Hallo Zusammen,
da wir hier in FFM von Gästen leider “verschont” geblieben sind, würden mich paar Berichte dazu interessieren… .
Gruß das M
Hallo Zusammen,
da wir hier in FFM von Gästen leider “verschont” geblieben sind, würden mich paar Berichte dazu interessieren… .
Gruß das M
In Köln war der Regisseur von Ex-Drummer, der einen sympathisch bescheidenen Eindruck hinterließ. Er erzählte ein wenig von der Entstehungsgeschichte, den Finanzierungsproblemen und der extremen ablehnenden Haltung der offiziellen belgischen Stellen gegenüber dem Film. Außerdem, dass er den Autor der Romanvorlage wohl kennt (einer amüsanten Episode zur Zeit der EM2000 in Belgien, als der Autor ein Spiel kommentieren sollte aber nur Augen für irgendeine VIP-Bedienung hatte, eingeschlossen) und über sein nächstes Projekt. Insgesamt war das recht entspannend, nach dem Film hätte ich mit einer Debatte gerechnet, die aber nicht kam.
Ergänzend zu GeorgeKaplans Ausführungen: ich denke, es war auch deshalb so entspannt, weil nach dem Film direkt ein Drittel bis die Hälfte der Zuschauer den Saal verlassen hat, was ich so gedeutet habe, dass das Leute waren, denen der Film nicht wirklich zugesagt hat (Termindruck kann es kaum gewesen sein, denn es war noch ca. eine halbe Stunde Zeit bis zum nächsten Film). Dieses Zuschauerverhalten hat mich jedenfalls überrascht, besodners nachdem Rosebud-Friederike vor dem Film noch explizit darum gebeten hatte, nicht direkt nach dem Film rauszulaufen.
Ich fand den Regisseur auch sehr sympathisch und - gemessen an seinem Film - erstaunlich “normal”. Sehr nett fand ich zum einen sein Statement zum Film: “It’s not a shock movie, it’s a shame movie.”, zum anderen seine Antwort auf die Frage eines Zuschauers, ob er es ernst gemeint habe, als er vor dem Film meinte, wir sollten “Ex-Drummer” genießen (“Enjoy the movie”). “You enjoy the first part, and then you are ashamed that you enjoy the second part” war seine Antwort darauf - was ich sehr nachvollziehbar fand.
@zoulwags: Du hattest doch noch das Vergnügen mit Kaltmiete, oder?
Ja, stimmt, und mit “Nimmermeer”.
Bei “Kaltmiete” saß der Regisseur während der Aufführung neben mir, weil seine Yoko-Ono-artige Freundin zuvor unsere komplette Sitzreihe feldwebelartig so umgestaltet hatte, dass der ganze Hofstaat des Herrn Buchkremer Platz fand. Mehr Eindrücke in meinem “Kaltmiete”-Review.
Bei “Nimmermeer” weiß ich gar nicht mehr so genau, was der anwesende Beteiligte war, ich meine der Produzent.
Sowohl “Nimmermeer”-Produzent als auch “Kaltmiete”-Regisseur haben aber jetzt nicht so wahnsinnig viel Neues erzählt. Im wesentlichen ging es darum, dass beide Filme eben für extrem wenig Geld entstanden sind (55000 bzw. 19000 Euro) und die Schauspieler alle unentgeltlich gearbeitet haben. Bei “Nimmermeer” muss ich dazu sagen - Hut ab. Denn der Film sah optisch schon sehr gut aus und hatte mit Schauspielern wie Rolf Becker oder Sylvester Groth auch echte A-List-Darsteller. “Kaltmiete” war da in jeder Hinsicht eine Etage drunter, wobei mir der Film aber besser gefallen hat, einfach weil ich nicht auf Michael-Ende-artige Geschichten mit traurigen Kindern und weisen Zirkusclowns stehe.
@ mm_tid: verpasst hast du mit den beiden nicht wirklich etwas, obwohl sie wirklich einen sehr sympathischen Eindruck gemacht haben.
Dass der Ex-Drummer-Regisseur da war, fand ich dagegen schon sehr gut, zum einen weil der Film ein Schlag in die Magengrunbe war, zum anderen weil der er ein extrem interessanter Typ ist.
in hamburg war der regisseur von “the living and the dead” da.
der war ziemlich redseelig und hat viel erzählt. machte nen netten und sympathischen eindruck.
fand das aufjedenfall besser & interessante als letztes jahr auf den FFF-nights wo irgendein darsteller von sonem eastern schinken im saal ne gurke mit seinem samurai-schwert geköpft hat. das war ziemlich lächerlich ^^
in Berlin waren Producer und director von “the Devil dared me to” anwesend - beide waren auch schon auf der eröffnungsfeier am Mittwoch wo ich folgendes gespräch verfolgen konnte: 2 FFF besucher unterhalten sich auf der party in englisch über die kommenden filme - das gespräch fällt auf Devil dared me to - einer meint sowas wie " this should be a good one too - darauf ein nebenstehender “yeah this one is fucking awesome” - “you´ve seen it already ?” - “I made it”…naja…so kann man auch anschluss finden ; P
nach dem Film welcher am Do im Cinemaxx lief - strömten auch einige leute sofort aus dem kino - vorher wurde das publikum mit “guten abend motherfuckers” von den Filmemachern begrüßt. anfangs kamen erstmal keinerlei publikumsfragen worauf die 2 jungs anfingen sich selbst gegenseitig fragen zu stellen (evtl haben sie diese strategie bei den vorherigen FFFs entwickelt - glaub die waren auch in anderen städten)
egal…der höhepunkt des ganzen war als die filmemacher dann im publikum einen typen entdeckten der einfach geschlafen hat “look at this guy up there - he´s fully asleep” und mit dem finger auf ihn gezeigt haben worauf sein nebenmann ihn mehrmals angestossen hat um ihn zu wecken. da hab ich mich fast totgelacht.
ja, genau, leute, erzählt doch bitte auch mal ein wenig von der party am mittwoch. war nich anwesend und würde gerne ein paar nette geschichten oder eckdaten hören! 
gabs solche parties eigentlich auch in den anderen städten oder nur in berlin?
