Am 18.08.2014 00:38, schrieb Zwerg-im-Bikini:
Tatsächlich bin ich so ein Listenfreak, dass ich seit Jahren viel zu viele verschiedene Methoden ausprobiert habe
. Vielleicht helfen ja meine Erfahrungen…
Inzwischen benutze ich für meine „Gesehen-Liste“ nur noch Letterboxd, weil die Seite extra dafür gemacht ist und das wirklich gut funktioniert. Wäre das nicht auch etwas für dich? Ich hatte dazu ja mal einen Thread erstellt. So sieht z.B. mein Profil aus: http://letterboxd.com/zwergimbikini/films/diary/
Man kann bei einem Film einfach nur „gesehen“ sagen, oder aber den exakten Tag angeben, und ob es eine wiederholte Sichtung war. Man kann Tags vergeben, bewerten, filtern, die Liste exportieren und die Datenbank ist sehr umfangreich, weil sie die TMDb nutzt (eine Art freie Version der IMDb und meinem Gefühl nach genau so komplett).
Super, dachte ich’s mir doch, das es hier einen Listenfreak gibt. Schon mal vielen Dank im voraus für deine Tips. Du bist ein 
Letterboxd habe ich mir bereits vor ca. einem Jahr oder so angeschaut, als Du das hier gepostet hattest und die Seite gefällt mir echt gut. Ich finde es ist optisch eine der ansprechendsten Seiten überhaupt in der Art, an denen ich jemals vorbeigesurft bin. Auch die Navigation ist sehr einfach und weitestgehend selbsterklärend. Denke mal, das ich früher oder später nicht an dieser Seite vorbei komme.
Das Einzige, was mich in Bezug auf eine eigene Datenbank stört, ist die Tatsache, das ich die Daten zwangsläufig auslagern muss und ich hätte eigentlich gerne eine, die auch unabhängig vom Internet ihren Dienst tut. Außerdem bleibt natürlich das kleine Restrisiko, das so eine Seite ihren Dienst einstellt; was ist dann mit den ganzen persönlichen Eintragungen???
Das mit den Covern find ich auch genial und ist ein sehr gutes Argument sich das mit Letterboxd zu überlegen.
Früher habe ich es mit extra Datenbanksoftware versucht (zwei verschiedene, u.a. Open Office Base), aber das war auf die Dauer zu umständlich... man muss natürlich alle Daten, die man haben möchte zusammensuchen und selber eintragen. Außerdem war das Problem bei mir, dass die Dateiformate nicht sehr praktisch waren. Ich benötigte immer die Software dazu, während man ja eine Internetseite von überall aufrufen kann - selbst von unterwegs, wenn man gerade bei Freunden auf der Couch sitzt. Für mich ist das ein wichtiger Vorteil. Außedem habe ich gerne die Cover dabei, was so eine einzelne Datei schnell zu einem Monster werden lässt, das ewig lädt (je nach Software).
Open Office ist aber mittlerweile einigermaßen bekannt und man könnte sich auch angewöhnen einen kleinen Stick nur mit dieser Datenbank herumzutragen
Ich bin auch so ein Cover Liebhaber und schätze das Importieren vorhandener Cover z.B. bei I Tunes sehr (wodurch mir das Digitalisieren meiner CD Sammlung mehr Freude bereitet)
So häufig sitze ich aber nicht bei Freunden auf der Couch zum Fernsehen und brauche dann meine Listen und Cover, daher denke ich mal für mich wäre so eine Datenbanksoftware gar nicht so umständlich…
Was ich auch ausprobiert habe war Excel. Das ist tatsächlich ein ganz guter Mittelweg. Sieht zwar nicht schön aus, ist aber übersichtlich und man kann mit etwas Übung automatisch Statistiken erstellen (wie viele Filme welchen Genres pro Jahr gesehen?). Excel wird außerdem als Dateiformat nicht so schnell veralten. Allerdings bleibt auch hier das Problem, dass man alles von Hand eingeben muss, weil man nicht auf eine existierende Datensammlung zurückgreift. Ich benutze meine Tabelle deshalb nur noch als DVD-Liste.
Ja, Exel hat mir jemand dafür empfohlen. Das Argument mit dem nicht so schnell alternden Dateiformat ist gut, die mangelnde Ästhetik spricht dagegen, die Handeingabe nehme ich ohnehin in Kauf, auch wenn ich mit Letterboxd anfange. Was mich interessieren würde: Worin liegt der Unterschied nach deiner Erfahrung in der Nutzung von Open Office Base Datenbank und Exel?
Wovon ich meiner Erfahrung nach abraten würde, sind Programme, die eine eigene Datenbank mit Filmtiteln versprechen. Die sind meistens schlicht zu unvollständig. Die IMDb und TMDb als Basis sind bekannt und gut, bei anderen wäre ich inzwischen vorsichtig und würde es erst ausführlich testen, bevor ich mich darauf verlasse.
Ja, schließe ich ohnehin von vorneherein aus 

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Frank am 18.08.2014 14:04 ]