(SPOILER) Gruesome-Kritik von cinedave

Also, es duerften sich bei „Gruesome“ wohl alle darueber einig sein, dass dieser Film in der Machart schlichtweg ein billiges Homevideo ist, welches optisch nicht gerade einlaedt… aber immerhin eine inhaltliche Staerke vorzuweisen versteht!

Wenn ich nun bei der Kritik von cinedave Dinge lese wie:

Nur leider ist die Geschichte so inkonsequent und unlogisch inszeniert, dass es dem Publikum gar nicht möglich ist, hier überrascht zu werden oder der Geschichte zu folgen.
Auch ist die Grundidee der Story gut, nur leider ist weder Drehbuch noch Inszenierung auf irgendeine Art und Weise schlüssig.

dann muss ich, am Besten cinedave direkt :slight_smile: , doch mal fragen ob diese Kritikpunkte naehers beleuchtet und erklaert werden koennten?

Ich will nicht unterstellen, dass er/du evtl. den Inhalt des Filmes nicht verstanden hast (was ich nicht schlimm faende, hab ich auch nicht bis mir der entscheidende Hinweis gegeben wurde g), aber es macht mir angesichts der Kritik so den Eindruck… vondaher faende ich es schoen, wenn du Deine Kritik der „Unlogik“ hier vielleicht noch ein wenig naehers erlaeutern koenntest :slight_smile:

Sid

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Administrator am 28.07.2006 14:00 ]

Da ich hier neu bin, erstmal ein Hallo an euch alle.

Als ich gestern aus dem Film Gruesome kam, entstand
der Eindruck, den ich dan auch hier gepostet habe.
Die Kritik von Dominic Saxl ist sicherlich inhaltlich solider
und besser formuliert, daher will ich hier versuchen, etwas
aufzuklären.

Meine Kritikpunkte bezogen sich hauptsächlich auf die recht dürftige Inszenierung. Inhaltlich habe ich den Film so gedeutet (bitte um Hinweise falls ich daneben liege) das der Killer seine Hölle so durchlebt, das er immer wieder die “Träume” des Mädchens und ihrer Schmerzen
wiederfahren muß. Jedenfalls impliziert die abschließende
Szene dies.

Das Hauptproblem was ich hatte ist, das die verschiedenen Erzählebenen halt so unmotiviert und auch
chaotisch präsentiert werden, das eine Struktur nur schwer
zu erkennen ist.

Ich mag eigentlich Filme die mit Konventionen spielen
oder sich Mühe geben, den Zuschauer bewußt zum nachdenken anzuregen (Primer war mein Lieblingsfilm des letzten Jahres), aber hier wurde mir weder Aussage noch Intention klar. Ich bin mir auch sicher, das ich nicht so alleine war.

Ich würde aber gerne wissen, was der Film für dich gemeint hat Sid.

Ich schließe ja gar nicht aus, das ich vielleicht etwas Fehlinterpretiert habe oder übersehen habe. Aber schließlich habe ich mir den Film eigentlich unter neutralen und Vorurteilsfreien Bedingungen gesehen.
Und die strukturellen Schwächen sind finde ich nicht von der Hand zu weisen.

Jedenfalls warte ich nun gespannt auf eine Antwort von dir Sid :slight_smile:

Ach ja: Meinst du den Ohrring? (als entscheidener Hinweis)

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: cinedave am 28.07.2006 12:27 ]

Hm, vielleicht hättest Du bei der Antwort mal das Wort SPOILER verwenden sollen, es gibt noch einige die den Film nicht gesehen haben.

Hallo zusammen,

ich fand den Film so genial das ich ihn zu meinem (bisherigen) diesjährigen Favoriten erklärt habe. Für mich zählt nur die WIRKUNG die ein Film hat, mit detailversessenen Analysen killt man doch so ziemlich JEDEN Film. Die Kritik gibts in den Reviews in ein paar Stunden sicherlich zu lesen.

Gruß,
Alex

Die Kritik habe ich mit Spoiler versehen. Das dieser Thread, der die Kritik zum Inhalt hat, eines seperaten bedarf, hatte ich übersehen.

Ich verstehe allerdings nicht ganz, wie man einen solchen Kritikthread lesen kann, bei dem
es Differenzen um den Inhalt gibt und sich dann über Spoiler wundert…aber wie gesagt, absicht war es nicht.

