Weekend of Fear (bis 2010)

www.weekend-of-fear.com

Das andere kleinere fantastische Filmfest Deutschlands, komplett selbstfinanziert ohne Fördermittel.

Gibt es ja auch schon sehr lange, in Erlangen und manchmal auch Nürnberg also ganz weit weg von zu Hause, damals jedenfalls (Hannover), aber als es 2007 hieß Uwe Boll kommt mit der Seed Weltpremiere gab es kein Halten mehr, ich musste einfach hin.

Oft hatte das FFF ein oder zwei Jahre später ein paar Filme nachgespielt die vorher auf dem WOF liefen ansonsten ist das Fest viel kleiner. Fast jeder Film wird digital gezeigt und viele sind so klein dass sie danach nirgends auf DVD zu bekommen sind so dass das WOF, ein Festival allgemein, die einzige Chance bleibt solche Filme zu Gesicht zu bekommen. Die Filme sind nicht unbedingt Weltklasse aber oft noch obskurer und krasser als die auf dem FFF. Hier hat man auch die Chance die ganzen deutschen Amateurfilme auf der großen Leinwand zu sehen und diese werden von den Regisseuren selbst präsentiert.

Mein erstes WOF 2007 war bisher auch mein bestes, damals war halt noch alles neu und es waren drei Nächte lang Filme, mittlerweile sind es zwei. Genau, die Filme werden nachts gezeigt von 22 Uhr abends bis 7 Uhr morgens, also Koffeintabletten mitnehmen.

Im Herbst gab es dann das einzige Special, eine Nacht lang 4 Filme, weil Olaf seinen Dard Divorce gerade fertig hatte.

2008 eine Miniaturausgabe im Nürnberger Cinecitta wo ein Filmvorschlag von mir drankam und zufällig auch mein bester WOF Film bis jetzt ist: Defenceless.

2009 gab es die meisten Weltpremieren und zwar nicht nur deutsche Filme sondern auch internationale.

Das beste aber sind die Kurzfilme, hier läuft fast vor jedem Film ein Kurzfilm der meistens besser als der Langfilm ist. :slight_smile: Gerade die deutschen Hochschulabschlussfilme rocken. Hätte nicht gedacht dass wir Deutsche sowas drauf haben wo es beim Langfilm doch hapert.

Dieses Jahr lief mit Sauna auch ein Kracher den ich bereits vom Münchner Filmfest ein Jahr vorher kannte. Diesmal war auch todi mit dabei und zornlamm ja sowieso.

Wer von euch geht denn dorthin, die Nürnberger FFF Fans haben es ja nicht weit und sehr gut, gleich zwei fantastische Veranstaltungen in ihrer Gegend.

Bin auch schon seit mehreren Jahren dort Stammgast.

Schön, dass das WOF hier auch mal angesprochen wird.

hachja, wenn das fff nur ein wenig mehr wie das wof wäre…seufz

So wie’s aussieht lässt sich das WOF ja gar nicht mit dem FFF vergleichen, oder ? WOF und FFFNights schon eher.

Und ungefördert ist das FFF ja auch, oder ?

Nur mal so gefragt

Bisher schon aber nun zahlt meine Heimatstadt Hannover Geld damit Rosebud ihren Arsch dahinbewegt. :slight_smile:

Einer der Macher vom WOF schreibt auch Texte für den FFF Katalog also ist er dort auch minimal beteiligt.

So ganz lässt es sich auch nicht vergleichen, eigentlich kann man nicht so viel mit dem FFF vergleichen weil es als eines der ganz wenigen Festivals über Wochen durch mehrere Städte tourt, das hat auch schon etwas.

@meiklsan: Erzähl doch mal was und welche Filme dir bisher besonders gefallen haben.

Ganz ungefördert war das FFF bisher auch nicht. Früher gab es in Hamburg Förderung durch die Kulturbehörde und in München durch den Kulturreferenten. Ich weiß nicht wie es in den anderen Städten aussah.

Uwe Boll ist ja am WOF quasi Stammgast und seine Filmmonologe dort sind legendär. Ittenbach und Buttgereit reichen sich abwechselnd die Hand am Festival.
Die deutschen Billig Trasher Rose und Schnaas sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Aber genau diese bunte Mischung aus Trash, Kult und Independent macht das WOF aus.
Viele Titel werden im Vergleich zum FFF weit vor ihrem Deutschlandstart gezeigt, wenn sie diesen überhaupt jemals bekommen. Hier findet der geneigte Filmfan noch wahre Filmperlen.
Besonders beeindruckt haben mich dieses Jahr der spanische La Herencia Valdemar oder letztes Jahr Die Melancholie der Engel, davor der Cannibal oder seinerzeit der belgische Lynchartige Nuit Noire. Es gibt also immer was zu entdecken.