Peinlich, peinlich - nie gesehen


#1

Okay, wir sind alle Filmfans hier. Einige vielleicht etwas obsessiver als andere, aber wir haben alle sehr viele Filme gesehen. Nichtsdestotrotz hat JEDER von uns bestimmt Filme, die allgemein als Klassiker/sehr bekannt/sehr beliebet gelten, die man aber noch nicht gesehen hat aus irgendeinem Grund. Welche sind es bei euch?

Ich oute mich dann mal zuerst. Dazu muss ich sagen, dass ich bei vielen Klassikern einfach auf die Gelegenheit warte, diese das erste Mal im Kino erleben zu dürfen (idealerweise auf 35mm und in der Originalfassung, aber ich kann nicht immer so wählerisch sein). Aus diesem Grund warte ich bei einigen Klassikern ganz absichtlich darauf, bis die Gelegenheit sich ergibt. So habe ich die ersten beiden The Godfather, Apocalypse Now und 2001: A Space Odyssey ERST 2012 zum ersten Mal gesehen, da ich sie dann im Kino gucken konnte.

Dann mal zu meiner Liste, mit der ich mich mal bloßstelle und hoffe, dass hier einige nachrücken:

Citizen Kane
Strangers on a Train
Once Upon a Time in the West
ALLE Kurosawa-Filme
ALLE Fellini-Filme
Woody Allens Manhattan
City Lights
Modern Times
Clockwork Orange
Dr. Strangelove
North by Nortwest
The Searchers
Requiem for a Dream
Lawrence of Arabia
Blood Simple
Fanny und Alexander
The Graduate

Aus dem Horrorbereich habe ich deutlich weniger Lücken, insbesondere seit ich 2012 endlich das Original von The Texas Chainsaw Massacre gesehen habe. Nichstdestotrotz sind da zu erwänen:

The Phantasm-Reihe
Bad Taste
The Grudge (sowohl das Original als auch das Remake)
Suspiria
Profondo Rosso

Zu meiner schwachen Verteidigung, ich bin jünger als so gut wie alle hier und habe noch mehr Zeit zum Aufholen :wink:

Bin auf eure Geständnisse gespannt.


#2

Ich muss zugeben, dass ich massive Lücken bei deutschen Filmen habe, die ich aber in der Regel nicht besonders wertschätze. Ausgenommen sind deutsche Stummfilme, aber auch hier gibt es für mich noch einiges nachzuholen. Überhaupt nicht mitreden kann ich z.B., wenn es um Filme von Fassbinder oder Schlöndorff geht. Aus der DDR kenne ich lediglich Solo Sunny, den ich sterbenslangweilig fand. Von Ingmar Bergmann hab ich bis auf Wilde Erdbeeren auch keinen Film gesehen. Schweren Nachholbedarf habe ich bei Kurosawa, da kenne ich nur Die sieben Samurai und Rashomon.

Im Bereich Horror fehlen mir z.B. die Frühwerke von Peter Jackson wie Braindead oder Bad Taste, diverse Zombiefilme von Romero oder auch italienische Gialli, von denen ich einfach viel zu wenige gesehen habe. Die Chucky- und die Phantasm-Filme sind mir bislang auch gänzlich verschlossen geblieben. Es gäbe sicher noch mehr, aber das ist es, was mir so spontan einfällt.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: MacGuffin am 06.10.2014 07:19 ]

#3

Ja, da kann ich auch einiges beisteuern…

Von den von ArthurA genannten Filmen habe ich zwar auch einige nicht gesehen, allerdings sieht meine Liste trotzdem etwas anders aus, weil ja jeder für sich die “Muss man gesehen haben!”-Klassiker ein bisschen anders definiert. Was Woody Allen angeht habe ich zum Beispiel schnell gemerkt, dass mich seine Filme generell nicht interessieren. Und alte Filme begeistern mich selten. Aber dafür gibt es noch genug andere Lücken, die mich schmerzen:

  • Der Pate
  • Scarface
  • Mad Max
  • Einer flog über das Kuckucksnest
  • Taxi Driver
  • Rocky
  • Brazil
  • Blues Brothers
  • Dirty Harry
  • Leathel Weapon
  • Infernal Affairs
  • Harry Potter Reihe
  • Bourne Reihe
  • Blade Runner (als Kind vielleicht mal gesehen und nicht verstanden)
  • jeder Anime :grin:

…und fast alles vor 1970 :wink: . Von den älteren Filmen ist mein Interesse an Hitchcock am größten, und aus künstlerischer Sicht an den frühen Disney-Zeichentrickklassikern.

Horror:

Sieht eigentlich ganz gut aus, weil ich in den letzten Jahren viele Klassiker wie Psycho, The Thing und The Fog nachgeholt habe. Was noch offen bleibt:

  • Rosemaries Baby
  • Phantasm
  • Funny Games
  • Eraserhead
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Zwerg-im-Bikini am 06.10.2014 11:06 ]

#4

@Arthur: Mit North by Northwest, C’era una volta il west, Dr. Strangelove, Lawrence of Arabia und Suspiria hast du gleich ein Drittel meiner Top 15 nicht gesehen… hm… pluster auf … also, in deinem Alter hatte ich die durch. :wink:

Aber ernsthaft - es wird immer schwieriger, das auf 35mm nachzuholen, da nun zum Ende des Jahres der offizielle Verleih eingestellt wird.

Aber dafür habe ich natürlich andere Lücken, von denen ich nicht weiß, ob ich sie überhaupt schließen will: Rashomon, La Strada, Harold and Maude, Une Femme est une Femme. Les Parapluies de Cherbourg, Les Enfants du paradis, Le grande Illusion, The Grapes of Wrath oder To Have and Have Not.

MacGuffins Meinung zu deutschen Filmen kann ich nachvollziehen, da die wirklichen Perlen hierzulande ziemlich ignoriert werden. Da wird ein Schwerpunkt auf die intelektuellen Filme von Fassbinder und Herzog gelegt, und dabei gehen unfassbar gute Filme wie “48 Stunden bis Acapulco”, “Playgirl”, “Engelchen”, “Der Griller”, “Bis zum Happy End”, “Detektive” und “Heisses Pflaster Köln” einfach unter.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: GeorgeKaplan am 06.10.2014 11:15 ]

#5

Sehr cooles Thema! Die besagten Klassiker, die man selbst nie gesehen hat. Ich kann mich anschließen, dass deutsche Filme in der Regel sehr an mir vorrüber gehen, damit meine ich die alten wie auch alles neuere. Wobei es hier, wie überall halt auch ein Feld gibt, was mich gar nicht interessiert, ich denke hier beispielsweise an den ganzen Schweiger-Kosmos oder Bully. Aber das sind ja auch mehr die sogenannten Publikumserfolge.
Was Klassiker betrifft, da kann ich zum Beispiel bei Ingmar Bergmann nicht mitreden und der wird bei Cineasten ja hochgelobt wie sonst was.

Internationale Klassiker, denen ich mich bislang entzogen habe:

copy paste von zib :wink:

  • Der Pate
  • Scarface
  • Mad Max
  • Einer flog über das Kuckucksnest
  • Taxi Driver
  • Rocky
  • Casablanca :grin:
  • Lawrence of Arabia

und sicher noch so ein paar, die man heutzutage unter “große Hollywoodklassiker” verbucht. Das sind aber auch so Filme, die mich meistens vom Stoff her so gar nicht reizen. Dann muss ich mich ja auch nicht darein prügeln.

Möchte ich abschließend noch den lehrenden Zeigefinger zu einigen hier genannten Titeln heben. :wink: Suspiria, Brain Dead, Bad Taste, The Grudge sollte man als Horror Grundlage gesehen haben.

Zu meinem persönlichen Horror-Outing gehört sicherlich, dass ich erst in diesem Jahr!!! Re-Animator und, ähem, Hellraiser ( das ist mir wirklich penlich) gesehen habe. Ich kann noch immmer nicht verstehen, wie das passieren konnte. :laughing:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Neck am 06.10.2014 12:09 ]

#6

Ein Regisseur, mit dem ich so gar nichts anfangen kann, ist David Lynch. Von ihm habe ich lediglich Der Elefantenmensch, Lost Highway und Blue Velvet gesehen. Auf eine Sichtung des Rests seiner Werke (einschließlich Eraserhead) habe ich bewusst verzichtet, da ich nach Lost Highway die Nase voll hatte von seiner Erzählweise. Ich weiß, dass dies von vielen ganz anders gesehen wird, aber Lynch ist definitiv nicht my Cup of Tea.

@GeorgeKaplan: Die von Dir angeführten deutschen Filme kenne ich nicht, behalte sie aber mal im Hinterkopf. Rashomon von Kurosawa kann ich Dir dagegen nur ans Herz legen. Es ist einer der interessantesten Filme, die sich mit dem Thema “Was ist Wahrheit?” beschäftigen. Das Remake “Curasco der Schänder” mit Paul Newman ist für westliche Zuschauer zugänglicher, gleichwohl weniger interessant.


#7

@MacGuffin: Schön, dass es mal jemandem so geht wie mir :wink: Ich habe Lynch eigentlich auch längst abgeschworen, aber Eraserhead wurde mir so sehr empfohlen, dass das neben Twin Peaks die einzige Ausnahme ist, der ich noch eine Chance geben würde.


#8

@Zwerg-im-Bikini: Oh, dann wäre es interessant, wenn Du über Eraserhead hier berichten könntest, falls Du ihn doch irgendwann siehst. Denn die Sichtweise eines Nicht-Lynch-Fans auf diesen Film wäre bestimmt mal aufschlussreich… :wink:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: MacGuffin am 06.10.2014 13:02 ]

#9

Ein sehr interessanter Beitrag. Zum Glück gab es einige der Klassiker in den letzten Jahren in erreichbaren Kinos, so konnte ich bereits dreimal (ja ich mag den Film :slight_smile: ) Lawrence von Arabien sehen. Auch wenn das letzte mal eigentlich nicht zählt, da die deutsche Fassung halt nur auf Blu-ray vorhanden ist.

Die 4K Version in Englisch ist allerdings wohl sehr nah wenn nicht in einigen Aspekten “besser” als die 70mm Version, die ab und zu mal auf Festivals auftaucht.

Eine Adresse wäre die Schauburg in Karlsruhe, wo gerade das 70mm Festival am Wochenende stattgefunden hat.

Dort kann man übrigens die neue 4K Version vom Texas Chainsaw Massacre sehen. Am diesem Freitag, den 10.10.

Suspiria gibt es im engl. Original auf Blu-ray im Deutschen Filminstitut (sehr schönes Kino!) in Frankfurt.
Läuft auch am Freitag, 10.10.

http://deutsches-filminstitut.de/blog/late-night-kultkino-bewusste-halluzinationen/#2

In der Schauburg läuft Suspiria an Helloween. Die haben eh dieses Jahr ein Hammerprogramm. Nekromantik von Jörg Buttgereit läuft nächsten Januar dort. 16mm.

Im Programm MIDNIGHT MOVIES trauma trash delirium läuft dort noch unter anderem:

Tokyo Drifter
Assault - Anschlag bei Nacht
Hanzo - The Razor: Sword of Justice
Schlingensief Double Feature: 100 Tage Adolf Hitler + Das deutsche Kettensägenmassaker
The Bride of Re-Animator
Das Ding aus einer anderen Welt
Audition

In welcher Stadt warst Du denn nochmal zuhause, ArthurA? Auch in Hamburg, Köln und ich habe mir sagen lassen auch im kleinen Dorf Berlin soll es hin und wieder 35mm Filme geben.

Ein Film den ich noch nicht gesehen habe und gerne zuerst auf Film sehen würde wäre Ben Hur in 70mm. Denke da muss ich halt wieder warten was nächstes Jahr in Bradford oder Karlsruhe läuft…

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Cinescout am 06.10.2014 16:58 ]

#10

Ich wohne in Bonn, also habe ich in Köln schon gelegentlich die Möglichkeit, sowas dann zu sehen. Ich habe in vergangenen 5-6 Jahren Filme wie Scarface, Apocalypse Now, die ersten beiden Filme der Dollar-Trilogie von Leone, The Godfather und einige andere im Kino auf 35mm gesehen. War schon cool.


#11

Achja, was Horror betrifft, merke ich, dass mir Re-Animator noch fehlt.

Aber ehrlich gesagt, will ich diese Lücken nicht zu schnell schließen, sowas bewahre ich mir dann für besondere Gelegenheiten auf und kann mich sehr darauf freuen :slight_smile:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: ArthurA am 06.10.2014 17:20 ]

#12

Ui, mir ist da noch etwas eingefallen. Eine Filmreihe, eigentlich zwei, die eigentlich schon jeder gesehen hat, zu der ich aber nie einen Zugang gefunden hab. Herr der Ringe und Star Wars.
Herr der Ringe hab ich mal angefangen und die Eröffnungsszene ging mir derart auf den Sack, dass ich nie weiter geguckt hab. Diese eigene Fantasie-Sprache und die Laufzeit hat mich damals auch echt abgeschreckt (“soll ich mir das jetzt echt 3 Stunden lang geben?”) Bis heute raff ich nicht, wer/was Tolkin ist, Gollums, was der Typ da überhaupt vor hat, etc… Es interessiert mich aber auch eigentlich nicht. Außerdem werf ich den bis heute mit Harry Potter in einen Topf. Ich schnall zum Beispiel nie, wenn die Leute heute von einem neuen Teil labern, Tolkin, was ist das nur schon wieder?^^

Ich will gar nicht abstreiten, da steckt sehr viel Leidenschaft und Herzblut drin und für jeden Fan ist das vermutlich unvorstellbar aber irgendwie ging mir die ganze Herr der Ringe Nummer von Anfang an auf die Nerven!!! :laughing: :laughing:

Und als Filmliebhaber, zudem noch im fantastischen Genre, bedeutet Star Wars nie gesehen zu haben, wohl auch als Frevel. Den hab ich sogar vor kurzen zum ersten mal überhaupt angefangen zu gucken. Also bis dato wusste ich nicht, dass der so albern ist. Hat mich ebenfalls genervt. :grin:

Also insgesamt zwei große Film-Universen, in die ich bislang nicht eingestiegen bin und auch nicht weiß, ob ich das jemals tun werde. :grin:


#13

Hast du bei Star Wars chronologisch angefangen? Albern ist vor allem Episode 1 (also der erste Teil der neuen Trilogie), aber es wird ab Episode 3 besser.

Dass ich Harry Potter bisher komplett gemieden habe, hing ein wenig mit dem Hype zusammen. Überall las man so viel davon, dass es mir zum Hals raushing, noch bevor ich ein Buch gelesen oder einen Film gesehen hatte… und dabei finde ich es eigentlich furchtbar blöd, wenn man sich von etwas abschrecken lässt, nur weil es sehr beliebt ist. Eigentlich sollte das doch erst Recht ein Grund sein, neugierig zu sein. Jedenfalls habe ich Harry deshalb lange vor mir hergeschoben, und als ich dann irgendwann doch dachte: Hab dich nicht so, da gab es zig dicke Wälzer und eine ganze Regalreihe von Filmen. Das alles nachzuholen hat mich bic heute abgeschreckt, obwohl ich inzwischen meine anfängliche Skepsis überwunden habe.


#14

@Neck: Nichts für ungut. Man muss ja kein Fantasyfan sein, aber als jemand, der schon Ende der 70er seinen Tolkien gelesen hat (also wirklich lange vor den Verfilmungen und lange vor Harry Potter) dreht sich jetzt hier gerade der Magen um… :grin:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: MacGuffin am 06.10.2014 19:14 ]

#15

Am 06.10.2014 18:58, schrieb MacGuffin:

@Neck: Nichts für ungut. Man muss ja kein Fantasyfan sein, aber als jemand, der schon Ende der 70er seinen Tolkien gelesen hat (also wirklich lange vor den Verfilmungen und lange vor Harry Potter) dreht sich jetzt hier gerade der Magen um… :grin:

Als jemand, der Ende der 70er nicht einmal geboren war, dreht sich mir der Magen auch um.


#16

Was ist dieses Lovekraft und wieviele Teile von Stefan König gibt es? :grin:


#17

Sorry, couldn’t resist.


#18

:laughing: :laughing: :stuck_out_tongue:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: MacGuffin am 06.10.2014 19:35 ]

#19

Am 06.10.2014 18:58, schrieb MacGuffin:

@Neck: Nichts für ungut. Man muss ja kein Fantasyfan sein, aber als jemand, der schon Ende der 70er seinen Tolkien gelesen hat (also wirklich lange vor den Verfilmungen und lange vor Harry Potter) dreht sich jetzt hier gerade der Magen um… :grin:

Da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht mal weiß, was ein Tolkien ist. :grin:


#20

Tolkien, nicht zu verwechseln mit Wim Toelke, ist der Autor der Herr der Ringe Bücher, die auch u. a. Star Wars inspiriert haben. Nur mal so am Rande. Ich hab sogar noch irgendwo die, inzwischen wahrscheinlich kultige, grüne Ausgabe der Herr der Ringe. Mann, was hab ich mich durch das erste Buch gequält und hab dann zwei Seiten vor Schluss aufgegeben. Soll aber auch nicht die beste Übersetzung gewesen sein - allerdings war mir der Faden der Geschichte auch etwas dünn: da rennen ein paar Typen durch die Gegend, um einen Ring loszuwerden. Boah ey, voll spannend - gäääähn. Die Filme fand ich aber durchwegs gelungen und ansprechend.

Harry Potter hat mich auch nie so recht angesprochen - ich mag zwar Fantasyfilme, aber lesen eher weniger. Ich hab zwei Potter Filme gesehen, für mich befunden, dass es eigentlich immer dasselbe ist, und es dann sein lassen.

Und dass es jemand gibt, der “Spiel mir das Lied vom Tod” nicht kennt, tja, da stellt sich dann doch die Frage: Kulturbanause oder bin ich schon so alt. Kommt auf der großen Leinwand natürlich schon gut rüber. (Hab den bisher, glaub ich, auch nur auf großer Leinwand gesehen - oje, jetzt fühl ich mich alt).

Für die Star Wars und Star Treks bin ich auch nicht zu haben. Fand ja die Star Wars 4 und 5 (also damals 1 und 2) ganz gut, hab dann Episode 2 versucht (oder 1) und das war mir dann zu MTV-videomäßig, da hab ich das Interesse verloren.

Star Trek: ich mag zwar die Fernsehserie “Raumschiff Enterprise” - aber der Rest ist an mir vorbeigegangen.

Was mir in Bezug auf Science Fiction / Weltraumhorror fehlt ist die Aliens-Reihe.

Klassiker, die mir sonst noch so fehlen und die mir auf die Schnelle einfallen:
Texas Chainsaw Massacre - wobei ich da nicht sicher bin, ob ich den überhaupt sehen will
Abbott und Costello
Eraserhead
Evil Dead 1 - der ist zwar schon in meinem Besitz, hat aber noch nicht den Weg in den DVD Player gefunden
Braindead - da gibt’s ja jetzt wohl eine Neuauflage zum Jubiläum (also vom alten Film, kein remake).
Funny Games
Suspiria und Phantasm

Die Sieben Samurai kenn ich zwar nicht, dafür aber die Glorreichen Sieben :slight_smile: (Horst Buchholz war als junger Mann auch ein Schnuckelchen).

Casablanca fehlt mir noch. Lawrence von Arabien kenne ich zwar, wär aber im Kino bestimmt noch mal eine andere Erfahrung. Vom Winde Verweht kenn ich natürlich auch.

Von den Stummfilmen fehlt mir Panzerkreuzer Potiemkin. Nosferatu und Metropolis habe ich gesehen.

Ich denke aber auch, dass man einen Film nicht unbedingt anschauen muss, nur weil alle anderen ihn für einen Klassiker halten, er sollte auch seinem eigenen Filmgeschmack entsprechen. Ich meine, die Sissi-Filme sind ja auch Klassiker der deutschen Filmgeschichte, aber mit sowas kann man mich jagen. Da mag ich lieber Filme wie “Es geschah am hellichten Tag” oder “M” oder “Der Dritte Mann”.

Filme von Woody Allen oder auch Fellini sind Geschmackssache, ebenso die Filme von Lynch. Da muss man schon ein Faible dafür haben. Filme von Ingmar Bergman kenn ich jetzt nicht.

Bei den Franzosen habe ich des öfteren festgestellt, dass mir deren Erzählweise oft nicht liegt. Die wirken oft so, als wollten sie was besseres sein - dazu zähle ich vor allem die älteren Chabrol-Filme. Das jüngere französische Kino hat da durchaus Filme zu bieten, die mir auch gefallen.

Charlie Chaplin Filme sollte man schon mal gesehen haben, City Lights ist ja furchtbar traurig. Modern Times trifft auch heute noch zu, vielleicht grad heute. Und die Szene aus “Der Große Diktator”, in der er mit der Weltkugel wie mit einem Luftballon spielt, ist legendär.

Ich persönlich finde es gut, wenn man zumindest die Klassiker “seines” Genres kennt. (als da wären für mich: Nosferatu, Dracula mit Bela Lugosi “hört, die Kinder der Nacht”/“ich trinke niemals … Wein” oder Christopher Lee, auch der Nosferatu mit Kinski ist relativ gut gelungen, wenn auch sehr am Stummfilm angelehnt, was manchmal zu übertriebenem Make-up und theatralischen Gesten führt, die so bei einem Tonfilm nicht nötig sind. Oder dann halt Near Dark, Fright Night, Lost Boys, From Dusk Till Dawn. Ja, ich liebe meine Vampire, wobei ich mit Twilight wenig anfangen kann (Vampire glitzern nun mal nicht) - da bevorzuge ich The Vampire Diaries.

Jedem das Seine !

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Michaela am 06.10.2014 21:31 ]