Ich gehe um ehrlich zu sein nur sehr selten nach dem Regisseur, wenn es darum geht ob ich mir einen Film ansehe… aber ein paar gibt es doch, die mir im Gedächtnis geblieben sind und von denen mir bisher so gut wie jeder Film gefallen hat. Etwas mainstreamig, aber bitte sehr:
Christopher Nolan (Memento, Prestige und die neuen Batmans)
Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Kill Bill, Death Proof)
Peter Jackson (Braindead, HdR, King Kong (ja, ich fand den gut ))
David Fincher (Fight Club, The Game, Sieben)
Tim Burton (die ersten beiden Batman Filme und alles mit Johnny Depp)
Und für mich als South Park bleibt natürlich Trey Parker ungeschlagen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Zwerg-im-Bikini am 29.09.2008 19:11 ]
Die aktuelle Nr. 1 bei mir, Stand 2008 der “heißeste” Regisseur überhaupt: Guillermo del Toro (Pans Labyrinth, Hellboy 1+2, Devil’s Backbone)
Ansonsten:
Die Coen-Brüder (No Country, Fargo, Lebowski)
Paul Thomas Anderson (There will be Blood, Magnolia, Boogie Nights)
Peter Jackson (HdR, Braindead)
David Cronenberg (Eastern Promises, History of Violence, Videodrome)
Park Chan-wook und Miyazaki müsste ich eigentlich auch noch nennen, aber ich habe die fünf schon voll. Eastwood, Scorsese, Christopher Nolan, Michael Mann, Tarantino, Rodriguez, Werner Herzog, Tim Burton, David Fincher, Fernando Meirelles, George A. Romero, die gesammelten Pixar-Jungs und viele weitere müssen ebenso außen vor bleiben).
Solche wie Tsui Hark, John Woo, Dario Argento usw. sowieso, denn deren Meisterwerke liegen schon ziemlich lange zurück.
Ouuh, da gibt’s sooo viele… Um nur mal ein paar mehr oder weniger aktuelle zu nennen (in alphabetical order):
Nimród Antal (HU) - Kontroll
Darren Aronowsky (US) - Pi, The Fountain
Ole Bornedal (DK) - Nightwatch, Alien Teacher
Alfonso Cuaron (MX) - Children of Men
Marc Forster (CH) - Stay, Stranger than Fiction, Kite Runner
Jens Lien (NO) - The Bothersome Man
Fernando Meirelles (BR) - City of God
Gaspar Noé (FR) - Menschenfeind, Irreversible
Koen Mortier (BE) - Ex Drummer
György Pálfi (HU) - Taxidermia
Tarsem Singh (IN) - The Cell, The Fall
Wachowski Bros. (US) - Matrix, Speed Racer
Hmm, sind etwas mehr als fünf Ansonsten kann man noch fast alles von denen hier empfehlen: Roy Andersson (SE), Dario Argento (IT), Luis Bunuel (ES), Ingmar Bergman (SE), Michael Haneke (AT), Wener Herzog (DE), Alejandro Jodorowsky (CL), Pier Paolo Pasolini (IT), Roman Polanski (PL), Helge Schneider (Rohpott), uvm. …
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: kinokoller am 13.10.2008 22:23 ]
David Fincher (Sieben, Fight Club, und der bald kommenden The Curious Case of Benjamin Button, da der trailer schon mehr als atemberaubend ist)
Gaspar Noe (Carne, Seul Contre Tous, Irreversible)
Christopher Nolan (Memento, Batman die neuen)
Marc Caro (City of Lost Children, Dante 01, Art Direction bei Alien4)
Lloyd Kaufman (troma boss)
The Dark Knight möchte ich da besonders hervorheben als grund für Christopher Nolan, da ich es beeindruckend finde, dass ein 150min film nicht eine sekunde an tempo verliert, von vorne bis hinten spannend bleibt und auch so als normaler thriller funktionieren würde, wenn es keine superhelden geschichte wäre. also ich meine wenn man sich batman irgendwie als privatdetektiv vorstellt der im clinch mit der polizei is, den joker als normalen genialen verbrecher. der film wäre dennoch extrem gut und super spannend.
und lloyd kaufman… ja ich bin halt grosser fan von Troma Inc. Toxic Avenger, Class of Nuke’em High… und sein letzter film POULTRYGEIST - NIGHT OF THE CHICKEN DEAD is auch wieder ne trashgranate und partyfilm nummer eins. wenn da steht “written / directed by lloyd kaufman” greif ich blind zu und wurde noch nie enttäuscht.
und das ROHPOTT habbich mal liebenswürdigerweise übersehen du Exil-Düsseldorfer!
PS: was finden alle an Tim Burton so toll?
PPS: “Tim Burton (die ersten beiden Batman Filme und alles mit Johnny Depp)” - da kommt die frau schon etwas sehr durch ne
PPPS: Stuart Gordon is natürlich ein Gott! der sollte nen heiligenschein permament mit special effects installiert bekommen…
@kinokoller: Ingmar Bergman? Ist der nicht tot? “Aktuell” kann man den doch nicht mehr nennen. Aber ansonsten d’accord. Für “Wilde Erdbeeren” und “Das Schweigen”, die ich im zarten Alter von 15 mehr oder minder heimlich in der Cinemathek sah, gehe ich heute noch auf die Knie.
Meine Regiegötter sind leider allesamt auch nicht mehr unter uns:
Stanley Kubrick, Alfred Hitchcock, Mario Bava, Sergio Leone, Jacques Tati.
Oder sie sind scheintot bzw. haben ihren Zenit seit mehr als 20 Jahren überschritten: Dario Argento, John Carpenter.
Von den wirklich aktuellen am ehesten noch David Lynch (Lost Highway, Twin Peaks). Seit Mullholland Drive aber für mich auch nicht mehr so wahnsinnig innovativ, den letzten hab ich gar nicht mehr gesehen. Und David Cronenberg, aber auch er fesselt mich in den letzten Jahren nicht mehr.
Und dann gibt es die, die mich interessieren, weil sie eben keine so perfekten Filme drehen, Jess Franco, Ed Wood, Lucio Fulci. Jeder auf seine Art hat bei mir einen Stein im Brett.
Noch mal @kinokoller: Haben die von dir genannten Regisseure bereits so viele Filme gedreht, dass man da eine gewisse Kontinuität feststellen kann, die das Prädikat Top-Regisseur auch rechtfertigt? Oder ist ein Film für Dich bereits ausreichend?
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: GeorgeKaplan am 30.09.2008 09:04 ]
@George Kaplan: lexx wollte ja die aktuellen Favoriten wissen. Damit sind in meinem Text nur die oberen Fallbeispiele inkl. Filmnennung gemeint. Die restlichen, so auch der verstorbene Bergman, sind eher All-Time-Favourites (und haben bzgl. der Kontinuität latürnich einiges mehr zu bieten). Bunuel und Pasolini weilen ja mittlw. auch nimmer unter den Lebenden und ob Jodorowsky es noch schafft King Shot fertig zu stellen bevor er das zeitliche segnet…?
Klar, ein einziger guter Film rechtfertigt natürlich noch nicht das Prädikat Top-Regisseur (hab gehört Nimród Antals zweiter, Vacancy, soll ziemlich blöd sein), aber zumindest lässt das schonmal auf mehr hoffen. Auf die aktuellen Favoriten werde ich auf jedenfall weiterhin ein Auge werfen, da sie mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben, und bei den All-Time-Favourites kann man sich, sofern noch produktiv, ohnehin -fast- jeden neuen Film angucken (Argentos Mother of Tears soll wohl auch nicht so der Bringer sein).
@IH8YH: Mülheim gehört doch zum Ruhrpott?! Es grüßt der Exil-Düsseldoofe
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: kinokoller am 30.09.2008 10:58 ]
@IH8YH: Nee, das hat nichts mit Frau zu tun Ich finde nur, dass er und Johnny Depp gut zusammenpassen, wenn die beiden an einem Film arbeiten hat er mir bisher immer gefallen. Ich mag diesen düsteren, morbiden Stil.
@Kinokoller: ja du hast aber ROHPOTT geschrieben! blasphemy!
Mother of Tears fand ich gut. reicht natürlich nicht an seine alten zeiten ran, aber ders wunderbar auf 80s getrimmt, was man auch schön am makeup der darsteller sieht. und viele regisseure von damals liefern heutzutage viel viel schlechtere werke ab, da is Argento immernoch over the top was das betrifft.
@Zwerg kurz off-topic: sind inzwischen bilder vom set raus zu Burtons “Alice in Wonderland” mit Depp als Madhatter. musste mal bei google suchen, findet man bestimmt sehr schnell
@IH8YH: das mit’m “Rohpott” habsch doch glatt übersehen hehehe Normalerweise würd ich dat jetzt weg-editieren, aber der Authentizität wegen laß’mer den Versprecher so da stehen Und Mother of Tears werd ich mir sicherlich bei Gelegenheit noch anschauen…
Wieviel gute Filme muß der denn gemacht haben, um Top zu sein , hmmm… Ich finde viele Regisseure haben ein,zwei sehr gute Filme gedreht, die aber nicht gleich ihr Gesamtwerk spiegeln. Oder das sind noch ihre einzigen Filme… Ich versuchs mal.
Christopher Nolan ( Batman Begins, Prestige)
David Lynch (Lost Highway, Blue Velvet, Mullholland Drive)
Wong Kar Wei (Fallen Angels, 2046, In the mood for Love)
Luc Besson (5.Element, Leon, Angel A)
Woody Allen (Im Bann des Jade Scorpions, Hannah und ihre Schwestern, Manhattan…)
Ein bißchen angestaubt, aber hier bisher vergessen:
John Carpenter wegen They live, Ghost of Mars, The Thing, Dark Star ,
Francis Ford Coppola(Dracula,Jeepers Creepers,Lost in Translation)
Für bestimmte Werke dürfen nicht unerwähnt bleiben:
David Fincher: Fight Club
Darren Arronofsky: The Fountain, Requiem for a Dream (und auch Pi)
Paul Verhoeven: Black Book!, Total Recall
Ang Lee: Der Eissturm, (Gefahr und Begierde)
Marc Forster wegen Stay
Terry Gilliam wegen Tideland und 12 Monkeys
und natürlich Richard Kelly für Donnie D., besser gefiel mir aber noch Southland Tales! Nachtrag: Ich revidiere; nach mehrmaligem Anschauen stelle ich fest: Donnie Darko ist besser.
Und in Zukunft ein Auge drauf werfen:
Liu Fendou, sein 2ter von zwei Filmen: Ocean Flame
Neil Marshall: The Descent…?.
Sorry, das war schon wieder viel zu viel…bin einfach so begeistert gerade…
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Frank am 23.09.2009 14:25 ]
Naja, ein oder zwei Filme sind schon noch ein bißchen wenig für die Hall of Fame. Aber da es hier um eine persönliche Einschätzung geht, muss das jeder für sich entscheiden, wo da die Grenze liegt, von daher kein Problem.
Francis Ford Coppola darf man sicher als guten Regisseur bezeichnen, aber “Lost in Translation” und “Jeepers Creepers” haben nur sehr bedingt mit seinen Regieleistungen zu tun. Ich finde schon, dass man bei der Aufzählung der persönlichen Lieblingsregisseure nur die Filme nennen sollte, bei denen der Regisseur auch selbst Regie geführt hat. Einigen wir uns darauf, dass “Der Pate 1-3” und “Dracula” vollkommen ausreichen, um hier mal erwähnt zu werden.
Ole Bornedal ist nach Prg. Heft schon zum fünften Mal beim FFF. Ich kenne nur Nightwatch und Vikkaren (The Substitute).
Und dieses Jahr gab es Deliver us from evil. Weiß jemand, wie die anderen zwei Filme hießen?
Letztes Jahr lief “Just another Love Story”. Und eben das Remake von “Nightwatch”.
Es gab auch mal einen Fernsehfilm “Deep Water”, der war auch interessant.