Vorschläge 2017

Kodoku Meatball Machine kommt ebenso wie der 1.Teil als HD Premiere als Signatur Edition Mediabook von Midori-Impuls. Yoshihiro Nishimura war deswegen auf dem 18. JFFH zu Gast und hat dort die Filme vorgestellt.


http://www.midori-impuls.com/wp/


Aus der Toronto Midnight Madness, ein Pflichttitel für die White Nights:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=3906

Hier die anderen Titel:

Außerdem Lasso.


Ich wünsch mir mal ein Film wo eine Frau eine Vergewaltigung nur vorgibt, der Mann aber bestraft wird und sie somit die Böse ist; wo Feministinnen nicht so gut wegkommen.

Weil DAS ja genau die Realität ist und Vergewaltigungen in Wirklichkeit gar nicht so schlimm und der Aufregung wert sind, oder wie…? Geht’s noch? :open_mouth:

Das Ergebnis wäre wahrscheinlich vergleichbar mit: “Ich wünsche mir einen Film, in dem Juden tatsächlich mal die geldgierigen Verbrecher sind, als die sie Antisemithen gerne hinstellen.” Klar wäre das eine Abwechslung zum politisch korrekten Standard - aber wollen wir solche Filme nur deshalb wirklich sehen, einfach nur weil das Thema anecken würde? Selbst wenn man einen solchen Film ohne böse Hintergedanken drehen könnte, begibt man sich auf ein sehr gefährliches Terrain, weil falsche Vorurteile unter den Zuschauern bestärkt werden. Feminismus kommt in großen Teilen der Bevölkerung bereits nicht gut weg, gerade wegen Vorurteilen wie dem, dass Frauen Vergewaltigungsvorwürfe einsetzen, um Männern zu schaden, und diese deshalb eher die Leidtragenden sind. Natürlich ist das Quatsch. Da braucht es nicht extra Filme, um das noch zu verstärken.

Und sich zu wünschen, dass Feminismus nicht so gut weg kommt ist, als würde man sich wünschen, dass die Sklavenbefreiung oder Umweltschutz nicht so gut wegkommen. Gleichberechtigung von Frauen ist ein grundpfeiler einer zivilisierten Gesellschaft, wieso sollte man daran etwas negatives finden?

Was ich allerdings auch etwas ausgelutscht finde, ist die Vergewaltigung als Motivation für Rachethriller mit weiblichen Protagonisten, weil es das halt schon sehr häufig gab (es ist ja sogar ein eigenes Genre), und ich es inzwischen spannender finde, wenn Frauen mal eine andere Motivation für ihre Rache hätten.

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Jaaaaa, das wäre ja mal was komplett neues, was es zuvor noch nicht gab.

Hmm, irgendwie bekomm ich gerade Lust auf Wild Things (keine Ahnung wieso) :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ein bisschen abgewandelt und sehr ambivalent und grandios gibt es das Thema ja in “Die Jagd” mit Mads Mikkelsen, wo ihn ein kleines Mädchen der sexuellen Belästigung bezichtet. Geht also auch umgekehrt. Aber in dem Film verdammt clever und gut gemacht.

Insgesamt sehe ich das aber wie die meisten meiner Vorredner: die Welt braucht wesentlich eher kritische, wichtige Filme wie “M.F.A.” als verharmlosende Filme wie von DVDScot “gewünscht”.

Ne, ich wünsch mir das, weil es das im Leben auch gibt aber zu wenig davon filmisch umgesetzt wird. Halt so ein Fall wie Kachelmann oder der Fall der bei sterntv thematisiert wurde.

So wie ich gehört habe, gibt es verschiedene Interpretationen von Feminismus und wir meinen da nicht das gleiche. Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist nichts negatives, genauso wie Religionen an sich nichts schlimmes sind. Manche Religionen werden für Gewalt mißbraucht und da ist es ähnlich, hab es selber erlebt.

Es gibt doch eine extra Reihe oder Label mit dem Namen “Kino Kontrovers”, Filme wie “In the Name of the Son” ecken doch auch an. Genau sowas will ich doch auf dem FFF sehen.

Die Welt also die Mehrheit mag Mainstream, ich eher nicht.

Ich denke, man kann in Filmen durchaus Frauen einbauen, die Männer fälschlicherweise einer Vergewaltigung bezichtigen, wenn man es clever macht und nicht verallgemeinert. Aber das sind dann eben extreme Einzelfälle, wie es sie überall gibt. Daraus aber auf Feminismuskritik zu kommen ist ein gewaltiger Sprung, der mir nicht nur persönlich zuwider wäre, sondern den ich eben sogar gefährlich finde. Damit scherst du dann schließlich alle Feminstinnen und Feministen (es gibt ja auch viele Männer) über einen Kamm, die mit solchen Geschichten nicht das geringste zu tun haben. Man bezichtigt niemanden einer Vergewaltigung, weil man Feminist ist, und das heißen Feministinnen auch niemals gut. Den Zusammenhang, den du da siehst, finde ich deshalb ziemlich fragwürdig.

