Letzter Film, den ich gesehen habe

Grade auf der großen Leinwand gesehen: WAVES, von Trey Edward Shults. Kein Horror und doch sehr harter Stoff, hat mich aufgrund der Erzählstruktur ein wenig an PLACE BEYOND THE PINES erinnert.
Die Geschichte einer afroamerikanischen Mittelschichtsfamilie, visuell beeindruckend, tolle Kameraführung, großartig gespielt. Emotional sehr aufwühlend und diesbezüglich dann doch der reine Horror. Eine Indie-Perle, die in einer besseren Welt Preise noch und nöcher abräumen würde.
Und für musikalische Genießer: für den Score zeichnet großen Teils Trent Reznor von den Nine Inch Nails verantwortlich, und das hört man auch. 8,5/10!
Allerdings empfehle ich hier wenigstens die untertitelte Originalfassung…

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Waves lief hier in Köln vor Corona schon in einer Preview und ich kann den auch sehr empfehlen.

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Waves will ich auch sehen! In der letzten Awardsaison hab ich gleich bei mehreren Pundits gelesen, dass sie dem Film eine gescheite Oscarkampagne gewünscht hätten…

Ich habe mir auf Amazon Prime den Arthouse-Liebesfilm Theatre: A Love Story angesehen. Vor ein paar Tagen habe ich mich auf Douban Movies durchgeklickt und zufällig gesehen, dass der ziemlich gute Bewertungen dort hatte. Dann habe ich den Film plötzlich auf Prime gesehen und recherchiert. Ähnlich wie Netflix hat sich Amazon hier die weltweiten Vertriebsrechte gesichert und den Film zeitgleich mit dem japanischen Kino-Release bereitgestellt. Darum gibt es auch keine Synchro. :slight_smile: Ist das erste Mal für Amazon mit einem japanischen Film.

Aber… ich bin bei meiner Bewertung eher an der IMDb oder Letterboxd dran. Der Film ist typisch japanisch, sehr independent, komische Figuren und anfangs sympathisch. Aber, der Film ist viel zu lang und das Verhalten der Figuren teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Die erste halbe Stunde würde ich so sagen, 7/10, vielleicht 8/10 mit Bonus… Aber dann… viel, viel zu lang für die Geschichte, die erzählt wird… eher so 5/10… aber vielleicht nochmal einen Extrapunkt weil Mayu Matsuoka hübsch ist und der Film nicht ganz so schlecht dasteht. Immerhin will ich ja, dass ihr euch den alle anseht.

Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass ich sowieso Arthouse eher mag als Splatter. Ich glaube auf dem FFF käme dieser Film überhaupt nicht gut an. Obwohl ich glaube, dass auf dem FFF viele Arthouse-Fans unterwegs sind… Einfach viel zu lang.

In etwa wie The Gangster, The Cop, The Devil, aber ernster.

Der Ma Seok Do ist zur Zeit ganz gut im Geschäft. War auch in der Serie Bad Guys zu sehen.

Wobei sein Name ja Ma Dong-seok ist und der Rollenname in The Outlaws Ma Seok-do.

Na immerhin wusste ich, dass er Ma heisst und erkenne ihn. :sunglasses::grin:

Da nun auf Netflix habe ich mir Scary Stories to Tell in the Dark angesehen. Unterhaltsamer, kurzeiliger Film. Außerdem habe ich mir den Kurzfilm Drum Wave von der Relic-Regisseurin Natalie Erika James angesehen.

Gestern Abend im Kölner Filmpalast lief Inception. Herrgott ist das ein toller Film. Ja da gibt es ein paar Logiklöcher, aber ich fühle mich so unglaublich gut unterhalten. Wann kommt denn endlich Tenet? So langsam hab ich den Trailer öfter gesehen als den zu Scary Stories to tell in the Dark.

Tenet wurde auf unbestimmtes Datum verschoben. Leider :sob:

Nicht ganz:

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Cool. Sogar vor dem USA Start wie’s ausschaut. Wer hätte das gedacht das sowas mal passiert.

In den USA haben wohl noch nicht genügend Kinos auf, während man hier sehnsüchtig auf Stoff wartet.

Habe mir nun #Alive angesehen. Es gibt in dem Film ein Wiedersehen mit Chapaguri aus Parasite, dass in den deutschen Untertiteln, glaube ich, Ram-Don genannt wird. Im Koreanischen werden die Nongshim-Marken Chapagetti und Nuguri zusammengeführt, während man für Ram-Don einfach die Nudelbegriffe Ramyeon (Ramen) + Donburi genommen hat.

Der Anfang des Films ist etwas Oldschool von der Musik und dem Intro her. Junwoo streamt gerne und spielt Videospiele. Plötzlich bricht dann die Zombieapokalypse aus während er alleine zu Hause ist und Eltern und Schwester unterwegs sind. Fortan steckt er in seinem Apartment fest.

Könntest du auf die Logiklöcher näher eingehen? Danke.

Zweitsichtung von Scary stories to tell in the dark - läuft grad auf netflix.

Mein Teenie entdeckt grad den Reiz von Horrorfilmen. Klar, dass ich mitschau. Find’s auch interessant, was bei ihr wirkt, was bei mir, bei beiden und was nicht.

Scary stories - war im Nachhinein, finde ich, weniger als Abschlussfilm geeignet. Ist doch eher auf die jüngere Generation ausgerichtet. Die einzelnen Gruselgeschichten sind gut in Szene gesetzt, bei den visual effects merkt man del Toros Einfluss. (Was jetzt einem jüngeren Zuschauer, der del Toro nicht kennt, wahrscheinlich nicht auffällt). Aber grade die visual effects, hier vor allem bei den düsteren Szenen, tragen viel zur Atmosphäre des Films bei.

Die Charaktere sind ganz ok, Stellaaaah ! Augiee! war dann nicht mehr ganz so nervig, wie nach 50x Trailer schaun. (und was wurden wir damit gequält, Trailer auf deutsch, Trailer auf Englisch).

Mein Kind fand die Geschichte um den Zeh am ekligsten, ich die Spinneneiterstory, die für uns beide extrem eklig war. Und ja, ich lass mich gerne von jump scares erschrecken, auch wenn die sich schon meilenweit ankündigen. Meist lassen die mein Kind unbeeindruckt oder wir schreien im Doppelpack. :blush:

Für die Qualität eines Films spricht auch, wenn das Handy tatsächlich nicht berührt wird, wie bei Shining oder Kingdom (Film). Kam hier nicht vor, weil man grade bei der Spinnenszene Schauspieler checken musste. Auch ne Methode, sich dem Schrecken zu entziehen. :sunglasses::joy:

Du meinst Ramen und Udon. Donburi hat mit Nudeln nichts zu tun

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Ah, ja. Stimmt natürlich.

Wie kommen Cobb und Saito am Ende ohne „Kick“ aus dem Limbo zurück? Warum sind Cobbs Kinder augenscheinlich keinen Tag gealtert (doch ein Traum?)? Warum ist Saito im Limbo zum alten Mann geworden, Cobb aber nicht? Warum scheint Fisher eigentlich Saito nicht zu kennen, obwohl die beiden die laut Story größten Firmen im Energiesektor führen?

Nicht falsch verstehen, ich liebe den Film.

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