Abend
morgen geht es schon los. Mein erstes mal und gleich mal als Helfer aktiv. Ging heute schon los, habe Yoshimasa Ishibashi, den Regisseur von Mirokurôze vom Flughafen abgeholt. Ich war einer von zwei Fahrern. Er hat gleich seine Frau und Mutter mitgenommen. War eine ganz schöne Odyssee so ganz ohne Navi und Ortskentnisse, zum Glück waren noch Betreuer mit die ungefähr wussten wo es lang geht.
Interessante Filme sind:
Cold Fish von Sion Sono (Love Exposure)
Helldriver vom Tokyo Gore Regisseur (Nishimura)
Karate Robo Zaborgar vom Machine Girl Regisseur (Iguchi), der kommt morgen an.
Gantz
Ihr findet mich beim Kartenvorverkauf oder dem Merchandising.
Nippon Connection
Na, ich hoffe, du bist nicht das Vorbild für den “Helldriver” 
Viel Spaß noch
Toll war’s. Als Helfer steckt man viel tiefer mit drin, das wollte ich schon immer mal sein. Man ist dadurch den gesamten Tag da und kann sich so auch mal kostenlos Filme ansehen.
Die beiden besten Filme waren Helldriver und Milocrorze. Laufen auch beide in Hamburg.
Helldriver ist ein Splatterfeuerwerk wie Tokyo Gore oder Mutant Girls Squad nur noch ein bißchen besser. Ziemlich lang und ausdehend gefilmte Actionszenen mit geiler Mucke dabei. Ein Zombiefilm mit vielen abgedrehten Ideen und Absurditäten.
Zu Milocrorze gibt es fast keine Infos und erst recht keinen Trailer, war also ein Risiko und hat sich voll gelohnt, typisch japanisch durchgeknallt eben mit viel Tempo. Action, Liebesfilm und Comedy in einem. Drei verschiedene Geschichten und alle verschachtelt erzählt. Am besten war der Pick Up Artist mit seiner Flirt Hotline wo Nerds anrufen können um sich Tips zu holen. Der längste Teil handelte um einen Samurai der seine verlorene Liebe sucht und sich dabei durch ein Bordell metzelt. Kann man gar nicht richtig beschreiben, muss man gesehen haben.
Gantz war nicht so toll, man merkt dass es eine Serie war, der Film fühlte sich auch so an, immer wieder das gleiche, recht spannungsfrei dabei.
Zaborgar war lustig, der Regisseur meinte der Film sei für Männer mittleren Alters gemacht. Bestand auf zwei Hälften der Film, zuerst Retro Action wie die Serie und dann ein Drama übers Altern wo am Ende doch wieder der Roboter ausgepackt wird.
Immer als der Roboter, also der Zaborgar gegen andere gekämpft hatte und dabei in Gefahr geriet sollte das Publikum laut “Zaborgar” rufen und das haben wir auch gemacht, super Stimmung.
Da sieht man mal wieder, wie gut Geschmäcker auseinandergehen können
Ich fand “Helldriver” furchtbar, langweilig ohne Ende, einschläfernd, monoton, tatsächlich noch öder als “Tokyo Gore Police”. Meine Begleitung meinte gar, das war der schlechteste Film ihres Lebens!
“Zaborgar” fand ich allerdings auch super spaßig, dicke Empfehlung. “Gantz” gefiel mir aber auch sehr gut, Blockbuster-Action eben, aber mit schönen Fights und ein paar netten Überraschungen in der Story.
Insgesamt leider für mich eine der schwächeren Nippons, habe allerdings auch nur Freitag Abend bis Sonntag erleben können…