Hallo!
In der Filmbreschreibung stand geschrieben, daß es in Beneath eine wendungsreiche Story gebe.
Das sehe ich leider anders.Aus der Story hätte man meiner Meinung nach mehr machen können.Z.B.hätte der Umstand, daß die Protagonistin Studentin für Umweltrecht ist, dahingehend weiterentwickelt werden können, daß die Kumpels im Stollen auf ihnen feindlich gesinnte Umweltaktivisten treffen, möglicherweise auf Kommilitonen von Sam… .
Oder aber die Kumpels hätten einen Ausgang aus dem unterirdischen Labyrinth gesucht und dabei sensationelle geologische Entdeckungen gemacht.
Oder aber sie wären auf prähistorische Funde gestoßen; vielleicht sogar auf Höhlenmenschen, deren Lebensraum durch den Bergbau gestört worden wäre… .
Was meint Ihr dazu?
Viele Grüße
Sinfonietta
Mit der wendungsreichen Story meinte das Programmheft wahrscheinlich, dass man nicht weiß, ob die Erklärung für die Zwischenfälle übernatürlicher Natur ist, ob es fremde Angreifer gibt oder ob die Bergarbeiter nur langsam den Verstand den verlieren. Sonderlich überraschend fand ich das Ende dann aber auch nicht, und vor allem wurde die Sache für meinen Geschmack zu früh aufgelöst (als sie von dem früheren Zwischenfall erzählen). Naja… man will einen eher durchschnittlichen Film halt schön reden
.
Mhhh, vor allem hatte ich tatsächlich eine Weile lang recherchiert, ob es tatsächlich “reale Vorbilder” für diese ja angeblich auf “realen Geschehnissen” basierende Story gibt. Abgesehen davon, dass es in der genannten Gegend wohl diverse katastrophale Minenunglücke gab, habe ich aber nix Relevantes gefunden – weder Legenden zu eingeschlossenen Arbeitern noch sonst irgendwas, das im Film thematisiert wurde.
Vielleicht hat jemand hier mehr Zeit für Google…?
Ich glaube inzwischen benutzen viele Filme den Hinweis nur zu Marketingzwecken. Dazu würde passen, dass zu BENATH ein kurzes Video veröffentlicht wurde, das neugierig machen sollte: https://youtu.be/2kNgqmt_IjA Es kann natürlich sein, dass nur das Video Fake ist und die Geschichte wahr, aber ich konnte auch nichts dazu finden.
Hallo Sinfonietta,
ich bin ganz Deiner Meinung. Storytechnisch ist bei “Beneath” leider einiges verschenkt. Allein ein kauziger Miner 49er in den Tunnelgängen hätte der Geschichte etwas Pep verpassen können. Deine Ideen hätten mir auch gefallen, vielleicht liest ja hier ein Drehbuchautor auf Ideensuche mit. 
Am 13.09.2014 01:53, schrieb todaystomorrow:
Mhhh, vor allem hatte ich tatsächlich eine Weile lang recherchiert, ob es tatsächlich „reale Vorbilder“ für diese ja angeblich auf „realen Geschehnissen“ basierende Story gibt. Abgesehen davon, dass es in der genannten Gegend wohl diverse katastrophale Minenunglücke gab, habe ich aber nix Relevantes gefunden – weder Legenden zu eingeschlossenen Arbeitern noch sonst irgendwas, das im Film thematisiert wurde.
Vielleicht hat jemand hier mehr Zeit für Google…?
Da am Ende des Filmes im Abspann der uebliche Spruh drin steht, dass alle Handlungen und Personen „frei erfunden sind“ und jegliche Aehnlichkeit zu tatsaechlichen Ereignissen rein zufaellig ist denke ich mal, dass Du hier in Gedanken zwar recht, aber letztendlich auf dem Holzweg bist.
Ich fand den Film ganz ok. Klar, kein Meisterwerk. Aber ich mag Filme, deren „Ende“ man sich auch ein bisschen selbst zusammenflicken kann. Und ich denke, das kann man hier durchaus ganz gut…