Will gerade nicht alle über einen Kamm scheren. Gibt übrigens auch Frauen die gegen Feminismus sind.
Ich habe nette und auch richtig böse Feministinnen kennen gelernt. Mit letzteren verbinde ich ein schlimmes und einschneidendes Ereignis.

Dann solltest du vielleicht besser sagen, du meinst Arschlöcher, und nicht Feministinnen. :wink:

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Tja, haste die Doku “The Red Pill” gesehen? Hatte überlegt den auf meinem Festival zu zeigen aber passt ja vom Thema her nicht und Dokus zeige ich nicht.
Ein Kumpel von mir wollte unbedingt dass ich der Frauengruppe beitrete auch wenn ich gar keine Frau bin. Ist schon interessant was man da über Feminismus liest. Nämlich was ganz anderes was die meisten denken.

Ernsthaft, The Red Pill? Ich bin raus aus der Diskussion. Wenn du das wirklich als seriöse, neutrale Dokumentation ansiehst, dann weiß ich auch nicht weiter. Leute wie Milo Yiannopoulos, die nur Hass verbreiten wollen, warben natürlich fleißig für den Film.

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Dachte ich eigentlich, bin jedenfalls neutral an die Sache rangegangen und hat auch den Eindruck hinterlassen, hat ja immerhin eine Feministin gedreht. Die Fakten die dort genannt werden sind auf jeden Fall eine Basis für Diskussionen. Klar, ich sehe auch viel was mir nicht gefällt, aber ich nenne es deswegen nicht unseriös. Wir Horrorfans sind ja auch verschriehen, in einer ehemaligen Firma wurde ich dafür angefeindet.

Sorry, aber du begibst dich hier – ganz, ganz ehrlich – auf AfD-Argumentationsniveau. Arme, weiße Männer als Opfer von bösen Frauen… so, wie arme, weiße Männer auch Opfer von bösen (wahlweise einzusetzen) Ausländern/Linken/Juden sind, hm? Und sie nicht zufällig in Wirklichkeit die Welt nach ihrem Gutdünken kontrollieren. Und auch nicht zufälligerweise Männer eine deutlich komfortablere Position innehaben als die bösen Frauen, die ihnen jetzt ihr angestammtes Recht streitig machen wollen, hm?

… aber hey, in einer Welt, in der Trump POTUS werden konnte, wundere ich mich langsam über überhaupt keine gestörte Wahrnehmung mehr. Arme, arme Männer… soooo sad…

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Ich hab noch gar nicht angefangen zu argumentieren, dazu weiß ich noch viel zu wenig darüber. Das überlasse ich denen die das können und die Hautfarbe von Menschen sowie andere Gruppierungen habe ich nie erwähnt und die Hautfarbe ist mir egal.

Wir sollten das hier nicht in ein Politik-Forum verirrlichtern Leute. Es gibt sie allerdings schon, die großen Justiz-Irrtürmer und die zu Unrecht verurteilten, angeblichen Vergewaltiger, siehe hierzu nur den “Kachelmann” Prozess vor ein paar Jahren, bei dem ja wohl EINDEUTIG bewiesen wurde, das die Frau den Mann zu Unrecht beeschuldigt hat und nur aus niederen Beweggründen in die Pfanne hauen wollte. Weiss ehrlich gesagt nicht was schlimmer ist, vergewaltig zu werden, oder 10 Jahren unschuldig im Knast ?

Jetzt mal weniger OFF Topic : Es dürfte zu spät für “Wünsch Dir Was!” sein, aber “The Snowman” und “Leatherface” hätte ich doch sehr gerne gesehen., :smiley:

Ja, ich wollte auch schon vorschlagen das ins Off Topic zu verlagern aber eigentlich will ja niemand darüber diskutieren und ich auch nicht.

Wenn man seltsame Sachen postet (“ich will Filme sehen, in denen Feministinnen nicht so gut wegkommen”; oder zu posten, gegen Vernunft sein sei gleichbedeutend mit “anecken, kontrovers sein” -> also genau das, was die rechten Hansel immer und überall behaupten, wenn sie die Vernunft als “bösen Mainstream” oder “politische Korrektheit” zu bezeichnen versuchen)…

…dann sollte man anschließend nicht schreiben, “ich will doch gar nicht diskutieren”. Was willst du dann? Schwachsinn schreiben dürfen, auf den gefälligst nur Zustimmung zu erfolgen hat? Falsches Forum.

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