Sitzplatzdiskussion - von DK-Reihen bis zu Jackenreservierungen


#21

Also abgetrennte Gliedmaßen fände ich bereits sehr FFF-spezifisch :joy:. Sowas gibts in Plastik doch sicher irgendwo zu kaufen, einfach mit einem FFF-Logo branden und ab in die Goodies-Tasche für DKler damit… Aber eventuell hat das Kino damit ein Problem, wenn da im Nachbarsaal noch das Kinderprogramm läuft :wink:.

Mal im Ernst, die Idee mit so einem Token ist grundsätzlich interessant. Aber dann müssten konsequent die ohne Token reservierten Plätze freigeräumt werden bzw. zur Räumung durch andere Besucher freigegeben werden und dann wirds chaotisch.


#22

Aber dann bleibt doch das Problem der Jackenreservierer, dass die Dkler, die den allerersten Film am Tag sehen, sich die besten Plätze für den ganzen Tag krallen? Was ich als jemand, der trotz DK nicht 100% aller Filme guckt sehr unfair finden würde. Wenn es offizielle Sitzreservierungen für DKler geben würde, dann sollte das System möglichst fair sein und nicht davon abhängig, welche der Filme man sich ansieht. Also z.B. eine ganz normale Reservierung online ab einem bestimmten Datum (was halt wiederum die technischen Probleme mitbringen würde).

Nachtrag: Ein (noch ausbaufähiger) Vorschlag zur möglichst einfachen technischen Umsetzbarkeit von echten Platzreservierungen für DKler… Das Kino könnte eine extra Registrierungsseite online stellen, auf der sich DKler vor dem offiziellen Start des Vorverkaufs eintragen könnten. Aber ganz simpel. Das könnte z.B. mit Hilfe von WordPress Plugins ohne großen Aufwand und Programmierkenntnisse möglich sein. Das wäre dann nicht super interaktiv mit Anklicken auf dem Saalplan, aber man könnte den Saalplan ja als Grafik einblenden und darunter gibt man in einem kurzen Kontaktformular Name und gewünschte Sitzplatznummer an. Z.B. gibt es ja auch Terminsysteme für Ärzte, bei denen die vergebenen Termine ausgeblendet werden - vielleicht findet man etwas in der Art. Ich denke, dass die DKler sich nicht über das Aussehen dieser Seite beschweren würden, solange sie dadurch wie alle anderen einen eigenen Sitzplatz reservieren können. Zu Beginn des regulären Vorverkaufs müsste das Kino dann einmal die DK-Plätze in ihr richtiges Ticketsystem übertragen, damit die Plätze nicht doppelt verkauft werden. Wer sich trotz DK bis dahin nicht eingetragen hat, bekäme automatisch einen möglichst mittigen Platz zugewiesen. Natürlich müsste man die DKler bereits vor dem Kauf der DK darüber informieren, dass sie sich online einen Platz von Datum X bis Datum Y sichern können.

Alternativvorschlag: Man sucht sich einen zuverlässigen, freiwilligen Helfer in der Stadt, richtet eine extra E-Mail Adresse ein und jeder DKler schreibt da hin, welchen Platz sie sich wünschen. Keine technischen Voraussetzungen, man sieht genau wer wann zuerst reserviert hat und da die Anzahl der DKler in einer einzelnen Stadt ziemlich gering ist, wäre das nicht super aufwändig. Ich würde das jedenfalls machen, wenn dafür alle Frankfurter DKler ihre Platzkarten bekämen. :grinning:


#23

Spannend. Ich bin in genau derselben Situation (DK, komme aber gerade unter der Woche immer erst zur zweiten oder dritten Vorstellung), aber finde die Jackenreservierung klasse und (zumindest aus meiner DK-Sicht :wink:) auch kein bisschen unfair. Die Filme, die da laufen, sind nie ausverkauft und ich bekomme immer einen guten, oft sogar optimalen Platz, und nach dem ersten Film kann man sich, wenn sich der Saal leert, auch noch schnell umplatzieren.

Ich denke schon, dass es ein automatisiertes technisches System sein müsste, bei dem man sieht, was noch frei ist. Sonst werden viele Leute ein ewiges hin- und her veranstalten, wenn der Wunschplatz schon vergeben ist, wenn sie von ihren Kumpels erfahren, wo die sitzen usw. Und hinterher fühlen sich immer welche ungerecht behandelt. Aber du hast schon recht, es muss nicht fancy sein, eine simple Auflistung wäre okay.

Und trotzdem: Ich fände das zu starr, sich fürs ganze Festival auf exakt einen Platz festlegen zu müssen. Dann stellt man fest, dass man hinter einem Riesen mit DK sitzt, die Nachbar-DKler ständig tuscheln oder einen, ahem, etwas strengeren Körpergeruch mitbringen :smile:. Und zusammensitzen mit Freunden ohne DK wäre auch nicht mehr möglich.


#24

Mir wäre aus den von dir genannten Gründen auch immer noch die komplett freie Platzwahl (nur halt für mich sogar mit Jackenverbot ;)) die allerliebste Lösung. Aber da es die freien Plätze zumindest in Frankfurt jetzt wohl definitiv nicht mehr geben wird (und auch das Jackenthema Vergangenheit ist), wären vorreservierte Plätze für alle die nächstbessere Alternative. Zumindest scheinen sie besser anzukommen als die DK-Reihen?


#25

Ich bin zwar lange raus aus der DK Gruppe, aber wie ich das so mitbekommen habe, ist es im Savoy deutlich stressfreier geworden, seit sie die festen Reihen reserviert haben, gut Einzelfälle mögen die bestimmten Reihen nicht so sehr, aber da hat man wohl auch irgendwelche Wege gefunden. Da sich nur unter den DKlern die Jackenplatzreservierungsproblematik ergibt, sehen diese das wohl entspannter, weil sie sich in den Kopf der anderen versetzen können, die in der gleichen Situation sind, das Rumgehacke mit den teilweise recht ignorant auftretenden Einzelbesuchern ergibt sich somit nicht mehr, aber diese haben nun ein Problem (also alle Einzelbesucher), dass man bei VVK wissen muss, ob und mit wem man ggfzusammensitzen möchte, das ist mit einigen Leuten schwer stressfrei zum VVK Star abzustimmen…


#26

MIR AUCH. Mir waren die Filme immer wichtig, also kam ich PÜNKTLICH zu den Vorstellungen. Ganz ohne Drängen und Pöbeln ging ich als einer der Ersten ins Kino und hatte IMMER die von mir bevorzugte Reihe, und meistens auch meinen bevorzugten Platz. Ich kann diese notorischen Zu-Spät-Kommer im Kino weder verstehen noch ausstehen, und genau diese Idioten werden jetzt noch mit Sitzplatzreservierungen belohnt. Ja ich weiss, die Diskussion geht seit Jahren und dem ein oder anderen auf die Nerven. Ich werde aber weiter für freie Platzwahl kämpfen! :smiley:


#27

Mal ne ganz blöde Frage : Wie läuft das eigentlich auf anderen Filmfestivals innerhalb und ausserhalb Deutschlands mit den Sitzplätzen ???


#28

@Alexander: Ja, die Spätkommer sind nervig, aber sie waren noch nerviger, als es noch kiene festen Reihen für DKler gab und man denen versprochen hatte, einen Platz freizuhalten, das sollte jetzt entspannter sein, weil man sich nur noch mit den DKlern auseinandersetzen muss (kann ich aber nur noch aus der Theorie betrachten, weil ich zu lange kein DKler mehr bin). Nun aber mal die Frage zurück an dich: Hattest du auch schon eine DK udn wolltest Filme sehen, die hintereinander laufen, womit dir die Chance genopmmen wird, dich früh anzustellen, weil du ja noch im Kino sitzt. Als DKler ist man da regelrecht benachteiligt, deswegen finde ich schon, dass die Jackenlösung eine faire Sache ist, denn immerhin unterstützen die DKler das FFF am meisten…


#29

Ehrlich gesagt JA, und sogar ohne DK. Das trifft ja alle Zuschauer des FFF. Aber das ist sehr lange her… damals habe ich noch so 30 bis 40 Filme pro Festival im Sommer mitgenommen und wegen der parallelen Vorstellungen oft wirklich den ganzen Tag im Kino gesessen. Das hab ich seit Jahren nicht mehr, sorry, aber da hat sich Rosebud selbst ins Knie geschossen. Wegen der EInzelvorstellungen ist es häufig so, das nur 1 oder 2 Filme am Tag bleiben, die mich interessieren. Liegen diese dann noch 5 Stunden auseinander lass ich’s manchmal einfach ganz, weil ich wegen einem Film nicht in die Stadt fahren mag. The times, they are a changing…


#30

Sorry, dass ich bei deinem Beitrag hier ungefragt dazwischen grätschen muss. Allerdings stört mich seit Jahren der - gefühlt - zunehmende Irrglauben, dass DK-Besitzer das Festival am meisten unterstützen! Woran machst du das denn fest? Am vorab gezahlten Betrag (ohne zu wissen, welche Filme en Detail auf dem Festival laufen)? An der frühzeitigen Planungssicherheit für alle, die das Festival Jahr um Jahr organisieren? Ich für meinen Teil bin Festival-Besucher in Frankfurt der ersten Stunde (ja, ich habe leibhaftig die Anfänge in der Harmonie miterlebt) und habe jedes Hauptfestival im Sommer besucht. Immer (nur) Einzelkarten (lässt man mal die Double Features etc. außen vor). Gefühlt (und auch in Form der Tickets belegbar) habe ich in ca. 1/3 aller Jahre teilweise erheblich mehr an Ticketausgaben gehabt als jeder Dkler (weil ich eben viele Filme gesehen habe) und in den anderen 2/3 der Jahre genau so viel investiert (ich kenne ja die jeweiligen Preise) bzw. lag knapp darunter. Die Gründe sind bei mir vielschichtig (Dauerkarte zu spät angefragt, individuelle Entscheidung erst nach Erscheinen des Festivalkatalogs, spontane Entscheidung unmittelbar vor dem jeweiligen Film etc.). Mir will es nicht in den Kopf mit welcher “Gelassenheit” Dkler sich einzelne “Freiheiten” herausnehmen und diese teilweise vor Ort “erzwingen” wollen? Ehrlich! Ihr zahlt einen festen Preis und damit könnt ihr euch (mittlerweile) sämtliche Filme anschauen (dies war ja früher bei den Parallel-Slots nicht möglich). Schön und gut. Aber Sitzplatzansprüche/Jackenreservierungen, vorzeitiger Einlass (jaja, die berühmten “Metropolis”-Jahre …) etc, pp. Auf welchem anderen Festival ist DAS denn gang und gäbe? Mag ja sein, dass dies zu den Standards auf Festivals gehört (ist mir zumindest nicht bekannt). Und nochmal: In den glorreichen Anfängen in der Harmonie Anfang der 90er gab es - gefühlt - derartige “Sonderwünsche” nicht bzw. sie wurden nicht vergleichbar vehement eingefordert. Und ja, damals im Turmpalast ließ es sich auch nicht anders verwirklichen … hinten raus nach dem Film und dann in der teilweise endlos langen Schlange für den nächsten Film wieder anstehen … natürlich ganz hinten. Auch nicht wirklich toll. Aber dennoch machbar. Wo wir mittlerweile angelangt sind mit diesen Diskussionen und insbesondere dem Verhalten vor Ort in den Kinos stimmt mich schon negativ und sorgt manches mal für ein unschönes Festival-Feeling. Und dennoch geht es Jahr für Jahr wieder hin. Der Filme wegen. Ohne Anspruch auf Sonderrechte o.ä. Und das funktioniert auch. @ Roughale: Werte dies bitte nicht als persönlichen Angriff oder dergleichen. Ich habe mir nach jahrelangem Mitlesen hier im Forum nun aber mal die Freiheit herausgenommen (quasi als “Sonderrecht” der langen Festival- und f3a.net-Treue), zu diesem Thema auch mal meinen Senf los zu werden. Und dabei wahllos dich ausgepickt.


#31

Sammelantwort :wink:

@Alexander: Wenn dich das nicht stört, gut, ich fand es damals bescheiden wenn man in mehreren Filmen sitzen muss, weil sich sonst die DK nicht rechnet und man dann bei den grossen Filmen so spät kommt, dass man dann nur noch minderwertige Plätze bekommt, was in den grauenhaften cinemaxx HH Zeiten leider recht einfach war, im Savoy ist die Anzahl der wirklich nicht guten Plätze eher gering, klar hat man seine Sitzpräferenz, aber der Spielraum ist deutlich grösser.

@lazy_beanies: Kein Angriff verspürt aber trotzdem danke für den Hinweis dass es keiner ist! Gut, der Fehler lag auch etwas auf meiner Seite, die DKLer unterstützen das FFF finanziell mehr als Gellegenheitsbesucher wär wohl genauer gewesen, weil wir fast immer nur Streit mit Leuten hatten, die man da zuvor nie gesehen hatte :wink: Allerdings hat Rosebud durch die früh eingehenden Gelder der DK Bestellungen ein Budget, dass sie für die ganze benötigte Vorarbeit nutzen können, dafür sind sie den DKlern auch imer dankbar und drücken daher auch gerne ein Auge zu, wenn mal was vorkommt, dass nicht allen gefällt, wie zB das Jackenproblem, oder eigentlich nicht so gern gesehenes mitgebrachtes Essen, solange es nicht zu streng riecht… Das finde ich vollkommen OK, so, auch noch seit ich lange kein DKler mehr bin, auch noch im grauenhaften Massenabfütterungskino am Dammtor, nachdem ich keine DK mehr genutzt hatte, wurde das auch deutlich entspannter mit dem Platzstress… Und seit wir im wunderschönen Savoy sind, ist mir kein Stress mehr in der Richtung bewusst geworden. Und nun bin ich bei deinem Fall, das hatte ich auch mal, dass in einem Jahr nach meiner letzten DK ich mehr für Einzeltickets ausgegeben hatte, als die DK gekostet hätte und das war den Veranstaltern bekannt und mir wurden einige Sachen ermöglicht auch ohne die umgehängte DK, ungefragt, aber gerne angenommen. Und auch da gab es keinen Stress mit den regelmässigen FFFlern und die Wochenendbesucher, die sich dann gross beschweren, habe ich noch nie sonderlich ernst genommen, da wurde auch schon gemeckert, dass die Filme nicht in Deutsch laufen - sorry, die will eigentlich keiner dabei haben^^


#32

Kurz ein Einwurf zu dem von Roughale angesprochenen “man kommt aus dem Film und kriegt keinen guten Platz in der Schlange für den nächsten” Problem: Ich würde sagen, dass das nicht zwangsläufig ein Nachteil sein muss. Als ich noch sehr viele Filme mit DK geguckt habe, konnte ich mich beim Rausgehen manchmal gerade deswegen bequem vorne eingliedern, weil ich als eine der letzten aus dem Saal kam. Natürlich ohne zu drängeln oder den Weg zu blockieren - auf Höflichkeit sollte man immer achten. Aber da es ja keine ordentliche Schlange sondern eher eine chaotische Menschentraube ist, war da eigentlich immer genügend Luft, um noch einen halbwegs guten Platz zu ergattern. Vor allem wenn man alleine und klein ist. :wink:


#33

@Zwerg-im-Bikini: Also bei dieser Aktion gab es fast noch mehr Rummel als bei den Jacken, laute Rufe “Ey, hinten anstellen!” waren da die Regel, deswegen wurden wir in einem Jahr sogar gebeten das wieder mit den Jacken zu machen, weil das laute Brüllen nicht gewünscht wurde :rofl:


#34

Das hängt wahrscheinlich auch mit der Architektur des Kinos zusammen und ob es Absperrungen für den Einlass gibt. Bei uns gäbe es natürlich auch Proteste, wenn man sich beim Rauskommen direkt an die Tür gestellt hätte, aber ein paar Meter weiter hatte sich die “Schlange” (wenn man es überhaupt so nennen konnte, es war wirklich nur eine Menschentraube) schon so weit aufegteilt, dass man sich da problemlos irgendwo einen Platz suchen konnte, ohne dass es jemanden gestört hätte. Mit den Jahren wusste man dann, wo die strategisch sinnvollsten Plätze sind, sobald sich die Masse in Bewegung setzt, damit man möglichst schnell an der Tür ist. Geschubst und gedrängelt wurde meiner Erfahrung nach extrem selten, aber eng war es schon.

Aber jetzt haben wir ja in Frankfurt eh ein neues Kino, und mal sehen wie es dort nach dem geplantem Umbau mit dem Anstehen wird.


#35

Ich stimme dir zu. Mir geht es auch nicht darum, (Sonder-) Rechte zu bekommen und/oder (Sonder-) Rechte zu haben/behalten, aber es sollte nicht zur Benachteiligung anderer Festivalbesucher führen. Wenn man mal einen (vielleicht nicht geeigneten) Vergleich ziehen mag: Ich bin Pendler und nutze den ÖNV nahezu täglich (besitze eine „jährliche Dauerkarte“ in Form einer Jahreskarte :wink:). Jetzt kommt „Otto-Normal-Bahnfahrer und zieht sich ein Einzelticket, um von A nach B zu gelangen. Und besitzt die „Dreistigkeit“, sich vor mir in die Bahn zu drängen und den letzten freien Platz zu ergattern. Oder meinen Wunschplatz. Oder Stammplatz (Mist, ich hatte keine Jacke dorthin gelegt :wink: ).Und nun? Soll ich ihn höflich bitten, „meinen“ Platz zu räumen (immerhin zahle ICH ja regelmäßig ein in diesen „illustren Club“), das Zugpersonal bitten, diese Person möglichst geräuschlos aus der Bahn zu entfernen oder ihm direkt eins auf die 12 geben, bevor er weiß, wie ihm geschieht?). Will sagen … ich habe auch dort keinerlei besonderen Rechte (ganz im Gegenteil kann ich manchmal froh sein, überhaupt einen Sitzplatz zu ergattern). Tja und insbesondere in Frankfurt läuft beispielsweise eine „DK-Gestalt“ durch die heiligen Kinohallen, die des Öfteren – zum Leidwesen vieler (auch anderer DKler) – den Unmut des Publikums auf sich zieht in Form von Belästigungen gleich welcher Art. Ja, man fühlt sich dann als „Normalo“ schon in seinem Filmgenuss etwas beeinträchtigt, wenn „nebenan“ zigmal pro Film an einem vorbei aus dem Kinosaal geht, um sich Alk-Nachschub zu holen, sich einen Reinzuziehen oder was auch immer dort zu tun. Oder permanent in völlig unangebrachten Filmsituationen lautstark lacht. etc. pp. Und auch “solche” Gäste haben eine DK! In Frankfurt. Und sie bekommen immer wieder eine Dauerkarte. Und Punkt. Klar gibt es auch Gelegenheitsbesucher (eben am Wochenende oder zur prime time), die unangenehm auffallen, weil sie ihr „normales“ Kinogänger-Verhalten an den Tag legen und man das selbst als „sonderbar“ oder gar „unmöglich“ empfindet … auch bei „normalen“ Kinobesuchen (also fernab des FFF) stimmt einen das nicht gerade glücklich. Aber wie soll man das als Festival-Organisator bzw. als Kino final regeln bzw. eine Grenze ziehen? Es wird immer wieder mal zu schwierigen Situationen kommen, die dann individuell vor Ort zu klären/besprechen sind. Wichtig(er) wäre mir, zumindest halbwegs auch die anderen Festivalbesucher zu (be-)achten und weniger darauf zu bestehen, Vorrechte zu erhalten oder gar die Ellenbogen oder Fäuste (oder Jacken/Rucksäcke :slight_smile:) einzusetzen. Immerhin wollen wir alle nur das Eine … ein tolles Filmfestival zu erleben. Ohne negativen Momente. Vielleicht bekommen wir das mal wieder etwas besser hin. In Frankfurt. So wie früher, als noch alles besser wahr .


