Zusatzfinanzierung fürs FFF über Patreon?

Die Idee spukt schon länger in meinem Kopf rum, bei diesem FFF hab ich es auch beim FFF-Team angesprochen und es hieß, man würde mal intern drüber sprechen. Da ist es sicher nicht falsch, hier mal ein Stimmungsbild einzufangen.

Aktuell finanziert sich das FFF mangels Förderung fast ausschließlich über Tickets, Trailer und ein bisschen Merch, dementsprechend auf Kante genäht ist alles. Dazu kommt, dass das ganze Jahr Arbeit und damit Kosten anfallen, während die Einnahmen punktuell zu den Festivalterminen reinkommen. Das verkompliziert die Planung. Eine Patreon-Page wäre eine regelmäßige, zumindest mittelfristig einplanbare Einkommensquelle, mit der zumindest ein Teil der laufenden Kosten gedeckt werden könnte.

Was ich mir vorstelle, ist einfach nur eine Möglichkeit, zusätzlich was beitragen zu können zum Erhalt eines liebgewonnenen Hobbys. Das FFF-Publikum ist sehr bunt, manche sparen sich ihre Dauerkarte oder Tickets vom Mund ab, andere schütteln das entspannt aus dem Ärmel. So eine Crowd-Finanzierung würde sich natürlich eher an letztere richten und damit auch eine gewisse soziale Komponente beinhalten. Weshalb es mir auch wichtig wäre, dass es keine besonderen Belohnungen, Spezialrechte auf dem FFF oder andere Aktionen oberhalb des symbolischen Rahmens gibt.

Wer jetzt schon mehrere hundert Euro im Jahr für seine Dauerkarten ausgibt und bei dem das Geld generell nicht zu knapp ist, kann durchaus auch noch ein paar Euro im Monat zusätzlich beitragen. Ich würde das gerne und bin überzeugt, dass es einigen so geht. Andere kaufen vielleicht nur ein paar Einzeltickets und würden trotzdem gerne eins, zwei Euro beisteuern. Bei mehreren hundert Dauerkarteninhabern und deutlich mehr regelmäßigen Einzelticketkäufern käme da sicher ein schöner monatlicher Grundbetrag zusammen, der gerade zu Coronazeiten, aber auch danach, überlebenswichtig werden könnte.

Wie seht ihr das: Wäre eine Zusatzfinanzierung auf freiwilliger Basis (kann auch ein anderer Service als Patreon sein) eine gute Idee? Und wie würdet ihr euch das im Detail vorstellen?

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Find ich gut. Kenn auch „buy me a coffee“. Hab darüber auch schon gespendet.

Das wäre mir auf alle Fälle auch einen 5er im Monat wert

Finde das eine großartige Idee, ohne es mir detailliert ausmalen zu können bezüglich des Service-Systems. aber ich wäre mit Freuden und Überzeugung dabei. Grade aus der Erfahrung zu Corona-Zeiten und den immer noch etwas leeren Kinosälen.

Ich würde pro koreanischem Film auf dem Fantasy Filmfest 2 € spenden. Also 100 € bei 50 koreanischen Filmen im kommenden Jahr. :slight_smile:

Andere Filme, z.B. das Koreanische Filmfestival in Frankfurt, sammeln über die eigene Webseite spenden, wo man dann meist per Paypal oder auch Kreditkarte was senden kann. Würde mir besser gefallen als Patreon, da ich da kein Konto eröffnen will. Die Nippon Connection nutzt die Seite betterplace.org, wo man wohl auch ohne Anmeldung spenden kann…

Das Problem bei Einzelspenden ist, dass man mit denen nicht planen kann. Über Patreon macht man halt keine Einzelspende, sondern gibt regelmäßig und automatisiert einen kleinen Betrag. Also eher eine Förderung auf privater Ebene denn eine Spende. Und mit sowas kann das FFF-Team dann in einem gewissen Rahmen planen.

Ich selbst nutze Patreon aktuell, einen Youtube-Kanal zu fördern, und eine Zeit lang hab ich dort ein Indie-Filmprojekt unterstützt. Ist ne relativ unkomplizierte Angelegenheit. Aber natürlich muss man einen Account anlegen. Auch wegen solcher Bedenken hab ich das hier mal zur Diskussion gebracht, vielleicht gibt es ja bessere Alternativen zu Patreon, die ich nicht kenne. Im Prinzip ginge ja auch ein Dauerauftrag vom Girokonto.

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Gegen Zusatzleistungen für Patreon-Unterstützung wäre ich dafür absolut bereit (so ist’s dort ja auch üblich).

Nur für 'nen Kaffee oder als monatliche Abbuchung für „nichts“, wäre ich dazu leider nicht bereit. Dafür muss meiner Meinung nach der „normale DK-Preis“ reichen. Egal ob ich mir den aus’m Ärmel schüttele oder hart erspare. Es sei denn das FFF stünde kurz vor der Pleite und seinem Ende - dann aber auch eher durch eine einmalige Spende oder anderweitige Unterstützung.

Haben die rosebuddies sich zu so einer Idee geäussert?

Ich hab die Idee nur kurz fallengelassen am Merchstand beim T-Shirt-Kauf. Die Antwort war „Werd ich mal ansprechen.“ (oder so ähnlich).

Ah gut. Ich hab bisher auch keinen merchstand gesehen. War heuer das erste Mal, glaub ich ?

Ich weiß gar nicht, ob da mehr als T-shirts und Longsleeves verkauft wurden. Aber stimmt, zumindest letztes Jahr konnte man die noch am Einlass käuflich erwerben.