Unsere Lieblingsfilme und Klassiker der Filmgeschichte

Hmmm… Also, (m)eine kurze Suche nach entsprechend betitelten threads hier im Forum hat weder unter dem Schlagwort / thread-Titel „Unsere Lieblingsfilme“, noch unter „(Film-)Klassiker“ irgendwelche Ergebnisse zutage gefördert. Aber vielleicht hat @todi da unter Umständen auch feinere Such-Antennen / -Parameter, als meine Wenigkeit. Falls aber doch ein neuer thread-Titel, dann würde ich sowas wie „Unsere Lieblingsfilme und Klassiker der Filmgeschichte“ oder in der Art vorschlagen, das Ganze aber zeitlich nicht abschliessend begrenzen, und da - IMHO mehr oder minder willkürlich - die Grenze bei beispielsweise den 1980er Jahren oder so ziehen, sodern das lieber offenhalten wollen. Denn, nur weil @Alexander , Du oder ich das eventuell so sehen mögen, so könnten ja aber auch für andere Foren-Mitglieder ein „Kill Bill“, oder auch ganz andere Filme aus den Nullerjahren und / oder später, dennoch auch bereits zu Klassikern avanciert sein, und würde ich selbst denen dann auch ungern das Recht absprechen wollen, diese Filme so zu sehen, und zu verstehen. Beziehungsweise wäre das dann ja wiederum auch ein Umstand, welcher sich dann vortrefflichst besprechen, und angeregt diskutieren liesse.

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Lustig, dass du gerade KILL BILL erwähnst.
Morgen dann evtl. doch noch die überfällige Sichtung der WHOLE BLOODY AFFAIR.
Joh, den würde ich tatsächlich noch/schon zu den modernen Klassikern zählen, wie
auch SIN CITY…und die LORD OF THE RINGS-Trilogy.
Aber das war’s aus meiner Sicht dann fast schon :grinning_face_with_smiling_eyes:
Nee, kann man schon so machen…d’accord!

Alles klar… Ich werd’ das im Laufe des Abends mal per PN an @todi schicken, bzw, ihn fragen, ob es nicht doch schon einen passenden thread dafür gibt. Aber jetzt geh’ ich erstmal einkaufen, und so, bevor ich dann später am Abend / in der Nacht noch einen Film schauen werde… und nein, es wird definitiv nicht Peter Weirs „Picnic At Hanging Rock“ sein… :wink:

Quentin Tarantino- und / oder Robert-Rodriguez-Filme sehe ich ja - aus Gründen (<— Link / Klick’ mich!) - nicht mehr im Kino, und werde mir darum auch einen Kino-Besuch von „Kill Bill - The Whole Bloody Affair“ klemmen, so schade das auch ist. Den hätte ich nämlich wirklich gerne mal auf der GROSSEN Leinwand gesehen. Bleibe da aber standfest, und prinzipien-treu.

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Haha, solche Erlebnisse hatte ich auch. Das beste war als sie mich, nachdem ich in Frankfurt abgewiesen wurde, obwohl ich in Begleitung meines Vaters war, in unserem Dorfkino 1979 in ALIEN gelassen haben. Ein recht, äh, verstörendes Erlebnis für mich mit meinen 12 Jahren…

Dafür wurde ich bei MadMax, Exterminator, usw nicht reingelassen. Da haben wir uns die Nasen an den Aushängekästen des Kinos wegen der wenigen Bilder platt gedrückt. Den Film habe ich glaube ich dann 5 oder 6 Jahre später auf VHS nachholen dürfen.

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Ende der 70er und Anfang der 80er hatte ich meine ersten und prägendsten Kino-Erlebnisse, den Beginn dürften, was das phantastische Genre angeht, 1976 entweder der Laurentiis KING KONG oder MÖRDERSPINNEN (mit William Shatner) gemacht haben. Für ZOMBIE (DAWN OF THE DEAD), DAS BÖSE (PHANTASM) oder HALLOWEEN war ich noch zu jung, dafür gabs Ende 1979, genauer gesagt am 31.10. ALIEN und im folgenden Jahr THE SHINING, STAR TREK - THE MOVIE und THE FOG, sowie natürlich THE EMPIRE STRIKES BACK und in den Jahren danach noch so manchen Kracher, u.a. auch RAIDERS OF THE LOST ARK, THE EVIL DEAD oder den ersten A NIGHTMARE ON ELM STREET.

Allein was das Jahr 1982 an Unglaublichkeiten aufzubieten hatte: Den ersten, noch wirklich sehr guten RAMBO, DER MANN OHNE GNADE (DEATH WISH 2), DIE KLASSE VON 1984, und in der zweiten Jahreshälfte dann der geballte Genre-Wahnsinn, beginnend mit POLTERGEIST (3x geschaut), MRS. BRISBY UND DAS GEHEIMNIS VON NIMH (sehr gut gealtert!), DER DRACHENTÖTER (dito), KATZENMENSCHEN (hat mich damals extrem verstört), MAD MAX 2 - DER VOLLSTRECKER (den ich gar nicht mal so toll fand!), CONAN DER BARBAR (letztere 3 alle innerhalb von 10 Tagen!) und last but not least im Oktober DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT und BLADE RUNNER (die damals tatsächlich Mega-Flops waren!).

