Storm-Warning, Bild-Qualitaet & Workstatus

In einer Kritik zu Storm Warning steht:

Da zudem die Bildqualität nicht immer gut war (DV-Beam) ... kann ich nur 6,5 Punkte vergeben.

Denke, diesen Aspekt kann man bei der Version schlichtweg nicht in die Bewertung mit einziehen! Denn Storm Warning war eine Workprint-Vorfuehrung (zumindest in Stuttgart), bei der offensichtlich nicht nur der Ton oefters mal async war, sondern auch sonstige „Effekte“ - ich hab zB nichts von einem Sturm mit dem Schiff gesehen :grin: - wie Filter und Co. noch fehlten…

Wurde das in anderen Staedten nicht erwaehnt oder werden da bereits andere bzw. fertigere Versionen gezeigt?

Ausserdem geht mir das Gemeckere ueber die Beamer-Vorfuehrungen solangsam echt auf den Keks! Ok, ich gebe den Stimmen dahingehend recht, dass es vielleicht angekuendigt werden sollte, ob es eine Beamer-Vorfuehrung ist oder nicht. Aber hey: Es ist ein FESTIVAL! Wer solche Umstaende wie „unfertige Filme“ oder DV-Vorfuehrung vermeiden will, darf und sollte nicht auf ein Festival gehen :slight_smile:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Sidschei am 06.08.2007 12:11 ]

Hey, ich meckere doch im allgemeinen gar nicht über Beamer-Vorführungen?! :O) Dennoch trägt wohl die technische Qualität einer Fassung dazu bei, wieviel Spaß der Filmgenuß macht. Bei einem atmosphärischen und splattrigen Streifen wie “Storm Warning” wurde das Vergnügen teilweise schon arg beeinträchtigt, wenn nicht mehr so viel zu sehen war auf der Leinwand. (Wir bekamen übrigens dieselbe, unfertige Fassung gezeigt.) Und bei “The Signal” war es teilweise so dunkel, daß man nichts mehr erkennen konnte… Bestes Gegenbeispiel war “End of the Line”, hier war alles klasse.

Siehe übrigens auch im dollen Rosebud-Interview in der Intro…:
“Wir achten auch bei der Projektion auf Qualität und spielen 35mm-Filmkopien, nicht wie andere Genre-Festivals DVDs.” :grin:

Mal davon abgesehen, ging es mir nicht nur um das “Beamer”, sondern v.a. auch um das “DV”: das IST nun mal ein anderes, für mich nicht ganz so großartiges Erlebnis wie richtiger Film.

Die Option, unfertige Filme u.ä. zu sehen, finde ich im Gegenteil eher ganz ganz toll :grin:

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: todaystomorrow am 06.08.2007 12:43 ]

Der Film war eh fün’n Arsch. Von daher… :grin:

duckundweg

:wink: @ todaystomorrow

Mmmh, ich kann das ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen, denn in Stuttgart find ich die Qualitaet der Beamer-Vorfuehrungen an sich noch extrem gut gelungen.

Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich mit zunehmendem Alter eh immer unschaerfer sehe :grin: - oder aber das Equipment in Stgt ist qualitativ besser, wer weiss. Denn “The Signal” war zwar in der Tat manchmal dunkel, aber ich kann mich nicht daran erinnern, “nichts” erkannt zu haben. Allerdings war da ja auch schon das Ausgangsmaterial nur “DV-Qualitaet” - was man dem Film streckenweise wirklich ansah, japp.

Am 06.08.2007 12:36 , todaystomorrow schrieb:

… Und bei „The Signal“ war es teilweise so dunkel, daß man nichts mehr erkennen konnte… Bestes Gegenbeispiel war „End of the Line“, hier war alles klasse.

Moin,

die Unterschiede in der Bildqualität liegt in der Zuspielung.

„Signal“ + „StormWarning“ war nur eine DVD über YPbPr, „End of the Line“ dagegen Blueray über DVI (Danke an den Festivalgott das die BlueRay Kiste nicht abgestürzt ist :wink: )

Gruß aus Frankfurt

Ja, dass es sich um eine Blue-Ray-Aufführung handelte, hab ich mittlerweile auch gehört. Aber man muß nicht mal dieses Extrem als Gegenbeispiel nehmen; letztes Jahr hatte etwa auch “Shadow: Dead Riot” eine wesentliche bessere Bild- (NICHT Film!! :grin: ) Qualität als “The Signal” gestern.

Und wenn durch solche Qualitätsmankos die Wirkung des Films verwässert wird, gehört das schon in ein Review, finde ich… aber egal, meine Kritik am Film hat ja vor allem auch andere Gründe :wink:

Ich oute mich jetzt einfach mal als jemand, der nicht so sehr auf die optische Qualität fixiert ist. Wenn ich mal so richtig im Film drin bin, krieg ich das gar nicht mehr mit. Was mich jedoch maßlos stört, ist eine schlechte Tonqualität. Obwohl ich End of the Line wirklich toll fand, war der Ton extrem dumpf. Ich habe mich natürlich auch daran im Laufe des Films gewöhnt. Es ist mir aber immer wieder unangenehm aufgefallen. Auch bei The Signal hätte die Soundqualität deutlich besser sein dürfen (für meine Ansprüche). Wie habt ihr das empfunden?

… naja, bei Signal darf man nicht von Soundqualität sprechen, ich hab immer noch Kopfschmerzen :wink: von dem Dauerbrummen…

Am 07.08.2007 01:59 , todaystomorrow schrieb:

Und wenn durch solche Qualitätsmankos die Wirkung des Films verwässert wird, gehört das schon in ein Review, finde ich…

Nur mal so bemerkt :grin: - Ich hab mich gar nicht auf Deine Kritik bezogen, wenn ich mich recht erinnere lach

Natuerlich gehoert der Hinweis in die Kritik, selbstredend. Ebenso wie die Tatsache, dass es ein „Workprint“ war. Die, die ich gelesen hatte regt sich aber ueber die Beam-Vorfuehrungen mit dazu auf (zumindest hab ich das so interpretiert) - und das geht mir einfach langsam auf die Nerven irgendwie, weil die einfach zu einem Festival dazugehoeren.

Aber wie bereits gesagt: Es waere fair, wenn Rosebud das einfach im Heftchen erwaehnen wuerde, auf welcher Basis der Film aufgefuehrt wird - eben gerade WEIL sich so viele darueber immer aufregen. Dann koennten sie den Film meiden. Aber das werden sie wohl kaum machen, potentielle Zuschauer zu verkraulen durch den Hinweis.

Früher stand da ja noch Digibeta wenn es Digibeta war. Zum Glück haben sie das nicht mehr und ich hoffe es kommt nie wieder, denn Digibeta war noch schlechter als DVD.

Am 07.08.2007 10:55 , Sidschei schrieb:


Nur mal so bemerkt :grin: - Ich hab mich gar nicht auf Deine Kritik bezogen, wenn ich mich recht erinnere lach

Doch, hast du… oder jedenfalls aus ihr zitiert :grin:

Dann bist Du Der D.Saxl? Das kann ich ja nicht riechen :grin:

Dennoch bleibe ich dabei: Schlechte Bildqualitaet sollte erwaehnt werden, ganz klar. Aber NICHT zu Punktabzuegen fuehren wenn es “nur” an der Vorfuehrungsart liegt (bei Signal kann man das anders sehen :wink: .

Denn ein (im FFF-Kino) schlechtes Bild aendert am eigentlichen Inhalt, der mit Reviews bewerten werde sollte wenn man den Film spaeter auf DVD oder im Kino sieht, schlichtweg nichts.

Aber da scheiden sich sicherlich auch wieder die Geister :slight_smile: Da es klar im Text drin steht, kann sich jeder selbst seine Wertung machen :slight_smile:

Yo … in erster Linie geht es bei den Reviews hier aber auch weniger um eine Bewertung für späteren Kino- oder DVD-Genuß… sondern für den beim FFF. Für alle noch folgenden Städte ist das mit der Bildqualität also unter Umständen schon ein “punktabzugs-relevanter Punkt” :grin:

Frei nach … ihr wisst schon :grin:

Einigen wir uns auf ein Unentschieden :wink: