FFF Resümee

Ich lese des öfteren, daß The Method zwar klasse ist, aber eigentlich nicht zum FFF passt. Finde ich persönlich überhaupt nicht. Der Erbsenzähler sucht sowieso verzweifelt nach echten Fantasy Filmen. Wenn man darunter so etwas in der Art wie HDR erwartet, kann man das Fest gleich ganz abschreiben. Eher haben sich auf dem FFF Filme etabliert, die mutig, frisch, innovativ, reflektierend, krank, extrem, skurril und vieles mehr sein können. Einfach dem Zuschauer das zurückgeben, wozu der Mainstream schon lange nicht mehr in der Lage ist.

Ich sehe das FFF als Quelle einzigartiger Filme, die hier den richtigen Rahmen finden, von einem offenherzigen Publikum angenommen zu werden. Und der Erfolg von The Method zeigt doch, daß sich die Festival-Besucher nicht um Würgen und Brechen Filme wünschen, die irgendetwas mit Fantasy zu tun haben, damit sie akzeptiert werden, sondern es schlichtweg geniale Filme sein sollten, die kompromisslos gefilmt werden und mit einer genialen Idee versehen sind. Gurken wie Azumi 2 erhalten schon lange nicht mehr in der Art die positive Resonanz, wie es früher der Fall war, wo solche Filme extreme Raritäten waren. Es reicht einfach nicht mehr den Splattergehalt möglichst hoch zu halten und dafür den Rest komplett zu vernachlässigen. In Zukunft bin ich sicher, werden solche Filme niemanden mehr ins Kino locken, dann wird man dessen komplett überdrüssig sein. Bis dahin steht das FFF hoffentlich hauptsächlich für geniale Filme, fern ab jeglicher Konventionen, einer eisernen Kiste gleich, mit unvorstellbaren Schätzen, wie sie dieses Jahr z.B. 13 (Tzameti), The Method, Adam’s Apples, The Science of sleep etc. darstellen und weiterhin mit Filmen jenseits des guten Geschmacks, damit die Grenzen jedes Mal von neuem gesetzt werden müssen.

Und selbst wenn kein einziger Film mehr dem typischen Fantasy Klischee entsprechen mag, eine Sache wird wohl immer reine Fantasy bleiben, nämlich die Beschreibung der Filme im Programmheft - fern aber jeglicher Realitätsansprüche. :wink:

Eigentlich wollte ich den Text unter dem The Method Thread postet, jetzt ist es aber doch ein kleines Resümee zum FFF ansich geworden. :wink:

Kann dir nur zustimmen!!!
Hier in FFM geht das FFF nun morgen zuende, aber schon jetzt (obwohl ich zB Brick und science of sleep noch nicht gesehen habe) bin ich bereits total begeistert vom diesjährigen Programm. Gerade in der Fresh Blood Reihe gab es einige tolle Perlen und die Abwechslung im Programm konnte sich wirklich sehen lassen. Weiter so!!!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: bigJay am 01.08.2006 18:51 ]

Genau deswegen gehe ich zum Fantasy Film Fest, um eben nicht herkömmliches Mainstream-Kino zu sehen. Dass manche Mainstream-Filme dann dabei sind, finde ich aber nicht weiter schlimm.

Nur fand ich persönlich, bin seit 11 Jahren dabei, dass dieses FFF bisher das schwächste war. Ich hab mir mehr vom 20. FFF versprochen - eventuelle highlights der letzten Jahre, nicht so viele Thriller. Der Asia-Bereich hat sich schön in Grenzen gehalten.

Vielleicht hab ich einfach schon zu viele Filme gesehen, als dass ich noch was wirklich neues sehe oder es fällt den Filmemachern nichts mehr ein ? Sicher war der eine oder andere Film dabei, der hervorstach, aber irgendwie hat dann doch noch das gewisse Extra gefehlt.

Trotzdem fand ich es gelungen, vor allem weil auch wieder alle vom letzten Jahr dabeiwaren und die Festival-Atmosphäre eine besondere ist. Jetzt heißt es wieder, ein Jahr warten schnüff

Also ich für meinen Teil habe keine Dauerkarte, sondern überlege immer lange hin und her, lese Kritiken und schau mir Trailer an, bis ich irgendwann meine 7-8 Filme zusammen habe, die ich mir anschauen möchte. Dabei beschränke ich mich nicht nur auf ein Kino, da ich das FFF gerne nutze um auch andere Städte mal zu besuchen.
Wenn man als Dauerkartenbesitzer einen kompletten Durchschnitt zieht, mag es dieses Jahr vielleicht nicht ganz so rosig ausgesehen haben, aber wenn ich das Jahr für mich, anhand der 7-8 Filme deute, war es ein klasse FFF2006!!
Und das Beste ist, Hatchet und The Science Of Sleep stehen für mich heute noch aus.
Einzig dass es dieses Jahr scheinbar keinen FFF-Kracher der Marke SAW, Oldboy, The Descent etc. gab, ist wohl nicht abstreitbar.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: lexx am 02.08.2006 10:07 ]

Ich fand dieses FFF sehr gut. Ich war in Frankfurt in etwa 20 Filmen (wobei die letzten heute noch anstehen) und insgesamt war mit “Wild Country” eigentlich nur eine echte Gurke dabei. Ansonsten hat mir selbst Durchschnittskost wie “Minotaur” irgendwie noch Spaß gemacht, vielleicht weil diese typischen Fantasyfilme so selten geworden sind :wink:

Insgesamt war der Durchschnitt meiner Meinung nach besser als letztes Jahr, aber das liegt ja auch am Geschmack jedes einzelnen. Gerade bei den klassischen Horrorfilmen hatte ich das Gefühl, dass man sich wieder etwas mehr Mühe gibt. Was ich dafür etwas vermisst habe, waren die Japaner… die waren meine ich sonst etwas stärker vertreten. Dafür war das Programm aber ansonsten sehr abwechslungsreich.

Die Atmosphäre war super, was wohl auch dadurch verstärkt wurde dass statt auf einen langen Trailer auf persönliche Begrüßungen vor den meisten Filmen gesetzt wurde. Das kommt finde ich viel besser rüber, selbst wenn es meistens nur simple Lobpreisungen des nun folgenden Films waren :wink:

Ach ja… und der Eröffnungsfilm “Severance” war perfekt ausgewählt! :grin:

Nu ist das FFF gestern in Frankfurt leider zuende gegangen. Wie schon weiter oben geschrieben, bin ich über die Filmauswahl in diesem Jahr total begeistert. Ist für mich eins der stärksten Festivals seit langem gewesen (ich war auch noch nie bei so vielen Filmen wie dieses Jahr). 8x Sehr gut, 10 x gut und 2x oberes Mittelfeld - das kann sich doch sehen lassen! Nur 2-3 Filme fand ich eher schwach und ne richtige Gurke habe ich nicht gezogen (wie wohl ich hörte, dass es die durchaus gab!). Da freue ich mich doch schon richtig aufs nächste Jahr!

Muss hier auch allen zustimmen. Das FFF war wirklich gut. Habe Behind the Mask, 13, See no Evil und Hatchet zu meinen persönlichen Favoriten erklärt und auch alle anderen Filme, die ich gesehen habe, waren in Ordnung.

Anmerken muss man jedoch, dass es dieses Jahr so gut wie keine Fantasy oder SF-Filme gab. Aber das liegt wohl kaum an den Machern des FFF, sondern eher an den Produktionsstudios, die in diesen Bereichen momentan etwas weniger produzieren.

Freue mich auch auf nächstes Jahr und hoffentlich eine Fortsetzung von Hatchet :slight_smile:

So, mitten in meiner üblichen Post-FFF-Depression ist es jetzt auch für mich mal wieder Zeit für ein Fazit. 8 Tage habe ich in Frankfurt im Kino gelebt, dabei 41 Filme gesehen, 5 weitere aus dem diesjährigen Programm kannte ich zudem bereits vorab dank DVD oder anderen Festivals. Das macht einen um nochmal eine Handvoll höheren Schnitt als in den vorherigen Jahren aus – dem neuen 13 Uhr-Slot sei Dank. Auch, wenn der Schlafmangel während des Festivals bei mir nun langsam wirklich massive Ausmaße angenommen hat, freue ich mich über die zusätzlichen Filme. Wenn schon FFF, dann richtig :wink:

