So, mal ein paar Zeilen zum Gesehenen bei den FOCUS ASIA Nights in Stuttgart.
Insgesamt war’s klasse. Gute Filme, schöne Mischung aus allen möglichen Genres.
Die Veranstalter haben eine gute Auswahl getroffen.
Samstag:
A Battle of Wits
Hatte ich daheim schon auf DVD gesehen und für ganz ok befunden. Die zweite Sichtung hat mir jetzt einiges mehr gefallen, da ich doch viele Einzelheiten und Feinheiten entdecken konnte. Lau gewohnt souverän. Musik von Kenji Kawai klasse. Die Schlachten, vor allem die erste, beeindruckend. Und die Geschichte an sich bot einiges. Insgesamt vielleicht nicht ganz so flüssig inszeniert, aber trotzdem spannend und mitreißend.
8/10
Flash Point
Super, fängt relativ ruhig an, drückt das Gaspedal aber kontinuierlich Richtung Anschlag. Tolle Fights, Geschichte ok, wenn auch nix Weltbewegendes. Hat wirklich Spaß gemacht und kann zurecht als Action-Highlight 2007 angesehen werden.
8,5/10
XX
Geschichte um den Ausflug zweier Mädchen in ein abgelegenes Dorf zum entspannten Planschen in warmen Quellen, das jedoch jäh unterbrochen wird vom Blutdurst der Einheimischen. Die erste Hälfte gestaltet sich spannend. Die beiden Mädchen werden getrennt und es werden abwechselnd die Erlebnisse der beiden gezeigt. Dazu wird von Mädchen 1 immer wieder zu Mädchen 2 zurückgespult bzw. andersherum. Was als interessantes Rätselraten um Motive und Hintergründe schwenkt dann aber über zum abgedrehten “Splatter”-Spaß. Also ein sehr krasser Stilwechsel, der zwar Spaß macht, aber irgendwie nicht richtig zu Hälfte eins passt.
Unterhaltsam, seltsam, aber holperig.
6/10
Soo
Brüderpaar trifft sich nach 19 Jahren das erste Mal wieder. Der Gute, der Bulle ist, wird ein paar Meter von seinem Bruder entfernt erschossen. Selbiger, ein Gangster, schlüpft dann in die Rolle seines Bruders. Mehr Interessantes gibt’s nicht. Simple Story ohne Überraschungen, Ideen und einem seltsamen Showdown
Langweilig, schlecht inszeniert, einschläfernd, doof. Die Spätvorstellung hat sich leider nicht gelohnt.
2/10
Sonntag:
Protégé
Exzellentes Cop-Drogen-Liebesdrama mit den gut aufgelegten Andy Lau und Daniel Wu. Sehr intensiv, dreckig und packend mit tollen Aufnahmen beim Ausflug nach Thailand.
Bester Film des Festivals.
9/10
Alone
Der neue Grusler der Shutter-Macher um die Rache eines verstorbenen Zwillings an ihrer eineiigen Schwester. Tolle Szenen, schöne Sets, leider aber im Storyverlauf zu leicht vorhersehbar. Das nimmt einem doch etwas die Spannung und den Spaß an der tollen Atmosphäre, die der Film aufbaut. Trotz dieses Mankos dennoch sehenswert.
7/10
Highlander - The Serach for Vengeance
Anime-Umsetzung des bekannten Themas.
Absolut sehenswert, tolle Animationen, gute Musik, genügend Action ohne große Verschnaufpausen. Die Hauptgeschichte spielt in der Zukunft im endzeitlichen und großteils zerstörten und bevölkerungstechnisch ausgedünnten New York und es gibt immer wieder die Highlander-typischen Schwenks in die Vergangenheit durch alle Jahrhunderte. Diese Schwenks sind aber meist recht kurz und der gute Fluss der Geschehnisse in der Hauptgeschichte wird dadurch nicht unterbrochen.
8,5/10
13 Beloved
konnte ich leider nimmer sehen.