Zum 10jährigen gab es 1996 eine ‘Independence Day’*-Party nach dem Abschlussfilm in Hamburg im Hof vor dem Metropolis. Kann mich leider an keine Einzelheiten mehr erinnern, außer dass es Bier und Schnittchen gab. 
Danke für die Berichte
.
@zoulways: Da werd ich gleich mal Dein Kaltmiete Review lesen 
Party ??? Gäste ??? schnüff gab’s hier nicht in München.
Gäste finde ich meist eher nebensächlich, weil sie erzählen einem immer nur dasselbe, nehmen of etlichen Dauerkartenbesitzern die Plätze weg, nur um dann nach 10 Minuten nach Filmstart das Kino zu verlassen (wie z. B. bei Legion of the Dead). Brian Yuzna war dann ja zu seiner eigenen Retro auf dem FFF da. Letztes Jahr der Typ von Severance, der sich explizit für die deutsche Unterstützung bedankte.
party berlin:
die location wurde mir mit “die offizielle Berlinale Lounge” vorgestellt - nun da hatte ich irgendwie dann etwas mehr erwartet. Die party war öffentlich / für alle mit einer black sheep karte - es gab schnittchen -> humousschnitten, asiatische irgendwasbällchen - und wraps-häppchen - kostenlos gab es wodka mit energydrinks in ca 6-8 versch. geschmacksrichtungen - andere getränke musste man zahlen - was ich als antialkoholiker etwas strange fand - normaerweise kennt man das doch umgekehrt - man zahlt für hardalk und softdrinks evtl. auch bier ist frei. - nach ca 10 puren enrergiedrinks hatte ich dann auch minimale einschlafschwierigkeiten ; )
im club gab es eine kleine tanzfläche welche an der decke mit ner art rundumgespannten Laken / leinwandstoff eingefasst war. 4 beamer projezierten dann sämtliche FFF-trailer der letzen jahre in heavy rotation - einige beamer waren leider fehlerhaft eingestellt und das bild war daher etwas verzerrt.
ab ca 0:00 war der laden ziemlich leer.
in München gibt es auch eine opening party - diese ist aber eine geschlossene veranstaltung für geladene Gäste- falls einer von euch bei black sheep in münchen war ist ihm evtl aufgefallen daß einige leute VIP bändchen an den handgelenken hatten.
Die Homebase Lounge (http://www.homebase-berlin.com/) ist die offizielle Berlinale Lounge. Die werben besonders mit "rundumgespannten Laken / Leinwandstoff "
.
n München gibt es auch eine opening party - diese ist aber eine geschlossene veranstaltung für geladene Gäste
das war(en) von der Verleihfirma von Black Sheep eingeladene Menschen, die danach noch auf einer „firmeneigenen“ party waren. mein „informant“
war da naemlich auch eingeladen ![]()
Am 21.08.2007 13:35 , mm_tid schrieb:
Die Homebase Lounge (http://www.homebase-berlin.com/) ist die offizielle Berlinale Lounge. Die werben besonders mit "rundumgespannten Laken / Leinwandstoff ".
""das war(en) von der Verleihfirma von Black Sheep eingeladene Menschen, die danach noch auf einer “firmeneigenen” party waren. mein “informant”
war da naemlich auch eingeladen
“”
naja zumindest stand auf den VIP bändchen “rosebud” - die lagen einen tag später hier und da auf dem boden rum
; P
homebase ist laut website in der Köthener Straße 44, 10963 Berlin - vom cinemaxx am DB haus vorbei dann irgendwo umme ecke / seitenstrasse - eher undergroundig nicht so exclusiv die lage
Am 22.08.2007 15:10 , Jay schrieb:
homebase ist laut website in der Köthener Straße 44, 10963 Berlin - vom cinemaxx am DB haus vorbei dann irgendwo umme ecke / seitenstrasse - eher undergroundig nicht so exclusiv die lage
dank dir.
naja, is ja eh druff geschissen…wer will schon auf laken sitzen, auf denen man nur mit persönlicher empfehlung sitzen darf? ![]()
dat sind dann doch sicher privatlaken…und das find ich dann eigentlich nich so lecker! ![]()
@zornlamm
Ich glaube da verwechselst du jetzt die Party in München mit der in Berlin. Die in München war für geladene Gäste und die in Berlin für alle mit einer Karte für den Eröffnungsfilm. Wenn man in Berlin also auf Laken sass, dann waren das bestimmt keine “Privatlaken”. 
Eine Ergänzung noch zu Hamburg: Dort erschienen (zumindest für die Zuschauer) unerwartet zu NimmerMeer die Darsteller Rolf Becker und Manni Laudenbach sowie der Kameramann Felix Novo de Oliveira.
Die beiden Darsteller haben sich darüber gefreut, dass sie in dieser Produktion mitspielen durften. Und der Kameramann erzählte kurz vom Ablauf beim Studentenoscar.