Endlich eine wahrlich würdige Edition eines schier wahnsinnigen Filmes mit 4 Audiokommentaren und Original Drehbuch im Hardcover.
Outstanding meets Outstanding.
Second Sight Rules.
Haste schon erhalten, oder eben gerade erst bestellt? Ich muss ja gestehen, ich war zuerst etwas unschlüssig, ob ich die wirklich haben will / muss, weil ich eigentlich auch schon meine Limited-BluRay von Bildstörung für im Grunde genommen durchaus ausreichend befinde… und als ich dann doch Bock drauf hatte, mir die 2nd Sight-Ausgabe zu holen, dann war se vor ‚ner Woche oder so aber doch ausverkooft… Hab‘ nu’ erstmal schnell geordered, wer weiss, wie lange es die noch zu bestellen gibt. Immerhin gibt’s wenigstens noch ein Zweit-Kontingent.
Outstanding meets Outstanding.
Second Sight Rules.
Joa, eigentlich schon seit der geilen Limited Edition von Coralie Fargeats „Revenge“, aber allerspätestens seit Nicholas Roegs „Walkabout“ mein (mittlerweile nicht mehr ganz so) neues Lieblings-Label - und dass sie mit „Picnic At Hanging Rock“ damals auch noch meinen absoluten Lieblingsfilm ever veröffentlich haben, ist natürlich nur umso schöner… Hoffe ja immer noch auf einen Second Sight-release von Tarkovskij’s „Stalker“, aber das dürfte in absehbarer Zeit wohl nix werden. Ansonsten wär’s natürlich schon extrem großartig, wenn die eventuell eine internationale Veröffentlichung von Mascha Schilinski’s „In die Sonne schauen“ ins Auge fassen und ausverhandeln würden. Da würd’ ich dann im Viereck hüpfen, vor Freude.
Same to me,
gerade erst bestellt.
War bisher mit der australischen UHD zufrieden.
Und als ich dann doch Bock darauf hatte, dazu noch ein Unboxing auf YT sah, war sie bereits ausverkauft, grummel.
Was bei den Second Sights LEs ja für gewöhnlich immer sehr schnell der Fall ist.
Insofern war ich heute hoch erfreut, aber auch verwundert, Deinen post zu lesen, denn was bedeutet jetzt Limited Edition?
Vielleicht wars nur ein techn. Fehler und freuen wir uns einfach auf unsere nicht ganz so streng limitierte POSSESSION Edition.
und dass sie mit „Picnic At Hanging Rock“ damals auch noch meinen absoluten Lieblingsfilm ever veröffentlich haben, ist natürlich nur umso schöner…
Diesen hab ich zum Beispiel ärgerlicherweise damals verpasst.
Der Second Sight Shop sollte somit immer regelmäßig einen Blick wert sein, auch wenn der Import nicht günstig ist!
Doch, ab und an machen sie das nochmal, dass sie von den Limited Editions noch ein kleines Zweit-Kontingent nachproduzieren… und naja, das ist mir ja nun wirklich schnurzpiepegal, wie limited oder meinetwegen auch unlimited die Auflage da nun ist - Hauptsache, die ganzen coolen Extras sind da noch mit dabei. Und ja, auch meine Wenigkeit hat schon die eine oder andere Sonder-Edition verpasst, beispielsweise damals „The Blair Witch Project“, der ja wirklich in Windeseile sold out gewesen ist. Wobei ich das bei dem Streifen nun auch nicht soooo schlimm fand, da brauche ich eigentlich das ganze physische Bonus-Material nicht so unbedingt. Aber das Original-script zu „Possession“, inclusive handschriftlicher Anmerkungen von Żuławski und Frederic Tuten alleine ist mir den Preis schon wert. Von den ganzen anderen goodies mal ganz abgesehen.
Bis jetzt ist noch kein screening-Termin zu Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“ im Rahmen der üblichen „Kinohighlights [des Vorjahres]“-Filmreihe im Kommunalen Hamburger Kino „Metropolis“ aufgeführt… da selbige Reihe für gewöhnlich aber auch noch den ganzen Februar über läuft, und bisweilen sogar bis in den März geht, bin ich da durchaus guter Dinge, dass der Streifen dort nochmal zu sehen sein wird. Alles Andere wäre in meinen Augen beinahe schon ein cineastisches Sakrileg! Was eventuell Interesssierte sich an zwei Abenden und einem Nachmittag im kommenden Januar aber (nochmals) zu Gemüte führen können, ist Adam Elliots zu Tränen rührendes Knetfiguren-Drama „Memoir Of A Snail“, das auf den diesjährigen FFF-Nights gezeigt wurde. Nähere Infos und genaue Termine siehe bitte nachfolgenden Link:
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Das WWII-„Man sieht mir auf hundert Seemeilen gegen den Wind an, dass ich bloss 'n Typ im Fischmenschen-Kostüm bin, das script ist so ungelenk wie mein Watschelgang, und so originell wie mein Monster-Design, aber das macht nix, weil der Film mit mir einfach nur 'ne liebevolle tolle Gaudi ist!“-creature feature „Orang Ikan“ von den letztjährigen FFN und die durchgeknallt-vollbekloppte, mit schrägen Ideen im Sekundentakt nur so um sich schmeissende, Biberkacke scheissende „Trapperfieber im fortgeschrittenen Zustand“-infizierte Schwarzweiss-Stummfilm-Hommage „Hundreds Of Beavers“, die vor zwei Jahren auf den White Nights lief, sind jetzt beide für umsonst, lau und umme für alle „amazon prime“-Kund:Innen ebendort ansehbar.
Kinners - Ich war schon am Verzweifeln, und zog bereits ernsthaft in Erwägung, mir eventuell doch die Aussie-Blu Ray anzulachen, weil ich es kaum erwarten konnte, bis der Titel Mitte Mai dann eeeeeendlich auch bei uns inner BRD auf Heimkino-Konserve rauskommt… und nun das:
studio-kino.de
CREEPY CRYPT: We Bury The Dead
Kiezkino in Originalfassung mit Untertiteln. Arthouse und Blockbuster. Stimmungsvolle Musik im Foyer, Premieren, Festivals, Sneak-Previews.
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Am kommenden Samstag, dem 28.03.2026, ab 22:30 Uhr, werde ich olle Schnarchnase, die ich den Streifen durch meine eigene Dusseligkeit auf dem letztjährigen FFF verpasst habe, und mich darob schon ganz gehörig grün und blau geärgert habe, dann endlich mit eigenen Augen überprüfen können, ob all die Lobeshymnen und Jubelarien, wie sie beispielsweise der Herr @splattercheffe dereinst hier im Forum angestimmt hatte, denn auch wirklich berechtigt sind, oder ob das Alles - wie im Falle von „L’amour ouf“ (a.k.a. „Beating Hearts“)
doch nur ein Schwall heisser Luft war, welcher aus den verrotteten Gedärmen eines:r wandelnden Untoten als abgestanden-faulige Flatulenz sich in die Welt verbreitet… Ach ja, watt freu’ ick mir! Den Sichtungs-Report from the near end of the world gibt’s dann hoffentlich tippfrisch und umgehend am nächsten (Sonn-)Tag „hier in den Foren“ zu lesen - Immer vorausgesetzt, ich bekomme es einigermaßen hin, meine Map Of Tasmania (<— Link / Klick’ mich!) auch richtig zu lesen.
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Aus gegebenem Anlass ![]()
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ob das Alles - wie im Falle von „L’amour ouf“ (a.k.a. „Beating Hearts“)
doch nur ein Schwall heisser Luft war
Ähhhh … what?!
Ich empfehle, nochmal eine Stunde Nachhilfe in Sachen Romantik und wilde Jugendliebe zu nehmen
Der Kopf ist nicht immer der weiseste (Film-)Ratgeber. Oder vielleicht warst du bei deiner Sichtung auch einfach nicht ausreichend emotional aufnahmebereit. Oder - und das ist am wahrscheinlichsten: du hattest große, ggf. irreführende Erwartungen. Mich traf der Film danals komplett unvorbereitet. Und warf mich (zumindest in der ersten Hälfte) wirklich um. Es muss nicht immer hochintelligent, komplex und feingesponnen sein, um so etwas zu erreichen.