#36

Auf jedem Festival, bei dem ich je war, gab und gibt es nur freie Platzwahl. Berlinale, Viennale, San Sebastian, etc. etc.

Bei der Berlinale bei den Vorstellungen im Palast werden Sitze für das Filmteam und die Gäste reserviert und teils ist es so, dass man sich dann nur einem bestimmten Bereich die freien Plätze aussuchen muss. Aber nur im Berlinale Palast, überall sonst freie Platzwahl.


#37

Ich wollte nur eben anmerken, dass Rosebud auf meine Fragen bezüglich der Nicht-Platzwahl für DK-Inhaber - und damit den objektiven Nachteil, den man gegenüber den Käufern von Einzelkarten hat - genau gar nicht geantwortet hat. Wie es ja zu erwarten war. Das heißt, ich habe die Bestätigung meines DK-Kaufs bekommen, und das war‘s. @lazy_beanies: Da man mit dem Kauf einer Dauerkarte Rosebud ein festes, kalkulierbares Budget vorab zur Verfügung stellt, denke ich schon, dass eine gewisse „vorteilhafte“ Behandlung angebracht wäre. Aktuell aber steht man mit einer DK ja sogar schlechter da. Denn man kann sich seinen Platz nicht aussuchen, im Gegensatz zu jedem Einzelkarten-Käufer. Habe bislang noch kein Argument gehört, das dies rechtfertigen würde.


#38

Was die Platzwahl angeht ist man klar im Nachteil, aber immerhin zahlt man weniger. So ganz ohne Vorteil stehen die DKler daher nicht da.

Ne Antwort wäre natürlich schon nett gewesen.


#39

Sehe das genau so wie lexx ;-). @todasystomorrow: Es wird ja keiner gezwungen, sich eine DK zu kaufen, oder irre ich? Wer die Prämissen der Rosebuddies nicht mag, soll es eben lassen. Und das mit der finanziellen Unterstützung in Form des fest kalkulierbaren Budgets ist so eine Sache … warum hat Rosebud dann die Anzahl der DK in Frankfurt mit dem Kinowechsel reduziert? Weil sie mussten? Von Seiten der Kinobetreiber habe ich nichts dergleichen gehört. Wer sich auf die Konditionen der Rosebuddies voll und ganz einlassen möchte, kauft eben Einzelkarten … und kann dann frei entscheiden, welchen Film er auf welchem freien Platz genießen möchte.


#40

Ich bin genau aus dem besagten Nachteil aber auch das erste Mal seit ich denken kann ohne Dauerkarte bei den Nights dabei. Schon etwas schade, aber die Einzelkarten machen die Filme natürlich nicht schlechter - nur etwas teurer. :wink: