Spoiler

Möchte alle Rezensenten darum bitten (ist wie gesagt nur eine Bitte) möglichst auf Spoiler zu verzichten. Es ist nämlich schade, wenn man zur Filmentscheidung nicht auf an sich tolle Rezensionen zurückgreifen kann, weil man sich den Film natürlich nicht verderben will. Die Kunst ist es ja den Film so gut wie möglich zu beschrieben OHNE Spoiler zu verwenden, denn spoilern kann ja jeder.
Wie gesagt kann jeder machen wie er will, aber den Leuten die das FFF noch vor sich haben helfen diese Rezensionen nicht weiter, ganz im Gegenteil, man ertappt sich doch immer wieder mal einen Blick im voraus zu riskieren, vielleicht nur um das Fazit zu lesen und wenn da gerade der Spoiler versteckt ist…

Ich glaube aber auch, daß hier einiges als Spoiler deklariert wird, was vom Reviewer gar nicht als Spoiler angesehen wurde.
Mein Idee wäre, ist kein Spoiler angekreuzt, erkennt der Prüfer aber trotzdem einen Spoiler, daß dieser Bericht nachträglich vom Reviewer noch mal korrigiert werden kann.
Bzw. wie oft kommt es vor, daß kein Spoiler angekreuzt wurde, aber die Prüfer einen Spoiler finden und den Bericht dann unter Spoiler laufen lassen?

Danke!
lexx

Hallo, zunächst mal schließe ich mich der Bitte dringend an, auf Spoiler zu verzichten!

Für uns, die die Reviews prüfen und freischalten (todi und ich), ist ein gespoilertes Review sogar noch unangenehmer als für normale Leser, die sich vor Neugierde nicht beherrschen können und deshalb einen Blick auf Reviews werfen, die als gespoilert geflagged sind. Schließlich sind wir gezwungen, alle Reviews zu lesen… können also nicht mal wegschauen… und wollen uns die Filme ja eigentlich selbst auch noch ansehen, möglichst “unvorbelastet”!

“Ich glaube aber auch, daß hier einiges als Spoiler deklariert wird, was vom Reviewer gar nicht als Spoiler angesehen wurde.”

-> Das kommt, im Gegenteil, relativ selten vor. Zumindest nicht viel öfter als der entgegengesetzte Fall: jemand flagged sein Review als “Spoiler”, aber wir können keinen entdecken und heben die Spoilerwarnung wieder auf. Allerdings können wir sowas natürlich auch nur valide beurteilen, NACHDEM wir den betreffenden Film gesehen haben. Vorher bleibt uns oft einfach nur, ein Review auch als gespoilert zu flaggen, wenn der Reviewer es selbst so markiert hatte (auch, wenn andere die Spoilerwarnung vielleicht gar nicht nachvollziehen können).

Dass wir ein Review auf “Spoiler!” setzen, obwohl es der Autor nicht getan hat, kommt eigentlich v.a. in folgendem Fall vor: das Review enthält eine Aussage wie “Und dann kommt eine überraschende Wendung!” bzw. “Der Film endet dann genauso, wie man es erwarten muss, leider keine überraschende Wendung mehr.” (mal leicht überspitzt formuliert) Vielen Autoren ist gar nicht klar, dass sie auch und gerade DAMIT unglaublich viel Spaß am Film verderben können…

“Mein Idee wäre, ist kein Spoiler angekreuzt, erkennt der Prüfer aber trotzdem einen Spoiler, daß dieser Bericht nachträglich vom Reviewer noch mal korrigiert werden kann.”

-> Diese Fälle gab es auch schon ein paar Mal. In solchen Fällen muss uns der betreffende Reviewer einfach nur hier anmailen, und wir ändern dann das Review gemeinsam mit ihm - überhaupt kein Problem.

