Letzter Film, den ich gesehen habe

So, dann gab es heute bei mir noch Montana Sacra - Der heilige Berg von A.Jodorowsky aus dem Jahre '73. Sah ihn in dem seehr kleinen B-Movie Kino in HH St.Pauli.
Hmmm…tjaaa…
Hat mit Robocop nicht viel gemein - außer das es auch ein Film ist :laughing:

Mir fehlen ein wenig die Worte. In der ersten Hälfte dieses knapp zwei stündigen Films wird quasi gar nicht gesprochen, in der zweiten Hälfte sehr wenig. Die Musik ist klasse, meditativ-hypnotisch. Obwohl er mir nicht so zusagte, habe ich mich seltsamerweise nicht gelangweilt. Kein Film, der dazu gemacht ist nur über den Verstand zu wirken - immerhin.

Von Jodorowsky gibt es ja auch Comics; die sind auch nicht so mein Ding…

Sah gerade Dallas Buyers Club im OT. Und das sollte man auch tun. Die Originalfassung wählen. Die Untertitel stören hier nicht, da die Dialoge längenmäßig nicht ausufern und der texanische Slang/Humor ist einfach herrlich. Die Oscarauszeichnungen sowohl für McConaughey als auch für Jared Leto sind absolut nachvollziehbar. Selbiges gilt in meinen Augen jedoch nicht für den Best Picture Oscar.

DBC besticht durch intensives Schauspiel und eine bedrückend - beklemmende Atmosphäre, die geschickt durch texanischen Humor, bzw. durch eine Art Situationskomik? aufgelockert wird.
Die dramaturgischen Spitzen sind etwas seicht (ist wohl der Entscheidung geschuldet, den Focus auf den Figuren zu belassen und sowohl das “Homosexuellen Hass” Thema als auch die Auseinandersetzungen mit der FDA auf Sparflamme zu bearbeiten; auf letzteres bezogen war DBC ein wenig redundant). Der Charakter von Jennifer Garner war zu passiv angelegt.

Alles in Allem ein berührender (nicht tragischer), sehr empfehlenswerter Film mit Nachwirkung.

Zur Vorbereitung aufs kommende Wochenende:

Dead Snow {2009, Tommy Wirkola}
Einsame Hütte irgendwo im norwegischen Hinterland, viel Schnee, eine Gruppe junger Urlauber und Nazizombies.
Klingt vielversprechend, macht auch einen Heidenspaß. Spaßige Charaktere, gute Sprüche, Blut und gute Abgänge.

7,5/10

Star Trek Into Darkness

Das Prequel mochte ich ja ganz gerne, als Popcorn-Kino. Allerdings schwächelt der neue Ableger mehr. Ich hatte eine größere Bedrohung erwartet, aber das Finale war dann ziemlich schwach… vor allem weil es ähnliche Szenen ständig gibt. Dafür über 2 Stunden Aufbau? Außerdem gab es einige überflüssige bis peinliche Szenen (Spocks Beziehungsprobleme). Gefallen haben mir wieder die Schauspieler, vor allem Benedict Cumberbatch als Khan war ein Genuss. Für ihn alleine lohnt es sich schon :slight_smile: . Das gleicht dann auch die deutlich vorhandenen Schwächen des Drehbuchs aus. Man hätte aus seiner Rolle mehr machen können.

7/10

Kürzlich habe ich sogar einmal einen deutschen Horrorfilm gesehen, der gar nicht so schlecht gewesen ist. Dabei hat es sich um Robert Sigls Film “Schools out” gehandelt mit einer Fortsetzung. Der erste Film mit der deutschen Synchronisation “Schrei, denn ich werde dich töten”. In der Hauptrolle jeweils die sehr attraktive Katharina Wackernagel. Kennt die jemand überhaupt hier in den Foren?
In diesem Film ging es um eine Abschlussparty, doch für eine Gruppe von Schülern gibt es keinen Grund zum Feiern, denn ein maskierter Killer geistert mordend durch die finsteren Schulkorridore.
Da gab es einige Jahre auch eine Fortsetzung, auch mit der Katharina Wackernagel, aber im Vergleich zum ersten Film war dieser doch sehr langweilig und langatmig.
Gruß Boris aus HH

Scarface auf der großen Leinwand. Und überhaupt zum ersten Mal. Schade, keine Duschszene diesmal. Ich dachte die käme in jedem De Palma vor.
Al Pacino einfach super, cool und lustig. Michelle Pfeiffer mit einer wahnsinns Ausstrahlung wird leider dank des Scripts quasi zur Nebenrolle degradiert - welches übrigens von Oliver Stone stammt. Mit der (Synthie) Musik von Giorgio Moroder hat Scarface wohl auch maßgeblich dazu beigetragen das typische 80er Feeling dieser und ähnlicher Genrefilme seiner Dekade zu prägen.
Hat mir Spaß gemacht und kam mir nicht vor wie knapp drei Stunden.
Besonders die Schlußsequenz umgibt (vor dem Hintergrund heutiger Filmerfahrung) ein Hauch von Trash Feeling, was den Spaß für mich noch erhöht hat.

Need for Speed - 5/10

Armer Aaron Paul. Ich hoffe, das wird nicht die Art von Rollen sein, die er nach seiner unglaublichen Arbeit bei “Breaking Bad” bekommen wird.

Am 18.03.2014 00:14 , Frank schrieb:

Scarface auf der großen Leinwand. Und überhaupt zum ersten Mal. Schade, keine Duschszene diesmal.

Wieso, gibt doch eine nette Szene in der Dusche? :grin:

Am 18.03.2014 06:24 , Lovecraft schrieb:

Am 18.03.2014 00:14 , Frank schrieb:
Scarface auf der großen Leinwand. Und überhaupt zum ersten Mal. Schade, keine Duschszene diesmal.

Wieso, gibt doch eine nette Szene in der Dusche? :grin:

Ahh…hab kurz gebraucht, um den zu checken. Sehr gut! :laughing:

Boudy Double mit Melanie Griffith. Die meiste Zeit über erstaunlich spannungsarmer Thriller, mit interessantem Ansatz, der das Kino selbst reflektiert. Viel Voyeurismus, ein bisschen Pornomilieu… Der Plot Kniff ist im Grunde ganz gut, jedoch ziemlich früh abseh-bzw. erahnbar. Schauspielführung hat man bei De Palma auch schon besser gesehen.
Auch wenn er zum Ende hin etwas komplexer wird, bleibt das Gefühl, das hier vieles nicht richtig funktioniert hat.
Die Schlussszene war dann tatsächlich eine Duschszene und auch die wirkte etwas aufgesetzt und halbherzig “rangehängt”.

Fruitvale Station - 8,5/10

Toller Film, der während der Awards Season mehr Beachtung verdient hätte. Ein Film, der wütend macht.

A Long Way Down - 7/10

Definitiv nicht die beste Nick-Hornby-Verfilmung, aber seine Bücher sidn einfach so gut, dass es schwer fällt, die Verfilmung komplett in den Sand zu setzen. Die tolle Besetzung rettet diesen Film über den Durchschnitt.

Am 20.03.2014 01:11 , ArthurA schrieb:

Fruitvale Station - 8,5/10

Toller Film, der während der Awards Season mehr Beachtung verdient hätte. Ein Film, der wütend macht.

A Long Way Down - 7/10

Definitiv nicht die beste Nick-Hornby-Verfilmung, aber seine Bücher sidn einfach so gut, dass es schwer fällt, die Verfilmung komplett in den Sand zu setzen. Die tolle Besetzung rettet diesen Film über den Durchschnitt.

Hallo. Wo gesehen?

Pressevorführungen

A Long Way Down {2014, Pascal Chaumeil}
Dramödie um vier Menschen, die Suizid begehen wollen. Kommt leider ziemlich seicht daher, ist viel zu glatt, um als echtes Drama durchzugehen. Der Humor und die Sprüche sind manchmal gelungen, oft aber auch sehr flach. Der Film plätschert so vor sich hin ohne richtige Spannungskurve. Imogen Pooths kann schauspielerisch richtig überzeugen. Toni Collette, Aaron Paul sind irgendwie einfach nur dabei und Pierce Brosnan nervt eher mit seiner Art.
4/10

Am 20.03.2014 09:27 , bewitched240 schrieb:

A Long Way Down {2014, Pascal Chaumeil}
Dramödie um vier Menschen, die Suizid begehen wollen. Kommt leider ziemlich seicht daher, ist viel zu glatt, um als echtes Drama durchzugehen. Der Humor und die Sprüche sind manchmal gelungen, oft aber auch sehr flach. Der Film plätschert so vor sich hin ohne richtige Spannungskurve. Imogen Pooths kann schauspielerisch richtig überzeugen. Toni Collette, Aaron Paul sind irgendwie einfach nur dabei und Pierce Brosnan nervt eher mit seiner Art.
4/10

Berlinale, PV oder Sneak? :wink:

OV-Schneak

Meine letzten Filme auf Blu-Ray waren Texas Chainsaw 3D und Dracula 3D, auch in 3D gesehen auf dem Fernseher meiner Eltern.

TC3D ist ganz brauchbar wenn auch etwas anders zum Schluss hin. Im Prinzip ist es ein normaler Slasher, würde spoilern wenn ich mehr verraten würde. Gesehen hab ich die Unrated von der französischen Blu.

Wie gut dass Dracula 3D auf keinem deutschen Festival lief, so was von Mittelmaß. Die Optik und die Ausstattung ist zwar toll aber total langweilig. Viel Splatter gibt es auch nicht aber immerhin schöne Titten. Der Film nimmt sich viel zu ernst. Erst als Rutger Hauer auftritt wird es interessant. Paar Szenen wirken trashig, wenn bloss der ganze Film so wäre, dann wärs noch lustig gewesen.

Dienstag im Kino hab ich “Man of Tai Chi” gesehen, Keanu Reeves als Bösewicht. Sehr minimalistisch der Film, nicht so opulent wie 47 Ronin. Gab sehr viele Kämpfe aber die Story war zu schwach, vor allem die Ermittlungsarbeit der Polizistin.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Dvdscot am 20.03.2014 10:10 ]

Gothika. Bisher noch nicht gekannt und der Anfang sagte mir ziemlich zu. Aber dann häuft der Film so viele Logiklöcher auf, dass es eine Qual ist. Wirklich schade… letztendlich dann doch nur Durchschnitt.

Und ich habe mir nach vielen Jahren noch einmal The last Samurai gegeben. Ich hatte ihn damals im Kino gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt… hätte ich ihn mal besser nicht erneut geguckt :grin: . Tom Cruise wird ja so als Übermensch inszeniert, das ist unglaublich peinlich mitanzusehen. Der superheldenmäßig kämpfende Amerikaner, der alle umhaut, alles überlebt und nebenbei noch den Japsen was über Ehre beibringt. Eklich. Wobei ich das Setting ansprechend fand, und auch die japanischen Schauspieler mochte ich. Schade drum, dass es trotz der guten Elemente so ein Klischee-Hollywood-Schmu werden musste.

Beide Filme 5/10

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Zwerg-im-Bikini am 22.03.2014 00:34 ]

Am 20.03.2014 10:08 , Dvdscot schrieb:

Wie gut dass Dracula 3D auf keinem deutschen Festival lief, so was von Mittelmaß.

„Mittelmaß“ ist das bislang beste Kompliment, das ich zu diesem Film gehört oder gelesen habe.

Für immer Single? (OT: That Awkward Moment) - 5/10

Einige recht amüsante Momente (insbesondere die “Kostümparty”) und Michael B. Jordan und Miles Teller sind wirklich charmante Darsteller (auch Zac Efron ist nicht so schlecht). Doch die weiblchen Charaktere sind schon beinahe beleidigend eindimensional und am Ende des Films ist einfach viel leere Luft.