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I beg to differ! Meinung vom anderen Ende des Spektrums (HüstelBlasphemieHüstel): Mir gefiel Villneuves BLADE RUNNER 2049 deutlich besser als Ridley Scotts Original (ganz gleich in welcher Fassung) und ich finde, die Serie sieht sehr vielversprechend aus, nicht nur, aber auch wegen Schafer. Könnte eine adäquate Umsetzung à la WESTWORLD, FALLOUT oder LAST OF US werden!

Und hier auch gleich der First Look zu Mike Flanagans CARRIE Update:

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Na, das sieht doch gar nicht mal so schlecht aus, und wirkt auch thematisch (bullying und public (body?) shaming im Kontext mit, und Zeitalter von social media) wie ein ganz interessantes und hoffentlich auch einigermaßen frisches update des Stoffes! Da „Carrie“ ohnehin eines meiner Lieblings-King-Bücher ist, freue ich mich da sehr drauf… und, wo ich eh gerade dabei bin:

Ja, was den look und das feel der up and coming Show anbelangt, magst Du sicher recht haben… Ich für meinen Teil befürchte allerdings, dass das Ausgangs-Material einfach vom Story-technischen, und narrativen Aspekt her da für eine Serialisierung einfach zu sehr Gefahr laufen könnte, thematisch verwässert, und bis zur Unkenntlichkeit verhackstückt zu werden… Alldieweil ebendas auch eine der IMHO allergrössten (von vielen) Schwächen der Villeneuve-Weiter-Erzählung war. Aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren… und werde allein Hunter Schafers wegen mal reinschauen. Warten wir’s also ab, bis Ende November.

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BLASPHEMIE! Okay, es mag mir zwischenzeitlich nicht mehr möglich sein, meinen absoluten Lieblingsfilm aller Zeiten noch „objektiv“ zu werten, aber was bitte war an der (sicherlich nicht schlechten) „Fortsetzung“ denn bitte so toll ? Fand sowohl Drehbuch, Charaktere, Musik und vor allem Atmosphäre des Originals um Welten besser. Dem aber nichtsdestotrotz TEILE ich Deine Meinung das die „Serie“ interessant werden könnte. Natürlich habe ich Angst vor einem Ausverkauf a la „Alien World“, aber die Fans könnten hier trotzdem ganz gut bedient werden.

Vollste Zustimmung. Man kann ein Kult(Kunst)Werk auch so weit strecken, das der Mythos komplett auf selbiger Strecke bleibt, siehe ALIEN.

Naja, die Befürchtungen bzgl. BLADE RUNNER hätte ich ebenso, aber m.E. trifft das auf CARRIE noch viel mehr zu. Wenn ich mich recht entsinne iss ja schon die literarische Vorlage (die ich im übrigen mochte) einer von Kings dünnsten Schmökern, der Stoff reicht ja gerade mal für einen 90minütigen oder 2stündigen Film. Und wurde bereits kongenial von BDP umgesetzt.

Muss man das jetzt wirklich aufblasen und über 6, 8 oder gar 10 TV Episoden auswalzen?
Da gibts dann pro Episode max. 10-15 Minuten echten content und character traits/development - der Rest ist dann wie mittlerweile üblich nur überflüssiges Füllmaterial…

Mal davon abgesehen, dass ich mich tatsächlich frage wie man den Teaser von CARRIE gut finden kann. Klar, iss nur der Teaser, und ein Trailer gibt/zeigt auch nicht alles her - aber - meine Fresse - sieht das hier absolut besch…n und peinlich aus… allein die ersten 30-35 Sekunden des Teasers haben einen dermaßen ekelhaft-glatten und cleanen TV Look der einen an ARD Vorabendserien oder RTL-Filmproduktionen erinnert.
Die ganze Optik, selbst die ähem Darsteller…alles so auf Hochglanz und Soap gebürstet…ich hab den jetzt wirklich 4-5x angeguckt…und könnt jedes Mal zweistrahlig k…n! Das kann doch kein Mensch bzw. Filmlieberhaber auch nur ansatzweise gut finden? Ist das mittlerweile echt der Standard wie Serien produziert werden?
Dabei dachte ich, dass der Name Mike Flanagan für Qualität steht. Yes, i know: Ich hab noch keine Minute davon gesehen, aber das hier braucht wirklich kein Mensch…aber vielleicht muss man ja 14 oder 15 Jahre alt sein um das ‚cool‘ zu finden oder zu verstehen. Teaser Rating: 1/10.

BLADE RUNNER hingegen sieht zumindest optisch ganz ordentlich und tatsächlich interessant aus. Michelle Yeoh seh ich eigentlich auch immer gern, obwohl sie zuletzt bei der Auswahl ihrer Rollen mächtig daneben gelegen hat. Guck ich vielleicht mal rein…6/10.

Den zweiten Film mag ich auch sehr, der ist mir ab der zweiten Sichtung ungemein ans Herz gewachsen - damit steh ich dann wohl auch allein auf auf weiter Flur, da ich beide Filme fast ebenbürtig finde…
Den ersten seinerzeit natürlich im Kino gesehen und für toll befunden. Ein echter Klassiker, aber leider nicht ganz makellos. Im Gegensatz zu ALIEN.

Und damit wären wir auch schon bei der letzten Serie die ich gesehen habe, bzw. versucht hab zu schauen. Törööööö: ALIEN EARTH. Ich guck ja sonst so gut wie keine mehr - und weiß jetzt auch wieder warum. Fazit nach 2 geguckten Episoden:

Komplett lachhaft, allein schon die ersten 10 Minuten der ersten Episode waren sowas von zum Fremdschämen…die haben tatsächlich versucht den Einstieg von ALIEN 1:1 zu kopieren. Das Aufwachen der Crew in Zeitlupe, die ausschließlich aus Clones von Harry Dean Stanton, Tom Skerritt, John Hurt, Veronica Cartwright und Yaphet Kotto bestehende Besatzung, der Computer Room mit Mother. Alles nur ein, nein 2-3 Stufen tiefer. Bis auf die Hauptfigur alles Darsteller von der Resterampe, wozu man mittlerweile wohl auch Timothy Olyphant zählen muss. Der Baddie Boy Kavalier (?) iss eine absolut lachhafte, nervtötende Witzfigur, der mit seinem kindischen Rumgekaspere allein schon das Abschalten rechtfertigt. Dazu ne Soap-Dramaturgie die einem dezent mit dem Holzhammer eingetrichtert wird - und alle paar Minuten mal ertönen ein paar schlecht kopierte Soundfetzen des James Horner’schen Scores vom zweiten Teil.
Die hübschen Monster- und Gore-FX können da auch so gar nichts mehr retten, die brauchts wahrscheinlich auch nur um den Zuschauer vom Einpennen abzuhalten. Angeblich soll die Serie ja im weiteren Verlauf konstant schlechter und dämlicher werden…wie jetzt? NOCH SCHLECHTER? Geht das überhaupt?
Oh Mann, selbst der schlechteste Film der Franchise iss dagegen wahres Gold. Unfassbar was heuzutage alles produziert wird. 3/10.

So, das waren meine 2 cents - jetzt dürft ihr mich steinigen (duck und weg)

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Vollste Zustimmung. Ich finde die relativ simple Geschichte einfach schon auserzählt, war, obwohl ich bestimmt 10 oder mehr Romane von King mit Genuss gelesen und alle seine (zum Teil schwachen) Verfilmungen kenne, auch nie ein Fan des Originals. Es gibt Kurzgeschichten die über gerade mal 20 Seiten gehen, die ich stärker finde. Aber „starke“ Frauenfiguren und das Thema „Mobbing“ in Schulen ziehen wohl aktuell.

Was Du zu Alien:Earth gesagt hast : Ja, sehe ich ähnlich, obwohl man mich als „Fan“ zumindest zu Anfangs recht gut bedient hat (auch wenn alles irgendwie abgeklaut wirkte und mehr aussah wie Romulus).

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Seht Ihr, mir gefiel z. B. besser, was Showrunner Noah Hawley (LEGION, FARGO) aus dem ALIEN Franchise gemacht hat als der Fanservice von Fede Alvarez in ALIEN:ROMULUS. Wobei die Serie klar ihre Schwächen hat und Alvarez Film seine Stärken.

Zum Thema CARRIE: Mike Flanagan ist im Gegensatz zu Brian de Palma jetzt nicht gerade für seinen flashy Inszenierungsstil bekannt, sondern eher für seine Figuren und ihre Beziehungen sowie für Atmosphäre und Spannungsdramaturgie. Wenn er mit CARRIE das macht, was er mit THE HAUNTING OF HILL HOUSE (ebenfalls nur ein schmales Bändchen von Shirley Jackson und vielleicht die beste Horrorserie ever) und THE FALL OF THE HOUSE OF USHER (eine Collage aus Poe-Motiven, neu interpretiert) gemacht hat, ist das Serien-TV erster Güte.

Ich finde, eine gute Adaption oder Fortführung geht – so wie BLADE RUNNER 2049 oder ALIEN EARTH – über das Original hinaus und erforscht auch Pfade, die darin bislang unbetreten blieben. Dass man dabei auch mal daneben tritt, ist klar, das nehme ich in Kauf (siehe Thema Schwächen oben). Aber es ist mir lieber als einfach mehr vom selben aufgewärmt zu bekommen.

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Respekt, damit bringst Du bereits weitaus mehr Langmut auf, als ich es zu tun bereit bin… Denn ganz ehrlich: Wenn mir hier zumindest indirekt unterstellt wird, ich sei wohl auf dem geistigen Niveau eines:einer 14- oder 15-jährigen Teenagers:Teenagerin stehengeblieben, nur weil mir bestimmte Ästhetiken in irgendwelchen, gerade mal knapp über eine Minute langen Vorschau-Videos gefallen, oder zumindest mehr zusagen, als dem betreffenden User (by the way: 14 und 15 Jahre waren in meinem Jugendalter ‚ne geile Zeit, und ich kann demzufolge auch gar nicht sehen, wieso das überhaupt als Herabwürdigung herhalten muss), dann bin ich mit Mitte 50 zwar alt genug, um zu wissen, dass derlei diffamierende Herabsetzungen natürlich weitaus mehr über den User selbst, und seinen ganz offensichtlich mangelnden Respekt vor den Meinungen Anderer aussagen, als über die Menschen, denen er derlei peinlich-platte Formulierungen zugedenkt, aber dennoch ist dann für mich selbst auch der Punkt überschritten, an dem ich mich noch zu einer ernsthaften Diskussion darüber bereit finden wollte, oder noch grossartig Elan für einen Meinungs-Austausch verspüre. Denn: Wenn mir (m)ein Gegenüber schon keinen Respekt zukommen lässt, und meint, nicht nur beim Ansehen irgendwelcher Trailer, Zitat: „im Strahl kotzen“ zu müssen, sondern sich auch hier im thread verbal ausreihern möchte, dann sind mir sowohl meine Zeit, als auch die dafür nötige Energie und der damit verbundene Aufwand zu schade dafür. Zumal es mir seit einigen Tagen bereits wieder mal gesundheitlich nicht allzu gut geht. Und mich sowohl Schmerzen, als auch Ermattung plagen. Allein schon deshalb hab‘ ich gerade keinerlei mentale Ressourcen, oder argumentative will power, mich auch noch mit solchen Petitessen, und nervigem Kinderkrams herumzuschlagen. Von daher verabschiede ich mich hiermit zumindest aus dieser Debatte erstmal. Ihr bekommt das bestimmt auch ganz gut, wenn nicht sogar besser, ohne mich hin. Sayonara, und Bye bye!

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Herrjeh, heut bist aber auch mal wieder extrem dünnhäutig, wa? Und wieso beziehst du denn eigentlich gleich immer alles auf dich/deine Person? Die Welt dreht sich nicht nur um dich… meine Güte!
Dachte hier konkret an meine Nichte und ihre Freundinnen, könnte mir gut vorstellen, dass ihr / denen sowas gefällt bzw. sie vielleicht hier eher die anvisierte Alters-/Zielgruppe sind.

Hätte ich das jetzt extra noch vermerken müssen, nur um sicherzustellen, dass sich hier nicht die falschen Personen angesprochen bzw. angegriffen fühlen? Sind doch alle erwachsen hier, viele davon ja Ü50, da wird man ja wohl einen etwas raueren Umgangston vertragen, solange es nicht in eine verbale Kneipenschlägerei ausartet :slight_smile:
Ein (Film)Forum iss ja schließlich kein Streichelzoo/Ponyhof…

Mal ganz abgesehen davon, dass dein permanentes Spielberg- und v.a. Nolan-Gebashe ja auch irgendwann langweilig und nervig wird…worüber ich mich aber auch nicht beschwere…ich ertrag das auch ja geduldig bzw. überles das im Bedarfsfall einfach und kommentiere es nicht bei jeder Gelegenheit.

Zumal deine dahingehenden verbalen Ergüsse/Entgleisungen jetzt auch nicht sooo viel gehaltvoller/geistreicher sind…

Daher einfach mal den letzten Beitrag bzw. nen Auszug davon zitiert:

„…viel zu LAUTES (wiewohl es von der vollen Dröhnung her wohl lange nicht an Nolan’s Subwoofer- und Max. Dezibel-Belastungs-Test „The Odyssey“ rankommen dürfte) und albernes Superheld:Innen-Fantasy-Quatsch-Spektakel haben sollte, und eh ohnehin gerade nichts Besseres zu tun, sowie zudem auch noch zweieinhalb Stunden sein:ihrer kostbaren Lebenszeit zu verschwenden, verschenken und sinnlos zu verschleudern hat: Den veritable Hirnfäule verursachenden und ob seiner bonbonfarbenen Überkoloriertheit gnadenlos die Sehnerven wegätzenden **„Masters Of The Universe“ usw usf bla bla bla…“

Also lass die Kirche bitte einfach mal im Dorf stehen, schieß nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen und spiel nicht permanent die beleidigte Leberwurst…
Als (angeblich) gestandener SLAYER-Fan sollte man auch was aushalten können / dürfen… :slight_smile:

In diesem Sinne: Nix für ungut… Gute Besserung dann mal…

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ALIEN ROMULUS war zwar alles andere als originell und auch nicht gerade mit den besten DarstellerInnen gesegnet, aber iss schon noch ein anderes Kaliber als die Serie, der man zwar tatsächlich zugute halten muss, dass sie versucht neue Wege zu gehen, aber einfach nicht über die ausreichenden, notwendigen Mittel und Ressourcen (darstellerisch, dramaturgisch) verfügt um das in halbwegs ähm guter Form zu tun. Camp, Trash und hanebüchener Unsinn galore!
So zumindest mein Eindruck nach 2 Episoden…
Soll ja angeblich (noch) schlechter werden… :slight_smile: Werd ich aber nie rausfinden, bin da raus.

Dass der mir bis dato komplett unbekannte Noah Hawley auch für FARGO verantwortlich ist/war wusste ich bislang nicht, dafür bin ich mit (aktuelleren) Serien tatsächlich ähe zu wenig vertraut.
Sollte FARGO indes auf dem selben Niveau angesiedelt sein wie dieser (beeep) dann schein ich ja tatsächlich nix verpasst zu haben…again, my 2 cents only.
Und ja, ich weiß, dass ich mich da in der Unterzahl/Minderheit befinde…

Zu Mike Flanagan: Okay, jetzt hats bei mir geklingelt. Hab den Namen gar nicht mehr mit THE HAUNTING OF HILL HOUSE in Verbindung gebracht. Hätte ich aber (noch) wissen können, die Serie iss ja schon ein paar Jährchen älter und hab ich sogar geguckt, wie auch den Nachfolger BLY MANOR. Letztere war auch okay, hat vor allem in der zweiten Hälfte angezogen - aber da war die erste Filmversion (THE INNOCENTS) schon noch besser.
HILL HOUSE wiederum fand ich auch super. Beste Horrorserie ever? Kann man tatsächlich so sehen und stehen lassen. Einzelne Episoden älterer TV Horror-Anthology-Shows (Twilight Zone, The Outer Limits, Thriller) vielleicht mal ausgenommen. Macht aber CARRIE deswegen für mich nicht interessanter :slight_smile:

Last but not least: Bei BLADE RUNNER 2049 würde ich dir absolut zustimmen, da seh ich das auch so. Der war schon eine sinnvolle Erweiterung/Verlängerung des Originals und ist selbigem m.E. durchaus ebenbürtig…bei der Serie hingegen darf man schon skeptisch sein. Kommt halt auch auf die Macher (hinter den Kulissen) an…Denis Villeneuve war seinerzeit nach ARRIVAL für den Film einfach auch die beste Wahl…

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https://www.rogerebert.com/reviews/the-shards-ryan-murphy-fx-tv-review-2026

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Ja Wahnsinn, jetzt haben sie das Ding bereits verfilmt, bevor ich den Roman zu Ende gelesen habe, der liegt nämlich immer noch hier auf einem ständig höher werdenden Stapel ungelesener Bücher … Ich habe von Ellies fast alles gelesen und mag i.d. Regel auch die Verfilmungen, auch wenn man, wie bei den meisten Verfilmungen dicker Romane, natürlich auch Abstriche machen muss. Der Trailer erinnert vom Style und den Vibes an „Less Than Zero“ den ich sehr mochte.

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Ja, Murphy und Ellis sind eine interessante Paarung, zwei Meister der Oberfläche. Ich erwarte dennoch nicht viel, werde die Serie aber natürlich schauen. Als „Prequel“ empfehle ich SMILEY FACE KILLERS von 2020, zu dem Ellis das Drehbuch geschrieben hat und der einige Motive von „The Shards“ (dem Roman) vorwegnimmt. Es ist kein guter Film, nur etwas für Hardcorefans von BEE.

DAS MANKO

And now for something compleeeeetely different: Die deutsche (!) ZDF (!!) Serie aus der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ (!!!) sieht aus, als hätten Quentin Dupieux und Marcel Marceau zusammen eine Mischung aus STROMBERG und SEVERANCE gedreht.

Ich habe erst 2 von den 4 rund 20-minütigen Folgen gesehen, aber schon mehrfach Tränen gelacht. Gut, das ist natürlich nicht für jeden, man sollte schon ein Faible für Slapstick und absurden Humor mitbringen und die Performances sehen sehr nach Schauspielschulworkshop aus, but in a good way. Wer nach 5 Minuten noch nicht geschmunzelt hat, kann gleich ausmachen, anders wird’s nicht. Ich lieb’s und empfehle es hiermit allen, die sich in der Zielgruppe wähnen. Ach ja, Bjarne Mädel und Sophie Rois sind in Nebenrollen auch mit von der Partie.

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HAPPY VALLEY

Der Titel muss sarkastisch gemeint sein, denn diese Polizeiserie ist äußerst düster und voller traumatisierter Charaktere. Die Geschichte dreht sich um die Polizistin Catherine, die bald vor der Pensionierung steht, und ihre „Nemesis“ – Schwiegersohn Tommy Royce. Der gemeingefährliche und charismatische Psychopath hat ihre Tochter in den Selbstmord getrieben und ist seither untergetaucht. Er wird im Verlauf der drei Staffeln immer wieder eine Rolle spielen. Doch das ist nur die Rahmenhandlung, die sich immer wieder mit anderen Fällen kreuzt.

Was hier in 3x6 Folgen an Handlungssträngen aufgezogen wird, würde Netflix locker für 10 Serien à 12 Folgen reichen. Die Serie ist fesselnd und nicht gerade zimperlich. Die ersten beiden Staffeln liefen früher mal auf Netflix, jetzt sind alle inklusive der mit sieben Jahren Abstand gedrehten dritten Staffel auf arte verfügbar. Unbedingt im Original mit deutschen Untertiteln schauen, die sind allerdings auch nötig.

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