Angesichts der enormen Hitze zu Beginn des Festivals konnte das Cinestar Metropolis seine größte Stärke voll ausspielen: eine funktionierende, kräftige Klimaanlage. Abgesehen von ein paar kleineren Problemen wie dem fehlenden Objektiv für HOUSE gab es auch in Sachen Bild und Ton keinerlei Probleme zu vermelden; das Personal bemühte sich um Freundlichkeit; insgesamt lief alles recht streßfrei ab. Atmosphärisch wird dieses Multiplex den Turmpalast dennoch niemals einholen, es bleibt das Feeling eines Flughafenterminals und das von Fließband-Abfertigung. Zudem hätten sich in den Turm niemals derart viele fehlgeleitete Prolls verirrt, wie es hier mehrfach der Fall war. Daß die dann letztendlich nichts mit Filmen wie H6 anfangen konnten, war ja klar, erwies sich aber durchaus manchmal als nervig.

Generell war das Festival extrem gut besucht. Tatsächlich ausverkauft war zwar, glaube ich, nur der Abschlußfilm; dafür hatten aber auch recht unwahrscheinliche Kandidaten wie THE ICE HARVEST oder sogar STRANGE CIRCUS brechend volle Säle zu verzeichnen. Und auch die Vorstellungen um 23.45 Uhr bekamen fast ausnahmslos noch eine Menge Zuschauer ab.

Stargäste gab es in Frankfurt leider gar keine. Zwar hatte angeblich die Hauptdarstellerin von SOMNIAC erscheinen wollen, mußte aber kurzfristig absagen. Dafür wurde ein gewisses Festivalfeeling immerhin durch diesmal erstaunlich viele Ansagen vor den Filmen erreicht (auch wenn die meist reichlich inhaltslos waren und sich auf ein „Das ist mein Lieblingsfilm dieses Jahr!“ – ah ja… wie viele denn noch?! – beschränkten), sowie durch diverse DVD-Verlosungen und natürlich die Möglichkeit, an der Wahl zu einem Publikumspreis teilzunehmen. Diesen (auf die Kategorie „Fresh Blood“ beschränkten) Preis gewann in Frankfurt überraschenderweise nicht BRICK, sondern BABA’S CARS. Hier liebt man es eben etwas handfester…

Ein wenig enttäuschend fand ich diesmal den „Focus Asia“, wenn er auch mit STRANGE CIRCUS einen der für mich besseren Filme des Jahres enthielt. Abgesehen davon war aber einfach etwas zu viel Durchschnittskost dabei, Filme wie RUNNING WILD, SPL oder PRINCESS AURORA bedürfen nun wirklich nicht der Präsentation auf der großen Leinwand. Auch die „Midnight Madness“ hatte schon bessere Jahre, wenn auch mit dem guten Fun-Slasher HATCHET und dem kranken NEIGHBORHOOD WATCH okaye Exponate dabei waren. Auf „Get Shorty“ hab ich 2006 erstmal verzichtet…

Insgesamt habe ich ein gutes FFF gesehen, wenn auch eins mit wenigen Höhepunkten. In meinen Bewertungen spiegelt sich das in enorm vielen 6 oder 6,5 Punkte-Filmen wieder, und das heißt: sehr viele Filme, die guten Durchschnitt gezeigt haben, nur wenige Gurken (und für mich keine so brutale wie in den letzten Jahren dabei), aber eben auch nur wenig Außergewöhnliches. Der letzte Tag riss für mich noch mal einiges raus, dafür waren einige komplette Tage vorher eine einzige Durststrecke mit dem unerfüllten Verlangen nach echten Kicks.

