Habe gestern K-20 geschaut und war überrascht wie treffend dieser Film im Programmheft beschrieben wird
. Ein sehr unterhaltsamer Film, der in der Tat immer den richtigen Ton trifft und schnell seine Atmosphäre entfaltet. Review folgt evtl.
Am 11.08.2009 13:45 , Frank schrieb:
Review folgt evtl.
Das wollen wir doch hoffen! ![]()
Nun issi da, und man möge mir die Länge verzeihen, meine Review zu K 20.
Eine Anmerkung muß ich dennoch hier anbringen. Einen Film wie diesen mit einer Länge von 135 Min. innerhalb des FFF auf 23 Uhr 30 zu legen; das geht ja gar nicht! Und das gleich in drei Städten! Bleibt zu hoffen, das sich etwas “normales” Publikum in diesen schönen Film verirrt. 
Hi Frank.
Vielen Dank für Dein ausführliches Review. Konnte mich dadurch richtig gut in den Film hineindenken.
Habe mir einen Kauf der Scheibe bisher gespart, werde ihn jetzt aber dank Deiner Worte am FFF first time sichten. In FFM läuft er zudem am Anfang einer harten Kinowoche und am Anfang eines harten Kinotages. Also beste Voraussetzungen.
Focus Asia ist zwar leider auch dieses Jahr nicht das frischeste, aber doch eines der Stärksten!
Kann mich der Rezension nur anschließen, habe 7,5 Punkte gegeben.
Die Bewertung wäre noch höher, wenn nicht das Potential des “alternate history”-Szenarios IMHO viel zu wenig ausgereizt worden wäre.
Weiß man eigentlich, wie erfolgreich der Film in Asien war? Denn Franchise-Potential wäre hier sicherlich vorhanden und ich würde mich über weitere K-20-Filme freuen. 
P.S.: Übrigens, an Hollywood-Vergleichsfilmen fielen mir während des Guckens spontan Nolans “Batman”-Filme und “Prestige” ein, ein bißchen vielleicht auch “V wie Vendetta” (wenn auch eher als Gegenpol zur “K-20”-Handlung).
Aussagen über den Erfolg des Films in Asien habe ich bisher nicht gefunden, dafür aber einen interessanten Artikel aus der “Japantimes”, in der Direktor Shimato Sato (weiblich) zu Wort kommt und ein paar interessante Informationen zur Produktion des Films allgemein liefert. Foto von ihr ist auch dabei. Der Artikel ist in Englisch, zufinden unter diesem Link K-20 Japantimes
Am 01.09.2009 13:08 , Ralf schrieb:
Weiß man eigentlich, wie erfolgreich der Film in Asien war? Denn Franchise-Potential wäre hier sicherlich vorhanden und ich würde mich über weitere K-20-Filme freuen.![]()
In Japan hat er erfreuliche $21 Millionen umgesetzt, das reicht für Platz 26 in den Jahrescharts 2008 (Quelle: Boxofficemojo). Die weiteren Starts in Asien fallen dagegen nicht weiter auf.
Danke, das läßt ja durchaus hoffen.
Meine erste Assoziation mit dem Film war ja “Shadow und der Fluch des Khan” (ich bin ja auf die Neuverfilmung gespannt). Und das ist nichts schlechtes bei mir. XD “K-20” ist wunderbar abenteuerlich geraten und nutzt die lange Laufzeit auch gut aus. Zwar fand ich ein paar Sachen zu hastig bzw zu sprunghaft erzählt, aber es baut sich doch sehr verständlich auf.
Dass Yoko erst so bierernst ist, später aber für so viele Lacher sorgt, mutet da schon komisch an. Aber die Figuren sind allesamt recht liebenswert gestaltet, das hat mir gefallen. Wenn man drüber nachdenkt, könnte man den Film sicherlich straffen, um den eigentlichen Plot (den Diebstahl des Tesla Apparates) zu erzählen. Hier sind es aber grade die Ablenkungen, die zu gefallen wissen. Wie z.B. auch die Kinder und die Gesellschaftskritik (Stichwort arm reich).
Das Tempo stimmt einfach. Sowohl bei der Action, als auch in den Dialogen. Ich hab nur die dt. Synchro geschaut (bevor mir ein Purist irgendwas erzählt) und konnte da schon oft genug grinsen. Der Schlagabtausch funktioniert über Muskelkraft und… Zungenfertigkeit. XD
Das Ende konnte mich überraschen, obwohl ich es doch irgendwie schon erwartet hatte, das war komisch, vorher schon Recht zu haben. Aber hier geht es auch gar nicht um eine ungeheure Enthüllung. Man soll einfach Spaß haben, wenn Heikichi sein Training aufnimmt (das Handbuch der Diebe ist einfach zu cool) und wenn es dann zur Sache geht.
Die Sets und Kostüme haben mir auch extrem gefallen. Aber ich muss sagen, ich empfand den Film nicht als “typisch asiatisch”. Ich fand, es gab so manche Anlehnung an Hollywood (was ich wiederum nicht negativ meine).
Bonuspunkte, weil eine Frau auf dem Regiestuhl saß. Das wahr ehrlich gesagt die größte Überraschung.
Man sollte schon etwas Sitzfleisch mitbringen, weil es eben über 2 Stunden sind, da ist man schon manchmal versucht sich ablenken zu lassen, was aber schade wäre, da grade hier die kleinen Details ziemlich liebevoll sind und den Unterhaltungswert enorm steigern.