Dabei sind mir auch zahllose Kracher wie STAR TREK 2 - DER ZORN DES KHAN, BLOW OUT, THE BEAST WITHIN (Das Engelsgesicht - Drei Nächte Des Grauens), DER HÖLLENTRIP, HALLOWEEN 2, BLUTIGER VALENTINSTAG, PLANET DES SCHRECKENS, HEAVY METAL, TIME BANDITS, WOLFEN, AMERICAN WEREWOLF, THE SWORD AND THE SORCERER (bis heute bestes Conan-Rip Off!) oder THE NEW YORK RIPPER & DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER (ähm, ja…) sogar noch entgangen.

TRON, ROCKY 3, E.T. (!) oder BODY HEAT - EINE HEIßKALTE FRAU (bzw. HEißBLÜTIG - KALTBLÜTIG) wiederum haben mich nicht interessiert, was im Falle des Letzteren ein schwerer Fehler war. Der iss heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme and still the best Neo Noir mit der wohl äh geilsten (excuse my french) Femme Fatale der letzten 70 Jahre!.

Nicht umsonst wird dieser Jahrgang auch heute als der wohl wichtigste angesehen, was Genre-Mainstream-bzw. Blockbuster-Kino generell angeht, da er die meisten Filme hervorbrachte, die heute nicht zu unrecht Klassikerstatus genießen.

Hach ja, ich bin so verdammt froh, das alles damals miterlebt zu haben…von den ab ca. 1981 bzw. 1982 stattfindenden Videoabenden ganz zu schweigen, wo man dann all die kurz zuvor noch aufgrund des Alters verpassten filmischen Schandtaten der Herren Fulci, D’Amato, Lenzi, Deodato & Bianchi oder Slasher der Marke FRIDAY THE 13TH, THE BURNING und MANIAC problemlos nachholen konnte.

Kein Wunder, dass einen heutzutage immer weniger, bzw. fast gar nichts mehr vor dem heimischen Ofen hervor- und in den abgedunkelten Kino-Saal lockt…
They don’t make 'em like this anymore…das lässt sich einfach gottverdammich-nochmal nicht mehr wiederholen.

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Ich bin ja SOWAS von bei Dir! Habe jeden von Dir erwähnten Film DAMALS gesehen, häufig natürlich “nur” auf “Video” … sollen wir uns dazu ein T-Shirt machen lassen ? :smiley: Das war damals wirklich eine “Überdosis” an extrem vielen, ganz neuen Ideen und Konzepten, von zart (E.T.) bis hart (Haus an der Friedhofsmauer, hehe). Der Kreativ-Ausstoß in der Popkultur war seinerzeit wirklich unglaublich genial, gilt auch für Musik und anderes.

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Hehe, wird jetzt aber schon wieder arg ‚off topic‘ - am besten in den „Klassiker“-Thread verschieben?

Ansonsten, ja, das war schon eine supergeile Zeit. Ich denke, mit 14-16 Jahren ist man eh mit am empfänglichsten und neugierigsten was Popkultur generell angeht…
Wie gesagt, hab mit den alten s/w-Klassikern im TV angefangen, dann die eben erwähnten ersten Kinobesuche…das prägt nachhaltig und hat meine Liebe zum Genre auch zahlloser Durststrecken zum Trotz fast immer am Leben erhalten.

Und schlimmsten- bzw. bestenfalls kehr ich halt immer wieder (und das gerne) zu den alten Klassikern zurück…Zuhause guck ich zu 80%-90% nur „alte Filme“, was per meiner Definition Sachen aus den 20er bis max. 80er Jahren sind. Davon sind dann mind. 50% s/w :slight_smile:
Was manche nicht wirklich verstehen…aber ich hab halt mit Streaming etc. mal so was von überhaupt nix am Hut…von Serien ganz zu schweigen. Schon der digitale Look iss mir in den meisten Fällen ein absoluter Graus. Was ja auf die meisten Filme heutzutage ebenso zutrifft. Sorry, absolutely not my cup of tea!

Die letzten Serien, die ich gesehen habe waren THE MARVELOUS MRS. MAISEL, SHOGUN, THE EXPANSE und die chinesische Version des 3 BODY PROBLEM - haben mir alle gut bis sehr gut gefallen. Ansonsten guck ich mir regelmäßig ausgewählte Episoden der alten Sci-Fi-Shows THE TWILIGHT ZONE (das Serling’sche Original) und THE OUTER LIMITS an. Die könnte ich tatsächlich täglich gucken, bessere Scripts was Sci-Fi angeht gab es nie wieder.
Aber da waren halt seinerzeit auch Könner wie Harlan Ellison, Richard Matheson, Charles Beaumont oder Ray Bradbury am Werk.

