FFF 2019 - Die Gurken

Welcome back im FFF Gurken Glas 2019.

Die ersten Rufe nach dem Gurken Thread wurden vernommen und die Early Reviews flattern bereits bei f3a.net rein, weshalb ich unser Gurkenglas des filmischen “Abschaums”, Dilettantismus und unwürdiger C-Movie Auswürfe wohl langsam mal aufschrauben muss.
Ich würde diesen Statistik Gurken Thread gerne auch 2019 wieder weiterführen und nahtlos an den bisherig bewährten Bewertungs Definitionen festhalten und anknüpfen.
Natürlich kann jeder Statistik Freund auf f3a.net unter dem Menue Punkt „Statistiken“ auch wieder viele andere professionelle Auswertungen zu diesem Thema finden und durchstöbern.
Mit ziemlicher Sicherheit wird es auch dieses Jahr wieder ein paar „Spalter“ und „Gurken“ geben, über die wir uns hier bestimmt gerne wortwörtlich austauschen, “auskotzen” und freischreiben wollen?
Als besonderes Phänomen der letzten Jahre ist mir aufgefallen, dass die erstbewerteten Titel hier meistens Ihren Weg direkt ins Gurken Glas gefunden haben!? Nur Zufall oder was könnte dahinter stecken?

But SFW, let´s go and have fun, das Gurken Glas 2019 ist somit feierlich eröffnet.:grinning:
Updates folgen natürlich wie immer kontinuierlich, aber in unregelmäßigen Abständen.
Konstruktive Kritiken sind jederzeit willkommen.

Gurken Definition:
Gurke: 1,00-2,99 Sterne von 10.
Gurkengefahr: 3,00-3,99 Sterne von 10.
Unterdurchschnittlich: 4,00-4,99 Sterne von 10.
Spalter.

Gurkengefahr:
DARLIN’ 3.70 von 3 Bewertungen

Unterdurchschnittlich:
DEADSIGHT 4.10 von 4 Bewertungen

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Also sowohl Deadsight als auch Darlin’ sind für mich definitiv keine Gurken, da gab es ja schon weeeesentlich schlimmere Filme zu ertragen. Darlin’ macht für mich einfach nur sehr viel falsch und schrammt knapp an der Gurke vorbei, während Deadsight einfach Durchschnittsware ohne Höhen und Tiefen ist, dabei aber in keinster Weise nervt.

Deadsight packe ich deshalb ins Gurkenglas, weil ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass die Filmemacher versuchen aus ihrer Geschichte das beste rauszuholen (bzw. es einfach nicht können).

Es geht dabei gar nicht darum, dass die Story auf ein Post-It gepasst hätte (sowas muss ja nicht unbedingt negativ sein, siehe “The Battery”), aber man stelle sich mal die AUsgangssituation vor: Ein Blinder und eine Hochschwangere müssen sich zusammentun, um in einer Zombieapokalypse zu überleben. Mir fallen spontan 10 Situationen ein, die zu spannenden Konstelationen führen können. Warum z.B. lässt man den Zuschauer nicht öfters mal an der Blindheit des Protagonisten teilhaben? Dazu müsste aber auch der Soundtrack gezielter eingesetzt werden. Stattdessen sehen wir ihn die ganze Zeit unbeholfen in der Gegend rumlaufen, sehen auktorial alles kommen und können somit emotional nie mit der Situation anknüpfen. Ähnlich mit der Hochschwangeren
Und dann kommen dazu auch noch diese extrem schlechten CGI-Effekte. Warum greift man hier nicht auf etwas Handgemachtes zurück? Mir fehlt da einfach das Herzblut und der Wille, seine Story so effetiv wie möglich erzählen zu wollen.

Und DAS sind für mich ganz klare Punkte, die für eine Gurke sprechen

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Perfekt zusammengefasst von rother82, da er mich von der Beschreibung ansprach, hatte ich mir den blind (hihi) vorbestellt und er kam 2 Tage nach VÖ in den USA an, also am 8.8. und wurde am Wochenende danach gesichtet (hihi #2) und für absolut gurkig abgehakt, mit genau den obigen Begründungen, Die platzenden Köpfe waren der Tiefpunkt…

Klar, es geht weitaus schlechter, aber ich will bei meiner kleinen Auswahl deutlöich besseres sehen und das könnte klappen :wink:

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Hallo roother82,
vielen Dank für Deine Ausführungen zu DEADSIGHT, der Film war auch für mich so mies, dass ich Meikl um den Gurken-Thread bat ;D
Wenn man sich noch dazu überlegt, was für geniale Zombie-Filme immer noch gedreht werden, ist der Film eine hochgradige Enttäuschung.
Es passiert wirklich so gut wie nix. Die Darsteller sind nicht überzeugend. Es gibt nicht mal Humor oder Sarkasmus. Und wenn unser Blinder das dritte Mal aus einem Haus rausrennt, durch die Wildnis stolpert und in das nächste Haus reinrennt, möchte man dem Drehbuchautor die Augen verbinden und ihn zwei Wochen im Wald rumrennen lassen.
Warnung: wenn der Film (wie in München) um 23 Uhr läuft, wird man wohl gnadenlos wegpennen. Aber das positive an dem Termin ist ja, dass man einfach VORHER heimgehen kann… ;-)))

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Es gibt eine kleine Veränderung bei unserem blinden Zombiefilm! Er findet scheinbar doch irgendwie von irgendwoher auch Gefallen und steigt von 4.10 auf 4.50.
Immer noch “Unterdurchschnittlich”, aber auf dem Weg heraus aus dem Gurken Thread.