Hier schließlich meine Rangordnung:

Sehr gut
Brick
Adam’s Apples
The Method

Gut
The Science of Sleep
Frostbite
Strange Circus
Bad Blood
Them
Gruesome

Überdurchschnittlich
Hatchet
The Ice Harvest
Hole
Wilderness
Isolation
Renaissance
House
13 (Tzameti)
Behind the Mask
Secuestro Express

Durchschnittlich
Severance
Right at your Door
Civic Duty
Sam’s Lake
A Scanner Darkly
Running Wild
H6, Diary of a Serial Killer
Karla
Somniac + Protocole 33
See no Evil
Scared
Voice
Princess Aurora
Blood Rain
SPL
Neighborhood Watch
The Night Listener
The Marsh

Unterdurchschnittlich
In a dark Place
Adrift
The Intruder
Azumi 2
Meatball Machine
Wild Country

Schlecht
Shadow: Dead Riot
Snoop Dogg’s Hood of Horror
The Hidden

Gemessen an meinen vorherigen Erwartungen stellte die größte positive Überraschung wohl GRUESOME dar. Die größte Enttäuschung war einerseits THE HIDDEN, dem ich einiges zugetraut hatte, der aber GAR nichts bot; sowie andererseits SEVERANCE, der für mich persönlich fast gar nicht zünden konnte.

Aber Geschmäcker sind verschieden – und ich glaube, das hat sich auch bei f3a.net noch nie in einem solchen Maße gezeigt; die Bewertungen gehen bei einigen Filmen wirklich extrem weit auseinander.

So viel von mir, insgesamt bin ich zufrieden, einen Kritikpunkt hab ich noch: es wurden fast überhaupt keine Trailer gezeigt. Ich erinnere mich jedenfalls nur an drei regelmäßig wiederkehrende: BRICK (in 2 Versionen), A SCANNER DARKLY und THE SCIENCE OF SLEEP. Zudem lief nur vor dem Eröffnungsfilm noch der japanische, nicht untertitelte Trailer zu AZUMI 2 – und ich glaube wirklich, das war’s auch schon (oder kam auch noch ein Mal der zu RENAISSANCE?). Wundert mich ein bißchen, und ich glaube, es gäbe bei der Mehrheit der regelmäßigen Besucher ein großes Interesse an mehr Abwechslung hier…

Wir sehen uns dann alle bei SNAKES ON A PLANE. Bis dahin noch viel Spaß in Köln, Bochum, Hamburg und Berlin!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: todaystomorrow am 04.08.2006 15:43 ]

Der einzige Trailer, der in Nürnberg vor einem der Filme lief, die ich gesehen habe, war “Snakes on a Plane”.
Ist eigentlich bekannt, welcher Film in den anderen Städten die “Fresh Blood”-Wahl gewann?

Am 04.08.2006 16:04 , Ralf schrieb:

Ist eigentlich bekannt, welcher Film in den anderen Städten die „Fresh Blood“-Wahl gewann?

So weit ich weiß:

München: Brick
Stuttgart: Secuestro Express (was mich etwas wundert)
Nürnberg: Brick
Frankfurt: Baba’s Car (was mich nach den Kritiken hier deutlich wundert)

War in Frankfurt auch sehr überrascht; hätte eigentlich fest mit Brick oder Secuestro Express gerechnet (auf zwetieren gehofft, da eines meiner persönlichen Highlights)

Mittlerweile war dies mein 14tes Festival, ich glaube mein 7tes oder 8tes mit Dauerkarte.

Zum 20. Jubiläum gab es einige positive Veränderungen:

  • Zuschauerbeteiligung - endlich nach 20 Jahren gibt es einen Publikumspreis
  • noch mehr Filme, ein 13:00 Uhr Slot ermöglichte mehr Filme und einige Wiederholungen was bei der Planung sehr hilfreich war
  • mehr Präsenz von Rosebud (Ansagen, Gewinnspiele)

Nach der Druckbetankung mit 41 Filmen fällt man in ein “Loch”. Erstmal braucht man ein bis zwei Tage sich dem Rhythmus des Festivals anzupassen und mindestens genauso lange für den Entzug.

Als Gesamtfazit kann ich sagen, ich glaube das war mein bestes Festival. Zwar werden die “Leuchttürme” die aus der Masse der Filme herausragen weniger (das war auch schon im letzten Jahr so), was aber daran liegt, das meines Erachtens das Gesamtniveau besser geworden ist. Für mcih persönlich versuche ich immer das gesamte angebotene Spektrum, vom FUN-Platter bis zum ruhigen Kammerspiel, abzudecken.

