Serien


#541

Utopia wurde übrigens nach der zweiten Staffel eingestellt, da die Erwartungen an Zuschauerzahlen wohl nicht erfüllt wurden. Ich habe die Serie noch nicht gesehen, vermute aber ein ähnlich großes Ärgernis wie bei Serenity. Und jetzt bekommt sie auch noch ein US Remake (immerhin von Fincher).


#542

Ursprünglich waren 4 Staffeln vorgesehen. Die waren soweit auch glaub schon vorbereitet. Ist wirklich schade.


#543

Am 30.09.2015 16:42, schrieb Frank:

… Remake (immerhin von Fincher).

So what? Macht es das weniger überflüssig? Wäre es David Lynch, hätte ich vielleicht meine linke Augenbraue nach oben gezogen.


#544

Am 30.09.2015 16:42, schrieb Frank:

Utopia wurde übrigens nach der zweiten Staffel eingestellt, da die Erwartungen an Zuschauerzahlen wohl nicht erfüllt wurden. Ich habe die Serie noch nicht gesehen, vermute aber ein ähnlich großes Ärgernis wie bei Serenity.

Die erste Staffel hat - aus meiner Sicht - ein wunderbares Ende, die kannst Du ohne jegliche Bedenken angehen.


#545

Nach langer Zeit mit der Serie Fringe angefangen. Dieser Arzt Walther hat ja echt Züge vom Mad Scintist aus Reanimator. Interessante Themen Kombi ausserdem, bin gespannt wie das weitergeht.


#546

Am 10.09.2015 21:52, schrieb MacGuffin:

Leider gibt es Akte X bislang nicht auf BluRay, vielleicht spendiert uns ja 20th Century Fox noch eine entsprechende Veröffentlichung anlässlich der neuen Folgen? Ich wäre jedenfalls für ein Update zu haben.

Media-Dealer listet eine Akte X Blu-ray Collection Season 1-9 vorbestellbar zum 10.12.
Merkwürdig allerdings, das bei den normalen UT 8nicht die für hörgeschädigte) nur franz. angegeben sind. Muss ein Fehler. Ohnehin momentan zu teuer für mich. Aber schon schön :slight_smile:

Akte X Media Dealer


#547

Erste folge von Staffel 1 American Horror Story geschaut. Hat mich noch nicht ganz überzeugt. Irgendwie eine komische unausgewogene mischung aus Horror, Drama, Sex und skurrilen Typen. Hoffe, das wird noch spannender mit diesem Mörderhaus.


#548

Am 04.10.2015 20:12, schrieb Frank:

Nach langer Zeit mit der Serie Fringe angefangen. Dieser Arzt Walther hat ja echt Züge vom Mad Scintist aus Reanimator. Interessante Themen Kombi ausserdem, bin gespannt wie das weitergeht.

Konnte mich zu Anfangs nicht so recht in die Serie reinfinden, aber nach ein paar Folgen hing ich am Haken. Man sieht deutlich die Handschrift von J.J.Abrams, im Zuge der Staffeln bauen sich zusehends mehr Rätsel auf, die einen bei der Stange halten. Walther sorgt für subtilen Humor a la “Akte X”, Olivia ist richtig sexy. Hab die ersten 3 Staffeln durch und hoffe jetzt endlich mal Zeit für 4 + 5 zu finden. Fringe wirkt bunt und konfus, besitzt aber durchaus Tiefgang und Dramatik, dafür muss man aber ne Weile dran bleiben.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Alexander am 01.11.2015 02:11 ]

#549

Am 01.11.2015 02:10, schrieb Alexander:

Am 04.10.2015 20:12, schrieb Frank:
Nach langer Zeit mit der Serie Fringe angefangen. Dieser Arzt Walther hat ja echt Züge vom Mad Scintist aus Reanimator. Interessante Themen Kombi ausserdem, bin gespannt wie das weitergeht.

Konnte mich zu Anfangs nicht so recht in die Serie reinfinden, aber nach ein paar Folgen hing ich am Haken. Man sieht deutlich die Handschrift von J.J.Abrams, im Zuge der Staffeln bauen sich zusehends mehr Rätsel auf, die einen bei der Stange halten. Walther sorgt für subtilen Humor a la “Akte X”, Olivia ist richtig sexy. Hab die ersten 3 Staffeln durch und hoffe jetzt endlich mal Zeit für 4 + 5 zu finden. Fringe wirkt bunt und konfus, besitzt aber durchaus Tiefgang und Dramatik, dafür muss man aber ne Weile dran bleiben.

Ging mir auch so, sehe ich wie Du. Fringe zeigt viele Elemente aus anderen Serien. FBI Ermittlungen und Humor wie bei Akte X, subtile Sounds und mysteriöses wie in Lost, die Bedeutung von Artefakten und die Erinnerung daran, das noch “Dienste” über dem FBI stehen wie bei Alias. J.J. Abrams ist klar erkennbar. Hab gerade mal auf IMDB nachgeschaut, Wow! Der Mann ist ausgebucht. An 11 Projekten aktiv…
Vielleicht ist gerade dieser Mix der Grund, das es bei mir nicht ganz reicht, um mit meinen Serien Highlights wie Breaking Bad, Lost, Battlestar auf einer Stufe zu stehen, aber das Rennen ist knapp.
Ich kann dir sagen, Staffel 4 und 5 steigern sich noch einmal, es geht fast ausschließlich um die Hauptstory. Habe wie im Rausch durchgeschaut und bin jetzt am Ende der fünften und damit der Serie. Noch zwei Folgen und ich kann mir nicht ganz vorstellen wie sie das Beenden, ohne das es zu abrupt wirkt. Ich traue mich nicht weiter zuschauen und habe daher immer mal ein paar Häppchen der
achten Staffel Big Bang Theory zwischen geschoben. Bislang die Schwächste dieser Comedy Serie. Im Großen und Ganzen alles bei behalten, wie in den vorherigen Staffeln, jedoch wirkt diese etwas schnell zusammengeschustert, weniger liebevoll produziert. Einige gute neue Ideen wurden einfach schablonenhaft in das Serien Raster gefügt. Vermutlich geht die Serie ihrem Ende entgegen. Die neunte läuft in den USA und ich kann mir auch noch ein, zwei weitere vorstellen, zumindest bei mir stellen sich jedoch erste Abnutzungserscheinungen ein.


#550

HANNIBAL – Staffeln 1-3. Ein Fest der Sinne!

Auf diese Serie habe ich als „Hannibal Lecter“ Fan über 10 Jahre lang gewartet.

Der spätestens seit „Casino Royal“ abgefeierte Mads Mikkelsen hat eine unglaubliche Präsenz und geht astrein als „junger“ Hannibal Lector durch.
Ich muss gestehen das ich als großer Fan von Anthony Hopkins und den Kinofilmen anfangs etwas Probleme hatte, in die Serie hineinzufinden. Das war aber spätestens in der zweiten Hälfte der 1. Staffel vorüber und ab Staffel 2 hing ich dann richtig am Haken.

Als ganz großen Wurf kann man dann auch nur die mit Gillian Anderson (X-Files) genial besetzte Rolle von Hannibals Psychologin (!) bezeichnen, die mit zerbrechlicher Stimme , wunderbaren Dialogen und unglaublicher Schönheit der Serie eine wahrhafte Aufwertung gibt.

Auch Laurence Fishburn als Cop und Hugh Dancy als Profiler „Will“ machen ihre Sache gut. Als roter Faden der Story geht es vor allem um die dichte, fast freundschaftliche Beziehung zwischen Hannibal und Will, der seinen Freund und Mentor zu Anfangs noch als willigen Helfer zur Aufklärung bizarrer Mordserien begreift, nach und nach aber in den abgründigen Sog Hannibals Geistespalast gelangt.

Die Serie „Hannibal“ greift auf Personen, Ereignisse und Szenen der Kinofilme (Roter Drache, Das Schweigen der Lämmer, Hannibal , Hannibal Rising) zurück und baut diese geschickt in die Handlung ein, vertieft den Blick auf zahleiche in den Kinofilmen angedeutete Personen und Handlungsstränge . So gibt es z.B. ein „Wiedersehen“ mit dem fiesen Mason Verger (Hannibal) oder der Heimat Hannibal Lecters auf einem Anwesen im kalten Litauen und seiner tragischen Beziehung zu seiner Schwester Mischa (Hannibal Rising).

Es sind Bilder wie diese, die der Serie ein cinematografisches Feeling verschaffen, wenn in Großaufnahme der Tau von kahlen Winterzweigen tropft, während sich im Hintergrund der Nebel lichtet und die Sicht auf ein Anwesen freigibt, das auch aus einem Draculafilm stammen könnte.

Besonders in der 3. Staffel ist wirklich jede Kameraeinstellung ein Fest für das Auge. Die Bilder verdichten sich mit einem intensiven, oft fordernden, music score und Bedeutungs-schwangeren Dialogen zu einem düsteren Gesamtkunstwerk. Der Soundtrack wird vielleicht stellenweise etwas zu sehr auf die Spitze getrieben, verstärkt aber erbarmungslos Faszination und Ekel der gezeigten Bilder, die oft verstörend sind und Zuschauern mit einem schwachen Magen Probleme bereiten dürften.

Hobbyköchen und Weinliebhabern wie mir bietet die Serie trotzdem auf eine perverse aber stets unterhaltsame Art und Weise genüssliche Momente von spektakulär in Szene gesetzten Gerichten mit den dazu passenden Weinen in opulenten, gut gefüllten Gläsern. Die Passion Lecters zu gutem Essen und Wein wird hier in vulgär in Szene gesetzten Bildern auf das Allerbeste Rechnung getragen. Bildgewaltig werden hier Abschnitte von Fleisch pariert, flambiert und drapiert, das es einem eine wahre Freude wäre, könnte man sicher sein, das es sich nicht um Teile eines Menschen handelte, an dem Hannibal kürzlich Missfallen fand.

Es sind dann auch diese Momente bei denen Mikkelsen zu schauspielerischer Höchstleistung aufläuft, wenn er für Sekunden die Contenance zu verlieren scheint, weil sein Gegenüber in ihm ,ob des profan zur Schau gestellten Mangels an Höflichkeit , grenzenlosen Ekel provoziert. Und so etwas gehört natürlich bestraft.

Bei all dem bildlichen und synphonischem Bombast und Pathos kommt glücklicherweise aber auch die Spannung nicht zu kurz, und in den wenigen Momenten der „Action“ brechen aufgestaute Emotionen brutal und schockierend auf den Zuschauer ein. Dann dürfen die scharf gewetzten Küchenmesser im Kerzenlichte funkeln und kurz darauf Blutfontänen den Bildschirm füllen.

Solche Szenen sind aber glücklicherweise selten an der Zahl. Es überwiegen Psychologie, faszinierende und in seltsamen Farben schwimmende Settings, gandiose und bildgewaltige Szenen, leise Töne, verstörende Musik und intelligente Dialoge. Und sehr viele groteske Morde.

Für Fans der Kinofilme ein absolutes, uneingeschränktes MUST SEE.


#551

Ein wenig neugierig bin ich nach deiner Beschreibung nun schon geworden, obwohl mich die Idee Hannibal als Serie bislang nicht gereizt hat. Besonders die Teilnahme von Gillian Anderson als Psychologin und deine Beschreibung der visuellen Umsetzung finde ich interessant. Aber das wird warten müssen…

Fringe ist beendet, Alias (St.4 und 5) werde ich später abschließen und meine liebsten Serien Häppchen (weil so kurze Episoden) Californication, Entourage und Big Bang Theory sind beendet bzw. warten auf ihre nächste Staffel. Da ich keinen Fernsehanschluss habe, bin ich auf eine VÖ angewiesen.

Bei Twin Peaks und Akte X warte ich ggfs. die Fortsetzungen ab und nehme das zum Anlass die Serien noch einmal (Akte X) oder überhaupt endlich mal zu Ende zu schauen (Twin Peaks). Und für eine Wiederholung von LOST oder anderen Lieblingen ist’s mir noch zu früh.

Als Orientierung und Planung für mich habe ich so eine Definition, wonach ein Serien Universum eine komplexere Serie ist, deren Konsum meist längere Zeit in Anspruch nimmt, mindestens 6 Staffeln beinhaltet und deren Einzel Episoden mindestens ca. 40 Minuten lang sind. Ich bemühe mich immer ein Serien Universum laufen zu haben und das der Abwechslung halber durch kleinere Serien zu ergänzen.
(@Michaela
Du hattest mich im Februar 2014 mal im Smallville Thread gefragt, was mein nächstes Serien Universum wird.)
Nach einigen kleineren habe ich beschlossen gleich zwei große Serien Universen zu starten.

  1. Mad Man

Bin im letzten Drittel der ersten Staffel.
Was für eine schöne Serie. Angenehm ruhig erzählt, nostalgisch, die Zeit und die Menschen in ihrem Verhalten auf den Punkt getroffen und unterschwellig viel melancholischer als ich es von dieser Serie vermutet hatte. Bin gleichermaßen überrascht wie erfreut. Ich habe auch nicht das Verlangen die Serie so schnell zu konsumieren. Mit ca. 3-4 Folgen pro Woche werde ich eine Zeit lang dran bleiben und freue mich drauf.

  1. Star Trek TNG

Es passt irgendwie. Im Jahr 2016 hat die Serie ihr 50. Jubiläum. Ein neuer Film kommt ins Kino und es wird sogar eine neue Star Trek Serie geben wie bereits bestätigt ist. Zeit also sich vorzubereiten :wink:
Ich hab’s getan und mir bei diesen Gott verd…Amazon Cyber Tagen die Box zugelegt. Und hab’s nicht bereut. Hatte den Großteil der Serie vor ca. 8-10 Jahren in mäßiger DVD Quali auf einem 17 Zoll Monitor gesehen. Diese Restauration ist grandios. Es ist ja nicht nur die VÖ auf Blu ray allein. Ganze Modelle wurden nachgebaut, Effekte komplett ersetzt. Wobei man sich aber penibel an den Look, das Farbschema und jedes andere Charakteristika gehalten hat, das vorhanden war. Ganz im Geiste der Serien Schöpfer. Nur sehr wenige Szenen mussten hochskaliert werden, da das Original Material nicht mehr gefunden werden konnte. Es sind haufenweise Extras vorhanden und ich kann den Aufwand des Ganzen bislang nur erahnen. Das Alles gefällt mir so gut, das ich schon kurz darüber nachgedacht habe, mir auch die Original Serie mit Kirk und Spock mal zuzulegen von der ich bislang nur ca. ein gutes Dutzend Folgen kenne. Die alten Papp Kulissen schrecken mich ab.
Wahnsinn.

Bin mit der ersten Staffel durch. Schaue mir noch die Extras dazu an und mach dann bei der zweiten im nächsten Jahr weiter
:slight_smile:


#552

Amazon Prime sei Dank hole ich momentan endlich 24 nach. Und es ist wirklich ziemlich spannend :slight_smile: . Noch stecke ich in der ersten Staffel, aber das könnte eine Serie werden, die ich mir komplett ansehe.


#553

Ja, 24 geht ab. Da hatten sie mal eine richtig gute Idee mit der Echtzeit Umsetzung. Habe auch alle gesehen, hat Spaß gemacht. Eine Staffel war allerdings ziemlich schlecht (weiß nicht mehr welche). Es gibt ja eine ganz neue fällt mir dazu ein. Seltsam, habe keinerlei Reaktionen dazu gehört.


