Den Film selbst fand ich ja zunächst mal unglaublich intensiv und beeindruckend inszeniert. Auf die Dauer hat sich das ganze enge und ausweglose Erlebnis ja schon ein wenig abgenutzt, trotzdem fand ich den Film überdurchschnittlich gut gelungen.
(jetzt SPOILER…!!)
Wie seht Ihr aber das Ende? Wird er tatsächlich einfach nur so freigelassen und macht sich dann im inneren Monolog darüber Gedanken, dass er diese Erfahrung niemals wieder wird vergessen können, dass dieses “Loch” in seiner Seele jetzt für immer bleiben wird? Oder hebt die Auflösung und dieser Text vielleicht den ganzen Inhalt des Films auf eine andere Ebene? Geht es gar nicht um eine reale Entführung, sondern zum Beispiel das seelische dunkle Loch der Depression, in die man hinein- und dann nicht so leicht wieder herausgeraten kann? Andererseits fragt man sich bei DIESER Deutung aber nach der Funktion der beiden Aufpasser… oder?
Bin gespannt auf Eure Meinungen 
.