Letzter Film, den ich gesehen habe

Na immerhin wusste ich, dass er Ma heisst und erkenne ihn. :sunglasses::grin:

Da nun auf Netflix habe ich mir Scary Stories to Tell in the Dark angesehen. Unterhaltsamer, kurzeiliger Film. Außerdem habe ich mir den Kurzfilm Drum Wave von der Relic-Regisseurin Natalie Erika James angesehen.

Gestern Abend im Kölner Filmpalast lief Inception. Herrgott ist das ein toller Film. Ja da gibt es ein paar Logiklöcher, aber ich fühle mich so unglaublich gut unterhalten. Wann kommt denn endlich Tenet? So langsam hab ich den Trailer öfter gesehen als den zu Scary Stories to tell in the Dark.

Tenet wurde auf unbestimmtes Datum verschoben. Leider :sob:

Nicht ganz:

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Cool. Sogar vor dem USA Start wie’s ausschaut. Wer hätte das gedacht das sowas mal passiert.

In den USA haben wohl noch nicht genügend Kinos auf, während man hier sehnsüchtig auf Stoff wartet.

Habe mir nun #Alive angesehen. Es gibt in dem Film ein Wiedersehen mit Chapaguri aus Parasite, dass in den deutschen Untertiteln, glaube ich, Ram-Don genannt wird. Im Koreanischen werden die Nongshim-Marken Chapagetti und Nuguri zusammengeführt, während man für Ram-Don einfach die Nudelbegriffe Ramyeon (Ramen) + Donburi genommen hat.

Der Anfang des Films ist etwas Oldschool von der Musik und dem Intro her. Junwoo streamt gerne und spielt Videospiele. Plötzlich bricht dann die Zombieapokalypse aus während er alleine zu Hause ist und Eltern und Schwester unterwegs sind. Fortan steckt er in seinem Apartment fest.

Könntest du auf die Logiklöcher näher eingehen? Danke.

Zweitsichtung von Scary stories to tell in the dark - läuft grad auf netflix.

Mein Teenie entdeckt grad den Reiz von Horrorfilmen. Klar, dass ich mitschau. Find’s auch interessant, was bei ihr wirkt, was bei mir, bei beiden und was nicht.

Scary stories - war im Nachhinein, finde ich, weniger als Abschlussfilm geeignet. Ist doch eher auf die jüngere Generation ausgerichtet. Die einzelnen Gruselgeschichten sind gut in Szene gesetzt, bei den visual effects merkt man del Toros Einfluss. (Was jetzt einem jüngeren Zuschauer, der del Toro nicht kennt, wahrscheinlich nicht auffällt). Aber grade die visual effects, hier vor allem bei den düsteren Szenen, tragen viel zur Atmosphäre des Films bei.

Die Charaktere sind ganz ok, Stellaaaah ! Augiee! war dann nicht mehr ganz so nervig, wie nach 50x Trailer schaun. (und was wurden wir damit gequält, Trailer auf deutsch, Trailer auf Englisch).

Mein Kind fand die Geschichte um den Zeh am ekligsten, ich die Spinneneiterstory, die für uns beide extrem eklig war. Und ja, ich lass mich gerne von jump scares erschrecken, auch wenn die sich schon meilenweit ankündigen. Meist lassen die mein Kind unbeeindruckt oder wir schreien im Doppelpack. :blush:

Für die Qualität eines Films spricht auch, wenn das Handy tatsächlich nicht berührt wird, wie bei Shining oder Kingdom (Film). Kam hier nicht vor, weil man grade bei der Spinnenszene Schauspieler checken musste. Auch ne Methode, sich dem Schrecken zu entziehen. :sunglasses::joy:

Du meinst Ramen und Udon. Donburi hat mit Nudeln nichts zu tun

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Ah, ja. Stimmt natürlich.

Wie kommen Cobb und Saito am Ende ohne „Kick“ aus dem Limbo zurück? Warum sind Cobbs Kinder augenscheinlich keinen Tag gealtert (doch ein Traum?)? Warum ist Saito im Limbo zum alten Mann geworden, Cobb aber nicht? Warum scheint Fisher eigentlich Saito nicht zu kennen, obwohl die beiden die laut Story größten Firmen im Energiesektor führen?

Nicht falsch verstehen, ich liebe den Film.