#554

So endlich. Bin total fertig. Grade allerletzte Folge LOST geschaut. Was für eine Wahnsinn. Grad wenn man denkt, wie wollen die das ganze auflösen, kommen die mit einem Serienende daher, dass es einen umhaut. Manches sollte man vielleicht nicht hinterfragen, aber insgesamt ist diese Serie echt der Hammer.

Schade, jetzt ist es vorbei.

Hab aber schon eine neue Serie auf dem Schirm: Resurrection.

Freie Tage eignen sich zum sogenannten “binge watching” - Resurrection, 1. Staffel (8 Folgen) ist geschafft. Interessanter Ansatz, den man aus “Les Revenants” kennt, gibt ja auch eine gleichnamige franzoesische Serie mit amerikanischem Remake. D. h. in einem kleinen Nest in USA kehren Verstorbene zurueck. Die Verstorbenen wachen irgendwo auf, der erste, ein kleiner Junge, z.B. irgendwo in einem Reisfeld in China, 32 Jahre nach seinem Tod. Die Serie hat eine, wie ich finde, tolle Titelmelodie, gute Schauspieler, allen voran Kurtwood Smith, einen kleinen gruseligen Jungen und storytechnisch auch okay. Hat eine etwas traurige Grundnote, da sich die Menschen mit Tod und Abschied nehmen auseinandersetzen.

Die Serie besteht aus nur zwei Staffeln. Von daher ist das eher mal was fuer zwischendurch. Hoffentlich endet die zweite Staffel nicht mit einem cliffhanger oder zu vielen offenen Fragen. Das finde ich bloed, wenn eine Serie eingestellt wird, ohne dass es zu einem befriedigenden Ende kommt.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Michaela am 27.12.2015 11:07 ]

#555

Ich bin immer erstaunt, wenn jemand das Ende von Lost gut findet.
Ich bin grundsätzlich auch Riesen-Fan der Serie (Wenn das Ende nicht wäre, wäre Lost mit großem Abstand meine Lieblingsserie) aber das Ende geht gar nicht.
Wenn man 6 Jahre lang die Serie mit so einem Spannungsbogen aufbaut und sich (fast) alles immer um das wie, wo und warum dreht, kann man nicht einfach ein Ende machen, bei dem mind. 50 Fragen offen bleiben, die bei der bisherigen Handlung aber ein wichtiger Teil waren.

Ich hab in letzter Zeit auch fleißig Serien geguckt:

Auf 13th Street liefen im November beide Staffeln von Broadchurch.
Ganz super großartige englische Krimi-Serie mit Olivia Coleman (Tyrannosaur - Übrigens absoluter Pflichtfilm), Jodie Witthaker (Attack the Block) und David Tennant (Dr.Who).
Im Küsten-Urlaubsort Broadchurch wird der 9-jährige Daniel tot am Strand gefunden. Zur Ermittlung kommt einer neuer Polizist (Tennant) in die Stadt, den anscheinend noch ein ähnlich gelagerter Fall von früher verfolgt. Ihm zur Seite wird die örtlichen Polizistin (Coleman) gestellt, die in dem kleinen Ort natürlich jeder kennt und deren Neffe bei der örtlichen Zeitung arbeitet.

Die 1. Staffel ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Die 2. Staffel nimmt die Geschichte dann aber trotzdem weiter auf, was leider manchmal etwas zu konstruiert ist (aber bei weitem nicht so schlecht wie Prison Break).

Insgesamt jedoch eine sehr sehr gute spannende Krimiserie.

Und als ich wegen Broadchurch noch auf meinem David Tennant High ware, habe ich gelesen, dass er bei Jessica Jones den Bösewicht spielt.
Somit war ich dann quasi gezwungen über die Feiertage die Netflix-Marvel Serien Jessica Jones und Daredevil anzuschauen

Obwohl von fast alles Stellen Jessica Jones als die bessere Serie gelobt wird, hat mir Daredevil doch besser gefallen. Bei Jessica Jones hatte man das Gefühl, dass hier Story für 8-9 Folgen auf 13 Folgen (Ist wohl Standard bei den Marvel-Serien) aufgebläht wurden. Die Serie ist recht düster im Noir-Stil gehalten. Die Superkräfte von Jessica (Ist Stark - aber nicht auf Superman-Level. Sie kann z.b. ein Auto anheben oder 10-20 Meter weit springen) und Killgrave (kann Menschen zwingen alles zu tun was er sagt) fügen sich in die Detektiv-Story recht gut ein.

Daredevil dagegen überzeugt mit seinem großarztigen Kampfszenen. Die Faustkämpfe sind grandios inszeniert und würden auch bei z.b. The Raid nicht negativ auffallen.

Jetzt hat mich Marvel soweit, dass ich mich nächstes Jahr schon mächtig auf die nächsten beiden Serien Luke Cage und Iron Fist, sowie deren Avengers-mäßige Zusammenführung bei den Defenders freue.


#556

@ugene
Beim Schauen von LOST hab ich mir grade bei den letzten beiden Staffeln gedacht: wie wollen die das wohl auflösen. Im ersten Moment fand ich das Ende logisch und krass. Hab allerdings noch mal darüber nachgedacht und denke, dass, obwohl ich es schon als einen Paukenschlag empfunden habe und sehr emotional, es doch ein billiger Ausweg ist und einiges, was vorher in den verschiedenen Staffeln passiert ist, ad absurdum führt. Ich lass das mal für mich so stehen. Immerhin war die Serie ungewöhnlich und spannend. Und das alles vor einer Traumkulisse.

Bin mit Resurrection fast durch. Die Serie besteht aus insgesamt nur 21 Folgen und hat einen doch eher melancholischen Unterton.

Schau auch grad bei scrubs mal vorbei. Ich mag die normalen Krankenhausserien nicht. Scrubs find ich witzig, charmant und trotz aller Albernheit wird auch der Ernst des Lebens nicht vergessen, so dass manches auch sehr zu Herzen geht. Wie im richtigen Leben hält auch.


#557

Ich gehöre auch zu denen, die das LOST Ende nicht enttäuschend fanden. Die Frage ist: Hätte man es denn besser machen können? Eine Serie, die solche Massen an Mysterien einbaut, kann denke ich gar nicht zu einem befriedigenden Ende kommen, das alles erklärt. Das wäre gar nicht möglich gewesen. Dann lieber einige (so viele waren es doch gar nicht?) Fragen offen lassen, als sklavisch zu versuchen, den Fans jeden Fitzel vorzukauen. Zumindest hat mich das nicht gestört :slight_smile: .

Und mich wundert immer wieder, wie viele Fans selbst dieses doch sehr einfach gehaltene Ende nicht verstanden haben und z.B. glauben, alle wären seit dem Absturz tot gewesen. Dass das NICHT das Ende ist, ist hoffentlich kein Spoiler. So ein Ende hätte ich furchtbar unbefriedigend gefunden.

@Michaela: Nur aus Interesse: Was hat denn das Ende für dich aus den früheren Staffeln ad absurdum geführt?

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Zwerg-im-Bikini am 09.01.2016 18:56 ]

#558

Naja, die ganze Sache mit der Dharma Initiative, z.b., auch war mir die Rolle von Charles Widmore letztendlich nicht klar. Gut man kann auch sehr viel in die Serie hinein interpretieren, z.b. den Absturz mit einer Geburt gleichsetzen, sie haben ja am Anfang nichts und müssen elementare Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Unterkunft, Vertrauen befriedigen (was ja für Babies auch erst mal überlebenswichtig ist) und im Verlauf der Staffeln werden sie “erwachsen”, lernen erst mal, wie Kinder das auch tun, müssen sich im Erwachsenenleben zurechtfinden, sich mit gut und böse auseinandersetzen, bis am Ende die Erleuchtung kommt und man loslassen kann. Dass zwischendrin der eine oder andere auf der Strecke bleibt, ist ja im wirklichen Leben auch so. Und dass die Vergangenheit eine wichtige Rolle spielt genauso wie die Zukunft und die Frage, was wäre wenn, stellt jeder hin und wieder fest.