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: cinedave am 28.07.2006 13:55 ]

So dann, hallo cinedave. Das war ja eine flotte Reaktion - danke dafuer :slight_smile: Und auch ein herzliches Willkommen hier :slight_smile:

Als ich gestern aus dem Film Gruesome kam, entstand der Eindruck, den ich dan auch hier gepostet habe. Die Kritik von Dominic Saxl ist sicherlich inhaltlich solider und besser formuliert, daher will ich hier versuchen, etwas aufzuklären.

Ne, darum ging es mir gar nicht und eine Kritik ist immer eine weitere Hilfe fuer andere um einen Film zu bewerten; das muessen nicht immer ausfuehrlichste und langer Kritiken sein; zumindest meine Meinung.

Ich war ob einiger Deiner Aussagen einfach nur schwer am zweifeln, ob du eben den Clou des Filmes verstanden hattest; denn wir haben nach dem Film noch recht ausfuehrlich ueber dieses inhaltlich fantastische Teil diskutiert und wie ich sagte hab ich es ja selbst erstmal nicht wirklich geblickt lach Man moege es mir verzeihen, war der letzte Film nach einer Woche Dauerkino :wink: Aber in diesen Diskussionen kamen eben einige von Deinen Kritikpunkten aehnlich so auch auf, wenn man den Clou des Filmes nicht gerafft hat, die nach der Erklaerung dann wie weggewischt waren…

ABER: Ich sehe, Du hast den Film durchaus in seiner Aufloesung so verstanden, wie wir es dann auch alle haben - und dann kann ich auch problemlos mit Deiner Kritik leben. Streckenweise dann zwar nicht unbedingt verstehen - aber das steht ja auf einem anderen Blatt!

Denn ich fand das Teil, die absolut billige und unwuerdige Inszenierung ausser Acht gelassen, inhaltlich mit das staerkste was das FFF dieses Jahr zu bieten hatte. Der Clou der Story war einfach so genial (in meinen Augen) und ich liebe Filme, die einem die ganze Zeit Raetsel stellen um sie dann in einer kurzen Minute alle mit einem Schlag stimmig aufzuklaeren.

Der Film funktionierte bei mir verdammt gut: Ich raetselte, verstand nicht, was da passierte und mit zunehmender Laufdauer wurde ich immer verwirrter ob dem, was ich da zu sehen bekam - vor allem als sie sich selbst „gefunden“ hat :wink: Auf die dann folgende Aufloesung waere ich nie im Leben gekommen zu dem Zeitpunkt und ich fand die einfach nur genial, weil sie nicht nur die ganzen Fragen, sondern auch viele andere Kleinigkeiten die der Film zu zeigen verstand aufklaerte. Was mir zB auch nicht aufgefallen ist: Der Lehrer schrieb immer an die Tafel: „The Gates of H“ (wenn ich mich noch recht entsinne) - nun, wenn man das H nun als HELL sieht, rundet das den gesamten Film doch nochmal geschickt ab… und so gibt es einige andere Punkte noch in dem Film; ich denke, er wuerde es sich wirklich lohnen nun noch ein zweites mal anzusehen um die ganzen Kleinigkeiten zu entdecken - aber ehrlich: Er war so schlecht in der Realisation, dass ich darauf auch keinen Bock habe.

Inhaltlich habe ich den Film so gedeutet (bitte um Hinweise falls ich daneben liege) das der Killer seine Hölle so durchlebt, das er immer wieder die "Träume" des Mädchens und ihrer Schmerzen wiederfahren muß

Ja, auf diesen Konsens sind wir auch gekommen; wenn wir auch zu dem Entschluss kamen, es sind keine Traeume sondern die Hoelle. Die Hoelle in der Form, dass der Killer jeden Tag (in der Hoelle) den Todestag des Maedchens nocheinmal durchleben muss - und egal was er (sie) macht immer mit dem Endergebnis des ermordert werdens. Aber sinngemaess kommt das aufs Gleiche raus :slight_smile:

Nur verstehe ich dann ehrlich gesagt noch immer nicht, was Du an dem Film dann unlogisch fandest. Aber Du gehst ja darauf ein:

Das Hauptproblem was ich hatte ist, das die verschiedenen Erzählebenen halt so unmotiviert und auch chaotisch präsentiert werden, das eine Struktur nur schwer zu erkennen ist.

Was es natuerlich fuer Dich erklaert. Stimmt schon, die Erzaehlebenen waren etwas wirr praesentiert (die Qualitaet wieder ausser Acht gelassen!). Was fuer dich dann aber das Endergebnis „chaotisch“ liefert, fand ich einfach nur genial, weil sich die Dinge am Ende einfach alle aufgeloest haben. So wirken Filme eben auf unterschiedliche Menschen anders. Und irgendwo ist das auch gut so.

aber hier wurde mir weder Aussage noch Intention klar

Ich denke weder, dass er eine Aussage noch Intension haben sollte. Er wollte einfach unterhalten. Und was ihm in der Realisierung nicht geklueckt ist (da sind wir uns wohl alle einig) konnte er bei mir zumindest inhaltlich erreichen. Filme wie zB „Dead End“ oder „Reeker“ haben auch keine Intension, konnten mich aber durch Ihre geniale Aufloesung in der Story schlichtweg total begeistern.

Fuer einen simplen Billig-Horror-Film hatte er jedenfalls, finde ich, erstaunlich viel Tiefgang durch die Aufloesung zu bieten…

Ich würde aber gerne wissen, was der Film für dich gemeint hat Sid.

Ja, ich sehe es wie Du, japp. Nur dass ich das ganze offensichtlich besser aufgenommen habe wie Du. Habs ja oben gerade erklaert, wie ich das sehe, dass er eben in der Hoelle den letzten Lebenstag des Maedchens immer und immer wieder mit dem Resultat „getötet werden“ durchleben muss. Und das jeden Tag mit etwas mehr Hintergrundwissen, was er sich tagtaeglich zusammenbastelt und letzten Endes dann mit dem Wissen ueber alles am Ende. Er weiss nun bescheid, dass „Er sie ist“ und muss den Tag immer und immer wieder durchleben und kann nichts an seinem Ausgang aendern. Ich finde das Genial - und in der Tat wirklich die Hoelle!
Und der erste Tag war wirklich der Tag, den das Maedel durchlebt hat…

Und die strukturellen Schwächen sind finde ich nicht von der Hand zu weisen.

Mmmmh… sicherlich hat er das hie und da. Insgesamt fand ich ihn aber sehr schluessig nach der Aufloesung dann am Ende.

Ach ja: Meinst du den Ohrring? (als entscheidener Hinweis)

Ne, ich meinte die Tatsache, dass Sie eigentlich der Moerder ist, der Ihren Tag durchleben muss! Wenn man das nicht verstanden hat (und ich weiss ja, wovon ich rede :grin: ) ist der ganze Sinn natuerlich echt sinnlos g

@mm_tid:

Hm, vielleicht hättest Du bei der Antwort mal das Wort SPOILER verwenden sollen, es gibt noch einige die den Film nicht gesehen haben.

Stimmt, haette man markieren sollen. Aber zu seinem Schutz muss man schon sagen, dass es auch klar sein sollte dass der Inhalt des Filmes duchgekaut wird wenn ich ihn Frage, ob er ihn „verstanden“ hat! (wobei ich nochmals erwaehnen will, dass ich das keinesfalls negativ meine!)

@Alexander:
Ich stimme Dir zu: Er war fuer mich inhaltlich ebenfalls der genialste Film im FFF. Wirklich schade, dass er unter so dermassen stuemperhafter Realisierung doch so starke Federn lassen musste :disappointed:

Und zum Abschluss nochmal an cenidave: Nicht abschrecken lassen weils nun gleich ein oder zweimal „Haue“ hab - von mir ja auch… Weiter so und vielen Dank fuer die Umfassende und prompte Antwort :slight_smile:

Greetz,

Sid

Hallo nochmal.

Also erstmal danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe mir aufgrund deiner Aussagen nochmal Gedanken
gemacht und möchte noch folgendes ergänzen.

Ich habe über die erste Hälfte des FIlms gedacht: Hmm da ist jemand mit wenig Mittel dabei, einen Film zu drehen der etwas frisches in die “Mörderfilm” Sparte bringen will. Allerdings habe ich dann halt erwartet, das
er neben der “Traumebene” noch eine Realebene bringt.
Die Szene in der Klasse ist ein gutes Beispiel.

Ich habe die Hell- Referenz schon aufgeschnappt, nur
als die Szene nochmal kam, dachte ich das hier nun
eine alternative Ebene beginnt. Allerdings macht dann der Satz des Lehrers (Du warst gestern doch gar nicht da)
überhaupt keinen Sinn. Auch fand ich die Szenen mit
den Cops halt irreführend, da hier leicht die Annahme kommt, hier ist die realebene, Sie spinnt also. Ab nun geht es eventuell nur mit mystischen Mitteln weiter.

Das es in “Wirklichkeit” (das ist jetzt auch pure Verwirrung :slight_smile: ) nur eine weitere “Tortur” für den Killer
war, ist ok, nur bleibe ich dabei das dies alles sehr wirr
und wenig elegant ist. Die Grundidee erwähnte ich ja als löblich, nur ist mir halt die Umsetzung halt nix gewesen.

Aber was solls, der Film bleibt damit jetzt eine kuriose Sache, und damit passt er aufs FFF.

Danke auch für deinen Kommentar zu dem einem “Spoiler” poster. Kann das nämlich auch nicht so ganz nachvollziehen…

Ich denke das man wahrscheinlich über die Rolle des Mädels noch mehr Impulse hätte geben können. Ihre
wiederholten Aussagen das Sie “es wirklich spürt” ist im
Rückblick natürlich IHM zuzuordnen, aber für mich kam die Auflösung etwas als nachgeschobenes Ende. Daher
kam dann wahrscheinlich auch die zuordnung des Films.

Ich freue mich aber das wir das hier noch so zivilisiert diskutieren konnten. Das ist es schließlich, was ja auch
ein Teil des Charmes des FFF ausmacht. Heute habe ich
übrigens 13 Tzameti und Them gesehen. Them war zwar sehr typisch, aber wenigstens in der zweiten Hälfte gut inszeniert. Allerdings hilft das nichts, wenn einen diese
Backwoods-ich-jag-euch-durchs-Gehölz Filme langweilen
wie es bei meinen Kumpels war.

Aber 13 war klasse. Schöne kleine Versteckte Spiele mit Nummern, die auch durchgehend waren. Und die Atmosphäre war sehr dicht. Kann aber auch hier verstehen, wenn es einigen vielleicht zuwenig “direkter” Inhalt war. Mir hats sehr gefallen.

In diesem Sinne, auf ein gutes neues FFF im nächsten Jahr (denn Du bist ja durch oder?) und ein Good Night, and good luck von mir.

Guten Morgen :grin:

Allerdings habe ich dann halt erwartet, das er neben der "Traumebene" noch eine Realebene bringt.

Es bleibt natuerlich offen, ob man das nun als Traum- oder Halb-Real- oder Höllen-Ebene deudet lach

Auch hier gehen wir etwas in der Deutung auseinander, was aber gemessen am Film wohl fuer beide Seiten durchaus ok ist, denn der Film gibt hier in der Tat keine klaren Anhaltspunkte. Sieht man nun mal von dem ersten Tag ab (der wohl ziemlich sicher der reale Tag war) gab es ja noch ein paar Rueckblenden, die wohl auch in den Real-Status gehoeren.

Ansonsten fand ich in den Traumsequenzen, nennen wir sie mal so, durchaus auch bezuege zur Realitaet wieder wo ich fuer mich die „Zukunft“ und den jeweils abspielenden Tag wieder erkannte. Zum Beispiel stand die Mutter 1 oder 2 mal unten im Keller abwesend rum und starte immer an eine Stelle. Ich habe das als sehr befremdlich und seltsam aufgenommen bis es zur Aufloesung kam, weil ich durchaus den Eindruck hatte die Mutter steht genau da rum, wo Ihre Tochter ermordet wurde und schaut traurig auf die Stelle - was man beim aktuellen Sehen jedoch absolut nicht richtig zuordnen konnte, weil die Tochter ja offensichtlich noch lebte… und auch die seltsame Darstellung in der Tankstelle, wo sie genen „niemand“ gekaempft hat war sehr… skuril - fuer mich aber passend.

Ich versteh aber durchaus, was du meinst. Hier hat der Film auf uns eben einfach eine andere Wirkung erzielt - keder Jeck ist halt anders und an sich ist das schon fast wieder ein Pluspunkt fuer den Film.

Allerdings macht dann der Satz des Lehrers (Du warst gestern doch gar nicht da) überhaupt keinen Sinn

Die fand ich zB auch klasse lach Da es ja immer der selbe Tag ist und nur das Maedel selbst das Wissen der vorherigen Tagen irgendwie in den neuen Tag mitnimmt, war das ein klassischer Fall von „Und taeglich gruesst das Murmeltier“ und - fuer meine Deutung - ein wichtiger Hinweis :wink:

Da stiess mir eher die Aussage der Polizisten am Telefon etwas unpassend auf, wo er meinte: Du kannst es noch nicht verstehen, wirst Du aber bald…

nur bleibe ich dabei das dies alles sehr wirr und wenig elegant ist.

Ja, wie schon gesagt: Das ist wohl die unterschiedliche Wirkung des Filmes dann auf die unterschiedlichen Seher. Irgendwie aber auch gut so, wenn ein Film sowas erzeugt. Ueber Donnie Darko wird ja zB auch heute noch oftmals sehr heftig diskutiert, was der Film wie aussagen will.

Auch wenn ich dir durchaus zustimme, dass er in der Tat an einigen Szenen schon etwas wirr ist, japp.

Aber was solls, der Film bleibt damit jetzt eine kuriose Sache, und damit passt er aufs FFF.

Absolute Zustimmung. Und es ist einer, der immerhin eine Diskussion ausgeloest hat. Auch erstaunlich fuer so ein Billig-Teil g

Danke auch für deinen Kommentar zu dem einem "Spoiler" poster. Kann das nämlich auch nicht so ganz nachvollziehen....

Nun, es ist an sich halt ueblich, dass man Spoiler in der Tat vorwarnt - ist hier halt auch von meiner Seite aus nicht geschehen… Aber ich denke halt auch schon, dass man rechtzeitig merken kann, dass nun dicke Spoieler folgen bevor man alles durchliest g Ausserdem ist er nun ja gekennzeichnet :slight_smile:

Ich denke das man wahrscheinlich über die Rolle des Mädels noch mehr Impulse hätte geben können.

Ja. Ich denke da sind wir uns uneingeschraenkt einig, dass der Film in der Tat einfach zu „Billig“ realisiert war. Man haette vieles wirklich besser machen koennen und irgendwie faend ich es echt wuenschenswert, wenn hier ein Remake mit etwas gehobereren Mitteln mal realisiert werden wuerde; der Stoff haette es imho verdient.

Ich freue mich aber das wir das hier noch so zivilisiert diskutieren konnten. Das ist es schließlich, was ja auch ein Teil des Charmes des FFF ausmacht.

Ack.

Them gesehen. Them war zwar sehr typisch, aber wenigstens in der zweiten Hälfte gut inszeniert. Allerdings hilft das nichts, wenn einen diese Backwoods-ich-jag-euch-durchs-Gehölz Filme langweilen wie es bei meinen Kumpels war.

lach Them fand ich auch wenig berauschend, aber durchaus ansehbar. Bei dem ging es mir nun aber wie Dir bei „Gruesome“. Hier bin ich der Meinung man haette eine wesentlich dichtere Atmosphaere noch schaffen koennen… Aber er reiht sich nahtlos in die Reihe vieler diesjaehriger FFF-Filme ein, die zwar ansehbar aber nicht besonders waren.

Aber 13 war klasse.

Auch hier war die Grundidee echt klasse; mit persoenlich gefiel die sw-Cinemascope-Umsetzung nicht, was aber mein „persoenliches Problem“ ist lach Inhaltlich war er der Hammer wobei ich hier einen 60-Minuten-Shortie so im Stile der Masters of Horror Serie wahrscheins besser gefunden haette. Ich bin jedenfalls sehr auf das Remake gespannt und stimme dir schon zu, dass es einer der staerkeren Filmbeitraege war, auf jeden Fall. Sehr aussergewoehnlich, was auch schon klare Pluspunkte bedeudet :slight_smile:

In diesem Sinne, auf ein gutes neues FFF im nächsten Jahr (denn Du bist ja durch oder?)

Wenn’s geht auf jeden Fall! Dir noch viel Spaß auf dem aktuellen FFF :slight_smile:

Man liest sich, Sid