das Residenz bleibt prall, premium und absolut luxuriös, bequem und freundlich. Inklusive Mitarbeiter und gelockerte Saalregeln (besonders für die DKler). Sollte man nicht als Selbstverständlichkeit sehen. In einem anderen Kino in Köln (etwa dem Metropolis) wäre das null möglich und der Tod eines jeden Rücken.

ATMOSPHÄRE
Regnerisches Wetter ist immer perfekt zum Abtauchen in die FFF-Welt. Selbst wenn ein paar Sonnenstrahlen und damit mehr Luft sicher auch willkommen gewesen wären. Ansonsten solide Festivalatmo - das FFF bietet leider kaum Gimmicks und Besonderheiten, Parties oder spezielle Snacks wie die kleinere Konkurrenz (auch in Deutschland). Dennoch kommt man schnell in den Groove, Flow und nahezu Wahn.

PUBLIKUM
Gefühlt ein paar mehr neue Gesichter als sonst - das freut mich sehr! Ansonsten die alten Hasen. Sehr familiär und toll. Nicht immer alle einer Meinung, aber doch alle auf der gleichen Welle. Schöner Austausch mit jedem wenn man Lust hat oder nicht total schüchtern ist. Alle meist gut drauf und respektvoll + spaßig bei der Sache. Applaus und Lachen an den richtigen Stellen (aber auch das stark abnehmend, da einfach andere Filmgewichtung). Sehr gut besucht, fast wie vor Corona. Für all das: Danke, bravo und weiter so!

PAUSEN, ANSAGEN & SONSTIGES
Pausen massiv zu kurz, weiß Rainer auch selbst. Muss man besser und anders regeln. Egal wie kurzfristig die Trailer gebucht werden. Bin immer noch für eine lange (45-60 Min.) Essenspause am Tag und die restlichen Slots so nah wie möglich aneinander. So war’s diesmal oft unnötig voll, stressig und eng. Aber irgendwann weiß man ja, dass man durch die Trailermasse immerhin noch etwas länger frische Luft schnappen kann als im Programm steht. Matthias wie immer sensationell sympathisch. Muss man lieben. Kaum Gewinnspiele. Die Grußworte sind für mich meist nett, die Interviews danach nicht allzu interessant. Als Bonusmaterial auf der Homepage können sie aber ruhig bleiben. Schön, dass man meist um spätestens 24 Uhr raus aus dem Kino war. Muss absolut nicht bis halb 2 gehen für mich und andere „Nicht-in-Köln-Wohner“! Ein paar Lokale in Umgebung haben das große C leider nicht überlebt. Aber gibt schon noch genug zu Mampfen - wenn man denn die Zeit hätte…

FILMAUSWAHL
Auch ich habe schon öfters angedeutet, dass es für mich durchaus mehr „Deadstream“ oder gar „Mad Heidi“ geben könnte als „Medusa Deluxe“, „After Blue“ oder „Swallowed“. Einfach mehr Fun und Mitternachtsmadness als „Kunst“ und Langsamkeit. Und heisserwartete Knaller wie „Pearl“, „Barbarian“, „Bodies Bodies Bodies“, „Mona Lisa & The Blood Moon“ oder „Crimes of the Future“ sollten eigentlich auch nicht in Mehrzahl fehlen. Auch gähnend-generische Stangenware wie „The Twin“ muss echt umschifft werden von den Veranstaltern, da kann mir keiner erzählen dass das etwas Anderes war als „Den müsst ihr noch dazu nehmen wenn ihr Film XY wollt“. Zu viel Korea-Mainstream kann auch keine Lösung für alle Probleme sein. ABER: grundsätzlich bin ich dennoch noch immer ziemlich zufrieden und happy mit dem Händchen und Engagement rund um Rainer und Co. Anspruch und Arthouse sind gestiegen, habe ich kein zu großes Problem mit. Gilt auch für die gesamte Branche. Aber dennoch sollten es halt (mindestens) 8 fetzige Rausschmeisser und Partyknaller sein - denn es gibt nunmal 8 Abende und 8 Spätvorstellungen. Und das muss doch bitte machbar sein. Gerne auch mehr. Der Durchschnitt ist dennoch dieses Jahr bei mir keinen wirklichen Deut schwächer als sonst. Meist 6-6,5/10 jedes Jahr. Ein solider bis guter Jahrgang würde ich behaupten. „Speak No Evil“ hat mich gekriegt. „Deadstream“ hat mich gerockt. „Freaks“ hat mein Herz schlagen lassen. „After Yang“ halte ich für eine extrem ruhige und philosophische Erscheinung, ein positives Gegengewicht zu Party und Zunder (von dem es wie gesagt aber zu wenig gab). Abschluss und Beginn dürfen ebenfalls noch ein gutes Stück mehr zünden, weniger „auf Masse“ gehen. Aber ansonsten wie gesagt: müsste ich erstmal besser machen, um mehr zu Meckern…

HOFFNUNG, AUSBLICK & WÜNSCHE
Ein wieder größeres 10-Tage-Festival würde ich mir schon wünschen - könnte aber auch mit 8 + 2 + 4 Tage über’s Jahr verteilt gut leben. Danach sieht’s ja momentan aus. Eine etwas spaßigere Auswahl würde mir entgegenkommen und die Tage kürzer erscheinen lassen. Selbst wenn dann vielleicht ein paar „hochwertigere“ und „wertvollere“ Filme wie „Nothing“ hinten rüber fallen würden. Dennoch kann ich nur inständig hoffen, dass uns das FFF noch laange, am besten bis ich abtrete, erhalten bleibt - denn es ist und bleibt einer der absoluten Erholungs-, Quality- und Me-Time-Höhepunkte jeden Jahres!

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Nachdem’s jetzt für alle rum ist, nochmal ein Fazit vom Fazit…

DEADSTREAM: Der große Liebling
Gibt’s ja in den meisten Jahren, aber selten auf diesem Niveau: der Film, auf den sich alle einigen können, und mit dem gleichzeitig kaum einer rechnete. Die Beschreibung ließ einen 08-15-Grusler mit etwas debilem Humor erwarten, ein kleiner Partyfilm der trashigen Art, aber die wirklich großartige Umsetzung setzt ihn sogar weit nach oben bei den All-Time-Favourites.

FREAKS OUT: Der Fresh Blood-Gewinner
Ich weiß nicht, ob das Fresh Blood-Ergebnis jemals so klar war, und das ohne dass man sagen könnte, die Konkurrenz wäre schwach gewesen. Inmitten der doch überwiegenden realistischen Settings der meisten Filme ragte dieses mutige Fantasy-Epos (im besten FFF-Sinne), gemeinsam vielleicht mit ALIENOID, deutlich heraus.

SPEAK NO EVIL: Der Anführer der Debatten
Das Centerpiece ist verlässlich und tendenziell immer der Film, über den die meisten reden und diskutieren, da haben die Rosebuddies schon ein gutes Gespür. Die allermeisten unter uns fanden ihn auch nicht nur diskutabel, sondern ziemlich klasse obendrein. Ähnlichen Gesprächsbedarf konnte zumindest nach meinen Beobachtungen höchstens noch NOTHING auslösen (der auch ein recht hohes Durchschnitts-Ranking aufweist).

FAMILY DINNER / OLD PEOPLE: The Good, The Bad, beide ugly
Beide Filme sprechen die gleiche Sprache, könnte man meinen, und doch schien es leider wieder der empirisch nach wie vor bestehende Beweis: die Österreicher können Horror, die Deutschen nicht. Das klingt jetzt plakativ und über den Kamm geschert, aber auch wenn OLD PEOPLE nicht jeder super-schlecht fand und FAMILY DINNER nicht jeder herausragend, ist der qualitative Unterschied insgesamt doch kaum zu leugnen - und das Phänomen, dass man den vermeintlichen Mut, in Deutschland einen Genre-Film mit gewissem Budget zu drehen, sogleich mit Rosamunde-Pilcher-Streuseln glaubt absorbieren zu müssen, schwer zu ertragen.

AFTER YANG: Der Spalter (?)
Könnte sein, diesen Titel verdient AFTER YANG nicht, weil er kaum wirklich schlechte Bewertungen bekam, aber die Kluft zwischen denen, die ihn super, bahnbrechend und sogar als auch mögliches Centerpiece ins Gespräch brachten, und denen, die kaum berührt oder gelangweilt waren, ist dann doch deutlich erkennbar. Wobei gewisse Qualitäten grade visueller Art von allen bescheinigt wurde. Ich persönlich meine, dass man den Regisseur, Kogonada, aber sowas von im Auge behalten sollte…

HUESERA: Der Meist-Unterschätzte
Nicht schlecht, ganz okay, bissl Standard… so waren die Stimmen. Ich würde postulieren, dass kaum ein Film der letzten Jahre durch den Plot-Twist am Schluss so zu einem Masterpiece gereift. We should all be feminists :wink:

EMERGENCY DECLARATION: Die Enttäuschung
Zugegeben, diese Bezeichnung ist ein wenig schief und kommt letztlich durch die Positionierung als Closer zustande (ungeachtet des Unglücksfalls zum Schluss in Frankfurt). Fast alle sind sich einig, an diese Position hätte DEADSTREAM gehört. Dem Asia-Blockbuster sieht man sein Budget zwar an und er ist sauber inszeniert, aber entlässt einen dann doch durch zu viele Schwächen etwas enttäuscht aus dem FFF - und das wird dem insgesamt doch sehr guten Jahrgang nicht gerecht.

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Ich denke, das hat auch einen kulturellen Hintergrund.

Österreich hat einen deutlich geringeren Filmoutput als Deutschland und exportiert eher Nischenfilme wie morbide Komödien oder die kühlen Versuchsanordnungen von Haneke und Seidl. Das ist alles Arthouseware (so wie übrigens auch FAMILY DINNER – das ist ja kein reinrassiger Horrorfilm). Oder fällt Euch ein erfolgreicher österreichischer Mainstreamfilm ein? Das heißt aber auch, dass hier viel eher „eigenes“ entsteht.

In Deutschland wird vor allem Mainstreamware produziert. Und schaut man sich die Genrefilme der letzten Jahre an, fällt auf, dass die allermeisten internationale Vorbilder und gängige Konzepte kopieren. Beispiel HELL, WIR SIND DIE NACHT, RAMMBOCK, URBAN EXPLORER, OLD PEOPLE. Eigenständiges wie DER NACHTMAHR sind die Ausnahme. Und ich würde mich mal mit der Behauptung aus dem Fenster lehnen, dass guter Horror und Mainstream sich ausschließen.

Deutschland hatte vor dem 2. Weltkrieg eigentlich eine absolute Vorreiterrolle im fantastischen Film mit NOSFERATU, CALIGARI, MABUSE, METROPOLIS & Co. Mit der Nachkriegszeit kam die Heile Welt ins Kino* und der Genrefilm hat nie wieder zu seiner früheren Stärke und Wucht zurückgefunden. Edgar Wallace war noch das Höchste der Gefühle. Ich vermute, dass hier auch Förderungen und Sendefähigkeit eine Rolle spielen, denn soweit ich weiß, kann in Deutschland kaum ein ordentlicher Film entstehen, ohne dass die öffentlichen Fernsehanstalten da ihre Finger mit drin haben (Crowdfunding etc. mal ausgenommen).

*Interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass ein Film wie OLD PEOPLE in Teilen ja auch an die schöne deutsche Tradition des ultrakonservativen Heimatfilms anschließt. Polemik aus. :wink: