Ich möchte nur allen, bei denen das FFF noch ansteht, den heissen Tip geben, sich diesen Film anzusehen, es ist wirklich toll, dass man diese sehr gelungene Umsetzung einer Clive Barker Kurzgeschichte auf der grossen Leinwand sehen kann. Der Film ist optisch ein Monster, erzielt durch seine ruhige Erzählweise eine Betonung der Schreckmomente und hat wirklich einige sehr innovative Goreszenen drin.
Einen Riesen Dank an Rosebud, dass sie sich so für den Film eingesetzt haben - eine echte Perle!
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Roughale am 21.08.2008 11:13 ]
… mir macht nur irgendwie ein wenig Sorge, wer bei diesem Werk Regie geführt hat. Ich glaube, nach VERSUS hab ich keinen einzigen Kitamura-Film mehr ertragen können - und er hat mir Godzilla versaut. Jetzt hab ich Angst, dass er dasselbe mit Clive Barker macht…
… mir macht nur irgendwie ein wenig Sorge, wer bei diesem Werk Regie geführt hat. Ich glaube, nach VERSUS hab ich keinen einzigen Kitamura-Film mehr ertragen können - und er hat mir Godzilla versaut. Jetzt hab ich Angst, dass er dasselbe mit Clive Barker macht…
auch wieder einer, der sich schlichtweg verkauft und seinen stil damit zum teufel geschickt hat.
dasselbe gilt für alexandre aja, meiner meinung nach.
aber wenn ich überlege, welche leute sich bei nem regisseur melden, der ein wundervolles durchbruchswerk wie „versus“ oder „high tension“ erschaffen hat, dann wundere ich mich nicht mehr über die zweitklassigkeit der folgewerke!
„the midnight…“ mit „hellraiser“ zu vergleichen, is pure blasphemie, meiner meinung nach, auch wenn ich „the midnight…“ ganz ansehnlich fand…mehr aber auch nicht…aber andre mögen das anders sehn. bin jedenfalls gespannt, was du letztlich vom film halten wirst!
Ja, den Vergleich finde ich auch unpassend; Kitamura versaut Barker zwar nicht, aber er tänzelt hinter ihm rum und macht ihm Hasenohren.
Beängstigend fand ich den Film leider in keiner Weise, obwohl ich danach gleich U-Bahn gefahren bin (weil ich musste, nicht, um herauszufinden, ob ich mich traue ) und der Film leidet unter demselben Problem wie Mirrors: Der Hauptdarsteller ist so unrettbar mit anderen Rollen verknüpft, dass man ihn ständig damit assoziiert - mir hat jedenfalls Mirrors immer dann einen Moment unfreiwilliger Komik verschafft, wenn Kiefer Sutherland “Damn it!” gesagt hat. Und ähnlich ist es auch mit Vinnie Jones, der doch eh nur eine einzige Rolle in x verschiedenen Filmen gespielt hat, nämlich sich selbst. Und die ‘Innovation’ in den Gore-Szenen zeigt sich auch eher in (un)freiwilliger Komik und dass CGI-Technik noch nicht so weit ist, um überzeugendes Blut zu generieren, hätte nicht noch eines Beweises bedurft.
Mir hat Midnight Meat Train zwar gut gefallen, aber wer mit den Erwartungen rangeht, dass auch nur annähernd die Wirkung von Hellraiser erreicht wird, der dürfte arg enttäuscht werden. Es ist ein unterhaltsamer, optisch schön anzuschauender Film (aber bestimmt kein Monster, da hat dir wohl die Kitamuratypische Kamerarotationsszene den Kopf verdreht), der viel behauptet, aber mit seiner Inszenierung wenig beweist. Dass New York ein Moloch ist, eine düstere, dreckige Stadt voller Geheimnisse, wird niemals auch nur annähernd glaubwürdig belegt, stattdessen bleibt die Stadt, die doch die heimliche Hauptdarstellerin ist, so blass wie Julianne Moore im Rumänienurlaub. Dementsprechend unglaubwürdig wirkt auch die Handlung. Aber gut unterhalten gefühlt habe ich mich trotzdem. Halt keine falschen Erwartungen vorher wecken, dafür ist doch schon das Programmheft da.
Jetzt hab ich Angst, dass er dasselbe mit Clive Barker macht…
Keine Angst, macht er nicht…
Macht er leider wohl.
Es sei denn, du stehst auf eine Stunde Leerlauf mit vielen derben Metzelszenen. Kann schön sein, sicher, aber hier hats mich - wie bei Versus - gelangweilt.
Beängstigend fand ich den Film leider in keiner Weise, obwohl ich danach gleich U-Bahn gefahren bin (weil ich musste, nicht, um herauszufinden, ob ich mich traue )
harhar, geil…jetz ohne mist!? du bist danach extra noch zur u2 gelatscht und n bisschen u-bahn gefahren, um zu sehn, ob du angst bekommst??? muhahaha, zu geil!!! (und bevor du dich wieder über meinen schreibstil beschwerst…ich lache hier MIT dir, nicht über dich, auch wenn du grad gar nich lachst, hehe!)
wo bistn hingefahren? und…haste wenigstens ein klein wenig herzklopfen gehabt dabei?
Ich kenne die Kurzgeschichte nicht, aber für mich ist der Film das erste echte FFF-Highlight dieses Jahres gewesen (hoffentlich nicht auch das letzte).
Natürlich gab es einige Schwächen (und am Ende offene Fragen), aber insgesamt hat mich die Atmosphäre richtig gepackt. Genau SO mag ich meine Horrorfilme.
P.S.: Bin eigentlich kein großer Kitamura-Fan und deshalb mit eher geringen Erwartungen reingegangen. War vermutlich nicht schlecht so …
hm ja, was soll man sagen…? jetzt mal ohne die yahoo-nachricht gelesen zu haben: film an sich durchaus beeindruckend. film mit vorwissen genossen: ging so.
…die kurzgeschichte ist nun mal extrem beängstigend. der film ist insgesamt schon eher richtung mainstram unterwegs. für sich nicht schlecht, aber die wirkung des barker-grotesken niemals erreichend.