Ein Problem ist eher, dass viele User hier ihre Mailbox offenbar nicht so arg im Auge haben :wink: Denn es kommt immer mal wieder vor, dass wir Rückfragen zu einem Review haben, bevor wir es freischalten (z.B., weil uns irgendwo der Sinn eines Satzes nicht ganz klar wird. Oder eben, weil wir trotz Markierung keinen Spoiler erkennen können und sichergehen wollen). Dann mailen wir die Reviewer an - und oft genug warten wir auf eine Antwort und warten und warten…

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Also Spoiler = Teufelswerk! :wink:

Genau, nieder mit den Spoilern…sonst gibts beim Frankfurter Filmfest ja überhaupt keine Überraschungen mehr :wink:

Die Frage ist halt nur, was “genau” ein Spoiler immer so ist?!? Bei manchen Filmen finde ich naemlich eine Inhaltsangabe mit den Geschehnissen schon einen Spoiler schlechthin, der den einen Grossteil des Filmspaßes rauben kann!

Nehmen wir zB The Ferryman: Da steht schon in der Beschreibung was von “Bodyswitching”, was damit eigentlich kein Spoiler in einer Review mehr ist, meiner Meinung nach aber in sich schon DER Spoiler schlechthin!
Dann stellt sich weitergehent die Frage, ob - wenn das eh schon bekannt ist - die Erwaehnung der schwarzen 8 nun ein Spoiler ist oder nicht?
Eigentlich wuerde ich sagen (bei dem Film) NEIN, aber an sich ists eben doch ein Spoiler.

Was nun machen?

Und andersherum der Vorschlag, einen “Spoiler-Tag” einzufuehren, der das Geschriebene nur auf Knopfdruck anzeigt.

Tja, schwer zu sagen. Wenn ein bestimmter Punkt des Inhalts aber schon im Programmheft erwähnt wird, gilt das Nennen dieses Punktes für uns aber automatisch nicht mehr als Spoiler - selbst, wenn es möglicherweise einer ist. Da kann man dann halt nix mehr machen, wenn schon von “oben herab” gespoilert wird :wink:

Ansonsten trifft das aber zu: eine zu detaillierte Inhaltsangabe kann in sich schon extrem spoilernd sein. Vermutlich deshalb hat z.B. neulich die Autorin der “Storm Warning”- und “Hamiltons”-Reviews (misspider) ihre Texte als Spoiler geflagged… denn abgesehen von zuviel Inhaltsangabe sind da, glaube ich, gar keine Spoiler drin?

Wofür soll ein solcher “Spoiler-Tag” gut sein? Als Spoiler markierte Reviews sind doch ohnehin nur durch explizite Auswahl, also quasi nur auf Knopfdruck, sichtbar…?

Ich habe in den letzten Tagen auch einige Reviews geschrieben und mich jedesmal sehr bemüht, keine Spoiler zu schreiben.

Besonders schwer fällt das immer dann, wenn ich meine Aussagen zum Film begründen will, damit Leser auch nachvollziehen können, warum ich dieser Meinung bin. Beispielsweise bei Logikfehlern. Vielleicht besser Logigfehler im Review ganz wegzulassen.
Man muss sich als Reviewer einfach immer nur eines fragen: ist dieser Review einer, den ich so auch gern gelesen hätte, bevor ich mir den Film angeschaut hätte?
Transfer: Verlasse die Toilette so, wie du sie auch selbst vorzufinden wünscht :wink:

Wofür soll ein solcher "Spoiler-Tag" gut sein? Als Spoiler markierte Reviews sind doch ohnehin nur durch explizite Auswahl, also quasi nur auf Knopfdruck, sichtbar...?

Es ist aber auch so, dass selbst in gespoilerten „Kritiken“ nur ein geringer Inhalt in aller Regel spoilert. Der Rest der Kritik ist nach wie vor evtl. interessant.

Moechte man nun eine Kritik mit Spoiler lesen, weiss man leider nicht, WO der Spoiler steckt. Das heisst: Entweder man liest sie ueberhaupt nicht oder man wird voellig unerwartet gespoilert.

