Die Frage: Wer hat den Film Hyena, also den Slang gut oder einigermaßen verstanden?
Ich habe auf der Arbeit hin-und-wieder Kontakt mit Engländern u.a. Erdenbewohnern, insbesondere die Engländer geben sich meist wenig Mühe langsam und deutlich zu sprechen. Ich habe große Probleme die zu verstehen.
Wie eignet man sich da ein besseres Gefühl für an? Bzw. wie seid Ihr da reingekommen?
Klar lautet die Standart Antwort hier „Auslandsaufenthalt“ und mit den „Aboriginals“ in Kontakt kommen.
Gibt es noch andere Möglichkeiten sich hier zu verbessern?
Meine Bitte wäre, wenn Ihr zukünftig Reviews schreibt, ob ihr so etwas wenn möglich irgendwie mit angeben könntet. Also wenn ein Film im FFF-Katalog quasi vorgibt in Englisch OV zu sein, dort aber irgendeine Alien-Sprache zur Kommunikation verwendet wird.
Und nein, ich besitze keinen Babbelfisch, aber mehrere Handtücher!
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: lexx am 31.08.2015 15:54 ]
Das Problem ist mir nur allzu bekannt, daher habe ich Hyena von vornherein ausgespart, wenn auch mit Bedauern, da mich dieser Film thematisch sehr interessiert hätte. Aber ich mag keine Filme, bei denen ich 70 bis 80 Prozent der Dialoge nicht verstehe. Hier denke ich z.B. mit Grauen noch an Kill List zurück. Den habe ich mir dann tatsächlich ausnahmsweise auf Deutsch gegönnt, als die BluRay rauskam. Sicher, die Dialoge waren überwiegend nicht so wichtig, trotzdem war es ein reines Frusterlebnis. Wie wohltuend hob sich da dieses Jahr Tale of Tales hervor, (nicht nur) was die Verständlichkeit des Gesagten angeht. Eine Möglichkeit, das Problem zu verbessern, habe ich leider auch noch nicht gefunden, zumal es ja nicht immer dieselbe Art des Genuschels (Cockney-Englisch, Südstaatenslang etc. etc.) ist.
Die Frage: Wer hat den Film Hyena, also den Slang gut oder einigermaßen verstanden?
Meine Bitte wäre, wenn Ihr zukünftig Reviews schreibt, ob ihr so etwas wenn möglich irgendwie mit angeben könntet. Also wenn ein Film im FFF-Katalog quasi vorgibt in Englisch OV zu sein, dort aber irgendeine Alien-Sprache zur Kommunikation verwendet wird.
Es gab eigentlich weit vor Festival Start in diversen Reviews genügend Hinweise auf den schwierigen Slang:
Zitat1:
„Zugegebenermaßen mag der auch in diesem Film stark ausgeprägte „East London“ Slang, dem der Zuschauer ausgesetzt ist, nicht jedermanns Sache sein,…“
Zitat2:
„Insofern ist das Thema altbekannt, der London-Cockney-Slang wie immer schwer zu verstehen und die wunderbar brutalen „Hackfressen“ immer gern gesehen.“
Es gab eigentlich weit vor Festival Start in diversen Reviews genügend Hinweise auf den schwierigen Slang:
Du hast recht und ich muss meine Bitte konkretisieren. Bitte diesen Hinweis im Fazit des Reviews wiedergeben. Ich persönlich lese quasi vor dem Festival nur die letzten Zeilen eines Reviews, welches häufig nur das Fazit eines Films wiedergibt. Nach dem Festival lese ich einige Reviews noch mal komplett.
Meine Bitte für das Fazit (ohne jeden Hinweis auf den Plot) hier auf der Seite ein eigenes Feld zur Verfügung zu stellen, ist man bislang nicht nachgekommen (nicht schlimm).
Ich bin da recht empfindlich, möchte am liebsten gar nichts über einen Film wissen, aber so ganz ohne geht beim großen Festival halt nicht - nur bei den (White) Nights.
Meine Bitte wäre, wenn Ihr zukünftig Reviews schreibt, ob ihr so etwas wenn möglich irgendwie mit angeben könntet. Also wenn ein Film im FFF-Katalog quasi vorgibt in Englisch OV zu sein, dort aber irgendeine Alien-Sprache zur Kommunikation verwendet wird.
Und nein, ich besitze keinen Babbelfisch, aber mehrere Handtücher!
Hab ich in meiner (früh veröffentlichten!) review gemachht !!!
Obwohl ich mit dem slang auch so meine Probleme habe (eine Freundin aus England die den slang nie richtig losgeworden ist, verstehe ich noch heute manchmal nicht) konnte ich fast alle Dialoge in „Hyena“ verstehen. Mit anderen Filmen die auf diesem Slang herumreiten ging es mir da aber auch nicht immer so.
Selbst hab ich übrigens häufig große Probleme die AUSTRALIER zu verstehen…
PS: Eben erst die Bitte gelesen, den Hinweis im Fazit unterzubringen… naja, schauen wir mal ob ich mir das bis zum nächsten mal merken kann
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Alexander am 31.08.2015 18:44 ]
Aus meiner Sicht eine Frage der Gewöhnung. Ich brauche meistens so 5 Minuten um reinzukommen, wenn man vorher nen amerikanischen Slang gehört hat.
So hab ich bei Hyena in den ersten Minuten (Kneipe) fast überhaupt nichts verstanden, danach fast alles.
Insofern schau mehr (vielleicht auch zeitnah) Filme oder Serien die diesen Sprachgebrauch haben. Das hilft mir sehr.
Na da bin ich ja gespannt. Mein Freund (Suedenglaender) ist zuversichtlich, dass ich den Film gut verstehen werde, da wir einige Bekannte mit diesem Akzent haben (allerdings sind da keine Gangster oder coole Polizisten dabei) und im Trailer spricht der eine ja von “bruthers”, was ja jetzt eher nordenglisch waere und die find ich dann schon schwierig zu verstehen. Mal sehen.
Das texanische Südstaaten Genuschel mancher US amerikanischer Schauspieler stellt häufig auch eine sehr große Hürde dar. Ich erinnere mich da z.B. an den “Killer Inside Me”.
Und wenn ein John Jarratt im feinsten Aussi Slang seine Worte fast musikalisch in Quietschlaute verwandelt, dann würde ich mir manchmal selbst für die englische OV englische UT wünschen. @lexx: Die Idee mit dem Warnhinweis (Slang inside) am Ende eines Reviews würde ich somit auch begrüßen!
@Michaela: Ich bin gespannt wie Du den Slang in Hyena verstehen wirst, denn es ist weder Nordenglisch noch Südenglisch, sondern klassisches Londoner Ostenglisches Cockney. Aber Du hast ja bis Donnerstag noch Zeit zum Üben, grins!
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: meiklsan am 01.09.2015 21:13 ]
Ich habe v.a. Probleme mit nordenglischen Akzenten (Manchester, Liverpool). “Life on Mars” und “Ashes to Ashes” sind deshalb die einzigen Serien, die ich komplett mit (englischen) Untertiteln geschaut habe.
Die Eröffnungssequenz ist bei HYENA echt brutal, was die Sprache angeht. Habe gerade mal ein paar Fetzen verstanden. Was nicht unbedingt nur mit dem Slang zu tun hat, sondern auch mit der Hektik, Lautstärke, dem generellen Chaos der dort vermittelten Situation.
Später wird das alles etwas “ruhiger” und damit auch besser verständlich. Dann gingen bei mir nur noch ein paar Details unter. Das verständlichste Englisch sprechen im ganzen Film aber auf jeden Fall die ganzen Immigranten
Also verstanden hab ich ihn ziemlich gut. Fand nur die story insgesamt nicht so gut und dann ist der Film auch noch ploetzlich aus. Aber lauter alte Bekannte (Doghouse und Lesbian Vampire Killers) haben mitgespielt.
Also ich hatte nach den Beiträgen hier ja auch ein bißchen bedenken, hab dem Film aber auch größtenteils gut verstanden.
Da hier ja auch einige den Vergleich mit Kill List gebracht haben (den ich damals viel schlechter verstanden habe) fand ichs nur lustig, dass bei Hyena wieder 2 Schauspieler von Kill List dabei waren.
Ich schaue Filme fast ausschließlich im Original (meist englisch) und hatte anfangs vor allem mit Gordon Brown (der Cop mit der Brille) meine Verständnisprobleme, insgesamt fand ich HYENA aber dann doch überraschend gut verständlich.
Allgemein denke ich, man sollte nicht unbedingt den Anspruch haben, jeden Satz zu verstehen, sondern eher einen Film im Gesamten auf sich wirken lassen, die wichtigen Plot Points erschließen sich ja meist aus dem Kontext.
Die Essensgespräche in KILL LIST habe ich seinerzeit so gut wie gar nicht verstanden – war trotzdem einer der besten Filme des Jahrgangs.
Und ROBOCOP z. B. habe ich zum ersten Mal in einem Kino in Frankreich gesehen – auf französisch ohne Untertitel mit mittelguten Sprachkenntnissen – und fand ihn trotzdem sofort großartig.