Bei der Musik isses ähnlich, die Entwicklung lief fast parallel zur filmischen Sozialisation ab.
Angefangen hab ich Mitte der 70er als Bengel mit ABBA und den Beatles, dann kamen auch mal Sachen wie AC/DC, Status Quo oder ‚alter Kram‘ wie Deep Purple dazu, und ab dem Frühjahr 1980 hat sich die musikalische Landkarte dann von einem Tag auf den anderen und vor allem für mich komplett verändert, als die NWoBHM mit Acts wie Iron Maiden, Saxon, Angel Witch, Diamond Head, Samson, Tygers of Pan Tang, Def Leppard, Girlschool, Demon, Raven usw usf oder auch Judas Priest und Motörhead (die ja beide zu dem Zeitpunkt schon länger aktiv waren) ausgerufen wurde.
Ab 1983 kamen dann US Combos wie Anthrax, Exciter, Anvil, Metallica, Slayer, Exodus, Overkill, Megadeth, Savatage, Metal Church, Manowar, Amored Saint usw usf dazu…da war es dann komplett um mich geschehen.

Und diese beiden (filmischen und musikalischen) Vorlieben sind über die Jahrzehnte hinweg gottlob erhalten geblieben und haben sich an und für sich nur unwesentlich verändert bzw. mal leicht verschoben/verlagert, wenn neuere Strömungen dazukamen…to be continued (oder auch nicht)…

Aber jetzt erstmal…weg damit…in nen passenderen Thread :slight_smile: Sonst gibts noch Haus- äh Forenverbot.

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Der Thread-Titel triggert mich jetzt ganz spontan. Gestern hab ich nämlich (selten genug) mal wieder einen solchen Lieblingsfilm im linearen Fernsehen genossen.

Ich lese eure Posts diesbezüglich mit großem Interesse, weil ich immer neugierig bin, welche Werke man als Klassiker wahrnimmt, grade wenn es ältere oder (relativ) unbekanntere Filme sind. In unserem bevorzugten Genre-Bereich kann ich denn auch mit praktisch allen von euch kürzlich genannten mitgehen.

Persönlich habe ich eine Schwäche für so-called (in aller Ironie) “Frauen-Filme”, also Werke von Frauen, für Frauen, mit Themen, die besonders Frauen betreffen, oder mit Frauen als Hauptfiguren, Filme, die den Bechdel-Test locker bestehen und so weiter. Die landen bei mir dann in persönlichen Hit-Listen gerne weit vorne.

Gestern eben lief Celine Sciammas PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN auf One. Ich hab ihn jetzt zum vierten oder fünften Mal gesehen und bin immer wieder aufs Neue geflasht. Für mich ein absolut perfekter Film. Nahezu jede Einstellung möchte man sich als Poster an die Wand hängen. Ich nehme ihn sogar als Genre-Werk wahr, weil es ein Kostümfilm ist, der aber gar nicht so rüberkommt. Die Grundidee der Malerin, die ihr Objekt der zu verheiratenden jungen Frau ohne ihr Wissen porträtieren soll, finde ich hoch-faszinierend. Dazu kommen noch weitere interessante Themen wie Standes-Verhältnisse, die Rolle der Frau als Künstlerin etcetera.

Beide Protagonistinnen sind brillant gecastet und spielen beeindruckend. Die Spannung, die sich zwischen ihnen sukzessive aufbaut, ist in so sparsame wie brillante Dialoge, Blicke, Gesten gepackt, dass ich es kaum ertragen kann - so schön ist Kino im Idealfall, dass jegliche Tragik der Geschehnisse nicht verhindern kann, wie groß mein Genuss beim Schauen auf die Leinwand ist.

Für mich ist PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN (obgleich noch gar nicht so alt, der Film ist von 2019) im Range eines Klassikers. Ich lasse für solche Fälle immer etwas Zeit verstreichen, um zu testen, wie gut ein Film altert, auch wenn ich nicht ausschließe, ein Werk auch als Klassiker zu betiteln, der nur in seiner Zeitebene funktioniert. In zwei, drei Jahren werde ich IN DIE SONNE SCHAUEN in diese imaginäre persönliche Liste aufnehmen :wink:.

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Hab’ ich gestern durch Zufall auch reingezapped (etwa in der Mitte), und dann noch bis zum Schluss geschaut… und war am Ende selbstschreibend wieder zu Tränen gerührt, bzw. habe vor mich hingeschluchzt wie ein Schlosshund. Und auch für mich ein absoluter Lieblingsfilm, und Klassiker in spe. War auch erst meine eineinhalbte Sichtung, nachdem ich den Anfang 2020 im Rahmen der „Beste Filme des Jahres“-Reihe im Hamburger Kommunalen Kino Metropolis erstgesichtet hatte. Wahnsinn auch, wie perfekt fotografiert und inszeniert der ist. Jedes Bild schon ein wahres Gemälde für sich, superbe Lichtsetzung und Kostüme auch noch! Die formidablen Dialoge ein echter Hochgenuss, voll unterschwelliger Anspielungen, heimlicher Botschaften, und mühsam unterdrückten Begehrens. Und dann on top of all that noch das beeindruckend-phänomenale Schauspiel von Adèle Haenel und Noémie Merlant… hach ja! Céline Sciamma ist in meinen Augen sowieso eine absolute Ausnahme-Regisseurin, und war „Bande de filles“ für mich anno 2014 damals schon mein Film des Jahres, tatsächlich sogar noch vor „Under The Skin“ und „It Follows“. Wem bei der Schluss-Szene von „Portrait de la jeune fille en feu“ nicht die Tränen kommen, die:der ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit entweder wohl schon klinisch tot, oder aber hat dann wohl das Einfühlungsvermögen eines Holzscheits… Läuft hier in HH Anfang Juni sogar nochmal im Kino, und zwar im Hamburger FFF-Stammkino „Savoy“. Da werd’ ich dann wohl auch nochmal mit von der Partie sein.

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Herrjeh, muss ich auch endlich mal nachholen. Kenn von Céline Sciamma nur den PETITE MAMAN und THE BALCONETTES (da hat sie mit Noémie Merlant, die gleichzeitig auch die Hauptrolle spielt und die Inszenierung übernommen hat, am Drehbuch gewerkelt). Der war schon ziemlich bizarr.
Kumpel hat mir neulich erst eine Blu Ray Box mit Filmen von Céline Sciamma unter die Nase gehalten, sollte ich mir vielleicht auch mal zulegen.

Und wenn wir schon bei interessanten Regisseurinnen sind, Lucile Hadzihalilovic passt da glaub auch irgendwie mit rein. LA TOUR DE GLACE (The Ice Tower aka Herz Aus Eis) mit Marion Cotillard hat mir ein Bekannter erst neulich dringendst ans Herz gelegt, den ziemlich bizarren EARWIG fand ich zwar gewöhnungsbedürftig und sperrig aber gleichzeitig auch sehr lynch-esk - und INNOCENCE (von 2004) lief bis vor wenigen Wochen noch im Omu auf Arte.
Der Film um dunkle Geheimnisse und mysteriöse Vorkommnisse in einem Mädcheninternat basiert auf Motiven von Frank Wedekind, ist sehr lyrisch, aber auch wunderbar creepy und abgründig und visuell einfach nur wunderschön anzusehen. Und zudem mit der noch jungen Marion Cotillard (in einer kleineren Rolle) und der wunderbaren Hélène De Fougerolles hervorragend besetzt.
Lief m.E. nie bei uns im Kino.
Ach ja, Lucile H. zeichnete zusammen mit Gaspar Noé für das Drehbuch seines m.E. bislang besten Films ENTER THE VOID verantwortlich.

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Ich hatte es ja neulich schon andernorts beiläufig erwähnt: Der mit Lichtjahre-weitem Abstand zu allem Anderen (und ja, auch zu „The Chronology Of Water“), was in diesem Jahr im Kino zu sehen sein wird, beste Film ist einer, der heuer sein fünfzigstes Jubiläum feiert, und aus diesem Anlass in einer neuen 4K-Restauration zurück in die Kinos, und auf die (hoffentlich) grossen Leinwände gebracht wird… Das transgressiv-existentielle Sexdrama „Ai no korîda“ (deutscher Titel: „Im Reich der Sinne“) von Ōshima Nagisa aus dem Jahre 1976, mit der viel zu früh verstorbenen Matsuda Eiko und Fuji Tatsuya in den Hauptrollen, ist zur Zeit wieder auf den Leinwänden deutscher Lichtspielhäuser zu sehen. Eine einmalige Gelegenheit, die Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet. Zumindest nicht, wenn Ihr mit Euren eigenen Augen sehen möchtet, zu was Kino, zu was Film als Kunstform und Statement zur conditio humana, in seiner höchsten Vollendung in der Lage ist. Und wenn Ihr der Meinung seid, dass Ihr der schieren Wucht und der beklemmend-atemabschnürenden Vehemenz dieses kinematographischen Meisterwerks gewachsen seid. Denn, auch das muss hier an dieser Stelle erwähnt werden, es gab und gibt kaum einen, wenn überhaupt einen anderen Film, der so schonungslos-radikal, so tabubrechend-grenzüberschreitend, so rückhaltlos ehrlich und ungerührt offen aufrichtig, so schmerzlich-schreckenerregend, so bahnbrechend über das Wesen und die Abgründe des Menschseins erzählt, und diese mit schockhaft-erschütternden, zutiefst verstörenden Bildern illustriert, wie diesen. Wobei die ungeheuerliche Wirkung von Ōshimas master piece nicht in seinen unsimulierten, tatsächlich vor der Kamera vollzogenen hardcore-Sex-Szenen liegt, sich das fassungslos-machend Bestürzende nicht in den Einstellungen von Fellatio und darauf folgender Ejaculatio entblösst, oder sein kaum zu unterschätzender Horror sich in der Sache mit dem Ei, oder gar den immer zügelloser sich vermischenden Überschreitungen von Tod und Begehren, von Eros und Thanatos manifestiert, und sogar auch nicht in seinem unglaublich erschütterndem Finale begründet liegt. Nein, das immer noch, und immer wieder kaum auszuhaltende, nur schwer erträgliche und beinahe nicht verkraftbare, Alles in Frage stellende Element von „Im Reich der Sinne“ ist seine schier unvorstellbare energetische Kraft, seine ungezügelt obsessive Passion, sein jedwede zumutbare Grenze einreissendes Begehren, das letztendlich nur noch sich selbst kennt, und anerkennt. Dieser Film führt all Diejenigen, die ihn anschauen, bis weit über den Rand dessen hinaus, was sie, was Ihr, was wir, jemals gekannt haben, stürzt seine Zuschauer:Innen in einen abgrundtiefen Schlund des Unsicheren, und vernichtet jedwedes Urvertrauen in eine wie auch immer erhoffte Humanität im Nu. Die radikal-absolut sich setzende Subjektivität von „Im Reich der Sinne“ erlaubt keinerlei moralisch-ethische Koordinaten mehr, und lässt sein Publikum verstört und verloren zurück, für immer gestrandet in einem Ozean der ungehemmten Lust, die sich in ein pures, ungefiltertes Grauen verwandelt, einzig und allein auf sich selbst zurückgeworfen, wimmernd und verlassen mit einer Erkenntnis, für die es keine Heilung mehr gibt: Dass unser aller innerstes, zutiefst menschliches Begehren, letzten Endes in einem radikal-nihilistischen Akt der Selbstauslöschung enden mag. Dass unsere eigene Erfüllung soweit gehen könnte, dass wir jedwedes Andere, jedweden Anderen, dafür zu vernichten bereit sind. Dass Freiheit - wirkliche, unbedingte Freiheit - letztlich jede Grenze überschreiten kann, vielleicht sogar überschreiten muss. Sei diese Grenze nun moralisch, ethisch, emotional, körperlich, oder existentiell. Es gab, gibt, und wird wohl kaum je wieder einen Film geben, der weiter geht, und tiefer reicht, als Ōshima, Matsuda und Fuji dies in und mit „Ai no korîda“ getan haben. Wer jemals wirklich sehen wollte, worin die Kraft, und das unnachahmliche Können von Film als transgressiv-tabuverletzende Grenz-Erfahrung liegen, die:der muss sich „Im Reich der Sinne“ im Kino ansehen. Wer ihn bereits gesehen hat, wird das ohnehin wohl tun. Ein Film, nach dem, und von dem aus es kein Zurück mehr gibt.

Nachfolgend noch ein IMHO überaus lesenswerter Essay von Florence Scott Anderton, veröffentlicht auf der website von Rapid Eye Movies:

Fleischliche Besessenheit: „Im Reich der Sinne“ kehrt zurück

Florence Scott Anderton

Es ist beinahe fünfzig Jahre her, seit Nagisa Ōshimas „Im Reich der Sinne“ bei seiner Veröffentlichung das Publikum überwältigte und einen einzigartigen Sturm an Einfluss auslöste. Nun kehrt eines der kompromisslosesten Werke der Filmgeschichte zurück auf die Kinoleinwand. Warum so einflussreich, warum so provokant, warum sollte man sich das heute im Kino ansehen? Die Antwort: wegen seines mutigen Beharrens darauf, dass Verlangen selbst ein radikaler Akt ist. Ich würde weniger über seine Provokationen sprechen und mich eher dafür begeistern, die heroische Koproduktion zwischen Frankreich und Japan zu würdigen, die nötig war, um dieses verdammte Ding überhaupt zustande zu bringen. Ich würde die prägenden Figuren Anatole Dauman und Kōji Wakamatsu erwähnen, die diese Initiative anführten. Ich würde betonen, dass es sich um ein seltenes Werk handelt, das bei verschiedenen Zuschauern ganz unterschiedliche Reaktionen hervorruft – je nach ihrem Verständnis (oder Nichtverständnis) von Beziehungen. Aber das ist nur meine Sicht. Der Aufruhr, der dieses Werk umgibt, ist fehlgeleitet; genau deshalb ist es so wichtig, ihn zu sehen – um seine Folklore, seine Politik zu verstehen. Angesiedelt im Japan der 1930er Jahre und inspiriert von einer wahren Begebenheit, die selbst zu einer legendären Geschichte von staatlicher Rebellion und Widerstand wurde, folgt der Film der zunehmend alles verzehrenden Beziehung zwischen Sada Abe (Eiko Matsuda) und Kichizo Ishida (Tatsuya Fuji). Ōshima streift Sentimentalität und Konvention ab und konstruiert einen filmischen Raum, in dem Erotik, Intimität, Kontrolle und Auslöschung in einer unruhigen Nähe zueinander existieren. Teils Historienfilm, teils japanischer Fiebertraum, teils psychologisches Porträt, teils politische Provokation – und teils Pornografie. Diese Wiederaufführung lädt das Publikum dazu ein, den Film nicht in seiner Prominenz oder Kontroverse zu begegnen, sondern als Kunst im Dienst der Wahrheit. Eine Darstellung des Staates und der Tiefen, in die der Mensch gehen kann – unmittelbar, verstörend und zutiefst modern.

Die Sinne werden mit einer Konzentration beobachtet, die heute kaum noch existiert. In einer Zeit von Intimitätskoordinatoren, emotionalem Bankrott, erzwungenen Agenden und übererklärter Pseudo-Psychologie wirkt das hier erschreckend roh und vollkommen selbstgewiss; Kino als Forum des Expliziten und/oder Erotischen. „Im Reich der Sinne“ ist nicht einfach eine Geschichte eines sehnsüchtigen Paares oder von Verderbtheit oder Perversion; es ist eine historische Legende gegen Klassenhierarchie, in Technicolor imaginiert, außerhalb der gewöhnlichen Zeit schwebend – ein gesteigertes Porträt von Außenseitern, die Sex als Form der Hingabe nutzen. Sie ist wild im Innersten: dominierend, wahnsinnig, eine Gesetzlose, besessen vom Verlangen. Er erlaubt ihre Dominanz: zunächst amüsiert, dann fasziniert, dann unfähig zu entkommen. Die Dynamik verschiebt sich allmählich in einen Fiebertraum, dann in einen Albtraum, dann in ein rituelles Opfer. Menschen, die dies als einfache (oder sexuelle) Liebesgeschichte bezeichnen, sind unehrlich, können das Unbehagen, das es auslöst, nicht vollständig zugeben. Es ist weder so konkret wie eine Liebesgeschichte noch wie ein bloß lustbetontes Erlebnis (wie viele der damaligen Pinku-Eiga-Filme aus Japan); nein, daß hier ist eine weitaus eigentümlichere Erfahrung. Dieser Film verweigert jede Theorie, er ist fleischlich – weshalb viele seiner zeitgenössischen „Nachfahren“ wie Catherine Breillat, Claire Denis und Gaspar Noé so unmittelbar auf ihn reagieren – er ist zugleich trostlos, eine Geschichte von Außenseitern, die sich von den Welten lösen, an die sie gebunden waren, zeitlos schwebend, so wie auch die Schauspieler, die diese Figuren verkörpern, in den Rollen dieses Films aufgehängt sind.

Die Beziehung faltet sich nach innen, bis nichts anderes mehr existiert.

Du wirst in Deinem lokalen Kino nichts Zeitgenössisches finden, das sich auch nur annähernd so anfühlt, mit solcher Überzeugung gemacht. Wenn man glaubt, alles sei schon getan, wenn Kino erschöpft wirkt von Wiederholung, dann bleibt hier ein wahrhaft originäres Werk bestehen, roh und verstörend – ein dekadenter Schmetterling. So schwierig wie fesselnd, ist er „hardcore“, aber nicht wegen seiner expliziten Sexualität, die so schnell und heftig einsetzt, dass sie rasch ihren Schockwert verliert; er ist „hardcore“ wegen seiner schonungslosen Darstellung menschlicher Besessenheit und Hingabe, die die Abgründe unseres Geistes und Herzens offenlegt. Weil er niemals von seiner Intensität ablässt, kannst du nicht atmen. Dies ist kein Film über Liebe. Es ist ein Film über den Akt des Sex als Form von Liebe — nicht als Romantik, sondern als Kraft, die Sprache ersetzt, Identität ersetzt, die Außenwelt ersetzt. Die Beziehung faltet sich nach innen, bis nichts anderes mehr existiert. Der Film erstickt dich. Und doch ist er zugleich von außergewöhnlicher Schönheit.

Nagisa Ōshima nutzt Gesichter, um uns alles zu erzählen.

Eine Augenbewegung. Ein Zucken. Ein Biss. Ein Schrei. Er bringt uns in außergewöhnliche Nähe zu Körpern und Gesten und lässt Psychologie ohne Erklärung entstehen. Wir verstehen, wer was will, wann sich Macht verschiebt, wann Verlangen sich verändert. Der Film offenbart sich durch minimale Veränderungen der Energie, ein Rätsel, dem wir ausgeliefert sind. Wir begreifen die sozialen Strukturen, die Dynamiken außerhalb der Kontrolle des Paares: ein Gasthaus, eine Straße, eine Stadt, ein Land, die Grenzen dessen, was der eine erreichen kann und der andere nicht. Das ist seine Meisterschaft.

Wir wissen fast nichts über diese Menschen außer dem gegenwärtigen Moment – also raten wir. Ihre Vergangenheiten bleiben unzugänglich. Ihr Leben außerhalb des Zimmers ist vage, zurückgehalten, irrelevant. Ohne jede konventionelle Psychologie werden wir stattdessen in ein Delirium eingeschlossen. Wahnsinn sammelt sich an. Intensität steigert sich. Die Beziehung verengt sich, bis selbst das Atmen schwerfällt, gefangen mit ihnen. Diese Nähe ist selten. Kein Realismus im üblichen Sinn, sondern emotionale Bloßlegung – eine direkte Konfrontation mit der unreifen menschlichen Natur. Es gibt hier Verderbtheit, ja, Erniedrigung, ja. Doch der Film existiert über seine Oberfläche hinaus. Er wird zu etwas Größerem als bloße Explizitheit.

Ein Angriff auf das Bewusste als erotisches Werk

„Um Verlangen zu befriedigen“, glaubte Nagisa Ōshima, „ist es notwendig, das Schamgefühl zu beseitigen.“ Perversion existiert überall, doch hier stehen die Einsätze am höchsten. Was unterdrückt wird, mutiert. Unterdrückung erzeugt Gewalt. Unterdrückung erzeugt Geheimnisse. Unterdrückung erzeugt Verbrechen aus Leidenschaft. Oshima erklärte einmal, er mache „einen pornografischen Film … einen Film über Geschlechtsorgane und Geschlechtsverkehr.“ Was daraus entstand, ist eine seiner reichsten Erkundungen des Bewusstseins — ein Angriff auf das Bewusste als erotisches Werk.

Der Film ist nahezu handlungslos. Seine sexuelle Wiederholung wird zur Metapher, das Liebemachen zur Landschaft. Ihr Fleisch trägt Geschichte. Das Paar steht für etwas Größeres als sich selbst, nicht bloß Individuen, sondern Macht, Verletzung, Unterwerfung, Obsession, gegenseitige Hingabe. Wahrheit existiert innerhalb der Übertreibung. Der Film weigert sich zu erklären, warum sie ist, wie sie ist. Die Kultur verlangt heute oft nach Psychologie, nach Ursachen, nach dem Bedürfnis nach einem Trauma-Bericht. Hier wird uns das verweigert. Wir beobachten eine Frau, die völlig vom Verlangen überwältigt ist, Anstand zerfällt, und einen Mann, der ebenso vom Wunsch nach Flucht verzehrt wird. Sie sind voneinander abhängig, egoistisch gegenüber allem anderen, vernarrt in Beschädigung, eingeschlossen in ein privates Delirium. Viel wurde über das kaiserliche Japan geschrieben, über Etikette, Hierarchie, Unterdrückung, Krieg und Politik jener Zeit. Man theoretisierte Ōshima, ohne ihm zuzuhören. Der Film ist fremdartiger als jede Theorie. Er hat die Textur eines Albtraums. Momente im Freien wirken wie kurze Atempausen, bevor es wieder nach innen geht, zurück in die Enge. Jede Rückkehr verstärkt das Gefühl des Erstickens.

Und deshalb entfaltet er seine Wirkung im Kino.

Im Reich der Sinne ist sich seiner selbst sicher, kompromisslos, unbesorgt um Erlaubnis, lebendig in seinen eigenen Geheimnissen. Dies heute zu sehen, vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Kinos, erzeugt eine seltsame Konfrontation. Man beginnt sich zu fragen, was Filme überhaupt noch dürfen. Vielleicht verändert er dich. Vielleicht verstört er dich. Ōshimas Theorie der Obszönität steht im Zentrum des Werks. Wenn etwas offen gezeigt wird, bleibt es dann obszön? Kinder erkennen keine Obszönität. Tabus entstehen später, geformt durch erwachsenes Bewusstsein und Scham. Der Film fragt, was geschieht, wenn Scham sich auflöst.

Dieser Film sagt dir nicht, was du denken sollst. Er fragt, was du fühlst. Du magst ihn lieben. Du magst ihn ablehnen. Aber du kannst ihn nicht passiv ansehen. Du musst denken. Du musst dich fragen. Du musst in seiner Intensität verweilen. Und deshalb bleibt er lebendig.

Quelle: Rapid Eye Movies (siehe nachfolgenden Link, incl. des englischen Original-Texts)

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Addendum: Selbst, wenn Ihr mir und meinem Gesabbel keinen Glauben schenken solltet, oder wolltet - Möglicherweise lasst Ihr Euch ja aber von der Film- und Theater-Schauspielerin Lilith Stangenberg („Haltlos“, „Wild“, „Die Lügen der Sieger“, „Der Staat gegen Fritz Bauer“) überzeugen, die anlässlich der Wieder-Aufführung von „Im Reich der Sinne“ einen Text dazu für artechock verfasst hat… Zitate: „Dieser Film ist ein Bekenntnis an das Kino als eine Kraft, die dem Unaus­sprech­li­chem, dem Unzu­mut­baren eine Stimme gibt. Er ist auf seltsame Weise kulti­viert und ursprüng­lich zugleich […] Dem Film gelingt etwas irre Wage­mu­tiges: Und zwar vermählen sich hier das Unver­schämte, das empörend Gren­zü­ber­schrei­tende, und die rührende filmische Erzählung, mit der man mitfie­bert, die Magie des Kinos mitein­ander. Ōshima traut der Liebe alles zu. Und UNS auch! „Im Reich der Sinne“ ist der ehrlichste Liebes­film, den ich je gesehen habe: hypno­ti­sie­rend, betörend und voll­kommen entwaff­nend.“

Der gesamte Text - Siehe hier:

Alles richtig so, aber…

Ich würde ganz einfach mal vermuten, dass der hier auf ähm taube Ohren bzw. Unverständnis oder gar komplettes Desinteresse stößt…generell kommen hier ja Klassiker so gut wie kaum zum Zuge oder werden nur ganz selten mal diskutiert. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf aktuellen Genre- und Streaming-Filmen bzw. Serien…trotzdem, schöne Zusammenfassung!

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Joa, mag schon Alles sein, von wegen „Vergebliche Liebesmüh“ - Dennoch, ich wollte einfach auch nochmal ein wenig die Werbetrommel für den Streifen rühren… Hatte eigentlich schon ein Ticket für gestern abend gebucht, da wurde dann aber die Vorstellung einen Tag zuvor vom Grossen Saal des ABATON ins Obere Kino verlegt. Wofür ausgerechnet ein FFN-Film, nämlich die preview von „Obsession“ verantwortlich war (kann der ABATON-crew da aber auch gar keinen Vorwurf machen, denn der war ausnehmend gut gebucht, bzw. besucht - während bei Ōshima gerade mal vier oder fünf Leutchen an Bord waren, incl. mir selbst). Und hab’ daraufhin storniert, bzw. für morgen abend umgebucht. Was zwar arg knapp wird, wenn ich denn noch die letzte Bahn heimwärts erwischen will, aber hilft ja Alles nix. Und auch da wieder: Bis jetzt nur eine einzige andere Person, die ausser mir den Film sehen will… Ächz! Ja, die Uhrzeit (Start ist um 22:10 Uhr angegeben, also wohl eher 22:30 Uhr, weil ja noch Werbung) ist eher ungünstig gelegen, ja, der Film hat schon ein gutes halbes Jahrhundert auf dem Buckel, ja, explizite Sex-Szenen sind nicht jedermenschs Ding… aber dennoch: So unfassbar wenig Interesse an einem der bedeutendsten Klassiker der 70er Jahre, und des Transgressiven Kinos? Scheint also nicht nur ausschliesslich ein „Problem“ des f3a-net-Forums zu sein (wenn das hier überhaupt so ist).

Interesse hier, ja, läuft halt in Stuttgart nicht. Hab ihn in einer schönen Bluray Edition von Studio Canal, allerdings seit meiner arte Erstsichtung noch nicht wieder geschaut. Kann ihn aber auch unbedingt empfehlen, insbesondere, wenn man ihn noch gar nicht kennt.


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Hab die DVD und Blu Ray von Criterion, plus glaub nochmal n paar Versionen :slight_smile:
Und ja, die ARTE Ausstrahlung hab ich seinerzeit auch digital verewigt.
Schon komisch, dass der in Stuttgart gar nicht läuft…
In TÜ läuft er in nem kleinen Saal mit 48 Plätzen, 6 davon bereits belegt.
Schaun mer mal…

Ok, jetzt sinds bei Oshima-San immerhin schon 22 Buchungen.
Läuft! Sozusagen..auch wenn’s bei wahrscheinlich nicht klappt :frowning:

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:exploding_head:

…und nein, es gibt noch keine preorder-Möglichkeit!

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Okay, Vorbestellungen für das 30 Discs umfassende The Complete Kubrick-Set (entweder auf 4K UHD oder Blu Ray) sind ab sofort auf der Criterion-website möglich… aber sorry, bei einem Preis von schlappen 480 $ bin ich dann aber leider doch raus aus der Nummer. Diejenigen von Euch, welche das erübrigen können / möchten, sollten sich dann aber wohl ranhalten, bevor es vermutlich alsbald schon heisst: Sold out. Ach ja, Soundtrack-CDs aller Filme sind wohl auch mit dabei, plus Buch, etc. pp. Veröffentlichungs-Datum soll der 20. Oktober 2026 sein.

https://www.criterion.com/boxsets/9000-the-complete-kubrick

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