Unterdurchschnittlich:
DEADSIGHT 4.50 von 5 Bewertungen

Es gibt einen Neuzugang, allerdings glaube ich, dass Casey Affleck sich mit seinem emotionalen Drama bestimmt noch über den Gurkenglasrand hinwegsetzen wird.

Gurken Definition:
Gurke: 1,00-2,99 Sterne von 10.
Gurkengefahr: 3,00-3,99 Sterne von 10.
Unterdurchschnittlich: 4,00-4,99 Sterne von 10.
Spalter.

Gurkengefahr:
DARLIN’ 3.70 von 3 Bewertungen

Unterdurchschnittlich:
THE LIGHT OF MY LIFE 4.00 von 1 Bewertung
DEADSIGHT 4.50 von 5 Bewertungen

… sofern die Zuschauer nicht alle während der ersten 15 Minuten aus dem Saal gehen bestimmt! :wink:

was? sooo schlimm?

Ich mag den eigentlich. In dem einen cop thriller war er doch ganz gut? The Killer inside me.

Man sollte niemals von einem Schauspieler auf einen Film schließen… aber ich kann Entwarnung geben, hab die Review gerade abgeschickt. Es ist halt so, das der Film mit einer endlos langen Einstellung beginnt, bei der mit Sicherheit einige Zuschauer die Geduld verlieren werden. Aber der Film ist keine Gurke.

Meinst du eine statische Einstellung oder nur langsame Entwicklung à la drei Männer warten am Bahnhof auf den Zug … Spiel mir das Lied vom Tod

Wie erwartet hat sich THE LIGHT OF MY LIFE mit 5.30 von 2 Bewertungen bereits wieder aus dem Gurkenglas verabschiedet. Bye Bye

Von meiner Seite aus, Dank unserer OV Sneak gestern, packe ich Ready Or Not in mein Gurkenglas, ein wirklich dummer Film mit noch dümmeren Personen, die auch noch schlecht gespielt sind, etwas Blut und netter Geräusche können das nicht retten - als Komödie geht das vielleicht noch einigermassen uind im richtigen Rahmen wie auf dem Festival mag es unterhaltend rüberkommen und daher nicht in allen Gurkengläsern landen…

Das hab ich mir bei Sichtung des Trailers sofort gedacht, hab den erst gar nicht auf meine Liste gesetzt. Lustige Idee grandios versenkt. Den guck ich auf keinen Fall, so sehr liebe ich es dann doch nicht, Verrisse zu schreiben :smiley: Schade das sowas den tollen Samstag Abend slot blockiert.

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Mein Review ist abgeschickt, nicht viel länger, das Wichtigste wiederholt sich :wink:

@Alexander: Wo siehst du im Trailer die lustige Idee? Ich finde dass man da auch schon das an den Haaren hergezogene Storykonstrukt entlarven kann, man verspricht sich eventuell einfach mehr, aber im Grunde genommen ist das zusammengeklaut aus etlichen Filmen, ein grosser Bestandteil Jumanji, sehr viel von etlichen 10 kleine Negerlein Filmen (darf man das noch sagen, na gut, für die PC Spinner dann halt “10 nicht vollausgewachsene Afrikaner” :smiley: ), ein Schuss Addams Family und ein Hauch von Hellraiser (die Spielbox erinnerte mich ganz schwach an die Puzzlebox)…

Also auf dem Frightfest scheint er letzte Woche sehr gut angekommen zu sein. Von den Filmen, die auch hier beim FFF laufen mochte eine Freundin von mir nur Rabid mehr. Normalerweise haben wir einen sehr ähnlichen Geschmack, daher lasse ich Ready or Not wohl auf meiner Liste.

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Ist doch gut, dann haben wir auch eine sichere Rückmeldung, wie er im passenden Kontext ankommt. Ich habe viele vermeindlich dumme Filme auf dem FFF gut geniessen können :wink:

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Das ist wirklich wahr. Wie viele FFF Filme habe ich auf dem Festival innerhalb der richtigen Atmosphäre total genossen. Und mich dann später auf der Couch gefragt, was ich an dem nur do toll fand

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klingt ein wenig nach diesem Abschlussfilm vor einiger Zeit, da waren auch Familie & Co. in einem Haus und es wurde etwas ungemütlich :wink:

meinst du damit you’re next?