Tja, je mehr ich über den Film lese, desto weniger verstehe ich was den eigentlichen Reiz ausmacht. Das wurmt mich extrem, da ich experimentelle Filme ansich sehr mag…
Zunächst finde ich es ja sehr beachtlich, dass der Film nun doch in einigen Kinos läuft, nur weil sich eine Fangemeinde entwickelt hat, die gleichfalls eine eigene Homepage gestartet hat. Dies habe ich erst im Nachhinein herausgefunden, weil mich der Film noch länger beschäftigt hat bzw. dies auch immer noch tut. Die Faszination, die für mich besteht, ist eine Mischung, die aus den Bildern, dem Sound und ja, auch dem „Plot” entsteht. Eine Deutung fällt schwer oder ist mehrdeutig, aber es gibt mehr als genug Input, als dass man nicht doch gefangen wird (oder in diesen Film hinein sinkt ins unbenennbare Schwarze wie die Opfer der Hauptdarstellerin) und dann versucht ist, auch intellektuell diesen Film zu erfassen. Eben weil es doch mehr ist als nur das, was man sieht. Allein dieses Potenzial an Möglichkeiten finde ich reizvoll genug.