Man kann die Serie wohl als sehr philosophisch sehen, oder einfach nur als spannende Unterhaltung bei der sich die Autoren ein klein wenig verstiegen haben. :blush:

Mir hat es gefallen.

Fand übrigens Christian Shepard auch eine sehr interessante Figur.


#559

@Michaela:

Die Dharma Initiaitve war denke ich wirklich nur eine Forschungsgruppe, die in den 70ern auf der Insel lebte und nichts mit der ganzen Mystik zu tun hatte. Die Anderen waren schon vorher da (rekrutiert von Jacob), und letztendlich kam es dann zur Säuberung, bei der die meisten Dharma Leute getötet wurden. Seitdem bewohnen die Anderen ihre Einrichtungen.

Charles ist wohl vor allem als Konkurrent für Ben eingebaut worden, der aber nicht auf der Insel sitzt, sondern “an Land” die Fäden zieht. Er war ja zuerst ein Anführer bei den Anderen und ist immer wieder mit Ben aneinandergeraten. Letztendlich wurde er von der Insel verbannt, weil er die Regeln gebrochen hat (soweit ich mich erinnere wegen der Tochter mit einer Frau von außerhalb). Ben wurde der neue Anführer und zu diesem Zeitpunkt schwor Charles ihm Rache. Er ist sehr besessen von der Insel und glaubt, dass die Insel sowohl den Tod von Ben als auch von Alex ursprünglich wollte. Womöglich konnte er deshalb so kaltblütig ihren Tod in Kauf nehmen. Er kann zuerst nicht den Weg zur Insel finden, sucht aber verzweifelt danach. Charles ist außerdem wichtig, weil er die Absturzstelle des Flugzeuges fälscht, damit die Suche eingestellt wird. Auch das tut er, weil er die Insel nur alleine finden will. Er heuert den Frachter an, und wird nach dessen Zerstörung von Jacob besucht, der ihm den Auftrag gibt, etwas auf der Insel zu erledigen. Was das ist erfahren wir leider nicht, und das ist für mich auch eine der wirklich großen offenen Fragen. Wir wissen, dass er Desmonds Fähigkeit benötigt, um den Mann in Schwarz zu besiegen… aber was auch immer er vor hat, dazu kommt es nicht mehr. Er wird vorher getötet und letztendlich ist es ja Jack, der den Mann in Schwarz besiegt.

Was ich in Bezug auf Charles noch gerne gewusst hätte, ist, wie er von dem Absturz des Flugzeugs wissen konnte, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch selber auf der Suche nach der Insel war. Ich glaube, das wurde nicht erklärt.


#560

So, hab grade the walking dead, erste staffel, hinter mir und fünf Folgen von der zweiten. Bin doch immer wieder überrascht, wie hart die Serie sein kann. Und definitiv nicht kinderfreundlich. Weiß noch nicht so genau, wie ich die einzelnen Charaktere einschätzen soll: Rick ist ja so ein Gutmensch, Dale der eher Klischeesenior mit Weisheit, Glen ist putzig, Shane nervt und die Damen sind allesamt etwas überspitzt dargestellt. Positiv find ich bis jetzt Daryl. Und Hershel.

Spannend und nervenaufreibend ist es allemal. Mal sehen, wie es weitergeht.

Und nebenbei etwas essen, ist auch keine gute Idee, bei diesen tollen makeup Effekten. Da kann einem schon schlecht werden.