Wieder sind die Kritiken im f3a.net zum Teil sehr negativ, allerdings gebe ich mal folgende Punkte als Denkanstoß:

  • Verrisse sind viel “einfacher” zu schreiben als Lobenshymnen
  • einen langjährigen Festivalbesucher kann nur noch sehr schwer beeindrucken
  • Filmplatzierung (Uhrzeit, Vorfilm, Nachfilm)

Nun zu meiner persönlichen Filmübersicht. Zum Teil weichen diese Bewertungen von meinen vergebenen Punkten beim f3a.net ab, aber mit etwas Abstand funktioniert das eben etwas besser.

BRICK ist mein absoluter Favorit, nur 9,5 Punkte da ich 10. Punkte für meinen All-Time-Favoriten* “The Boondock Saints” vergeben habe.

sehr gut:
Adams Apples
Shorties (die besten seit Jahren)

gut:
Absent
In his Hands
Running Wild / Bystanders / Pricess Aurora (Koreafan)
Schadowless Sword
Duelist (Publikumsspalter)
Renaissance
Babas Car (das dies der FFM-Sieger geworden ist, ist mir immer noch nicht ganz klar, vielleicht hat sich Dani verzählt)
Hatchet
Hole (obwohl ich mich immer noch Frage, ob ich diese Parabel aufs Leben nun brauche oder nicht)

ok:
Adrift (zu meiner eigenen Überraschung fand ich den gut)
Science of Sleep (sehr schön, aber bei mir blieb nicht viel zurück)
Wilderness
Storm
13 (15 Minuten kürzer -> dann wäre er sehr gut)
Frostbite
Shadow: Dead Riot (aber nur weil ich endlich an diesem Tag mal was sinnfreies sehen wollte)
Secuestro Express
The Ice Harvest

Durchschnitt:
Severance (hat bei mir nicht so richtig gezündet)
H6, Diary of a Serial Killer
The Night Listener
The Marsh
Sam’s Lake
A Scanner Darkly
Behind the Mask (kleiner Bruder vom Last Horror Movie)

musste nicht sein:
Scared
Them (funktionierte bei mir im Vergleich zu vielen anderen gar nicht)
Voice
The Intruder
The Hidden

leider verpasst:
Strange Circus
die gesamten Nippon Classics, die ich mir im Nachhinein doch gerne angeschaut hätte, kommen aber auf DVD
Civic Duty
The Method
SPL
See no evil
Blood Rain
Somniac + Protocole 33

Wild Country bekommt von mir noch eine besondere Erwähnung, weil ich glaube die Macher haben da viel Herzblut rein gesteckt und das/die Monster (Alf, Ameisenbär meets Teddy) waren lustig.

Ich denke ich habe zwar den einen oder anderen Film noch nicht eingeordnet/vergessen, aber ich will das Fazit einfach mal fertig kriegen. Vielleicht schaffe ich es auch mal wieder ein paar Reviews zu schreiben, immer hin habe ich diesmal meine Notizen nicht verloren.

Turm vs. Metropolis:
Zwar vermissen viele den Turm vielleicht sollte ich mal einen extra Thread im Forum auf machen, ich kann immer noch nicht glauben was auf den Plakatwänden stand; eins steht aber fest - 41 Filme wären dort nicht möglich gewesen.
Die kleine Crew im Metropolis hat Ihre Sache mehr als gut gemacht, trotz der vielen “Flüge in die Karibik” und des Personalmangels während der Urlaubszeit. Zwar hätte ich das eine oder andere Bier mehr trinken können (wurde durch die Schlangen vor den wenigen Verkaufständen verhindert), aber das ist schon ok. Auch muss ich, wie schon im letzten Jahr, feststellen das das ganze viel kommunikativer geworden ist. Man kam wieder mit so vielen Festivalbesuchern ins Gespräch. Im Turm war dies nicht so der Fall, vielleicht lag es daran das man zu sehr mit überleben (im Treppenaufgang zum T1) beschäftigt war.

Ansonsten hier das Festival in Kurz: “sehr viel Dark(alone, usw. ) in the woods, viel Eis und Schnee, viele Dramen”

Momentan hoffe ich noch auf die Hollywoodreise.

Viele Grüsse bis zum nächsten Festival
Mathias

*Sollte es vielleicht mal 'ne Rubrik im f3a.net geben