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Alles im Lot, ich war nur neugierig :smiling_face_with_three_hearts: :blush: :crazy_face:

THE GATE
Gerade erhalten und gleich gesehen. Spaßiger 80er Teenie Horror Fun. @todaystomorrow Kann Dir da nur zustimmen was den Charme der Produktion angeht. Auch mit dem jungen Cast -Stephen Dorff, kaum zu glauben, spielt sogar recht passabel. Aber natürlich ist der Film trotz nettem Cast, ordentlicher Chemie und viel Spaß beim Dreh kein Schauspielkino sondern letztlich netter Trash mit interessanten Effekten. Ich fand die Größenverhältnisse interessant. Sowieso niedlich gruselig die Viecher. Hatte kurz in die Bildergallerie von hinter den Kulissen geschaut und offenbar haben sie die Größeneffekte auf anderem Weg erreicht als ich vermutet hätte…Fing ja alles ganz FSK 12 mäßig sehr laid back an ( ich musste so schmunzeln, wie der Typ diesen „toten“ Stoffhund durch die Gegend trägt.) und bietet im Verlauf einige unerwartet krasse Effekte.:scream: Ich wünschte ich hätte den Film damals 1986 gesehen, so wie seinerzeit z.B. Poltergeist oder Nightmare on Elm Street. Man kann dann so schön die Erinnerung abrufen wie man sich dabei gefühlt hatte. Mit heutigem Filmwissen und allgemeiner Reife sehe ich solche Filme dann doch mit…hm, ja mit gewissem Abstand irgendwie und das reduziert natürlich auch subjektiv die Gesamtqualität des Erlebnisses. However, das Bonusmaterial zum Making of, Effekte usw. ist sicher noch ganz interessant und werde ich mir auf jeden Fall mal geben.

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Initial D
Regie: u.a. Andrew Lau
2005, CN/HK
mit Jay Chou

Rennfahrerfilm. Werbefilm für Toyota, eingestreute Liebesgeschichte. Cooler Dad. Typische asiatische side kicks (ihr wisst schon, die mit dem übertriebenen overacting :wink: ). Basiert auf einem japanischen Manga. War ganz unterhaltsam, tolle Aufnahmen. Wer driftende Autos mag und GTA spielt,kann durchaus seine Freude an dem Film haben.

Was mich anfänglich gestört hat ist, dass die alle Chinesisch sprechen, obwohl der Film in Japan spielt. Danke FFF, dass man allmählich asiatische Sprachen voneinander unterscheiden kann, auch wenn man kein Wort versteht. :joy::joy:

Deerskin, leider nicht so mein Fall heute im Lichtspiele Kalk in Köln. Eigentlich könnte ich durchweg das Review von Mario bei ofdb zitieren. Gebe aber nur 5 anstatt 6 Punkte.

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Die verrückte Welt der Hörnchen. Mega gute Tierdoku. 10/10

Official Secrets. In manchen Szenen vielleicht etwas zu didaktisch, insgesamt aber spannend umgesetzt. Vor allem Keira Knightley und weitere bekannte Gesichter (Der englische Patient, The Eleventh Doctor, Mycroft aus Elementary, der Rennfahrer @ Downton Abbey, Lord Varys und die Giftmischerin aus Game of Thrones) machen den Film sehenswert. Erscheint, wenn ich mich richtig erinnere, diese oder nächste Woche auf Netflix.

INCEPTION – Re-Release anlässlich des 10-jährigen Jubiläums mit spoilerfreien Special zu TENET und auch einem kurzen INCEPTION Feature. Interessant, dass alle Mitwirkenden inklusive Nolan selbst immer wieder ansprechen, wie wichtig es Nolan sei, möglichst alle Effekte „in camera“ zu realisieren. Nolan meinte dazu (zu recht), dass ein Film wie INCEPTION ansonsten auch aufgrund der Computereffekte viel schneller altern würde. Das konnte man im Anschluss mit zehn Jahren Abstand nur bestätigen: Der Film wirkt frisch und zeitlos wie beim ersten Mal.

Christopher Nolan schaffte 2010 mit INCEPTION etwas, das seit dem Etablieren der sogenannten „Blockbuster“ nur wenigen Filmen gelungen ist – einen komplexen, intelligenten, sowohl storytechnisch als auch gedanklich durchaus fordernden Film zu machen, der von einem großen Studio produziert und ohne größere Eingriffe veröffentlicht wird, mit einer ganzen Handvoll hervorragender Schauspieler (nicht: Stars) in Haupt- und Nebenrollen und mit Actionszenen sowie einer bildgewaltigen Filmsprache, die das Kino der nächsten Jahre nachhaltig prägen sollte. Außer MATRIX zehn Jahre zuvor muss man lange nachdenken, welchem Werk dies sonst gelang.

INCEPTION ist natürlich – wie die meisten Science-Fiction-Filme – nicht ohne Fehler, man muss sich schon auf die (Traum-)Logik des Films einlassen, dann aber kann man satte zweieinhalb Stunden lang mit offenem Mund dasitzen und dieses Meisterwerk mit fast allen Sinnen genießen. Und darf am Ende auch zehn Jahre später noch darüber spekulieren, was von all dem nun Wirklichkeit und was Traum war.

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