Serien


#501

Den revivals stehe ich ja ein wenig skeptisch gegenüber. Die Serien waren an sich einmalig und hatten etwas besonderes und waren wegweisend für weitere Serien - ob sie das halten können ?


#502

Zumindest bei “Twin Peaks” kann man aber shcon sagen, dass die Serie einfach zu früh abgesetzt wurde, da ist noch viel Potenzial drin gewesen, das damals nicht ausgeschöpft werden konnte.


#503

Apropos Twin Peaks:

Vier Schauspieler aus der Originalserie kommen zurück!

http://www.filmfutter.com/news/twin-peaks-cast-revival/


#504

FRAGE zu Twinpeaks : Gibt das jetzt wieder so ein fuchtbares REMAKE (bitte nicht!) oder soll die Serie quasi “fortgesetzt” werden ?


#505

Kein Remake, sondern eine Fortsetzung:

Frost has emphasized that the new episodes will not be a remake or reboot but a continuation of the series. The episodes will be set in the present day, and the passage of 25 years will be an important element in the plot.

#506

Am 27.01.2015 13:45, schrieb Zwerg-im-Bikini:

Kein Remake, sondern eine Fortsetzung:
Frost has emphasized that the new episodes will not be a remake or reboot but a continuation of the series. The episodes will be set in the present day, and the passage of 25 years will be an important element in the plot.

Mütze Glatze.


#507

Am 27.01.2015 14:44, schrieb Alexander:

Am 27.01.2015 13:45, schrieb Zwerg-im-Bikini:
Kein Remake, sondern eine Fortsetzung:
Frost has emphasized that the new episodes will not be a remake or reboot but a continuation of the series. The episodes will be set in the present day, and the passage of 25 years will be an important element in the plot.

Mütze Glatze.

:laughing: :laughing: :laughing:

Made my day.


#508

So - LOST - vierte Staffel - da geht’s ja voll ab, vorwärts, rückwärts, neue Freunde oder Feinde, alte Freunde, neue Feinde, alte Feinde, neue Freunde, das Verwirrspiel geht weiter - was ist real, was nicht. Und jede Folge hört mit einem Knall auf, sodass man einfach weiter schauen muss. Wehe, wenn das Serienende kommt, und da gibt’s keine gscheide Auflösung.


#509

Ich mochte die 4. Staffel auch…

…weil ich eine Schwäche für Zeitreisen habe und völlig baff war, als sie auf einmal damit angefangen haben. Außerdem mochte ich die neu eingeführten Charaktere sehr, anders als in Staffel 2, als mich die aus dem anderen Flugzeugteil relativ kalt ließen. Vor allem Daniel Faraday entwickelte sich zu einem meiner Lieblingscharaktere :slight_smile: . Eine der herausrragendsten Folgen übrigens für mich: Die Konstante.

Was das Serienende angeht: Wie ich bei Lost immer sage… “Der Weg ist das Ziel”. Mit der Einstellung hat man denke ich mehr Spaß, als wenn man zu sehr auf einen großen Knall am Ende wartet. Was nicht heißen soll, dass es keine richtige Auflösung gibt, es wird noch unheimlich viel erklärt. Aber vieles wird halt auch nur angedeutet und man muss die Puzzlestücke selber zusammensetzen. Die kleine Vorwarnung ist vielleicht angebracht, weil viele das Ende nicht sonderlich mögen. Ich mochte es, aber denke halt, das kommt stark darauf an, was man erwartet.


#510

Also ich finde in dieser Serie sind so viele Knaller, das ist unglaublich. Finde es aber gut, dass zumindest die ersten drei Staffeln relativ überschaubar erzählt werden. Jetzt muss man noch genauer aufpassen. Und Ben wird immer mysteriöser. Er wirkt ja auf den ersten Blick eher unscheinbar. Aber ist ziemlich hart im Nehmen. Muss ja viel einstecken, der Gute.

eremy Davis finde ich ein wenig irritierend, so von seiner Art her, mal sehen wie er sich entwickelt. Seine Figur erinnert mich sehr an “Snow” aus Solaris. Finde es erstaunlich, dass er den Drifter in 29 Palms (lief mal auf dem FFF) gespielt hat, da wirkte er ziemlich cool.

Ich finde es ja auch ungewöhnlich, dass die Episodenanzahl so unterschiedlich ist, von den normalen 22/23 Episoden, dann nur 14 bei Staffel 4, und die letzten 2 sind ja auch von der Anzahl her anders.

Hab jetzt auch ein paar Folgen Boston Legal gesehen, William Shatner erinnert mich sehr an einen unserer Chefs, so vom Aussehen her und auch das Gehabe, manchmal :slight_smile: Man merkt aber sehr, dass die Serie von den Ally McBeal Machern gemacht wurde.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Michaela am 20.02.2015 08:45 ]

#511

Was LOST angeht, fand ich die ersten drei Staffeln richtig stark. Super atmosphärisch, teils unheimlich, sehr stimmig.

Staffel 4 bis 6 bauen meiner Meinung nach stark ab. Sind zwar durchweg unterhaltsam, aber auf einem schwächeren Niveau. Man merkte leider extrem, dass die Macher die Serie aufgrund des Erfolges künstlich in die Länge ziehen und eigentlich keinen Masterplan haben, was die komplette Story von LOST angeht.

Wenn man nicht viel wert darauf legt, dass alles geschlossen seinen Sinn ergibt, wird man immerhin noch gut unterhalten.


#512

Eigentlich war es genau anders herum. Sie hatten bei den ersten Staffeln noch keinen Plan, wo sie hinwollen und haben diesen erst nach und nach entwickelt. Es ist ein bisschen her, dass ich mich da richtig eingelesen hatte, deshalb weiß ich nicht mehr, wie das zeitlich genau war… aber sie haben erst um Staffel 4 herum exakt geplant, wie viele Staffeln es endgültig werden sollen und was letztendlich wie aufgelöst wird. Das hatte auch mit den Verträgen zu tun. Davor war alles eher schwammig. Die erste Hälfte von Staffel 3 hat übrigens viel Kritik abbekommen, während es dann besser wurde und Staffel 4 sehr gelobt wurde. Dass die Fans so sehr gespalten waren kam erst am Ende.

Ich finde die 6. Staffel…

…im direkten Vergleich auch am schwächsten, aber vor allem weil ich die Tempelgeschichte etwas öde fand. Ein neuer Ort mit neuen Charakteren, der aber nicht wirklich wichtig gewirkt hat. Das hätte es vielleicht nicht mehr gebraucht.

@Michaela: Die 4. Staffel war so kurz, weil es damals einen großen Streik gab, der viele amerikanische Serien betroffen hat. Sie mussten sich etwas sputen :wink:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Zwerg-im-Bikini am 20.02.2015 09:41 ]

#513

Ich habe vor kurzem nun auch die erste Staffel von “True Detective” beendet. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen; Darsteller, Kamera, Maske+Kostüme und auch die Charakterzeichnungen, das war alles schon vom Feinsten.

Aber ging es nur mir so, oder sind auch noch andere vom Ende ziemlich enttäuscht? Daß Matthew McConaughey nun seine spirituelle Erweckung hat und sich wahrscheinlich vom zynischen Exzentriker mehr in Richtung “Durchschnittstyp” wandeln wird - geschenkt! Daß aber nach dem spannenden Storyaufbau mit Verschwörungen und Mummenschanz, (Selbst-?) Mord im Knast, “Der Tod ist nicht das Ende”-Gestammle und vor allem der durchaus fachkundigen Verwendung von Robert W. Chambers “König in Gelb” am Ende doch nur ein White-Trash-Fettsack den Showdown bestreitet, war irgendwie enttäuschend, da hätte ich doch deutlich mehr erwartet.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Lovecraft am 20.02.2015 11:02 ]

#514

@Zwerg
Na das meinte ich ja, dass man ab Staffel 4 merkt, dass es keinen Masterplan gab, also vor der Serie. :wink: Man hat so drauflosgedreht und das Ergebnis war halt bis zur dritten Staffel echt super.

Aber ab Staffel 4 wird es für meinen Geschmack immer schlechter, was die Story angeht. Aber das ist nur meine Meinung. ;-D


#515

Also ich fand LOST von der ersten bis zur sechsten Staffel eigentlich fast gleichermaßen genial. Vielleicht fand ich sowohl die erste als auch die letzte Staffel etwas schwächer, aber alles dazwischen: Hammer! Und ich würde sagen, es gab in gewisser Weise schon einen Masterplan: Das Ende (also zumindest eine der finalen Szenen) von LOST soll angeblich schon ganz zu Anfang festgestanden haben, meine mich zu erinnern, in einem der Interviews gehört zu haben; und das erscheint mir auch schlüssig. Nur im Laufe der Staffeln (als sich der große Erfolg der Serie einstellte) gelangt man dann auf vollkommen anderem Wege zu dem Ende, als man sich das wohl bei der ersten Staffel noch gedacht (oder offengehalten) hatte. Wie ZiB schon schrieb, haben sie sich zu Anfang alle Möglichkeiten offengehalten und dann irgendwann, vielleicht so um Staffel 4 herum, dann aber auch den weiteren Ablauf durchgeplant und sich bereits festgelegt, dass es mit der sechsten Staffel enden und keine weiteren geben wird. Natürlich gab es auch ein paar Probleme mit Darstellern, die die LOST-Macher manchmal zum Umplanen gezwungen haben, und es ist auch immer einfacher, ein Mysterium aufzubauen, als es mit einem Ende, das vieles auflösen soll, wieder zu “entzaubern”, aber ich finde, sie haben das beste rausgeholt und ich würde mir wünschen, dass ich mal wieder eine Serie finden würde, die mich so fesselt, wie es LOST getan hat.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Wishbringer am 20.02.2015 22:22 ]

#516

Am 20.02.2015 22:20, schrieb Wishbringer:

Also ich fand LOST von der ersten bis zur sechsten Staffel eigentlich fast gleichermaßen genial. Vielleicht fand ich sowohl die erste als auch die letzte Staffel etwas schwächer, aber alles dazwischen: Hammer! Und ich würde sagen, es gab in gewisser Weise schon einen Masterplan: Das Ende (also zumindest eine der finalen Szenen) von LOST soll angeblich schon ganz zu Anfang festgestanden haben, meine mich zu erinnern, in einem der Interviews gehört zu haben; und das erscheint mir auch schlüssig. Nur im Laufe der Staffeln (als sich der große Erfolg der Serie einstellte) gelangt man dann auf vollkommen anderem Wege zu dem Ende, als man sich das wohl bei der ersten Staffel noch gedacht (oder offengehalten) hatte. Wie ZiB schon schrieb, haben sie sich zu Anfang alle Möglichkeiten offengehalten und dann irgendwann, vielleicht so um Staffel 4 herum, dann aber auch den weiteren Ablauf durchgeplant und sich bereits festgelegt, dass es mit der sechsten Staffel enden und keine weiteren geben wird. Natürlich gab es auch ein paar Probleme mit Darstellern, die die LOST-Macher manchmal zum Umplanen gezwungen haben, und es ist auch immer einfacher, ein Mysterium aufzubauen, als es mit einem Ende, das vieles auflösen soll, wieder zu “entzaubern”, aber ich finde, sie haben das beste rausgeholt und ich würde mir wünschen, dass ich mal wieder eine Serie finden würde, die mich so fesselt, wie es LOST getan hat.

Du sprichst mir voll aus dem Herzen!!! Für mich die beste und intelligenteste Serie aller Zeiten. Selbst wenn sie “keinen Masterplan” gehabt haben sollten, wie einige konspirative Kritiker behauptet haben, waren sie dennoch Genies, nachträglich alles so zusammenzufügen wie sie es getan haben. Die Kombination aus Rückblenden, Vorschauen (gabs noch nie in einer Serie), Zeitsprüngen, ZeitREISEN, Parallelwelten und Rätseln ist ein Fest für jeden Mystery-Fan. So etwas dürfte es in dieser Qualität so bald wohl nicht noch mal geben. Ausser J.J- Abrams macht mit STar Wars 7-9 soviel Kohle, das er sich selbst finanzieren kann :wink:


#517

Also eine Serie, die mich ähnlich gefesselt hat, war Twin Peaks.

Buffy und Angel haben mich auch gefesselt, aber auf andere Weise wie Twin Peaks oder Lost. Bei Twin Peaks oder Lost haben mich die Mysterien gefesselt, die Frage, was steckt hinter allem ?

Bei Buffy und Angel fand ich es einfach faszinierend, wie Joss Whedon sein Universum konstant aufbaut und ziemlich konsequent durchzieht. Sarah Michelle Gellar fand ich als Buffy auch super, sie hat eine ziemliche Bandbreite an Gefühlen rübergebracht, auch den ständigen inneren Kampf zwischen Vampirjägerin und dem Wunsch, einfach nur ein normaler Teenie zu sein, ihre Zerrissenheit und dann doch das Akzeptieren der Verantwortung. Fand auch die Nebencharaktere gut. Tja, und mit Spike gab es ja wohl mal wieder einen der aufregensten Vampire. Da kommt jetzt eigentlich nur Damon ran von den Vampire Diaries.

Andere Serien haben mich dann oft nach der ersten oder zweiten Staffel einfach nicht mehr interessiert, wie Desperate Housewives (kam aber dann zu einer anderen Sendezeit, wo ich keine Zeit hatte), Grey’s Anatomy (find Krankenhausserien sowieso nicht so spannend) oder auch Ally McBeal (da hat mir dann einfach die message nicht gefallen, nämlich, dass egal wie erfolgreich du als Frau bist, egal wieviele Freunde du hast, das einzige was zählt ist, dass du heiratest und Kinder kriegst. Und da muss ich Joss Whedon einfach auch mal meinen Respekt zollen: in seinen Universen (hier auch Serenity) gibt es starke, unabhängige Frauen, die für sich einstehen können und nicht auf ihren Prinz auf dem weißen Pferd warten - gab da ja auch mal eine Buffy Halloween-Folge, die das, vielleicht unabsichtlich, thematisiert hat).


#518

Twin Peaks ist ja wie aus einer anderen Zeit gefallen… als das damals Anfang der 90er im TV kam, hat es ein Freund von mir immer aufgenommen (auf V-H-S !!! lol), weil ich wegen meiner Arbeit seinerzeit immer die skurrilen Sendetermine verpeilt habe (lief manchmal mehrmals pro Woche zu unterschiedlichen Zeiten - dann wieder garnicht, dann mal ne Doppelfolge…). Zu den Sessions haben wir dann immer KIRSCHKUCHEN (verdammt guten!) gegessen :grin:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Alexander am 21.02.2015 10:51 ]

#519

Ja LOST das war (ist) eine geniale Serie!!!
Mit Sicherheit ein Sonderling der für mich KULT hat!

Derzeit schaue ich wieder die alten Folgen von THE WALKING DEAD und ja auch Staffel 2 hat ihre Momente und es macht durchaus Laune die alten Charaktere nochmals in ihren(m) Entscheidungen/ Handeln zu sehen und wenn man weiss wo die Gruppe jetzt (5 Staffel) angekommen ist :sunglasses:


#520

Am 20.02.2015 11:01, schrieb Lovecraft:

Ich habe vor kurzem nun auch die erste Staffel von “True Detective” beendet. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen; Darsteller, Kamera, Maske+Kostüme und auch die Charakterzeichnungen, das war alles schon vom Feinsten.

Aber ging es nur mir so, oder sind auch noch andere vom Ende ziemlich enttäuscht? Daß Matthew McConaughey nun seine spirituelle Erweckung hat und sich wahrscheinlich vom zynischen Exzentriker mehr in Richtung “Durchschnittstyp” wandeln wird - geschenkt! Daß aber nach dem spannenden Storyaufbau mit Verschwörungen und Mummenschanz, (Selbst-?) Mord im Knast, “Der Tod ist nicht das Ende”-Gestammle und vor allem der durchaus fachkundigen Verwendung von Robert W. Chambers “König in Gelb” am Ende doch nur ein White-Trash-Fettsack den Showdown bestreitet, war irgendwie enttäuschend, da hätte ich doch deutlich mehr erwartet.

Jein. Auf den ersten Blick war ich auch leicht enttäuscht. Dann habe ich mir überlegt, dass es eigentlich ein ziemlich guter Abschluss war. Ja, da gehen offensichtlich noch größere Dinge vor sich (Mörderkult im Wald) und nicht alle Verantwortlichen wurden geschnappt. Doch das ist auch okay so. Es sind keine Superhelden, sondern nur zwei gealterte Ex-Polizisten. Sie haben den einen Mörder zur Strecke gebracht, diese eine Aufgabe erfüllt. Sie können nicht alles schaffen. Letzten Endes geht es vor allem um die komplizierte Männerfreundschaft der beiden und wie sich diese entwickelt.