Is’ ja Alles gut und schön für Dich - Aber eben nur für Dich. Und, jetzt bin ich doch auch mal ein klein wenig angepisst: Weder brauche ich irgendwelche gut gemeinten, in meinen Augen aber arg bevormundend und von oben herab sich lesenden, Ratschläge in Sachen „Romantik und wilde Jugendliebe“, noch schaue ich Filme zuvorderst, oder ausschliesslich „mit dem Kopf“, wie Du mir scheinbar unterstellen möchtest. Mehr dazu gleich noch, in ein, zwei Sätzen. Grosse, und / oder irreführende Erwartungen hatte ich nun auch nicht sooooo unbedingt. Und nein, es muss in der Tat „nicht immer hochintelligent, komplex und feingesponnen sein“… was es aber immer, und zwar immer sein muss, und schaffen muss: Es muss mich emotional erreichen, bei mir etwas auslösen, dass der Film mich mitnimmt, und ich an ihn andocken kann. Und genau das hat „L’amour ouf“ bei mir halt mal absolut gar nicht vermocht. Dafür gab und gibt es viele Gründe, einer davon ist, dass ich dem Film weder seine vorgebliche „Romantik“, noch seine ach so „wilde Jugendliebe“ auch nur in einer einzigen Sekunde voll und ganz abnehme. Für mich war das an vielerlei Stellen sowohl vom Stil, als auch von der Art der Inszenierung her, oftmals nur fast schon mackerhaftes Angebertum, eine Art filmisches Flexen / die Muskeln-Spielen-Lassen. Ist ja Alles schön und gut, wenn Dich, @splattercheffe und auch @Herr_Kees der Film so unfassbar in den Bann geschlagen, und Euch beim Ansehen voll umgehauen hat - @GrouchoMarx und meiner Wenigkeit hat er halt leider weniger gut gefallen. Und dafür gibt es Gründe, die auszuführen ich hier und jetzt aber weder die Zeit, noch die Muße habe. Ob Dir das nun gefallen mag, oder nicht, ist mir, ehrlich geschrieben, schnurzpiepegal. Was mir aber nicht egal ist, ist Deine Art und Weise, mir mitzuteilen, dass ich in Deinen Augen ganz offensichtlich Nachhilfe-Unterricht „in Sachen Romantik und wilde Jugendliebe“ benötige, nur weil mir selbst Film XYZ augenscheinlich nicht so unglaublich gut gefällt, wie Dir. What the fuck, man? Genau das ist - in my humble understanding - das komplette Gegenteil dessen, was @splattercheffe damals im „In die Sonne schauen“-thread konstatierte, als er erfreut feststellte, dass, Zitat:
„[… es] schön [sei], wie offen hier alle damit umgehen, dass manche Filme so individuell wirken. Wir sind alle Cineasten genug, um uns objektiv über Details zu unterhalten, die kaum zu leugnen sind (wie Schauspielkunst oder Schnitttechnik oder anderes), aber wie will man erklären, dass ich die Cleverness etwa von „Strange Darling“ oder die Konzeption und visuelle Qualität von „Inception“ hochschätze, während @die_Lachsschaumspeise sie ganz anders wahrnimmt oder vielleicht sogar aus denselben Gründen besch…eiden findet.“
In einer Diskussion über so etwas letzlich doch eher überaus subjektiv Wahrgenommenes wie Filme, erwarte ich tatsächlich von (m)einem Gegenüber, dass er:sie mich und meine Position erst einmal ernstnimmt, selbst, wenn sie nicht mit der seinen / ihren übereinstimmen mag - Nein, gerade dann, wenn sie nicht mit der seinen / ihren übereinstimmt! Und, sollte das der Fall sein, dann zumindest erst mal nachfragt, warum denn mein eigenes filmisches Erleben sich so dermaßen von dem eigenen unterscheidet. Anstatt mir ungefragt erstmal irgendwelche reichlich hochnäsig und respektlos anmutenden (Pseudo-)Ratschläge zu erteilen, oder auch mit allerlei Vorannahmen und Vorurteilen („Der Kopf ist nicht immer der weiseste (Film-)Ratgeber.“, „du hattest [vermutlich] große, ggf. irreführende Erwartungen“) um die Ecke zu kommen. Einfach mal vorher nett fragen, wäre ja vielleicht auch mal 'ne Idee gewesen, hmm? Mich selbst deucht das Alles leider ziemlich von oben herab, und lese ich aus Deinen Zeilen vor Allem heraus, dass Du mich als Person, und meine eigene Meinung, als Mit-Diskutant in all Deiner eigenen Überzeugtheit von der (angeblichen) Grandezza des Films, offenbar gar nicht ernstzunehmen gewillt bist, solange ich nicht Deinem ach so weisen Urteil auf Punkt und Komma zu folgen bereit bin. Und das stimmt mich zu Einen wirklich sehr traurig, zum Anderen hätte ich - gerade auch von einem Foren-Moderator - in der Hinsicht mehr, und ein anderes Verhalten erwartet. Für die Zukunft kannste Dir solcherlei Anwandlungen, zumindest was meine Person anbelangt, bitte sparen (und mir damit Einiges an Ärger - denn, so selten ich mich auch aufrege, zumal über solches Pille-Palle wie I-Net-talk… momentan bin ich gerade wirklich auf 180), und bitte ich darum, derlei naseweis-verhohnepiepelnde Herabsetzungen mir gegenüber zu unterlassen.
P.S.: Gratulation auch - Du hast es tatsächlich geschafft, dass ich das erste Mal in meinen über zwanzig Jahren hier im Forum den Kothaufen als emoji-Reaktion auf einen post vergeben habe. Hatte immer gedacht, so weit müsse und würde es nie kommen. Tscha, so kann man sich irren.
Äh, also … zum einen solltest du inzwischen vielleicht wissen, dass du meine Äußerungen gerne auch mit einer Prise Ironie lesen darfst. Ich meine: „Nachhilfe in Romantik und wilder Jugendliebe“? Come on, hast du das wirklich als ernsthaften „Belehrungsversuch“ gelesen? Ich hatte gedacht, durch diese Wortwahl sei eine übertriebene „Echauffiertheit“ bereits impliziert … My bad. Ich sollte langsam definitiv auch wissen, dass Ironie im Internet nicht funktioniert.
Zum anderen: Sorry, du hast dein Empfinden dem Film gegenüber leider auch als alles andere als deine persönliche Meinung gefeatured. Vielmehr als eine Tatsache. (Und das, nebenbei, ohne Anlass, denn um diesen Film ging es hier ja nun überhaupt nicht.) Und wenn du schon mit so großen Kanonen gegen etwas schießt, das offensichtlich einigen anderen hier sehr gut gefallen hat, ihnen sogar einiges bedeutet hat - und die angebliche Minderwerigkeit des Films noch dazu in äußerst defätistischer Wortwahl als „Fakt“ darstellst -, dann musst du auch mit einem gewissen Echo leben können und dich nicht gleich persönlich angegriffen fühlen ![]()
Naja, ob da nun ein (selbstschreibend auch von mir wahrgenommenes) Zwinker-Smiley daneben stand, oder nicht, war mir in dem Moment, und isses eigentlich auch immer noch, ziemlich egal. Dennoch war und bin ich dann immer schon reichlich angefressen, wenn ich der Meinung bin, jemand wolle / müsse mir beibringen, wie genau ich einen bestimmten Film denn jetzt zu sehen, und zu verstehen habe. Und dass ich letztlich Alles, was ich hier (und auch andernorts) schreibe, niemals nicht als eine „Tatsache“ ansehe, und tatsächlich immer nur als meine eigene Meinung verstanden haben möchte, das wiederum sollte Dir dann allerdings doch auch langsam klar sein. Aber nun gut, zugegebener Maßen habe ich mich ja auch reichlich polemisch über den Film ausgelassen, das kann und will ich ja auch gar nicht verhehlen. Als „Fakt“ hatte ich das Alles aber wirklich nicht gemeint. Dennoch, die Sache mit der Nachhilfe war IMHO echt reichlich panne. Weil sie eben von der Ebene der reinen Film-Rezeption schon auch irgendwo auf eine eher persönliche Ebene umgeschwenkt ist (denn wie anders soll(te) ich die Geschichte mit der „Nachhilfe“ denn auch sonst verstehen? Das hatte allein mit dem Film an sich ja nun auch absolut gar nichts mehr zu tun), und eben darum deshalb von mir auch als persönlicher Affront verstanden, bzw. empfunden wurde. Ich will Dir das nun aber auch nicht bis in alle Ewigkeit krumm nehmen, oder so… Wir kennen uns ja auch gar nicht persönlich (das einzige Mal, wo ich persönlich hätte „Hallo!“ sagen können, war, als Du anlässlich des FWN-screenings von „Deathcember“ hier in Hamburg zu Gast warst… da war ich aber so schwer erkältet, und völlig verrotzt, dass ich da lieber brav am meinem Platz sitzen geblieben bin, weil ich Niemanden anstecken wollte.
IIRC, hattest Du damals ein Shirt von „The Witch“ an? Sah jedenfalls von ziemlich weit hinten so aus), allein von daher ist die Sache mit der blossen I-Net-Kommunikation ja sowieso immer schwer einschätzbar. Würde mir für die Zukunft aber dennoch wünschen (wobei Du diesem Wunsch ja nicht notwendiger Weise auch entsprechen musst), dass Du das vielleicht auch irgendwie anders, ein wenig „galanter“, formulieren würdest. Aber das ist, und bleibt, natürlich Dir überlassen. Ebenso aber auch mir, dann darauf, wenn ich das für gegeben halte, so angepisst zu reagieren, wie ich mich in dem Moment dann auch fühle. Aber nun gut, von mir aus sonst erstmal „Schwamm drüber!“, ich bin da nicht allzu nachtragend. Auch, und obwohl ich ein krasses Elefanten-Gedächtnis habe, aber nicht nur in der Hinsicht.