“Der letzte Angestellte” war krachend voll, die gesamte Crew inkl. Olaf Ittenbach und die Hauptdarsteller waren da, Q & A gab es leider nicht.
Ist ein Low Budget Film der zuerst als Drama rüber kommt, einige J-Horror Einflüsse hat und am Ende kommen Olafs Effekte zu tragen, ganz schön drastisch, ungewohnt für einen deutschen Film dieser Art.
Die Büroszenen wurden am gleichen Schauplatz gedreht wie der Banküberfall bei No Reason.
“Possessed” kann da leider nicht mithalten. Wie hieß es bei der Ansprache, das Filmfest München programmiert selten Horrorfilme, aber bei diesem konnten sie nicht nein sagen. Auch die Reviews im Netz lesen sich gut aber wie das so meistens bei gehypten Filmen ist, sie halten nicht was sie versprechen. Ziemlich wirr und konfus, auch eher als Drama angelegt. Wenn ein Mädchen verschwunden ist, dann sollte man nach ihr suchen, wenn es Selbstmorde gibt sollte man sie untersuchen. Viel passiert nicht, stattdessen gibt es viele Rückblenden und wenig Schauplätze.
Jetzt ist erstmal Pause, nächste Woche dann die Shorts und Valhalla Rising.
Die hab ich fast vergessen, die Shocking Shorts waren diesmal 10 Filme, wohl allesamt auch auf der neuen DVD drauf, ging diesmal nur 2 Stunden und nicht 3.5 wie letztes Jahr. Der Gewinner Film “On Air” war mal wieder der beste, auch sonst ziemlich gute Beiträge. Auch Jörg Bauer von Sunfilm/Tiberius steuerte einen Beitrag bei: “No Hard Feelings”.
Valhalla Rising war der Höhepunkt, ein langsamer poetisch anhauchender Film in dem Mads Mikkelsen kein einziges Wort spricht. Hatte ein bißchen was von Van Diemens Land, also die Landschaften und das ruwmandern, war aber viel besser als der. Zwischendurch immer wieder heftige Gewaltausbrüche. Schade dass er nicht regulär ins Kino kommt.