Wenn man nur die entsprechende Spoiler-Passage mit einem Spoiler-Tag quasi „unsichtbar“ (und per Knopfdruck dann sichtbar) setzen kann, so ist das Gespoilere versteckt und man kann den Rest unbedarft lesen - sollte dir beim „Pruefen“ auch helfen.

Ich finde diese Funktion jedenfalls - wenn ich ehrlich sein darf - wesentlich gelungener als „nur“ ein Hinweis darauf, dass eine Kritik Spoiler enthaelt.

Bei misspider sehe ich das auch wieder „fragwuerdig“ ob es bei „The Hamiltons“ ein Spoiler ist oder nicht. Ich persoenlich wuerde sagen: Nein! Aber strenggenommen ist es finde ich doch einer: Denn es wird verraten was passiert und mit „CO“ wird imho eben auch deutlich gespoilert, denn von nun an wartet der unbedarfte Zuseher eben genau auf diese „Sache“, die einen sonst ueberraschent trifft.

Auch wenn ich die Setzung des Spoilers da korrekt finde… haette ich diese Kritik wohl nicht mit spoilern versehen… , eigentlich.

Am 30.07.2007 11:15 , Sidschei schrieb:


Wenn man nur die entsprechende Spoiler-Passage mit einem Spoiler-Tag quasi „unsichtbar“ (und per Knopfdruck dann sichtbar) setzen kann, so ist das Gespoilere versteckt und man kann den Rest unbedarft lesen - sollte dir beim „Pruefen“ auch helfen.

Ich finde diese Funktion jedenfalls - wenn ich ehrlich sein darf - wesentlich gelungener als „nur“ ein Hinweis darauf, dass eine Kritik Spoiler enthaelt.

Genau so eine Funktion hatte ich schon mal versucht einzubauen. Ist leider fehlgeschlagen. Das CMS, welches hier im Hintergrund werkelt, filtert so ziemlich alles raus und um da was durchzubekommen muss ich erst mal durch den Code durchsteigen. :wink:

Ich werde mich aber noch mal mit dem Thema beschäftigen, denn ich stimme dir zu, das wird auch uns Moderatoren helfen.

Am 30.07.2007 11:15 , Sidschei schrieb:

Auch wenn ich die Setzung des Spoilers da korrekt finde… haette ich diese Kritik wohl nicht mit spoilern versehen… , eigentlich.

Da siehst du aber schon mal das Problem… was ganz besonders dann besteht, wenn du als Moderator einen Film selbst (noch) nicht kennst. Wenn dann auch noch der Reviewer selbst eine Spoilerwarnung gesetzt hat…?

Am 30.07.2007 14:39 , todi schrieb:

Ist leider fehlgeschlagen. Das CMS, welches hier im Hintergrund werkelt, filtert so ziemlich alles raus

selbst einen einfachen „div“ der auf hide gesetzt wird ?

Dann setzt innerhalb des Spoiler-Tags die Textfarbe doch auf Hintergrund? Dann muss man zwar mit der Maus markieren, finde ich aber immer noch eine akzteptable (und insgesamt) bessere Loesung :slight_smile:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Sidschei am 31.07.2007 01:32 ]

Das ist nicht das Problem, wie gesagt wird das alles automatisch rausgelöscht. Ich muss also erst dem CMS beibringen, dass das erlaubt ist…

WAZ Spoiler.

Na ja, dann müssten die beiden Reviews vorher auch als Spoiler gekennzeichnet werden! :wink:
Aber ist ein schwieriges Geschäft.

Die seh ich mir noch mal an und mach das dann ggf. auch :wink:

Bei dir stand halt was von “überraschendes” und “überhartes” Ende… das klingt nach zu viel verraten, tut mir leid…

Ob ich überraschen und überhart schreibe oder “like SAW”, wo ist der Unterschied? :wink: